Build 2018 ist gestartet: Was man von der Eröffnung wissen muss

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Microsoft hat am gestrigen Abend unserer Zeit seine diesjährige Entwicklerkonferenz Build eröffnet. Dabei gab es einen ziemlichen Rundumschlag, der in erster Linie grundlegende Projekte aus den Bereichen Azure-Cloud, KI und Hololens abdeckte. Statt um fertige Produkte für den Endnutzer drehte sich also alles um die Plattformen, auf denen diese letztlich entstehen sollen.

Trotzdem konnten Konzernchef Satya Nadella und sein Team mit verschiedenen Vorstellungen durchaus Begeisterung und Staunen über die neuen Möglichkeiten erzeugen. Vor allem für Business-Nutzer dürfte so etwa ein System interessant sein, das alle Teilnehmer einer Besprechung automatisch erkennt und deren gesprochene Beiträge direkt in einen schriftlichen Dialog-Fluss umwandelt. Alle weiteren wichtigen Vorstellungen haben wir für euch hier einmal zusammengefasst - und am Schluss gab es dann sogar noch ein wenig ganz grundlegenden Stoff für den Entwickler-Alltag.

Die wichtigsten Verlautbarungen des ersten Tages:


WinFuture-Special zur Build Alles zur Microsoft Entwicklerkonferenz
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Da wird sich die Datenschutzgrunddingsbums freuen :D
 
In dieser Build geht es bisher nur um Azure, KI und Hololens. Und die KI und Hololens werden nur in Verbindung mit der Azure-Cloud genannt.

Für einen Entwickler, der sich null für diese "Klauts" interessiert, war der Stream am ersten Tag sehr öde. Aber klar, MS stellt alles auf seinen Goldesel Azure um. Alles muss damit in Verbindung gebracht werden.
 
@davidsung: Ein Entwickler den die Cloud null interessiert, der macht irgendwas falsch. Cloud ist die Zukunft und gerade als Entwickler sollte man sich mit Zukünftigen Technologien frühzeitig auseinandersetzen. Klar gibt es sparten in denen die Cloud bis jetzt noch nicht angekommen ist, aber früher oder später wird dies der Fall sein.
 
@SUZChakuza: Cloud ist nichts weiter als ein Buzzword für ein Rechnersystem, welches von jemand anderem besessen, kontrolliert und durchleuchtet wird. All diese gezeigten Anwendungen wären auch möglich ohne vendor-lock-in. Insofern verstehe nicht, wie das als "macht irgendwas falsch" gedeutet werden kann. Was spricht gegen maschinelles Lernen im Firmenintranet oder anderen Anbietern für Rechenzeit? Richtig, Microsoft verdient daran nichts.

Edit: Um das zu präzisieren: es wurden tolle Funktionen vorgestellt, etwa das Visual Studio Live Share. Kann das aber aber von einem Unternehmen selbst betrieben werden? Nein. Kann das an einen anderen Anbieter als Microsoft ausgelagert werden? Nein.
Alle chicen Neuerungen von KI bis HoloLens sind an Azure gebunden. Selbst die neu aufgelegte Kinect heißt jetzt Kinect for Azure.
Möchte man sich als Entwickler nicht komplett an MS binden, ist diese Build weiterhin null interessant.
 
@davidsung: Da magst du zwar recht haben mit Azure, aber ich versteh das Problem an der Sache trotzdem nicht, da ich es nicht schlimm finde das es auf Azure aufbaut und aus Wirtschaftlicher Sicht ist es doch nur verständlich was Microsoft da macht. Vorallem kann Microsoft sich so Support technisch auf seine eigenen Systeme konzentrieren und muss so nicht Support für andere Systeme leisten weil wieder irgendwas nicht funktioniert. Mag zwar sein das es von der Anpassbarkeit für den Endkunden besser wäre aber da trifft dann wieder das Sprichwort "Viele Köche verderben den Brei" zu. Wir sind in der Firma bei uns mit vernetzten Produkten aus einer Hand deutlich besser am Fahren als wie wo wir noch misch Systeme hatten. Zumindest spiegelt das meine Erfahrungen wieder, aber das muss man wahrscheinlich individuell entscheiden.
 
@SUZChakuza: Als Entwickler interessiere ich mich für meinen Code und Build-Pipelines, aber nicht für die Runtime (Cloud), höchstens für den Support (DevOps).
Mit Cloud hat man so viele Probleme, die man im dedizierten Rechenzentrum nicht hat, z.B. Kosten durch automatische Skalierung der Anwendungen - macht man nicht, also skaliert man wie im Rechenzentrum auf eine maximale Anzahl. Green-Blue Deployments mit FailOver Szenarien, anstelle eines eigenen reduzierten Clusters für eine Abnahme.
IT Security ist ein ganz krasses Thema was vieles nicht einfacher sondern schlimmer macht, gerade wenn man mit Kundendaten (DSGVO) arbeiten.

Was einfacher ist, ist das Arbeiten mit neuen Tools die die Cloud bringt wie z.B. Docker & Kubernetes.

Aber die Cloud löst keine Probleme - die Cloud verschiebt die Probleme bzw. generiert einen ganzen Haufen neuer Probleme.
 
@Rumpelzahn:
Cloud im Sinne von Hardwaredienstleistungen entbindet dich erst einmal von vielen Skalierungs und Administrationsaufgaben, die man als Unternehmen nicht so professionell lösen.
Cloud ist aber eben wesentlich mehr als nur stupide Servercluster, die zum Hosting zur Verfügung gestellt werden. Google, AWS und Microsoft bieten eine große Anzahl an APIs(OCR, T2S, Translation, etc), die eben man als einzelne Firma gar nicht oder sehr begrenzt aufbauen kann(es fehlt Know-How, zeitliche Kapazitäten oder einfach Geld), allein durch diese richtige Nutzung kann man die eigenen Geschäftsprozesse professionalisieren
 
@GRADY: ja, aber das sind halt alles Dienstleistungen die du zahlen musst aber vorher im Unternehmen selber getragen hast, teilweise sogar günstiger. Nun musst Du Service X und Service Y nutzen, evtl. sogar mit Abhängigkeiten die Du mit dazu bekommst auch wenn Du sie gar nicht brauchst.

Ich mag die Cloud gar nicht schlecht reden, Build-Ship-Run geht wesentlich schneller! Aber es bringt halt auch mehr Probleme mit sich. Die Cloud löst nicht alles!
 
@Rumpelzahn:
Natürlich löst die Cloud nicht alles, das soll sie auch nicht. Die Cloud bietet eben extrem viele gute Features, die als KMU oder nicht so IT-versiertes Unternehmen( auch Großkonzerne...) selbst nicht entwickeln, pflegen und/oder vertreiben können...
 
@GRADY: "Natürlich löst die Cloud nicht alles, das soll sie auch nicht." - auf Management Ebene ist das Aber das Argument für die Cloud :D
"Wir müssen zwingend in die Cloud um unsere Probleme mit dem Rechenzentrum zu lösen".
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