Microsoft zeigt erstmals "Office Touch" für Windows 10-Tablets

Microsoft, Windows 10, Office, Tablets, Office Touch Microsoft, Windows 10, Office, Tablets, Office Touch
Der Software-Konzern Microsoft hat jetzt weitere Details zu seinem kommenden Office-Paket für Windows-Tablets verraten. In dem Video gibt es einen ersten Blick auf die Funktionsweise. Außerdem kündigte das Unternehmen an, dass Office Touch zusammen mit Windows 10 auf den Markt kommen werde.

Die neuen Anwendungen sind Bestandteil der "Office everywhere"-Offensive, die Microsoft derzeit mit voller Kraft vorantreibt. Das Ziel besteht darin, die Büro-Anwendungen aus Redmond auf jeder größeren Plattform verfügbar zu machen und so die Nutzer auch dann noch an sich zu binden, wenn der klassische Windows-PC nicht mehr seine frühere Bedeutung hat. Im Zuge dessen stellt das Unternehmen auch Office-Versionen für iOS und Android bereit. Hinzu kommt eine tiefgehende Überarbeitung von Office für den Mac.

"Unsere Vision von Office everywhere kann aber ohne Windows nicht vollständig sein", erklärte John Case, der die Office-Entwicklung leitet. So gab es zuletzt schon einiges zur kommenden Version für klassische Windows-Oberflächen zu sehen, die nicht für die Bedienung über ein Touch-Display optimiert sind, sondern weiterhin auf das gewohnte Arbeiten mit Tastatur und Maus setzen.

Microsoft: Office everywhereMicrosoft: Office everywhereMicrosoft: Office everywhereMicrosoft: Office everywhereMicrosoft: Office everywhereMicrosoft: Office everywhere

Da allerdings auch Tablets mit Windows-Betriebssystem für Microsoft eine wichtige Rolle spielen, ist die Bereitstellung einer Variante speziell für diese Plattform folgerichtig. Office Touch soll dabei so gestaltet sein, dass eine Bedienung mit dem Finger problemlos möglich ist. Trotzdem soll der Anwender letztlich alles tun können, was er bisher auch mit dem normalen Office getan hat.

In dem Video sind erst einmal nur PowerPoint und Word zu sehen. Diese werden als Apps aus der Modern UI heraus gestartet. Die Demonstration erfolgt dabei auf einem Surface Pro 3-Tablet. Es wird aber auf jeden Fall auch eine Excel-Variante in Office Touch integriert sein. Unklar ist hingegen, inwieweit Microsoft auch weitere Anwendungen in das Paket für Tablets integrieren wird.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren9
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"... und so die Nutzer auch dann noch an sich zu binden, wenn der klassische Windows-PC nicht mehr seine frühere Bedeutung hat."

Da fällt mir Herr der Ringe ein:

Ein Office, sie zu knechten, sie alle zu finden, in die Cloud zu treiben und ewig zu binden.
 
Das Video, welches mal wieder viel zu kurz ist, zeigt eigentlich nur, das, was die Mehrheit aller Nutzer bisher schon gesagt hat, nämlich, dass Office-Touch ein absoluter Krampf ist.
 
Wenn ich das Video sehe, denke ich die ganze Zeit: "Gebt der armen Frau doch nen Touchpad!" Wenn das Surface so auf dem Tisch steht, ist die Touchbedienung in meinen Augen vollkommen unergonomisch und viel zu hektisch. Arm rauf, Arm runter, Arm rauf, Arm runter. Das ist natürlich bei reinem Tabletbetrieb vollkommen anders. Aber so arbeitet mit Sicherheit niemand länger mit Office...
 
@EmilSinclair: Die denken halt an die Physiotherapeuten. Die sollen ja in Zukunft nicht zu kurz kommen.
 
ich liebe ja Minimalismus, aber Listeneinträge ohne Trennung zueinander empfinde ich als unordentlich - wenigstens den Abstand vergrößern oder so.
 
Was ein Quatsch....
 
Wunderbare Werbung für ein Nicht-Touch-System.
Also ehrlich - für ein bissl harmloses Rumgefingere auf "fertigen" Dokumenten brauch ich Office Touch nicht.
Soll die gute Frau doch einfach Gebrauch von Tastatur und Maus/Touchpad machen.

Toucht euch doch selbst...
 
Neues aus Absurdistan. Wer bis jetzt noch nicht erkannt hat, dass das schon 1992 von IBM im SmartPhone "Simon" verwendete und danach von IBM verworfene Touchkonzept schlichtweg das schlechteste Bedienkonzept für immer noch textbasierte Geräte ist, dem gibt Microsoft mit "Office Touch" noch einmal eindrucksvoll Nachhilfe in dem Punkt. Unbrauchbare Bedienkonzepte werden halt nicht besser, wenn man sie bald 20 Jahre später noch einmal ausgräbt und den Leuten dann noch einige weitere Jahre per Werbung einredet, diese Konzepte wäre wahnsinnig innovativ und ganz klar die Zukunft der Branche.

