Kuba: Mit der Zeitschrift zur Information

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In Deutschland sind die meisten erwachsenen Menschen online - im Inselstaat Kuba haben hingegen nur etwa fünf Prozent der Einwohner Zugang zum Internet. Eine freie Meinungsbildung ist da schwierig, dennoch haben junge Kubaner einen Weg zum Austausch von Informationen gefunden - gedruckte Zeitschriften.

Die Inhalte für die Zeitschriften werden illegal aus dem Netz beschafft und über Speichermedien wie Festplatten oder Speicherkarten an die entsprechenden Stellen geliefert. Abgedeckt werden all jene Themen, die in den staatlich kontrollierten Medien nicht zu finden sind, also zum Beispiel Neuigkeiten zu Stars, Sportlern oder privaten Unternehmen.
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OT: Das Thumbnail ist so verstörend, wie die Demokratie in Kuba :/
 
Also quasi wie in D, nur mit mehr Aufwand.
 
@iPeople: Kubas Vorteil: keine Springer Presse.
 
@Butterbrot: Der seit dem Flugzeugabsturz vor 6 Wochen wachsende Boykott der BILD wird hofentlich konsequent bis zum letzten Zeitungsstand durchgeführt.
 
"Abgedeckt werden all jene Themen, die in den staatlich kontrollierten Medien nicht zu finden sind, also zum Beispiel Neuigkeiten zu Stars, Sportlern oder privaten Unternehmen."

In Deutschland ist es umgedreht. Da findet man in den staatlich kontrollierten Medien fast nur noch Informationen zu Stars, Sportlern oder privaten Unternehmen.

Was ist denn das für ein eigenartiger Artikel?
 
@RedCardell: "staatlich kontrollierten Medien fast nur noch Informationen zu Stars, Sportlern oder privaten Unternehmen. " ... RTL2 ist kein staatlich kontrollierter Sender. ;)
 
@iPeople: Aber ARD und ZDF, die sind kaum besser. ;)
 
@Chris Sedlmair: Habe in der tagsschau noch keine Britney Spears-News gesehen.
 
@iPeople: Ich kann mich gar nicht mehr an irgendwelche Britney Spears News erinnern. Gabs da schon Internet?
 
Ich habe eigendlich auch was gegen Diktatur und Komunismus, aber ohne Castro wäre Kuba heute nur noch der 52. Bundesstaat der USA und die Einheimischen hätten das erlebt was in den USA auch schon die Indianer und die Schwarzen erlebt hatten. Die reichen Amis hätten alles aufgekauft und die Einheimischen in Ghettos verdrängt.
 
@Butterbrot: Bloß gut, dass ich das halbwegs aktuelle und "alte" Kuba im Februar noch erleben durfte, bevor Monsanto&Co dort "einmarschieren". Ich hoffe inständig, dass die Kubaner nicht so doof sind wie wir zum Teil.
 
@Butterbrot: In Kuba gibts keinen kommunismus, es gab ihn nie und wird es nie geben, also kannst Du auch gegen den gar nichts haben.
 
@iPeople: klar ... deshalb heißt die große Partei dort ja auch PCC und ist ne kommunistische Partei ... ist dein Wikipedia kaputt? --> "Diktatur des Proletariats"
 
@MahatmaPech: Demnach war die DDR demokratisch? Die SPD ist sozial? Und Deine Definition von Kommunismus ist auch falsch. Mach Dich bitte vertraut, was Kommunismus ist, dann ersparst Du Dir nächste mal die Peinlichkeit, zumal nichtmal bei Wikipedia etwas von "Diktatur des Proletariats" steht.
 
@iPeople:

1:0 für mich, die DDR war näher am realen Kommunismus als es die SU jemals war
2:0 die SPD ist seit Jahren laut eigenen Programmangaben die"Partei der Mitte", was anderes hab ich auch nirgends behauptet
3:0 sehr wohl steht auf Wikipedia "Diktatur des Proletariats" ... genau vor der eckigen Klammer mit der 32: ...Diktatur des Proletariats.[32]...

Mit etwas lesen hättest DU dir wenigstens in diesem Punkt die Peinlichkeit ersparen können!

