Facebooks Profilseiten bekommen endlich eine Grundsanierung

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Bei Facebook hat man mit den Tests verschiedener Neuerungen begonnen, die nun nach längerer Zeit auch die Profilseiten von Nutzern aufwerten sollen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Smartphone-Apps, die inzwischen den wichtigsten Zugangspunkt zu dem Social Network darstellen.

Mit einem der neuen Features sollen die Nutzer-Profile stärker zum Leben erweckt werden, wie das Unternehmen es umschreibt. Konkret trägt man hier einer Entwicklung Rechnung, die Videos zu einem immer wichtigeren Medium auf der Plattform macht. Zukünftig können die Anwender statt eines Profilbildes nun ebenfalls einen kurzen Clip verwenden, der immer wieder in einer Dauerschleife abgespielt wird.

Bilder mit Ablaufdatum

Aber auch bei den normalen Profilbildern wird es eine Weiterentwicklung geben. Hier kommt es immer wieder vor, dass Anwender nicht nur ein Foto von sich einstellen, sondern mit den Bildchen auch auf aktuelle gesellschaftlich wichtige Ereignisse reagieren - das war beispielsweise in diesem Sommer der Fall, als sogar Facebook selbst den so genannten "Celebrate Pride"-Filter bereitstellte. Dieser ermöglichte es, das Profilfoto mit einem Layer in Regenbogen-Farben zu erweitern. Rund 26 Millionen Nutzer hätten von diesem Angebot gebrauch gemacht, hieß es.

Auch verschiedene andere Anlässe ließen bereits viele Anwender ihr Profilbild anpassen, um beispielsweise Solidarität mit Opfern von Katastrophen oder einen bestimmten politischen Standpunkt auszudrücken. Immer wieder vergessen User dann aber, das Bild im Alltag wieder zu ersetzen und so sind entsprechende Fotos oft noch Monate zu sehen, nachdem das Thema längst von der Bildfläche verschwunden ist. Zukünftig wird es daher möglich sein, neue Profilbilder mit einem Verfallsdatum zu versehen, nachdem diese dann automatisch zurückgesetzt werden.

Weiterhin wird Nutzern die Möglichkeit geboten, Besuchern des Profils gezielt bestimmte Informationen zugänglich zu machen. Dafür wird nun beispielsweise die Option eingeführt, einen kurzen Text zu hinterlassen, der ähnlich wie die berühmten Twitter-Bios funktioniert. Außerdem lassen sich Daten zu Wohnort, Arbeitsstelle usw. auswählen, die den Besuchern übersichtlich gezeigt werden - was jeweils anhand der Datenschutzeinstellungen variieren kann. Zusätzlich können auch bis zu fünf Fotos ausgewählt werden, die anderen bevorzugt präsentiert werden sollen.

Dem Account-Besitzer sollen in seinem Profil außerdem direkt auch Informationen zu Menschen präsentiert werden, die er zuletzt in seine Kontaktliste hinzufügte. Dadurch soll man neue Bekannte schneller kennenlernen können, hieß es. Die Neuerungen werden jetzt mit einer kleineren Gruppe von iPhone-Nutzern in Kalifornien und Großbritannien getestet und davon ausgehend nach und nach einem größten Kreis an Usern und auf anderen Plattformen verfügbar gemacht.
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Endlich? Fand sie eigentlich ok und ansehnlich.
 
@wolver1n: pssst, der konsument "brauch" etwas neues, auch wenn er es selbst noch nicht weiss ;-)
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