Start-Up-Treffen in Dublin: Das gab es auf dem Web Summit

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Der Web Summit ist wohl inzwischen eine der größten Technologie- und Start-Up-Messen der Welt. Vor wenigen Tagen hat er in Dublin seine Pforten geschlossen: 22.000 Besucher haben sich in den drei Tagen die 2000 Start Ups aus der ganzen Welt und deren Ideen angesehen: Roboter, Computerspiele, intelligente Autos - das sind nur einige Beispiele aus dem Spektrum.

Wevolver
"Anders als bei anderen europäischen Technologie-Messen stehen in Dublin eher junge Leute und Start Ups, die nach Partnern suchen, um ihre Ideen umzusetzen, im Mittelpunkt", sagt unser Reporter Claudio Rocco. Eines dieser Start Ups heisst "Wevolver". Es stammt aus den Niederlanden und betreibt eine Media-Plattform, die es erlaubt, Open-Source-Projekte zu teilen. Diese jungen Leute wollen "Technologie zusammen aufbauen", wie sie sagen. Sie haben etwa den ersten Teil eines Roboters gebaut, jetzt suchen sie Designer und Programmierer, um ihre Arbeit zu beenden.

Uberchord
Das deutsche Start Up "Uberchord" hat aus einem Mobil-Telefon einen Gitarrenlehrer gemacht. Die jungen Entwickler von Uberchord arbeiten mit einer Software, die Harmonien erkennt, der Bildschirm des Händys zeigt an, welche Fehler der Gitarrist macht. Gründer Eckart Burgwedel erklärt: "Wenn man Akkorde übt, zeigt einem das Gerät, welche - und wie man sie richtig greift. Es führt Dich zur nächsten Übung. Wenn man den Akkord vergessen hat, zeigt einem das Gerät, wohin man die Finger setzen muss. Und wenn Du einen Fehler machst, dann zeigt es Dir genau, wo Deine Finger waren, damit Du den Fehler korrigieren kannst."

Trail Me Up
Das italienische Start Up "Trail Me Up" bietet eine Software an, mit der man virtuelle Wanderungen unternehmen kann. Jemand nimmt seine eigene Wanderung mit mehreren Kameras und einem GPS-Gerät auf, andere können denselben Weg dann virtuell nachwandern.

EveryCook
"EveryCook" aus der Schweiz hat einen Kochtopf entwickelt, der schnippelt, rührt und nichts anbrennen lässt - und der das Rezept kennt. Die Entwickler sagen, er könne alles automatisch kochen. Man gibt lediglich die Zutaten hinein, die Software läuft auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem PC. Start-Up-Chef und Gründer Alexis Wiasmitinow: "Um etwa ein Risotto zu machen, kann man etwa zunächst einmal die Zwiebel schälen, das ist das Einzige, was man selbst machen muss. Dann kann man sie in den Topf geben, und sie wird geschnitten. Der Spatel gibt sie genau zur richtigen Zeit und bei der richtigen Temperatur hinzu. Wenn alles darin ist, geben wir die richtige Temperatur ein. Dann kann man Fernsehen und der Topf ruft einen, wenn alles fertig ist."

VideoStitch
"Audi" hat die Oculus-Rift-Technik entdeckt, eine Art 360-Grad-Kamera, die Bilder so aufzeichnet, dass man sie anschließend in 3D ansehen kann. Interessenten können so das neue Audi-Modell bewundern - oder eine Runde im Passagiersitz mit Allan McNish auf dem Kurs von Silverstone drehen. Das französische Start Up VideoStitch nimmt mit mehreren Kameras Bilder auf und fügt sie zu hochauflösenden Panoramabildern zusammen. Es handelt sich um Rundumbilder, die in einem 360-Grad-Winkel keinen blinden Fleck aufweisen. Und nicht nur das: VideoStitch kann sogar in Echtzeit produzieren.
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