uWatch: So schlecht bekommt man einen Apple Watch-Klon hin

smartwatch, Apple Watch, Alexander Böhm, uWatch smartwatch, Apple Watch, Alexander Böhm, uWatch
Diverse chinesische Hersteller glänzen immer wieder damit, Apple-Geräte zumindest vom äußeren Anschein her einfach zu kopieren. Dieses Mal hat es die Apple Watch getroffen. Die uWatch kostet nur rund 10 Prozent dessen, was man für das Original aufbringen muss und bietet tatsächlich allerlei Features wie einen Touchscreen und eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone.

Allerdings sollte man nicht auf die Idee kommen, sich hier täuschen zu lassen. Denn hinsichtlich der Qualität kann die uWatch natürlich nicht auch nur annähernd mit der Apple Watch mithalten. Auch wenn sie auf den ersten Blick fast genauso aussieht: Die Technik ist in schlichtes Plastik verpackt und die auf der Rückseite angedeuteten Puls-Sensoren sind einfach ein Fake.

Ausstattung muss man mit der Lupe suchen

Größe Mengen an Daten oder gar zusätzliche Apps wird man auf dem System nicht installieren können. Denn sowohl Arbeits- als auch Festspeicher beschränken sich auf 32 Megabyte. Geladen werden kann die Uhr über einen Mikro-USB-Anschluss. Der Hersteller verspricht dann eine Standby-Laufzeit von bis zu sieben Tagen. Das bedeutet allerdings, dass man die Uhr dann auch nie einschaltet - denn allein die Aktivierung des Displays lässt die Akkuanzeige schon sichtlich schrumpfen.

Die vorinstallierten Anwendungen sollen verschiedene Basis-Funktionen zur Verfügung stellen. Und tatsächlich lassen sich von der Uhr aus unter anderem Anrufe tätigen oder Musik abspielen, wofür die integrierte Mikrofon- und Lautsprecher-Kombination genutzt werden kann. Anderes verlangt nach der Installation einer zusätzlichen App auf dem Smartphone, die hierzulande aber nicht zur Verfügung steht.

Die tatsächliche Benutzung erweist sich in der Praxis allerdings als eher schwierig. Denn genaue Eingaben und flüssiges Scrollen braucht man bei der uWatch schlicht nicht erwarten. Alles fühlt sich etwa so an, als hätte man die Benutzerführung eines Handys aus den 1990er Jahren auf eine Smartwatch portiert. Unser tapferer Kollege Alexander Böhm hat trotzdem ausführlich alles ausprobiert.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren7
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Bei einem Verkaufspreis von 11 Euro mit Versand ist kaum was zu erwarten. Da lohnt der Vergleich kaum
Viel interessanter wäre ein Nachbau für ca 50 - 100 Euro gewesen.
 
Zielgruppe!? Irgendwer muss das doch auch planen, bauen etc. das kostet doch trotzdem Geld.
 
Der Sprecher im Video geht gar nicht
 
@coolbobby: Seine Cinematic Reviews sind aber einsame Spitze. Siehe z.B. seine Apple reviews, Huawei reviews oder (wie in der heutigen News) auch das Vive Review. Das machen ihm nur wenige nach.

Sein Humor ist nun mal nicht jedermans Sache. Mir gefällts ;)
 
Alexi wie immer vol cool ;)
 
dieses Video hat Böhmermann-Niveau...hab ich keine 30 Sekunden ertragen den Schwachsinn...versucht man so Inhaltslosigkeit zu überspielen oder was soll das?
 
bei diesem sprecher fällte es mir echt schwer die netiquette zu beachten X-(
ist in dem richtigen menupunkt und sagt "geht nicht"
die notifier app gibt es !!!!!! und nicht nur eine ..... der barcode führt übrigens genau da hin ;-)
und er ist zu dämlich antippen... wischen von rechts nach links .... von links nach rechts usw. zu unterscheiden
Kommentar abgeben Netiquette beachten!