Zukunft des Reisens? Erster Hyperloop in Dubai möglich

Zoomin, Verkehr, Reisen, Dubai, Hyperloop, Hyperloop One Zoomin, Verkehr, Reisen, Dubai, Hyperloop, Hyperloop One
In nur 12 Minuten von Dubai nach Abu Dhabi: Möglich machen soll dies schon bald der erste Hyperloop der Welt. Das kalifornische Unternehmen Hyperloop One veröffentlichte nun zusammen mit der Straßen- und Transportbehörde von Dubai eine Machbarkeitsstudie für das ehrgeizige Projekt.

Verläuft alles nach Plan, könnte der Hyperloop die Strecke zwischen den beiden Metropolen schon 2020 in Rekordzeit überbrücken. Mit dem Auto wäre man rund zwei Stunden unterwegs. Wartezeiten oder herkömmliche Bahnhöfe soll es nicht geben, stattdessen bestellen Fahrgäste per App eine Kapsel, in der bis zu sechs Personen Platz finden und die dann durch die Röhre des Hyperloop saust.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren20
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Naja, 12 Minuten Wartezeit wird man wohl einkalkulieren müssen, wenn es nur eine Röhre gibt und gerade jemand in die andere Richtung losfährt...
 
@Chiron84: Auf dem Bild (Video) sind zwei Röhren zu sehen ;-)... Wohl jeweils eine in jede Richtung...
 
@DarkKnight80: Habe ich auf den ersten Blick nicht erkannt. Mein Fehler.
 
@Chiron84: Kein Problem ist mir auch schon passiert ;-)
 
@Chiron84: Wenn es nur eine Röhre gibt und zwei Fahrzeuge mit 1200 km/h fahren, wird die Wartezeit in der Mitte länger dauern als 12 Minuten. Die Passagiere haben danach aber auch viel Zeit.
 
Na ich hoffe sowas kommt nie zu uns. Das Ding verschandelt die Landschaft und ich bezweifle, ob die wir nicht doch Langzeitschäden von sowas einhandeln. Aber eigentlich sowas brauchen wir sowas eh nicht. Wir haben Autos, Eisenbahn und Busse. Das reicht :-))))))))))))))))))))))))))))))))
 
@airlight: Und ausserdem ist es technisch unmöglich, verbraucht den gesamten Stahlvorrat der Erde, und explodiert bei der kleinsten Beschädigung der Röhre...
 
@airlight: Hallo Opa, lang nicht mehr von dir gehört!
 
@airlight: Ja, die Langzeitschäden... Das wurde doch damals schon befürchtet, als die ersten Eisenbahnen anfingen, die magische 20-km/h-Marke zu durchbrechen. ^^
 
@airlight: OK und die ganzen Schienen verschandeln die Gegend nicht?

Und welche Langzeitschäden? Wir reden hier über ein Magnetfeld. Das hat auch die Erde und das schon seit vielen, vielen Jahren und bisher geht es uns allen ganz gut. Wir haben uns sogar hier entwickelt :-)

PS: Die gleichen Argumente wie beim Transrapid. Dabei steht die Trasse auf Stelzen und dadurch gibt es bedeutend weniger Unfälle und Störungen für die Umwelt!
 
@airlight: kot mal auf die landschaft wenn weiter so viele züge und busse und autos fahren haben wir von der landschaft auch nichts mehr wenn die eingeht weil wir die umwelt verpesten. -.-
 
@airlight: Wieso, da steckt ein sehr durchdachtes ökonomisches Konzept dahinter. Während der Hyperloop nicht fährt, fließt Rohöl durch das nun als Pipeline genutzte Rohr. Das nenne ich Synergieeffekt. Diese Mehrfachnutzung könnte ich mir auch gut mit der Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland vorstellen.
 
Einerseits finde ich das ja ne nice sache , die vom konzept her umweltfreundlich und schnell ist.
Andererseits sehe ich auch enorme probleme was sicherheit betrifft und wo ich fliegen vorziehen würde.
Der bremsweg soll im notfall 2km betragen, wenn da was mit der röhre plötzlich nicht stimmt und das wird nicht rechtzeitig bemerkt adios^^.
Mögliche manipulation auf so einer langen strecke sind recht einfach.
Strom ausfall durch kurzschluss oder schlimmeres, wie lang hält die sauerstoffversorgung.
Wird die komplette röhre dann mit sauerstoff versorgt damit gäste raus können?
Dazu noch Sand,extreme hitze und kälte , bei nem luftpolster von 0,5mm kann rapider temperatur abfall das polster beeinträchtigen.
Wenns dafür alles glaubhafte lösungen gibt dann gut feines ding.
Sollte es die Kosten auch nicht sprengen noch feiner.
Mal sehn wie sich das entwickelt gespannt bin ich da aufjedenfall.
 
Das gibt es doch schon lange. Man nennt das bei uns Rohrpost.
 
Die Geschwindigkeit ist nicht so problematisch. Aber wenn man in Bruchteilen einer Sekunde von 0 auf 1200 km/h kapituliert wird, entstehen Kräfte über 1000G und das dürfte unbekömmlich sein.
Wer soll dann den Matsch in Eimer oder andere Gefäße zusammenlöffeln?
 
@Grendel12: Wie kommst du darauf, dass die Beschleunigung im Bruchteil einer Sekunde stattfinden soll? Also ich vermute jetzt mal nicht, dass der Betreiber mal eben ganz stumpf sämtliche potenziellen Fahrgäste töten will.
 
nice. endlich geht es vorran. =) das mit den bussen in asien die über der spur fahren find ich auch super
 
Faszinierende Idee, wo mich sogar die Logistik mehr begeistert, als das tatsächliche Reisen mit Hochgeschwindigkeit. Per "Railtaxi" (http://www.astrail.de/bahntaxi.htm) ließe sich ein solches Konzept langsamer, aber als Individualverkehr auf normalen Schienen verwirklichen, wo es mehr um Point to Point geht, als um die superschnelle City - City Verbindung..
 
Wenn ich das richtig sehe, wäre das nicht der erste Hyperloop. Denn im Juli wurde bereits eine Machbarkeitsstudie für eine Hyperloop-Strecke zwischen Finnland und Schweden vorgestellt. (Dort ist allerdings von 12 Jahren die Rede, aber die ca. 4 Jahre Bauzeit hier sind ja auch nicht in Stein gemeißelt)

Wie auch immer: Ich wünsche mir bei solchen Beiträgen mehr Hintergrund- und Nebeninformationen.
 
Eine Kapsel voll mit Terabytedatenträgern, und man hätte eine prima Datenübertragungsrate.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!