Ziegel für Ziegel: Roboter baut Haus in nur zwei Tagen

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Sehen wir hier die Revolution des Bauwerks? Der Roboter Hadrian X des australischen Unternehmens Fastbrick Robotics kann den Rohbau eines Hauses in nur zwei Tagen fertigstellen. Ein menschliches Maurerteam würde für dieselbe Aufgabe vier bis sechs Wochen benötigen.

Hadrian X legt bis zu 1000 Ziegel pro Stunde aufeinander und kann rund um die Uhr arbeiten. Die Steine kommen direkt aus einem 3D-Drucker. Für Feinheiten wie das Einsetzen von Fenstern oder das Verlegen von Dachziegeln sind aber zumindest derzeit noch menschliche Bauarbeiter notwendig.
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Auf der einen Seite natürlich absolut faszinierend, auf der anderen erschreckend, wenn man bedenkt wie viele Menschen dadurch ihren Job verlieren würden.
 
@DioGenes: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ;)
 
@BartHD: Sofern den Leuten, die im Baubereich seit jahren tätig sind und nichts anderes gelernt haben, die Möglichkeit gegeben wird einen alternativen job anzulernen ist das auch okey. Wenn die Leute jedoch darauf allein angewießen sind und schlicht gefeuert werden, wird es für die denke ich schwer. Vor allem bei denen, die bereits 35 oder 40 Jahre alt sind. Denke nicht, dass diese Leute ohne Unterstützung so flexibel mit der Zeit gehen können.
 
@BartHD: Schon ein bisschen zynisch... Ich musste auch mal gehen obwohl ich mich immer weiter entwickelt habe. Nicht lustig...
 
@BartHD: Gerade in Anbetracht der Tatsache, welche Entwicklungen im Bereich Robotik derzeit vorangetrieben werden, die nicht nur einige wenige Arbeitsplätze sondern Millionen gefährden, die alle irgendwo anders unterkommen müssten, ist das eine selten dämliche Aussage.
 
@gutenmorgen1: Genau das wird schon seit beginn der Robotik vor über 20 Jahren gepredigt. Und ? Was ist passiert? Menschen arbeiten immer noch. Sogar in mehr berufen als jeh zuvor.
 
@gutenmorgen1:
In Laufe der Menschheitsgeschichte sind sehr viele Berufe ausgestorben oder werden in deutlich geringerem Umfang ausgeübt. Durch die Industrielle Revolution aber auch durch die Moderne Informationstechnik und auch Robotik (welche vor Jahrzehnten begonnen) hatten der Menschen einen nie dagewesenen Unterstützungen durch Maschinen erhalten. Und siehe da die Menschen arbeiten auch heute? Warum also soll sich diese Entwicklung in der Zukunft so anderes verlaufen als in der Vergangenheit.

Ein Auto kauft nunmal kein Auto. Und solange sich das nicht ändert, wird sich auch nichts daran ändern das der Mensch irgend einer Tätigkeit nachgehen wird.
 
@DioGenes: Das ist nichts anderes als in anderen Industriebereichen z.B. Roboter in der Autofertigung. Vieles läuft automatisch, aber die Steuerung, Programmierung und Wartung bleibt bei Menschen. Auch letzte Handgriffe können die Roboter noch nicht.

Für die weggefallenen Jobs wird es andere Tätigkeiten geben.
 
@Spacerat: Genau das sehe ich kritisch. Viele der wegfallenden Jobs sind mit Menschen besetzt, die man eben nicht auf anderen Stellen einsetzen kann. Und soviele andere Stellen sind ja auch nicht verfügbar.
 
@skyjagger: Bis durch so eine Technik viele Jobs wegfallen dauert es noch. Und wir haben ja eine Überalterung der Gesellschaft.

Man könnte es also auch so sehen, dass diese Maschinen den fehlenden Nachwuchs kompensieren werden.

Was früher halt 2 Maurer waren wird eine Maschine, und ein "Maurermaschinenführer" werden.
 
@dognose: Bei den Maurern sicherlich, aber was recht schnell kommen wird, sind autonome Fahrsysteme. Dann trifft es Busfahrer / Spediteure und solche Berufsgruppen. Und hier sind auch jede Menge Menschen in Lohn und Brot.
 
@skyjagger:
Die Gesellschaft trägt immer die Gesamtkosten, solange dies nicht gedeckt sind, kann sich ein massiver Einsatz von automatisierten System nicht rechnen.

Denn was bringt es einem Unternehmen seine komplette Produktion zu automatisieren, wenn es keine Menschen gibt die dessen Produkt sich leisten können?

Desweiteren sind wirklich flächendeckende autonome Fahrsysteme noch weit entfernt. Zusätzlich wird dies ein fließender Prozess sein. Es werden nicht alle von heute auf morgen arbeitslos.
 
@skyjagger: Ich verstehe deine Kritik voll und ganz, aber ist es nicht auch Ziel, die Arbeiten, die körperlich schwer für den Menschen sind auf Maschinen auszulagern? Das dabei ganze Industriezweige wegbrechen ist nun mal nichts besonderes. Und egal wie zynisch der Spruch "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" auch ist, er entspricht nun mal den Tatsachen. Wenn man sich in der heutigen Zeit nicht ständig weiterbildet, dann kommt sehr schnell jemand, der es besser/günstiger/schneller machen kann als du. Du verlangst, dass sich alles entwickelt aber der Mensch nicht.
 
