Otto Now: Teure Produkte jetzt einfach mieten statt kaufen

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Der Versandhändler Otto ist als einer der wenigen klassischen Großen seiner Zunft übriggeblieben. Damit das so bleibt, versucht das Unternehmen sich mit neuen Konzepten gegen die neueren Konkurrenten aus dem Netz zu behaupten. Dazu gehört nun auch die neue Miet-Option für diverse Waren.

Fernseher, Waschmaschinen, Tablets oder Kaffeevollautomaten, aber auch Drohnen oder E-Bikes sind in der Anschaffung oft teuer. Otto hat nun aber Anleihen bei den neueren Geschäftsmodellen von Software-Unternehmen genommen und bietet solche Produkte jetzt einfach zur Miete an. Das Unternehmen sieht dafür einen recht vielfältigen Markt.

Laut dem Unternehmen müssten sich so beispielsweise Studenten-WGs, die ohnehin zeitlich begrenzt in einer bestimmten Zusammensetzung bestehen, nicht unbedingt eine Waschmaschine kaufen - man kann sie eben auch mieten, solange sie benötigt wird, und die Kosten teilen. Vorteile sieht man aber auch für junge Familien, in denen sich die Ansprüche häufig ändern, oder bei Technik-Fans, die regelmäßig mit den neuesten Modellen versorgt sein wollen.

Der Händler sichert zu, dass man neuwertige Produkte bekommt - das heißt, diese sind entweder wirklich neu oder zumindest gut erhalten und professionell gereinigt, bevor sie dem nächsten Mieter übergeben werden. Geräte, die Daten speichern, werden ebenfalls von Fachleuten bereinigt.

Die neue Miet-Plattform namens Otto Now ist jetzt als Beta-Version gestartet und soll erst einmal ausgiebig getestet werden - das bedeutet auch, dass noch nicht das komplette geplante Sortiment verfügbar ist. Doch auch der Grundstock ist durchaus interessant. Wer beispielsweise in den schöneren Jahreszeiten ohnehin viel mehr Zeit außerhalb der eigenen vier Wänden verbringt, kann sich beispielsweise über den Winter eine Playstation 4 zum Preis von 14,99 Euro im Monat mieten. Und wer allein wohnt, über die kommenden Wochen aber immer wieder Besucher beherbergt, kann sich auch vorübergehend einen Geschirrspüler für 11,99 Euro im Monat ins Haus holen.

Bei den meisten Produkten gibt es eine Mindestmietzeit von drei Monaten. Anschließend kann der Vertrag monatlich gekündigt werden und Otto holt das jeweilige Gerät wieder ab. Ein Kauf des gemieteten Produktes ist im Rahmen des Programms erst einmal nicht möglich.
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Ich finde die Idee sehr interessant und könnte mir einige Szenarien vorstellen diesen Service zu nutzen. Bin gespannt wie das Modell angenommen wird.
 
@snaky2k8: Die meißten nutzen das Szenario schon, eben mit dem Unterschied, daß das Gerät nach 2 Jahren, dann in den Besitz des Mieters übergeht. Handyverträge. Ein aktuelles SP wird mit ca. 20€/Monat veranschlagt, was aber bei einer Zwangsmietzeit von 24Monaten schon einen Betrag von 480€ ausmacht. viele haben Ihren Telekom-Router/Entertain-Receiver gemietet, der nach 2 Jahren ebenfalls amortisiert wäre ggü Kauf.
Prinzipiell aber finde ich die Idee schon super, einen Handyvertrag mit subventioniertem SP käme für mich niemals infrage, aber z.B. einen Beamer, eine WaMa/SpüMa, Kaffeevollautomat, also alles was teurem Verschleiß/Wartung unterliegt, warum nicht.
 
@Candlebox: "aber z.B. einen Beamer, eine WaMa/SpüMa, Kaffeevollautomat, also alles was teurem Verschleiß/Wartung unterliegt, warum nicht."

Wo ist bei WaMa/SpüMa teurer Verschleiß/Wartung. Die laufen, laufen und laufen, selbst die Billigteile, bzw. die wohl besonders.

