Astronauten fordern vom Klimagipfel: 'Rettet die Erde!'

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Astronauten haben einen ganz besonderen Blick auf die Erde, der uns Normalsterblichen in der Regel verwehrt bleibt. Dadurch sehen Sie die Verletzlichkeit des Planeten besser als wir: das Schrumpfen des Aralsees, die brennenden Regenwälder entlang des Amazonas und in Indonesien oder die verschmutzte Luft über den Industriegebieten.

Viele Größen der Raumfahrt nutzten nun ihre besondere Perspektive gemeinsam für eine wichtige Botschaft an die Klimakonferenz in Paris. Sie forderten die Teilnehmer auf, die Erde zu retten und Beschlüsse auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Das rund acht Minuten lange Video steht auf YouTube zum Abruf bereit.
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Treffen sich 2 Planeten: "na, wie geht's?", "Ach, ich hab Homo Sapiens", "Keine Angst, das geht vorbei"
 
@OttONormalUser: der witz ist so alt wie die Menschheit selbst :-)
 
@cs1005: Das ist kein Witz ;)
 
@OttONormalUser:
Stimmt. Es ist eine entlarvende Phrase von Menschenhassern.
 
@Freudian: Du, ich hasse nicht die Menschen, sondern ihr heuchlerisches Tun.
 
@cs1005: Er kann nicht "...so alt wie die Menschheit selbst..." sein, denn damals sprachen sie in den Anfängen noch kein Latein ;-)
 
@OttONormalUser: Super! Das trifft es präzise. Als ich gerade "Verletzlichkeit des Planeten" gelesen habe (das Video läuft bei mir wie üblich nicht und Text lesen ist mir ohnehin lieber als mit Videos Zeit verschenden) sind mir erstmal alle Gesichtszüge entgleist. Die Erde ist nämlich kein bisschen verletzlich, lediglich die Menschheit auf ihr schafft sich gerade selber ab. Wer behauptet die Erde müsse gerettet werden, dem fehlt schlichtweg der Durchblick. Der Mensch muss die Erde sicherlich nicht retten, denn die Erde existiert weiter, egal was der Mensch tut. Die Frage ist viel eher, ob die Menschheit es schafft die für sie überlebenswichtigen Bedingungen auf der Erde zu erhalten. Die Menschheit muss sich also selbst retten und nicht die Erde.
 
@resilience: Wenn es nur um die Menschen ginge, würde ich dir zu 100% Recht geben.

Was ist mit den anderen Spezies, die vom Menschen einfach mal so ausgerottet werden und dann "weg" sind? Darum geht es doch bei einem Slogan wie "Rettet die Erde", zumindest nach meinem Verständnis. Der Mensch wäre dabei sicher am allerehesten "expendable".
 
@resilience: Ja, die Erde wird nicht mit dem Menschen verschwinden. Nein, das Problem betrifft nicht nur den Menschen. Die Frage ist, ob wir die aktuelle Biosphäre, so wie sie ist, erhalten wollen. Das Leben wird auch noch nach dem Klimawandel florieren. Allerdings wird es nicht mehr dasselbe sein.
 
Rettet die Erde? Woher soll das Geld herkommen um Umwelt zu säubern. Heute werden immer mehr elektronische Geräte entwickelt und und nach Jahren sind sie als Altgeräte und werden auf dem Speermüll verschrottet. Öl und Gas werden wir in der Wohnung beheizt, Sprit Fahrzeuge gefahren. Sie sind die Dreckschleuder. Wenn wir die Welt retten wollen dann müssen wir alles verzichten was es heute alles gibt. Dann müssten wir wie in der Steinzeit leben vor Millionen Jahren.
 
@Deafmobil: Oder Wege finden, nachhaltiger mit Ressourcen umzugehen, umweltfreundlichere, sparsamere und schonendere Technologien und regenerative Energiequellen finden bzw. deren Nutzung optimieren... es gibt viel, was die Menschheit versuchen kann, bevor sie entweder nichts tut oder gleich zu Steinzeitverhältnissen zurückkehren muss.
 
@adrianghc: Rauszögern ist keine Lösung. Die Menschheit, die Erde und die Sonne haben ein Ablaufdatum.
 
