Studie zeigt: 50 Prozent der Finanzinfos im Netz sind falsch

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Eine Studie der Universität Regensburg hat ergeben, dass rund die Hälfte der Beratungsseiten für Finanzfragen im Internet keine zufriedenstellenden Informationen liefern und teilweise sogar Fehler aufweisen. Dies ist vor allem deswegen problematisch, weil das Internet die wichtigste Anlaufstelle der Deutschen ist, wenn es ums Geld geht.

Der Studie von ibi research zufolge sucht jeder Deutsche etwa dreimal jährlich im Netz nach Finanzinformationen. Dabei geht es vor allem um Kfz-Versicherungen, Baufinanzierungen, Kreditfragen, die Finanzierung der eigenen Wohnung und die Frage, ob sich eine Investition in Gold oder Silber lohnt.

Vor allem bei langfristigen und schwerwiegenden Finanzentscheidungen sollte man daher nicht Empfehlungen aus dem Internet folgen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. In diesen Fällen ist eine persönliche Beratung stets die bessere Wahl, da nur so auf die individuelle Situation eingegangen werden kann, so das Fazit von Christiane Jonietz (ibi research).
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Bei langfristigen und schwerwiegenden Finanzentscheidungen sollte man generell nicht Empfehlungen folgen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Auch ein Berater kann Fehler machen oder (noch schlimmer) eigene Interessen verfolgen.

Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass das nicht nur für Finanzentscheidungen gilt. Generell ist eine Beratung eben nur eine Beratung und kein Ersatz fürs selber nachdenken.
 
@didi86: Selber hat mir eine Bankangestellte aus dem Freundeskreis erzählt, wie man ihr in Schulungen Produkte für Kunden erklärt und wie man diese dem Kunden schmackhaft macht. Selber fand sie die Produkte aber furchtbar und hat diese auch nicht an den Kunden verkauft. Es sind also nicht nur die Berater selber, die wegen möglichen Provisionen Produkte verticken, sondern die Angestellten werden da teilweise auch einer "Gehirnwäsche" unterzogen. Unsere Produkte sind die besten bla blub damit der Berater kein schlechtes Gewissen beim Verkaufen hat.
Und ich habe auch das Gefühl, dass gerade in kleinen Inhabergeführten Läden eher die Produkte verkauft werden, die eh gerade weg müssen ;) Warum einem ahnungslosen Kunden ein gutes Produkt verkaufen, welches sich eh von alleine verkauft, wenn man ihm auch den Ladenhüter andrehen kann? Alles schon erlebt.
 
entweder s stimmt oder eben nicht, dass man dafür ne studie brauch
 
@Rikibu: Die Studie prüft ja, ob die Informationen die es gibt, auch stimmen. Woher soll man das denn sonst wissen, ohne es nachzuprüfen?
 
@Scaver: der gehalt dieser studie ist aber glöeich null - man irrt sich jedoch viel genauer als ohne studie:-)
 
Wurden auch diese "Wie ich 9000 Euro am Tag verdiene während ich mich am Strand Bräune" Werbung mitgezählt? ^^
 
bessere manipulation?
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