Selbst Gebrauchtes hält bei mir, habe so eine alte Minna. Eine der ersten Spülmaschinen, habe ich vor Jahren mal ersteigert, die ging glatt über 10 Euro. Einziger Defekt, die Salz-Regulierung. Braucht heutzutage kein Mensch mehr bei All-in-one-Tabs. Zusätzlich wäre sogar dusslig und nicht sonderlich förderlich für die Maschine. Den Defekt habe ich übrigens wohl selbst fabriziert, mit liegendem Transport. Ging aber nicht anders. Das Ersatzteil, ein Sack, kostet mal eben 260 Euro. Sie läuft aber trotzdem, ohne Probleme, braucht nicht viel Strom mehr als neueste Modelle und grad zwischen 1 und 2 Liter Wasser mehr.
Und nun zum größten Fehler, den sehr viele machen, die Tür nicht schließen. Bleibt die Tür grad nur so ein bisschen auf, zum Entlüften, hängen sich die Scharniere aus und die Reparatur wird teuer, zzgl. neuer Dichtung.

Die meisten Kostenpunkte der Reparaturen verursachen die Nutzer selbst. z.B. nicht in Waage gebrachte Wama. Großes Übel bei Unwuchtkontrolle, die gibt dann den Geist auf. Genauso Überladen der Maschine, killt den Motor schneller.
Und noch etwas dazu, ich habe nur eine kleine Wama, breit, wie die normalen, aber eben nur 45cm tief, aber auch mit allen Spielereien und natürlich hoher Drehzahl, aber eine Taste dazu, halbe Drehzahl. Die Taste ist Goldwert und trocken wird es genau so. Nur ein Vorteil, das Badezimmer bleibt stehen und die Maschine hält länger, denn bei hohen Drehzahlen, spielt jede Unwuchtkontrolle verrückt.

Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, worauf Nutzer achten sollten und jede Maschine hält locker 10 bis 20 Jahre und auch länger. Das braucht man sich nicht zu mieten. Selbst gebraucht tut es in der Regel. Nur bei Wamas, würde ich da Gebrauchtwarenhöfe vorziehen, die Geräte sind überprüft und es gibt Garantie darauf.

Speziell bei Wamas und Spülminnas ist das Hauptübel der Nutzer, übrigens auch mit Fehlbedienung, "ach herrje, ich wollt doch keine 60 Grad, sondern nur 30 Grad". Statt erst dann auf Null zu stellen und Aus zuschalten und 20 Sekunden zu warten, wird gleich das andere Programm gewählt. Damit kann man Wamas auch schrotten, denn so ein Austausch der Programmwähler, bzw. der Elektronik dahinter wird richtig teuer. Aber halt, steht alles in den Bedienungsanleitungen.
Aber warum sollte man die denn auch lesen. Komisch nur, beim Auto weiß man es, dass man kein Harakiri mit den Gängen machen sollte und das so etwas richtig teuer werden kann.

Zu Ottonow noch, dass ist in sich für den Normalo eine Totgeburt. Denn zugleich bietet Otto auch das Ratengeschäft an und das ist im Endeffekt erheblich billiger. Aber Otto hat wie alle anderen, Absatzprobleme mit Technik, da selbst Billigteile einfach zu lange halten und quasi überall, für 0 % finanziert wird, teilweise sogar mit kostenloser Anlieferung und Aufstellung, oder zu einem Festpreis, der sich immer rechnet.

Zum Testen, o.k., 3 Monate, aber eben, ist das Gerät dann gut, kann man es so mit Preisnachlass dann jetzt noch nicht kaufen.
Aber das hat doch Otto jetzt schon quasi, wenn mir ein Gerät nicht liegt, geht es sofort zurück und wenn sich der Murks erst nach 3 Monaten rausstellt, geht es auch zurück. Mit dem Problem hat jeder Händler, jedes Unternehmen zu kämpfen und mehr als Nachbessern und Nutzungsgebühr zu verlangen, ist halt im ersten halben Jahr nicht drinnen.
 
@Kruemelmonster: Du hast vollkommen Recht!