Schon alleine die Idee auf generell zu kleinen Mobilgerätedisplays auf ein Bedienkonzept zu setzen, dass zu riesigen, platzverschwendenden Kacheln zwingt ist unglaublich absurd. Zu was so ein untauglicher Ansatz führt, kann man an "Office Touch" nun gut erkennen: Mehr als 1/6 der begrenzten Displayfläche bzw. der beim 16:9-Format (Welches ebenfalls Schwachsinn ist, denn Menschen haben eine rund auf einer Kugelinnenfläche sitzende Makula lutea im Auge und sehen daher naturgemäss keinen 16:9-Sichtschlitz. 16:9 war eine Optimierung der Filmindustrie, damit bei weit breiteren als hohen Kinosäälen die Leute in den äusseren Sitzreihen trotzdem noch vor einer beleuchteten Leinwand sitzen, auch wenn in diesen Bildecken nie etwas passiert. Deshalb sind Fotos ja auch weiterhin im 4:3- oder 3:2-Format. Erstaunlich ist nur, dass die Konsumenten so etwas kaufen, denn das Kino-Problem haben die ja weder zu Hause beim Fernsehen, noch auf PC-Monitor, SmartPhone oder Tablet.) ohnehin nicht üppigen Displayhöhe gehen für eine im Bezug zur enthaltenden Schrift viel zu breite Kopfzeile, eine ebenfalls auf die Schrifthöhe bezogen viel zu breite Menüzeile und eine ebenfalls platzverschwendende Iconleiste in die lediglich eine lächerlich geringe Anzahl von Funktionen hineinpasst (weil die Icons gross sein müssen um sicher mit dem Finger getroffen werden zu können) drauf. Smart ist etwas anderes, auch wenn dieser Kram auf SmartPhones benutzt wird.

Fazit:

Das Touch-Konzept zwingt zu völliger Ineffizienz in der Bedienung multifunktionaler Software und das ist seit Jahrzehnten bekannt. BESONDERS auf kleinen Mobildisplays. Für die Bedienung von lediglich zum Entertainment der breiten Bevölkerungsmasse designten, selbst für 2-jährige Kinder (einfach mal in YouTube nach "iPad" und "Baby" suchen) bedienbaren Geräten mag das noch gehen (obgleich die Texteingabe auch da schon nervt, wenn man häufig Zahlen und Sonderzeihen benötigt und ständig durch 2-3 Tastaturebenen wechseln muss um an diese Zeichen heranzukommen - schon bei der Eingabe sicherer Passwörter auf iPad, iPhone und Co. bei Bekannten die, im Gegensatz zu mir, solchen Entertainmentmüll besitzen, denke ich gelegentlich daran, dass das Gerät als Frisbeescheibe sicher immer noch besser geeignet ist als zur Eingabe von Text), für ernsthafte Arbeiten ist das Touchkonzept aber völlig indiskutabel. Ausser zur direkten Bedienung von Maschinen an schmutzigen oder feuchten Arbeitsplätzen oder bei öffentlichen Automaten bei denen Vandalismusgefahr herrscht vielleich. Aber ich bezweifele irgendwie, dass bei diesen Anwendungsszenarien so häufig MS-Office benötigt werden wird. Meistens geht es da eher um speicherprogrammierbare Maschinensteuerungen (SPS) oder eben um Fahrkartenterminals der Bahn, Bankautomaten etc.

Es ist aber schön, dass Microsoft die Nachteile der Touch-Bedienung mit stundenlang schwebend am Monitor hoch zu haltenden Fingern und lästigen Wechseln zum Keyboard und wieder zurück so anschaulich per Video zeigt. Ich selbst verabscheue bei der Bedienung meiner Geräte für gewöhnlich schon den Wechsel zur Maus/Touchpad und bediene eigentlich alles über die Tastatur (inklusive Windows, Textlayout/-verarbeitungssoftware und Browser) oder eben per in der Tastatur integriertem Trackpoint. Alles andere hat sich nach Jahren der professionellen Nutzung als ineffektive Zeitverschwendung herausgestellt, die bestenfalls Anfänger zufriedenzustellen vermag, die zu viel Zeit für eine Arbeit übrighaben.

P.S.
Der absolute Schenkelklopfer ist das Bild mit der eingeblendeten Tastatur. Nicht nur, dass gerade mal noch 10 Zeilen Text mit Überschrift zwischen Tastatur und Iconleisten sichtbar sind und man sich so beim Editieren/Einfügen von Textpassagen wohl kaum schnell im Text orientieren kann ohne ständig die Tastatur einblenden und ausblenden zu müssen, Microsoft setzt auf die f- und die j-Taste auch noch die bei einer Hardwaretastatur erfühlbaren Markierungen für 10-Finger-Blindschreiber wie mich als farbige Striche. Glauben die Oberflächendesigner bei Microsoft 10-Finger-Blindschreiber wären in der Lage unter der Glasoberfläche des Touchdisplays mit den Fingern diese bunten Striche blind zu erfühlen um die Hände auf der Tastatur richtig zu platzieren, oder zu was soll der Unfug gut sein? Absurditäten über Absurditäten.
 
@nOOwin: Man du laberst totalen Unsinn, voll das Thema verfehlt und auch immer dieser Irrtum mobile oder Touch Office mit einem Vollwertigen Desktop Ersatz gleich zu setzten. Was ist denn dein Problem wenn es deiner Meinung nach bessere Alternativen gibt, dann nutz die doch?! Wenn du dir kein Einsatzgebiet so einer Office Version vorstellen kannst, dann liegt das an deiner beschränkten Vorstellungskraft. Auch mit dem Bildformat liegst du völlig falsch! Menschen sind keine Kyklopen die haben 2 Augen daher das breitere Sichtfeld, denn der Mensch nimmt mehr rechts und links wahr als oben und unten. Denn nicht nur die Biologische Optik bestimmt was der Mensch wahr nimmt und was nicht. Generell liegst du völlig daneben was touch Display angeht und was du hier von dir gibst. Das wüsstest du auch wenn du ein Smartphone hättest!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!