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba

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Politik und Staat[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Gouverneure Kubas und Liste der Präsidenten Kubas

Kuba gilt in der Politikwissenschaft als bürokratisch-autoritärer Staat. Gewaltenteilung, wonach Gesetzgebung, Rechtsprechung und Strafvollzug voneinander unabhängig sein sollten, um Machtmissbrauch möglichst effektiv vorzubeugen, existiert hier faktisch nicht.[31] Nach allgemeiner Definition erfüllt Kubas aktuelle Regierungsform die Kriterien einer Diktatur. Gemäß der marxistisch-leninistischen Ideologie der herrschenden Kommunistischen Partei Kubas handelt es sich um deren positiv besetzte Ausprägung einer Diktatur des Proletariats.[32][33] Da der Bevölkerung keine Auswahlmöglichkeiten über eventuelle politische Alternativen zur Verfügung stehen, kann über die Zustimmungsrate nur spekuliert werden.[34]
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NO COMMENT!
 
@MahatmaPech: Kommunismus ist eine klassenlose Gesellschaft, weder Kuba noch die DDR erfüllten je diese Bedingungen. Soviel zu Deinem 1:0, Du Genie. Da hilft auch Dein "Zitat" nichts, welches nämlich das Ganze falsch dastellt, was bei Wikipedia durchaus mal vorkommt. Die marxistisch-leninistischen Ideologie sagt nämlich mitnichten etwas von einer "Diktatur des Proletariats." aus.
Aber da Du ja so auf Wikipedia stehst:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

Dort ist eindeutig geschrieben, dass die "Diktatur des Proletariats." zwar eine Vorstufe auf dem Weg zum Kommunismus ist, aber nicht zum Kommunismus selber gehört (um es kurz zu sagen).

Immer diese Wikipediagebildeten, die meinen, zu wissen, wovon sie reden.
 
@iPeople: leider kann ich deiner Aussage nicht mehr Gewicht zukommen lassen. Dein Name (Joe) läßt vermuten, daß du eben nicht deine Kindheit, Jugend oder mehr auf der Seite von Hammer und Sichel im Ehrenkranz verbracht hast. Dir fehlt daher Hintergrundwissen.

dass die DDR pleiterererererer war, als viele glauben wollen, zeigt auf, daß man den Lebensstandard aller versucht hat, auf jeweils einem Niveau zu halten, das sich die Bevölkerung noch gerade so etwas nebenbei leisten konnte.

aus dem 1:0 wird auch noch ein 2:0, weil du nicht richtig lesen kannst. ich habe nie geschrieben, dass die DDR kommunistisch war! bitte lesen und verstehen. die DDR war näher am Kommunismus als die SU ... so steht das in meinem Post.

der Kommunismus baut zusammen mit dem Sozialismus auf den Lehren Lenins und der wiederum auf denen von Marx (& Engels) auf. die Grundzüge dieser gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Ideologie sollten durch Gemeinschaftsbesitz und Gemeinschaftsverwaltung das Leben des Einzelnen verbessern.
wenn du nicht zitieren kannst, dann solltest du nicht debattieren.

Bei den Bauern hat das in manchen Punkten sogar geklappt. sie konnten zwar nicht mehr jeder für sich auf Miniaturäckern (wie im Westen heute noch üblich)ihren eigenen Weg beschreiten, aber durch den Zusammenschluß in den LPG und der Zusammenlegung von Gütern war die Getreideproduktion deutlich günstiger und effizienter und die Bauern konnten sogar Urlaub nehmen, da ja andere im Stall auf die Tiere solange mit Acht gaben.

Um die Gleichheit auch bei den jungen Menschen hervorzuheben: in der Schule wurden Lerngemeinschaften gebildet, in denen ein Schüler mit sehr guten Noten in den Naturwissenschaften einem Mitschüler der Klasse half, den Stoff zu begreifen und nicht im Stoff abzufallen und später evtl. nicht versetzt zu werden.