Also, ich selbst würde mir zwar keine WaMa/Spüma mieten, da ich nur 2 Ladungen die Woche habe, und meine Privileg-WaMa mittlerweile 15 Jahre alt ist.
Es war ein Beispiel. Hätte ich jetzt eine Familie mit Kindern, mit 10 Ladungen/Woche und hätte jetzt z.B. die dritte Neuanschaffung in den letzten 10 Jahren getätigt, würde ich aber drüber nachdenken. Nicht jeder hat Lust/Zeit/Know-How seine WaMa/SpüMa in den 5 Stock ohne Aufzug zu schleppen oder richtig anzuschliessen und davor noch zu reparieren.

Nimm den Vollautomaten: Einen Service dieser, sollte man mindestens einmal im Jahr machen, der mit 100€ zu Buche schlägt.

Würde ich jetzt durch Schimmel gepressten Kaffee mögen, würde ich mir die aber lieber mieten, statt kaufen

Ich bin bei Dir, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, da kaufe ich auch lieber von anderen Menschen Entsorgtes, wie Smartphones/TV etc. Auch gerne eine WaMa, aber ich habe keine Lust mehr, mich selbst um den Krempel wie Lieferung und Anschluß zu kümmern. Ich schrieb: Warum nicht? ;-)
 
@Candlebox:
Daher schrieb ich ja Gebrauchtwarenhof bei Wama, denn die liefern, egal in welchen Stock. Teils ist es sogar gesponserte Neuware, Überproduktion, Restbestände.

Eine Wama hochschleppen, nein Danke. Es stecken da halt 80 bis 120 Kilo drinnen. Spülminnas geht noch, aber wie gesagt, die sollten stehend transportiert werden und das macht die schwer. Die Transport-Art. Stehend ist das gleiche mit Gefriergeräten, oder 48 Stunden stehen lassen, wenn die gekippt waren.

Vollautomat kommt so oder so nicht rein bei mir. Denn einmal Gebrauch reicht schon für Schimmel. Ne Kaffeemaschine reicht vollkommen, mit dem Kaffee für die Vollautomaten ........
 
@Candlebox: das was du meinst, sind Ratenkäufe und keine Mietverträge. Bei einem Mietvertrag geht das Objekt nicht in dein Eigentum über. z.B. Mietwohnung, Mietauto etc.
Wenn du bei einem Mietvertrag nicht mhr zahlenkannst oderwillst, wird dir das Objekt einfach wieder entzogen ohne dass du einen Anspruch auf weitere Nutzung hast.
Mieten, Ratenkauf (Finanzierung) sind rechtlich ganz gewaltige Unterschiede. Auch Leasing ist etwas anderes. Denn beim Leasing kannst du das Mietobjekt nach Ablauf der Leasingzeit kaufen (zum Restwert).
Ich kann man mir durchaus vorstellen dass das Otto-Modell rege genutzt wird.

Mache ich z.B. mit dem Auto. Für den Nahbereich habe ich einen grossen Roller. Ist das Wetter schlecht fahre ich mit den öffentlichen oder einem Taxi. Brauche ich ein Auto für grössere Strecken oder mehrere Tage, hole ich mir einen Mietwagen. Ist immer noch günstiger als selbst einen Wagen zu unterhalten.
 
@LastFrontier: "Ich kann man mir durchaus vorstellen dass das Otto-Modell rege genutzt wird."

Nichts anderes habe ich geschrieben ;-) Ich denke, ich kenne die Unterschiede zwischen, Miete, Finanzierung, Leasing.

"Ist immer noch günstiger als selbst einen Wagen zu unterhalten."

Günstiger weiß ich nicht, habe ich nie gegengerechnet, weil meine Rest-Lebenszeit von Jahr zu sinkt und daher sich der Stundenlohn für meine Lebenszeit dadurch jährlich erhöht ;-)

Ich erledige auch vieles zu Fuß, wie kleine Einkäufe und Besorgungen, Behördengänge etc. Weil ich das genieße das zu tun.

