Russische Hacker erbeuten 1,2 Milliarden Internet-Zugangsdaten

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Russische Hacker haben laut US-IT-Sicherheitsexperten etwa 1,2 Milliarden Benutzernamen und Passwörter von Internetnutzern gestohlen. Der Firma Hold Security zufolge seien über 500 Millionen E-Mail-Adressen betroffen, das berichtet die "New York Times". Die Zugangsdaten stammen laut Bericht von rund 420.000 verschiedenen Websites, darunter die bekannter Firmen und kleinerer Anbieter. Um Ermittlungen nicht zu gefährden, wolle Hold Security zunächst keine weiteren Angaben machen. Die meisten der Seiten seien dem Unternehmen zufolge weiterhin verwundbar. Auch russische Seiten seien betroffen.

Die Hacker hätten die Daten laut Bericht bisher nicht verkauft, sondern für den Versand von Spam benutzt. Die Gruppe stamme aus Zentralrussland und bestehe aus weniger als einem Dutzend Menschen unter 30 Jahren. Es gebe keine Verbindung zur russischen Regierung, so der Gründer und Sicherheitschef der Firma, Alex Holden. Er wolle die Strafverfolgungsbehörden nach der Veröffentlichung der Recherchen informieren. Details sollen im Laufe der Woche bekannt werden. So könnten auch kleinere Websitebetreiber informiert werden. Einige größere Unternehmen wissen der Zeitung zufolge, dass ihre Seiten gehackt wurden.

Wie viele Menschen genau von dem Fall betroffen sind, ist schwer abzuschätzen. Laut “New York Times” handelt es sich um den größten bisher bekannten Fall von Datendiebstahl im Internet. Die Zeitung ließ die Informationen von einem unabhängigen Experten überprüfen, so heißt es in dem Bericht. Dieser habe die Echtheit der Daten bestätigt.
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