Mathe-App löst Hausaufgaben

App, Mathe, PhotoMath, Mathehausaufgaben, Hausaufgaben, Damir Sabol App, Mathe, PhotoMath, Mathehausaufgaben, Hausaufgaben, Damir Sabol
Vielen Eltern passiert es immer wieder, dass ihre Kinder von der Schule nach Hause kommen und Hilfe bei den Mathehausaufgaben brauchen. Diese Situation hat einen kroatischen Unternehmer dazu inspiriert, eine App zu kreieren, die eine Zeichen­erkennungs­software nutzt und so mathematische Gleichungen innerhalb von Sekunden lösen kann.

Sie scannen mit ihrem Handy eine mathematische Gleichung und die App namens "PhotoMath" rechnet ihnen die Lösung aus und zeigt auch alle Schritte, die zum Endergebnis führen.

App-Erfinder Damir Sabol sagte: "Die Schüler können ihre Ergebnisse in ihren Büchern nachschlagen. Sie können schnell rechnen und erhalten so umgehend das Ergebnis. So können sie überprüfen, was sie richtig oder falsch gemacht haben. Sie können sich aber auch alle Lösungsschritte detailliert anschauen. Es geht also nicht nur darum, Ergebnisse zu bekommen, sondern den gesamten Prozess bis zur Lösung verfolgen zu können."
PhotoMath PhotoMath PhotoMath
Die App, die im vergangenen Oktober auf dem Markt erschienen ist, wurde bereits elf Millionen Mal heruntergeladen.

Aber nicht alle sind zufrieden: Einige sagen, die App funktioniert nicht richtig, besonders wenn es um lange und komplizierte Gleichungen geht. App-Erfinder Damir Sabol dazu: "Wir sind dabei, eine neue Version der App zu veröffentlichen. Zuerst wird die Android-Version rauskommen, da dies ein viel größerer Markt ist und wir da noch ein Wachstum erwarten, aber nicht nur das - die neue Version wird auch viel komplexere mathematische Probleme lösen können."

Die App ist kostenlos und wird für Begeisterung bei Schülern sorgen.

Download:

Dieses Video empfehlen
Kommentieren26
Tags:
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Genau!
Damit die Kinder immer dümmerer werden weil sie nicht einmal im Kopf 5*2 ausrechnen können.
 
@marcol1979: Ich find's nicht so tragisch. Wer bescheißen will der tut es auch ohne App. Gab zu meiner Zeit (vor ca. 10 Jahren) schon Internetseiten die dir jeden Rechenschritt aufgezeigt haben. Die Verantwortung liegt meiner Meinung nach bei den Eltern.
 
@marcol1979: Dank Wolfram Alpha und Co geht das schon seit Jahren ;)
 
@C1d: Ehrlich kann Wolfram Alpha das?
 
@Edelasos: Weil die Kids von heute zu doof zum abtippen sind?
 
@C1d: stimmt, aber mit dem ganzen lösungsweg noch nicht / nich nicht so lange oder?
 
@marcol1979: Dann setze mal Erwachsenen diese kleine Rechenaufgabe vor:

1 + 2 * 3 - 4 = ?

Dann kannst du live erleben, dass gefühlte 80% der Erwachsenen noch nicht einmal
die elementarsten Rechenregeln beherrschen (hier: Punktrechnung geht vor
Strichrechnung) und selbst an solchen Erstklässler-Aufgaben scheitern.
Zur Verdeutlichung dieser Rechenregel setze ich die "Punktrechnung" aus dem
o.g. Beispiel mal in Klammern. d.h. Gerechnet wird das o.g. Beispiel nämlich so:

1 + (2 * 3) - 4 = 3

Aber wie gesagt...bei gefühlten 80% der Erwachsenen - die sich so gerne über die
"dummen Kinder" aufregen - reicht es nicht einmal dazu.

btw.
Zweifler wider alle Vernunft, können das aber gerne hier verifizieren:

http://www.bing.com/search?q=1%2B2*3-4&qs=n&form=QBRE&pq=1%2B2*3-4&sc=8-7&sp=-1&sk=&ghc=1&cvid=1260af09d10640cab035226487b2e7c1
 
@Selawi: Die Prozentzahl halte ich für sehr übertrieben und äußerst unwahrscheinlich... oder es sind doch signifikant mehr als 98% aller Menschen weniger intelligent als ich ^^
 
@Selawi: BTW: Punkt vor Strich und Klammer setzen ist fünfte Klasse. Erst vor kurzen mit meiner Tochter geübt. Ansonsten stimme ich der Aussage zu.
 
@marcol1979: Es nützt nur eben in der Prüfung nichts. Da muss jeder Rechenschritt selbst ausgeführt und jede Rechnung selbst gelöst werden. Daher ist das eher unkritisch.

Allerdings hat die Qualität der Schulabgänger in den letzten Jahren massiv nachgelassen. Viele Abiturienten sind ein Jahr nach dem Abi nicht mehr in der Lage einfachste quadratische Gleichungen zu lösen oder einfach mal ein lin. Gleichungssystem zu berechnen :/ Das ist Grundkurs-Wissen...
 
@marcol1979: Das ist doch so von Vater... ich meine Mutter Staat gewollt. Siehe z.B. den Fall von Sabine Czerny.
 
Spätestens zur Klassenarbeit fällt es auf die Füße. Hoffe ich zumindest.

Wissen selber aneignen? Na um Gottes Willen! Hauptsache es kommt bald Version 2.0 raus, die dann das Ergebnis in der Handschrift des Schülers ausspuckt, damit man gleich was zum Abgeben hat.
 