Ich fahre auch nur 6000 KM im Jahr, aber ich hab eine kleine, billige Rutsche, die auch im Unterhalt sehr günstig ist und derer einziger Luxus eine Heizung und eine Soundanlage ist ;-)

In die kann ich mich reinsetzen und Spontan wohin fahren, muß keine Fahrpläne oder das Wetter studieren, oder wenn es morgens 3 Uhr ist und ich laut Musik hören will, das einfach tun kann.
 
Gerade mal geschaut was ein Surface im Monat kosten würde, 50€ bei mindestens 3 Monate Laufzeit. Nach einem Jahr hat man schon 600€ nur an Miete gezahlt und das Teil gehört jedoch immer noch Otto. Kein guter Deal.
 
@Ashokas: das gleich "Problem" dürfte jeder Mieter haben...
 
@Ashokas: Edit: gelöscht, hab die Mietpreisstaffelung falsch verstanden. Hast Recht, zu teuer.
 
@Ashokas: Aber zum testen, ob das Teil auch für einen geeignet ist, nicht unbedingt verkehrt. Ich weiß jetzt zum Beispiel nicht, wie die "kaufbedingungen" bei Otto sind. Also ob man nach 3 Monaten sagen kann, ich kaufe das Teil komplett.
 
@Ashokas: Wohnst du zur Miete? Dann rechne mal nach, was du in 20 Jahren so an Miete zahlst. Danach gehört die Wohnung auch nicht dir.
Alternativ kannst ja ein Darlehen füreine Wohnung oder Haus aufnehmen. Was meinst du wohl was du da erst zahlst?
Bei dem Surface für 50.-€ musst dich um keine Garantie oder Wertverlust scheren, kannst jederzeit auf ein aktuelles Modell umsteigen und wenn du es nicht mehr brauchst, gibst du es einfach zurück.
Ein Mietprojekt gibt dir auch die Möglichkeit mehrere Objekte deiner Begierde zu nutzen, die du dir eigentlich nicht leisten kannst, oder dafür einfach lange sparen musst.
Trotzdem wird da der eine oder andere in die gleiche Schuldenfalle tapsen wie bei Ratenkäufen.
Zehn mal 50.-€ im Monat sind halt auch 500.- €.
hast du überhaupt eine Ahnung wieviel Leute in Deutschland auf pump kaufen?
 
@LastFrontier: Nein ich wohne nicht zur Miete. Und die die es tun, sollten mal überlegen ob es sinnvoll ist :)
 
@Ashokas: Na ja - im eigenen Haus wohnst du auch nicht ganz kostenlos.
 
@LastFrontier: Natürlich nicht. Kann ja wohl kaum meinen Strom, wasser etc. selber machen
 
@Ashokas: Das alleine reicht ja nicht. Nur mit einem Haus bindest du dich über jahrzehnte. Ob du nun 30 Jahre Miete oder Kreditraten mit Zinsen abbuckelst ist gehopst wie gesprungen. Und ist die "Hütte" bezajlt, gehts mit Instandhaltung los. Die allerwenigsten haben das Geld für so ein Projekt und stürzen sich erst mal in Schulden, an denen oft noch die Kinder zahlen.
 
@LastFrontier: in 4 Jahren habe ich die letze Rate für mein Hause bezahlt, und dann kann ich machen was ich will damit. Und falls ich irgendwann einmal in finanzielle Not geraten sollte, kann ich es immer noch verkaufen oder vermieten. Ich habe immer noch einen gegenwert für mein Geld bekommen. Bei der Miete ist das Geld weg, bei meinem Haus nicht. Genau so ist wenn ich technik Sachen miete. Sie gehören mir nicht. Mein Thinkpad läuft seit 5 Jahren zuverlässig. Hätte ich es gemietet, würde ich es nicht mehr besitzen und nutzen können
 
Prinzipiell ist das an sich ja eine gute Idee - gerade für die im Artikel beispielhaft genannten WGs. Auch im "normalen" privaten Umfeld kann sich bei manchen Geräten ggf. eine Miete eher lohnen als ein Kauf.