Selbstverständlich kennt heutzutage jeder die Schattenseiten eines nur äußerlich aussehenden "perfekten" Systems, da man diversen früher eingesperrten "Freigeistern" jetzt erst begegnen kann. an dieser Stelle ist das perfide System der Bespitzelung in der DDR kein Ruhmesblatt, allerdings kann ich hier nicht umhin, auf aktuelle Zeitgeschehnisse zu verweisen. Der BND hat ja wohl auch jahrelang die eigenen Bevölkerung also UNS ausspioniert.

da es die anderen Beispielpunkte meiner Ausführung so auch nur noch kaum bis gar nicht mehr gibt, stellt sich mir die Frage, wie egoistisch doch die heutige Gesellschaftsform ggü dieser anderen sein muß, wenn man im Verkehr schon Rüpel antrifft, sobald man aus der Parklücke möchte oder wieso jedesmal die Kriecher auf der Autobahn ausscheren mit knapp 80km/h knapp 60-80m vor dir, wenn du mit gut 200km/h ankommst.

es führt zu weit, das auch noch auszuwalzen.

finde dich damit ab, daß es vielen in Kuba so gefällt, wie es augenblicklich ist und es auch sicherlich viel Sehnsucht nach Veränderung geben wird.
 
@MahatmaPech: Von meinem "Namen" im Account auf mein Alter zu schließen, ist schon recht witzig. Mir die DDR zu erklären versuchen, noch witziger, zumal Du anscheinend das Leben der DDR wahrscheinlich aus Wikipedia kennst, jedenfalls lässt Deine Schilderung darauf schließen.

Was an "klassenloser gesellschaft" hast Du im Bezug auf Kommunismus nicht verstanden? Eine solche Gesellschaft gabs nie und wird es nie geben. Das war meine Aussage und Du kannst sie nicht widerlegen, da es nunmal so ist. Dein 2:0 kannst Du Dir also in die Haare schmieren und danach kannst Du anfangen, das Manifest und das Kapital zu lesen, ich habe es bereits. Damit bin ich raus, bevor Du Dir ein 3:0 zusammenspinnst.
 
@iPeople: von deinem Namen im Profil "Joe" ist anzunehmen, daß du evtl. nicht in der DDR aufgewachsen bist, da dieser Name doch sehr schwierig bis unmöglich durchzusetzen war in der DDR von Seiten der Eltern. außerdem hätte das Kind, also du, permanenten politischen Anfeindungen im Leben gegenübergestanden. es handelt(e) sich hierbei um eine Mutmaßung welche von dir leider nicht entkräftet wurde und somit noch im Raum schwebt.

Meine Erfahrungen mit dem Leben in der DDR sind deinen durchaus gewachsen und sehr wahrscheinlich näher an der Realität als ein paar alte Schriften, welche weit vor der Entstehung der DDR verfaßt wurden. und das in einem Glauben an das Gute im Menschen. wie sich allerdings immerwieder zeigt, ist der Mensch bis dato nicht fähig eine Gesellschaft zu begründen, welche wirklich ideal oder nah an der idealen ist.

Ein Humanist
 
"Eine freie Meinungsbildung ist hier einfach, da viele Deutsche einen einfachen Weg zum Austausch von Informationen haben." Viele Sachen stimmen an diesem Umkehrschluss aber doch offensichtlich auch nicht...
 
@Lastwebpage: LOL.. ja bei den Gleichgeschalteten transatlantisch kontrollierten Medien ist freie Meinungsbildung voll einfach und so.... Tatsache ist vielmehr, daß man sich im Internet vorbei an den Meinungsfabriken durch einen Wust an Dumpfbacken-Blogs zu ein paar Perlen der alternativen Medien (das meiste bei denen ist nämlich auch Mist) durch wühlen muß. Voll "einfach freie Meinungsbildung"? Sowas kann nur ein von Claus Kleber zugekleisterter von sich geben. ^^
 
WAS um alles in der Welt, hat die freie "Meinungsbildung" (was immer das sein soll) mit dem Zugang zum Internet zu tun?
 
@koech: Ohne freien Zugang zu Informationen keine freie Meinungsbildung. (Also das war jetzt einfach).
 
Wow, wenn ich mir hier die (meisten) Kommentare so durchlese, muss mit mir irgendwas vollkommen falsch gelaufen sein. Ich hab nämlich gar nicht bemerkt, dass es uns hier SO beschissen geht...
 
@DON666: Fehlt auch hier der Weitblick?
 
@wingrill9: Natürlich, AUCH hier, gewiss.
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