Ich habe es mal versucht:

Nr.1
I. x1'-2x1+t*x2=0
II. t*x2' - x1+x2=0

Nr.2 Alle 3 Lösungen der Wurzel
z = 3.Wurzel(-2+2j) in der arithmetischen Form und in der goniometrischen Form angeben.

Die Aufgabenstellungen hat er nicht mal ansatzweise kapiert.
 
@Grendel12: in den kommentaren steht, dass er noch keine wurzeln kann. bei deinem nr.1 weiß ich nicht, was er nicht kann ^^
 
@wertzuiop123: Die allgemeine Lösung aus dem Differenzialgleichungssystem zu ermitteln.
 
@Grendel12: Potenzen werden so notiert: x^2. Ich musste das jetzt dreimal lesen, bis es einen Sinn ergab :) Oder sollen das Indizes sein?

Ein Formeleditor für WF wäre mal was ;)
 
@Mitsch79: Das sollte Indizes sein. Ein Formeleditor wäre wirklich vorteilhaft, vielleicht auch mit Office erstellte Formeln, die man in pdf-Dokumente speichern kann und dann anhängen könnte.
 
Ich sage schon seit Jahren dass das Lösen von Gleichungen "auf Papier" sinnlos ist. Kinder sollen die Grundsätze verstehen - aber keine Rechenmaschinen sein. Dafür haben wir Computer.
Viel wichtiger ist das VERSTEHEN von Aufgaben und das AUFSTELLEN von Gleichungen. Meiner Meinung nach ist eine Aufgabe dann gelöst wenn man die fertige Gleichung hat. Sie dann noch auszurechnen kann ruhig eine App übernehmen.

Mathematik im Schulwesen gehört mal dahingehend revolutioniert dass man Kindern mehr Logik und Verständniss beibringt und weniger stupide Rechenschritte auf einem Papier durchzuführen. Immerhin hat man heutzutage immer einen Taschenrechner (Handy) dabei - auch wenn der Matheprofessor von anno dazumals gerne das Gegenteil behauptet hat.
 
@Matti-Koopa: Dann erklär mal deiner Firma, dass sich das Projekt um eine Woche verzögert, weil in Kasachstan mal wieder Stromausfall ist, der Rechner nicht funktioniert, du zwar die notwendigen Gleichungen irgendwie aufstellen, aber nicht berechnen kannst. Herzlichen Glückwunsch Hr. Ingenieur =)
 
@Mitsch79: Zum Lösen von Gleichungen braucht man wohl garantiert nicht einen Server in Kasachstan oder sonstirgendeinen Internetzugang. Recht - wie wir in dieser News sehen - schon eine einfache Handy App.
 
@Matti-Koopa: Das Lösen auf dem Papier ist erstmal nur und grundsätzlich ein wichtiges Element im "physischen" Verstehen der Lösung. Durch Schreiben und Wiederholen/Abrufen prägt sich die Vorgehensweise nunmal deutlich besser ein.
Das VERSTEHEN kann sonst bestenfalls im Kurzzeitgedächtnis stattfinden. Und das ist eben vergesslich. Gleichungen AUFSTELLEN ist aus meiner Sicht die nächste Stufe nach dem Lösen (können). Ich muss Gleichungen eben (mind. gedanklich) lösen können wie Werkzeug benutzen zu können um in der Lage zu sein, diese anzuwenden/einzusetzen wie eben Werkzeug bei geschultem Umgang sinnvoll eingesetzt werden kann.

Das Handy macht schlicht und einfach nunmal doof. Es ist nicht Aufgabe der Schule, den Kindern auf schnellstem Wege die Lösung zu servieren. Das vergleiche ich gleich mal mit Lernen von Sprachen. Dein Smartphone übersetzt Dir jeden Satz binnen Sekunden ins Englische usw.
Damit hast Du aber noch gar nichts über die Sprachsystematik gelernt und läufst schlimmstenfalls sogar noch einer Falschübersetzung auf, ohne es zu merken (hast ja nie Grundlagen gelernt).

Das ist dann auch die Überleitung wieder zu technischen/mathematischen Themen:
Ein Ingenieur wird im späteren Beruf Berechnungen durchführen. Sicher bekommt er dabei heute jede Menge Softwareunterstützung, die ihm z.B. bei einer Flugzeugkonstruktion Belastungsmaße von Materialien errechnet. Aber wenn er die Computerergebnisse nicht ansatzweise nachprüft/verifiziert bzw. die Berechnungsgrundlagen versteht, die evtl. Fehlerpotentiale einzuschätzen vermag, dann kann man auch einen Affen vor den Computer setzen.
Und wenn eine Maschine dann abstürzt, weil der Ingenieur zu doof war, europäische Maßeinheiten in amerikanische umzurechnen (gab es schon!!!) dann zeigt sich, dass die Grundlagen fehlten.

VERSTEHEN ist ein sehr abstrakter Begriff. Er umfasst aber nunmal nicht nur die bloße Erkenntnis sondern auch das Einprägen und Trainieren im Gehirn.

Ich gebe Dir aber recht, dass der Erkenntnisgewinn oft in der Schule gar nicht eintritt, wenn die Lehrer es nicht hinbekommen, Themen interessant rüberzubringen.
 
Schön das mal einer erkennt das der Anroidmarkt mehr Potential liefert.
 
@Hans Meiser: Mir stellt sich da die Frage wie das gemeint war....
 
@IT-Manager: So wie ich es geschrieben habe!
 
"Hausaufgaben", schon klar...
 
@dancle00001: stimmt, zu meiner Zeit wurden die auf dem Weg zur Schule gemacht.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!