Prinzipiell besteht aber bei diesem Modell - genau wie bei Finanzierungen auch - die Gefahr, dass man sich überschuldet weil man die regelmäßigen Kosten nicht mehr im Blick hat. Bei den Mietgeräten hat man dann immerhin den Vorteil, dass man den Vertrag kündigen kann und das Gerät wieder abgeholt wird.

Weiterhin ist es noch interessant zu wissen, wie so die Regelung bei Beschädigungen, etc. aussieht. Auf der Website habe ich beim Überfliegen in den FAQ nur was von "ganz kaputt" gelesen, nicht aber bei Kratzern o.Ä. Da müsste man sich auf alle Fälle genau einlesen.

Bauchschmerzen bereitet mir auch die Sache mit den privaten Daten auf dem Gerät. Otto versichert zwar, die Geräte in den Werkszustand zurück zu versetzen aber sein wir doch mal ehrlich: Es hat schon bei Organisationen / Behörden Datenschutzskandale gegeben, die eigentlich wesentlich stringenter auf sowas achten müssten als Otto als Versandhändler...
 
Es gibt einige Szenarien in denen so ein Service durchaus Sinn macht. 1: WG´s, wo ständig die Mitbewohner wechseln. Geräte mieten und die Unkosten auf alle umlegen (Waschmaschine etc.) 2: Soldaten, welche zu Ihren Ausbildungen viel Unterwegs und meist nicht länger wie ein Jahr an einem Standort verbringen. Die angemiete möbilierte Wohnung damit ausstatten und zum Ende wieder abholen lassen. 3: Familien, welche sich nur für die Wintermonate einen Wäschetrockner ins Haus holen wollen. Man hat jedes Jahr ein neues funktionstüchtiges Gerät ohne Anschaffungskosten und Reparaturen.
 
Ja doch das könnte ein Knaller werden was sich Otto ausgedacht hat.
Ich könnte mir schon vorstellen im Winter mal 3 Monate ein teures Sportgerät (Laufband) zu mieten,das ich ab Frühjahr nicht mehr brauche.
Der Vorteil ist auch das man in kleineren Wohnungen dann mehr Platz hat wenn man mietet ´...
 
@malocher: Oder mal nen Raumluftentfeuchter.
 
@malocher: In Zeiten wo Arbeitnehmer oft berufsbedingt von einer Stadt in die nächste ziehen müssen, halte ich das Geschäftsmodell ebenfalls für sehr attraktiv und sinnvoll. Ich hoffe das kommt gut an, kann es mir persönlich auch ganz gut vorstellen das eine oder andere Gerät zu mieten. Ein E-Bike z.B..
 
Hätte ich früher mal gebrauchen können. Keine Zeit zum zocken = Konsolen verstauben.
 
@JacksBauer: die Konsole geht dann zurück und die Spiele verstauben...
 
Eigentlich ein sehr interessantes Thema, bei der Schnelllebigkeit der Technik, die Sachen zu mieten.
Aber die Rechnung passt nicht.

Der SONY 3D-TV »BRAVIA KDL-50W805 kostet bei Amazon 750€.
Das wären in 24 Monaten. ca. 31€ Bei Otto kosten die ersten 12 Monate 29,99€ und ab den 13. Monat 24,99€. Ich Spare somit in auf einer Dauer von 2 Jahren 84€. Das ist zu wenig...
 
@Tidus: Otto ist ja nicht die Wohlfahrt... die wollen natürlich daran verdienen. Zumal Versand und Aufbau im Preis enthalten ist.
 
@fazeless: außerdem hat man die Kosten nicht auf einmal sondern halt gestückelt.
Wenn man das Gerät behalten möchte sehe ich allerdings keinen sinnvollen Unterschied zu einer Finanzierung (am Besten natürlich 0%) bei der man das Gerät am Schluss dann noch behalten kann und ggf. weiterverkaufen (Restwert).

Vorteil für die Otto-Variante wäre, dass man eben nicht 2 Jahre durchbezahlt sondern halt nur 1 Jahr und dann was neues nimmt.
 
