Google erklärt Hintergrund und Stand seiner Reise zum Mond

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Der Suchmaschinenkonzern Google hat bereits vor einiger Zeit einen Preis für diejenigen ausgeschrieben, denen es gelingt, ohne staatliche Finanzierung eine eigene Sonde auf dem Mond zu landen. Jetzt hat sich das Unternehmen mit Filmemachern zusammengetan, um einen Zwischenstand des Rennens zu vermitteln.

Immerhin 30 Millionen Dollar hat Google im Rahmen des "Google Lunar XPRIZE" ausgelobt. 24 Teams aus aller Welt arbeiten derzeit an jeweils eigenen Projekten. Der größte Teil des Preisgeldes kann die Gruppe in Anspruch nehmen, der es geling, eine Sonde auf dem Mond zu landen, sich dort mindestens 500 Meter fortzubewegen sowie Bilder und Videos zurück zur Erde zu senden.

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Wie Google in seiner Dokumentation zu dem Projekt erklärt, geht es dabei allerdings nicht um den Selbstzweck. Der Hintergedanke besteht darin, neue Ansätze und Ideen in der Erforschung des Weltalls voranzutreiben. Denn die frühen Missionen zum Mond haben große Summen an Steuergeldern verschlungen. Nun soll daran gearbeitet werden, möglichst preiswert Sonden und Rover auf die Reise zu schicken, was letztlich die Voraussetzung wäre, den Himmelskörper zu einem ständigen Außenposten der Menschheit zu machen und von ihm aus weiter ins All vorzudringen.

Doch nicht nur dies. Ein weiterer Zweck des Programms liegt darin, bei jungen Forschern und Ingenieuren die Begeisterung für ihre Arbeit hochzuhalten. Nicht ohne Grund geben immerhin viele Wissenschaftler, die heute in den Raumfahrtprogrammen eine wichtige Rolle spielen, die Landung der ersten Menschen auf dem Mond als ihre ursprüngliche Motivation für den Beginn ihrer Karriere an.

In dem Video, das Google zusammen mit erfahrenen Tricktechnikern und Filmemachern schuf, wird nicht nur das eigene Projekt beleuchtet. Der Zuschauer erfährt auch einiges über frühere Missionen, die uns einen tieferen Einblick in die Natur des Mondes einbrachten. Ebenso gibt es einen Ausblick auf die Visionen für eine zukünftige Nutzung des Himmelskörpers als Wohnstätte für Forscher und Lieferant von Rohstoffen.
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Man investiert 30 Millionen Dollar, unterhält weltweit 24 Teams, um eine Sonde auf den Mond zu schicken, die sich 500 Meter bewegen soll? - gut mindestens - aber trotzdem. Das hört sich etwas... ich weiß nicht an (mir fehlt jetzt ein richtiges Wort dafür)
 
@Blackspeed: Vielleicht suchst du nach dem Wort "visionär"
 
@mil0: Nein, das wars nicht.
 
@Blackspeed: "...bekloppt"?
 
@Blackspeed: Bissel seltsam finde ich die aktion auch. Beziehungsweise grübel ich, welchen wahren Nutzen Google davon hat. Solche Konzerne (egal ob nun Ms, Google, Apple oder Sony) tun nix einfach nur so aus Herzensgüte und wenn es nur ums Image ginge, hätte man etwas Medienwirksameres nehmen können.

Aber 30 Mio für 24 Teams für eine Sonde auf dem Mond - Das ist ein Schnäppchen.
 
Es wird überhaupt kein Team unterhalten. Google hat einen Wettbewerb ausgeschrieben und man darf daran freiwillig teilnehmen. Solche "Wetten" sind doch nichts neues und teilweise echt spannend für die Teilnehmenden Teams. Denen gehts auch nicht ums Geld, sondern ums Prestige
 
@Blackspeed: immernoch mehr, als das Ding, das auf dem Kometen in einer "Schlucht" gelandet ist und seither im Standby schläft...
 
@frilalo: Ernsthaft? Eine Gerätschaft, von Menschen erbaut, die 6 Mrd Kilometer geflogen ist und auf einem Kometen, von dem durchschnittlich über 20% der Fläche nicht beleuchtet wird und eine Landung hinkriegt die es nicht zum Zerschellen bringt ist keine Errungenschaft? Man bedenke, dass ich der erste Versuch gewesen. Sie sind beim ersten Versuch zu gehen sicherlich gescheitert.
 
"Jetzt hat sich das Unternehmen mit Filmemachern zusammengetan,"
Wieso erinnert mich das so an die Verschwörungstheorie, dass die erste Mondlandung damals auch nur in 'nem Filmstudio gedreht wurde ?! *g*
 
Habe ich das richtig verstanden? Google soll bzw. will sich selbst auf den Mond schießen? Oh mann! Da werden die Erdmenschen aber massenhaft in Depression und Trauer verfallen! :->
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