@adrianghc: Dazu müssen aber erst mal die Strukturen grundlegend geändert werden, an erster Stelle das streben nach Profit, und an zweiter Stelle die Religion.
 
@OttONormalUser: Und was ist mit der Gier des Einzelnen? Haben haben haben, neueste Handymodell, SUV für die Fahrt zum Bäcker ... ?
 
@iPeople: wäre dann Punkt 3?
 
@OttONormalUser: Nein, das wäre Punkt eins, denn daraus folgt Punkt 2: Das profitieren davon seitens der Firmen.
 
@iPeople: Völlig egal wie rum, das Ergebnis ist das selbe, da diese beiden Punkte unmittelbar zusammen hängen.
 
@OttONormalUser: Da sind wir uns einig. Aber wie willst Du das ändern? Das würde nur mit einer Diktatur gehen.
 
@iPeople: Bin kein Politiker, aber bei Star Trek z.B. herrscht auch keine Diktatur, vll. muss dieses "System" erst erfunden werden ;)
 
@OttONormalUser: Mit Politik hat das wenig zu tun.
 
@iPeople: Warum sprichst du sie dann in re:4 an?
 
@OttONormalUser: Weil nur in einer Diktatur Individualitäten des menschen unterdrückt werden(können).
 
@iPeople: Sagst du, und ich sagte dir, dass vll. erst ein System erfunden werden muss, so wie man die Demokratie auch erst erfinden musste, und dann sagst du mir es hätte mit Politik wenig zu tun Oo

Mach dir Gedanken, wie es ohne Diktatur funktionieren könnte.

Ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust mit dir über ein so komplexes Thema zu "philosophieren", ich habe lediglich Feststellungen gemacht, und will keine Lösung dafür präsentieren, dazu gibt es Politiker.
Eben diese Politiker treffen sich auch um die Erde zu "retten", dabei stehen ihnen nur einige Dinge im Weg, die für sie eben eine höhere Priorität haben, einige davon hab ich genannt. Dies zu lösen braucht keine Diktatur Oo

EOD von meiner Seite
 
@OttONormalUser: Was nützt ein System, wenn sich der mensch nicht ändert?
 
@Deafmobil: Technologie sollte nicht dafür da sein, unseren Wohlstand immer weiter zu erhöhen. Technologie sollte dafür da sein, unseren Wohlstand nachhaltig zu sichern.
 
@Deafmobil: Woher das Geld kommen soll? Frag mal die Bilderberger und die Federal Reserve Bank.. Die könnten Geldmengen freigeben, dass dir Hören und Sehen vergeht!
 
@Deafmobil: naja... nur "hier" ist das Geld und dort die Umweltverschmutzung. Biodiesel->südamerikansiche Wälder, Elektroschrott->Indien und Afrika, Stahl, Plastik->China usw.
Wenn wir "hier" die Umweltverschmutzung (aber auch z.B. Arbeitsverhältnisse) hätten und wir uns nicht freikaufen würden, würde hier einiges anders aussehen. Dieses freikaufen funktioniert bei der globalen Klimaerwärmung nur dummerweise nicht mehr.
 
@Deafmobil: Da wird auch noch so viel Geld nicht reichen, denn sehr hohe Prozentsätze an Menschen gehen da nach: " .. das darf einfach nicht (wahr) sein, das ich dies und jenes jetzt schon zurückfahren, besser gleich ganz unter / weglassen sollte. Erst wenn ich sehe, das das viele andere tun, dann muss ich erst / auch .."
Als Musterbeispiel bzw. Sintflut Metapher: " Ich kauf mir mal besser schnell noch ein Auto mit 250 PS, weil in 4..5 Jahren wird Benzin so teuer sein, das man das leider nichtmehr so richtig ausfahren ("genießen") kann.." Was verbrauchen die ganzen anderen Menschen denn auch einfach so viel ? Können die nicht besser sparen, damit man noch nen Jahr länger was von seinen vielen PS hat / haben kann ?? *fg
 
@DerTigga: Das trifft es wohl ziemlich genau. Wir sind halt eine Spezies von Egoisten, dazu kommt das enorme Gefälle zwischen "alles" und "nichts" innerhalb dieser Spezies, und deshalb werden "wir" es auch nicht gebacken bekommen. Das ist zwar superpessimistisch, aber ich fürchte, dass die Spirale sich mehr oder minder zwangsweise immer weiterdrehen wird.
 
