Zotac Mobile VR: Virtual Reality-tauglicher Gamer-PC zum Mitnehmen

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Virtual Reality ist auch auf der Computex ein riesengroßes Thema, was an zwei Faktoren liegt: Zum einen ist HTC Vive neben Oculus Rift einer der beiden großen Anbieter auf diesem Gebiet (in der High-End-Klasse) und damit eine taiwanesische Lösung. Zum anderen wittern die Hersteller ihre Chance, neue Hardware, die für die leistungshungrigen Anwendungen benötigen wird, zu verkaufen.

Mobile Lösungen per PC-Hardware-Rucksack

Das hat in erster Linie zur Folge, dass leistungsstarke Desktop-Systeme angeboten und verkauft werden. Diese haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nicht mobil. Deshalb versuchen einige Hersteller, die VR-Hardware in Rucksäcke zu packen, was auch in Sachen Leistung gut funktioniert.

Einen entscheidenden Nachteil hat ein derartiger Rucksack aber, wie man sich vorstellen kann: Lange kann man damit nicht in VR-Welten abtauchen, da der Akku sehr schnell leergesaugt ist. Denn mit stromsparenden mobilen Prozessoren kommt man bei Vive VR und Co. nicht besonders weit.

Wie weit man in der Endkunden-Version des VR-Rucksacks von Zotac tatsächlich kommt, wird sich erst zeigen müssen, denn der Hersteller aus Hongkong machte um die genauen Inhalte des Rucksacks eher ein Geheimnis.

Auf der Computex selbst konnten wir beobachten, dass man ihn mindestens eineinhalb Stunden mit einer Ladung nutzen konnte, dann mussten die (vermutlich) zwei Akkus gewechselt werden. Wie groß die Akkus aber waren, darüber liegen keine Angaben vor.

Basis ist eine Zbox Magnus EN 980

Das Innenleben ist in Sache Leistung größtenteils bekannt: So kommt als CPU eine Core-i5-6400 zum Einsatz (Basistakt 2,7 GHz, maximal 3,3 GHz), als GPU wird eine GeForce 980 GTX verbaut. Basis für die Hardware des VR-Rucksacks ist der leistungsstarke Mini-Desktop-Rechner Zbox Magnus EN 980, allerdings ohne die darin verbaute Wasserkühlung. Siehe auch: Oculus Rift-exklusive Games bereits auf HTC Vive zum Laufen gebracht
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Und der Berg geht halt doch zum Propheten. Sorry, wie wäre es zuerst VR mal fertig zu denken und wireless Brillen zu bringen? Wäre wohl eher der richtige Ansatz. Ob man dann ein Batteriegürtel oder so tragen muss, kann ja noch sein, aber das hier ist einfach nur lächerlich.
 
@JTRch: Deine Aussage ist paradox.
Zu einem soll VR fertig werden, zum anderen forderst eine Wireless Brille.. Also was den Nun? Sollen die nun die Basics richtig umsetzen (wo halt das kabelgebundene das einfachste, billigste und unproblematischte ist) oder jetzt schon mit weitern Funkionen füttern, wie Wireless, wo bei das erst genannte gerade eben auf den Markt kommt?
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