@tapo: nur mit dem Unterschied das es bei Ottonow zumeist Gebrauchtsgeräte gibt. Sowass wollen die wenigsten dann letztlich kaufen.
 
@Tidus: Es geht hier ja nicht ums sparen, sondern dass man sich Dinge leisten kann, die man sich sonst nicht gönnt.
Es gibt genügend Leute die bei 1000.-€ Anschaffungspreis schon ein Problem haben.
Wenn die die 84.-€ zuwenig sind, musst halt nch Alternativen suchen. z.B. Barkauf mit Rabatt. Allerdings must danndie Kohle erst mal haben.
Mieten ist immer erst mal was für Leute die nicht genügend Geld haben oder etwas nur fürbegrnzte Zeit nutzen.
Ist ja auch beim Maschinenmieten so. Kannst dir einen Bandschleifer fürs Parkett für 2.000 .-€ kaufen oder eben für 100.-€ 3 Tage mieten.
Du kannst dir ein Auto für 40.000.-€ kaufen + unterhalten oder 50.-€ am Tag mieten.
Natürlich mus man alle Finanzierungs- und Mietmodelle durchrechnen. Gibt aber genug Szenarien, wo mieten günstiger als kaufen ist.
 
Erst dann, wenn man die Produkte nach einer gewissen Mindestmietzeit, sagen wir mal ein Jahr, entweder behalten oder für eine Bearbeitungsgebühr kaufen kann, ist so ein Miet-Deal für mich und bestimmt auch für sehr viele andere interessant - quasi mehr so in Richtung Leasing. Wer unter ein Jahr mietet, hat kein Vorkaufrecht, wer ein Jahr am Stück durchgehalten hat, darf das Gerät günstig abkaufen. So sammeln sich auch nach 12 Monaten weniger Altgeräte bei Otto an, die sowieso dann keiner mehr haben will.

Wenn ich nämlich schon sehe, dass für einen Kaffeeautomat 50 EUR im Monat fällig sind und nach der Mindestlaufzeit schon 150 EUR ausgegeben wurden, dann kann ich mir diesen auch direkt per Ratenzahlung kaufen und später irgendwann auch wieder weiterverkaufen. Und wer nicht auf Raten kaufen darf (Schufa), der bekommt es wahrscheinlich auch nicht zur Miete.

Ich glaube, dass die Preise ein wenig überzogen sind. Für den schnellen Notfall mal eben drei Monate eine Waschmaschine oder Spülmaschine mit Rundumservice zu mieten, um einen kleinen Zeitpuffer zu haben, bis ich mir eine neue gekauft habe, klingt ganz gut, aber bei anderen Artikeln, insbesondere jene, die irgendwann Teil des eigenen Körpers werden (Tablet, Notebook, Smartphone :D), rechnet es sich nur bedingt. Ich glaube auch, dass bei den wirklich interessanten Geräten, also nennen wir sie einfach mal iPhone, iPad oder Surface, recht viel schindluder betrieben wird - seitens der Mieter. So manches Gerät fluscht ins Ausland, wird als Gestohlen gemeldet und Otto kann die Preise oder mache Produkte auf Dauer nicht weiter anbieten.
 
@SweetFalke: Dann bist genauso weit wie beim Leasing. Allerdings: Beim Leasing zahlst du meistens drauf, wenn du das Objkt übernhemen willst.
 
Eine aktuelle High-End Grafikkarte für 10-20 Euro im Monat wäre auch nicht verkehrt. Nach einem Jahr dann wieder die neue Generation mieten ;)
 
Mein Kunde benötigt z.B. für eine Messe schon mal so 10 iPads. Die kaufen die und verschenken sie anschließend an die Berater. Seriöses Mieten wäre da eine Alternative.
Oder mal einen Beamer im Hotel mieten... Kaufen ist glatt billiger, da wäre OTTO Now eine Alternative.

Es ist aber kein Ersatz für Abzahlung über längere Zeit (>12 Monate), da ist Kaufen sicher immer besser.

Aber es gibt immer wieder Fälle, wo Geräte für einen überschaubaren Zeitraum benötigt werden. Da ist es interessant, aber halt nicht kostenlos.
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