@Deafmobil: Das problem mit Altgeräte gäbe es nicht, wenn die Leute mehr reparieren lassen würden, statt neu zu kaufen. Jetzt wirst Du das Argument der Wirtschaftlichkeit bringen: Aber alle jammern wegen dem Profitstreben der Firmen, der Kunde selber ist da aber nicht besser. Da sollte jeder bei sich anfangen.
 
@Deafmobil: Müssen wir nicht. Allerdings müssen die Kosten für die Entsorgung, Renaturierung etc. in die Produkte eingepreist werden. Und zudem müsste man sich die Frage stellen, ob man wirklich 10 Mrd. auf der Erde will. Seit 1970 hat sich die Erdbevölkerung verdoppelt. Klar kann man noch mehr ernähren, aber leider geben sich die wenigsten damit zufrieden, ausreichend ernährt zu sein.
 
Wir werden die Erde nicht retten. Dafür sind wir viel zu gierig, egoistisch und geistig beschränkt. Zudem hat die Geschichte gezeigt, dass wenn der Mensch gelernt hat, dann immer erst hinterher. Ich denke dass gehört alles zum Entwicklungsprozess der Menschheit dazu, in der Hoffnung dass wir aus der Zerstörung der Erde lernen werden.
 
@FuzzyLogic: Das kommt wohl auch drauf an, was du unter "retten" verstehst. Es wird sicher viele Schäden an Natur und Mensch geben, einige auch langfristig, aber vielleicht/hoffentlich ist das schon genug, damit die Menschheit lernt, ohne dass die Erde gleich zerstört werden muss.
 
@adrianghc: Das wird kommen wie bei den Osterinseln, man kann nur hoffen, dass uns Jemand findet, bevor der letzte Baum fällt ;)
 
@FuzzyLogic:
Wie ich die Aussage 'Rettet die Erde' nicht leiden kann. Der Mensch wird die Erde gar nicht zerstören können. Die Erde hat im Laufe seiner Existenz deutlich schlimmere Katastrophen als den Menschen überstanden. Ob die Erde verstrahlt ist, -100° order +100° ist der Erde selber ziemlich Egal. Sie wird weiter bestehen. Die richtige Aussage wäre 'Rettet das Umfeld des Menschen/Leben'.
 
Was sollen wir denn jetzt da machen?
Uns noch mehr Windmühlen hinstellen, damit die Hirnies auf Indonesien die Wälder nicht mehr abbrennen oder keiner mehr Wasser aus dem Aral See mehr abpumpt?
Sollen wir hier im Westen viellicht sogar hingehen und sagen:
Komm, wir bauen euch Filteranlagen in eure maroden Industrien ein, auf unsere Kosten natürlich.
Und auf der Anderen Seite lassen wir die Chinesen im Ruhrgebiet ganze Stahlwerke abbauen um diese in China noch ewig zu betreiben oder führen hier einen nutzlosen Schwachsinn wie " Umweltzonen " ein, mit dem Ergebnis, dass deutsche Autofahrer regelrecht enteignet werden und die PKWs ohne grüne Plakette exportiert werden und im Ausland länger fahren als sie es hier je getan hätten.
Bravo. Dazu kommt noch, dass das Altmetall weg ist und der Transport zum Ziel
Da sollte man sich echt mal entscheiden was man will
 
@Trabant: Hast schon Recht, naja, bis auf, dass der Aralsee nicht kleiner wird, weil dort Wasser rausgepumpt wird, er wird kleiner, weil die Zuflüsse dort nicht ankommen, weil von denen das Wasser für die Baumwolle abgezogen wird... :)
 
Wir haben den größten Konflikt seit langem am köcheln, IS Tanklaster und Raffinerien werden täglich abgefackelt, die Eskalationsgefahr ist inzwischen Kritisch aber da redet man natürlich nicht darüber. Brennende Regenwälder und Smog über Industriegebieten sind natürlich viel wichtiger. Was meinen die was da rauskommt, wenn Rohöl abgefackelt wird, frische Luft mit Veilchenduft?

Auf der einen Seite immer das Gequatsche och wie schlimm, auf der anderen Seite werden aber die richtigen Hämmer stillschweigend hingenommen. Dazu jettet dann noch alles was Rang und Namen hat, mit dem Flieger hin zum nächsten Klimagipfel. Sorry aber in Zeiten des Internets kann ich da auch mal ne Videokonferenz draus machen, da ist persönliche Anwesenheit nicht unbedingt erforderlich.
 
@Antimon: Schön und gut, aber global gesehen sind die Dinge, die du ansprichst, Peanuts.
 
@DON666: Global gesehen ist alles was wir machen Peanuts solang nicht alle an einem Strang ziehen, was aber gerade zu diesem Thema noch nie geschehen ist. Außer BlahBlah und CO2 ist bei unseren Politikern da noch nicht wirklich was bei rum gekommen.

Zum anderen kommen bei einer unkontrollierten Verbrennung von Rohöl weitaus schlimmere Sachen in die Atmosphäre als bei einer kontrollierten Verbrennung raffinierter Kohlenwasserstoffe wo es sich weitgehend auf CO2 und H2O beschränkt.
 
Löbliche Idee, aber man sollte die Botschaft Leuten übermitteln, die mehr erreichen können als Politiker beim Klimagipfel. Friseure zum Beispiel. Oder Supermarktverkäufer. Passanten auf der Straße.

Die Klimagipfel bringen, man verzeihe mir das Wortspiel, nicht viel mehr als heiße Luft, mit Formulierungen wie "...China und die USA sollten ihren CO2-Ausstoß bis 2050 um 50% reduzieren..." oder "...wir müssen dafür sorgen, dass Fahrradketten Cadmiumfrei sind!"

Zur Klimarettung sind derart radikale Maßnahmen erforderlich, da konvertiert der Papst eher zum Islam!
 
@TomW: Sofern kein großer Krieg oder eine Pandemie ausbricht...
 
@DerTigga: Du sollst doch nicht inspirieren! ^^
 
Dann sollen sie halt anfangen und nicht jede Woche Raketen hochschicken, welche enorme Ressourcen von der Erde abziehen.

Aber hauptsache die anderen sollen sparen.
 
Bevor die Menschen nicht mit sich im reinen sind, wird da nicht wirklich was passieren. Jeder Mensch müsste grob umdenken und ein Gefühl dafür bekommen, was man der Erde eigentlich wegnimmt und dass es so nicht mehr lange weitergehen kann. Nur denken halt auch viele (ich kenne sogar einige) dass die nächste Generation sich damit auseinandersetzen soll... Meiner Meinung nach, muss z.B. nicht jeder ein Auto besitzen... Wegnehmen darf man es denjenigen aber auch nicht. Ist alles etwas schwierig...
 
Jedesmal wenn ich höre 'Rettet die Erde' oder 'Wir zerstören die Erde' muss ich unweigerlich daran denken das der Mensch sich wichtiger nimmt als er eigentlich ist. Der Mensch kann mit seiner aktuellen Technologischen Stand die Erde gar nicht zerstören, somit auch nicht retten. Die Erde selber hat schon weitaus schlimmer Katastrophen überstanden als den Menschen. Auch das Leben allgemein hat größere Katastrophen überlebt. Egal ob die Erde verstrahlt ist, -100° oder +100° hat. Die Erde selber wird bestehen bleiben und das Leben sehr wahrscheinlich auch dort überstehen und gedeihen.

Richtig wäre die Aussage: 'Rettet das lebensfreundliche Umfeld des Menschen / Lebens' bzw. 'Zerstört nicht das lebensfreundliche Umfeld des Menschen / Lebens'. Ich korrigiere mich: Ein Todesstern. Ja der kann tatsächlich die Erde zerstören. Oder realistischer gesagt: Sehr sehr wahrscheinlich wird es unsere eigene Sonne sein, die das Recht einfordern wird die Erde zu zerstören! Und selbst das ist nichts Sicher. Vielleicht übersteht die Erde auch seine eigne Sonnenexplosion. Aber hey was die Sonnenexplosion nicht schafft, schafft das co2... ist doch logisch...
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