@Ex!Li: Das sollte keine Kritik sein. Das ist eine Befürchtung die ich habe. Und generell bin ich auch der Meinung, das Maschinen uns die Arbeit abnehmen sollten. Aber das erfordert eine grundlegende Änderung des Wirtschaftssystems. Und genau hier sehe ich die Schwierigkeiten. Denn die Reichen werden sich nicht das nehmen lassen was bisher ihres war, das laufende Vermehren des Besitzes.
 
@DioGenes: wir werden alle eines Tages "arbeitslos" sein, ist doch schön, dann kann man sich auf seine Hobbies konzentrieren.
 
@R-S: Darauf kann man sich natürlich nur freuen... aber wer finanziert uns dann?
 
@ZappoB: Wenn wir soweit sind, dass wir gar nicht mehr atbeiten müssen, dann sollten wir uns darüber Gedanken machen, dass das aktuelle Geldsystem nicht mehr zeitgemäß ist.
 
@WilliamWVW: Wir kehren dann zurück zu Tauschgeschäften? Kuh gegen Smartphone ?
 
@iPeople: Das weiß ich auch nicht, jedoch kommen wir nicht drum herum, dass wir dann definitiv anfangen müssten unser aktuelles System zu überdenken oder wie meinst du können wir unser Geld verdienen, wenn keiner mehr arbeitet ? Zudem wenn keiner mehr arbeitet und demnach es kein geregeltes Einkommen gibt, so wird indem Sinne auch nicht mehr das Luxusgeschäft (Waren die nicht für den Alltag lebensnotwendig sind) funktionieren.
 
@WilliamWVW: Deine Vision würde theoretisch nur funktionieren, wenn es keine privaten Unternehmen mehr gibt. Und selbst dann frage ich Dich, wie man dann handelt, wenn es kein Zahlungsmittel mehr gibt. Es wird nie eine Gesellschaft geben, wo keiner mehr arbeitet. Eine Gesellschaft, die alles durch Automaten und Roboter ersetzt, ist kalt und emotionslos und das will keiner wirklich. Luxus wird es weiterhin geben, das können sich dann aber nur noch die Leisten, die ohnehin Eigentümer von zB den Produktionsmitteln sind und damit Werte schaffen. Der Rest wird durch staatliche Umverteilung, zB BGE, gerade so bei Laune gehalten, dass er nicht auf die Barrikaden geht.
 
@iPeople: Ich behaupte ja auch nicht, dass dies eintreten würde. Ich habe lediglich gesagt, dass wenn wir soweit sein sollten, dass keiner mehr arbeiten müsste, dann wird es auch nötig sein das aktuelle System zu überdenken. Daher kann ich dir leider auch nicht deine Frage beantworten, wie genau das aussehen würde, denn eine Vision dies bezüglich besitze ich überhaupt gar nicht :). Wohl eher meine ich damit, wenn es wirklich dazu kommen sollte, dann wird sich mit der Zeit auch ein entsprechend neues System entwickeln, dass darauf angepasst ist, weshalb sich um die Finanzierung dann keiner Sorgen mehr gemacht werden müsste. Ich mein so war es in unserer Geschichte denke ich immer, da wir uns auf verändernden Bedingungen bisher immer relativ gut angepasst haben. Auch sehr nahe mit der Evolution in Verbindung zu setzen. Aber ich kann dir wirklich nicht sagen, wie das aus sehen würde, wenn wir uns wirklich in diese Richtung entwickeln würden, weil das auch sehr in die Zukunfts-Vorhersage geht.
 
@ZappoB: Jeder Mensch bekommt bekommt automatisch jeden Monat ein gewisses Kontingent an Ressourcen. Nenne es z.B. Grundeinkommen.
 
@DioGenes: Womöglich solltest du aber auch an diejenigen Menschen denken, denen sowas massive Rückenschmerzen oder gar Bandscheibenvorfälle ersparen würde ? Oder, hart gesagt, der Gesellschaft ne ganze Menge Kranke ?
In meinen Augen wäre ein bei dem oder sogar den im Hintergrund werkelnden / nötigen 3D Drucker(n) "DruckerTinte" nachzufüllen ne leichterere (Ersatz)Aufgabe ;-)
Was auch die nächste Frage aufwirft: sind die so gedruckten "Steine" eigentlich sofort verarbeitbar, müssen sie nicht erstmal etwas trocknen ? Außerdem denke ich mir mal, das der Roboter spätestens ab dem 4ten Stoclwerk eines Hauses nurnoch die Außenmauern weiter hochziehen könnte, da alles andere zu weit innen / außerhalb seiner Reichweite liegt.
 
@DerTigga: Wenn ich das richtig gesehen habe ist der Roboer auf ner Art Bagger befestugt und somit (mit entsprechnder Software) sicher in der Lage sich frei im zu erbauenden haus zu bewegen, damit sehe ich in Punkto Höhe kein unüberwindbares Problem. Die Frage die sich mir eher stellt, ist ob ein 3D-gedruckter Ziegelstein auch belastbar und vorallem haltbar ist. Ich vermute mal dass die Ziegelsteine mit irgendeiner Art Kunststoff gedruckt werden und die haben die Weichmacher, die sich verflüchtigen, dachte ich zumindest bisher?!
 
@Zwerchnase: Kann dir da nur sehr bedingt folgen.
In meinen Augen könnte der bestenfalls per Kran im jeweils größten Raum eines Stockwerks platziert werden und würde einiges an Platz um sich herum brauchen, alleine schon damit der Auslegearm nicht gleich wieder was einreißt oder wegen in recht steilem Winkel stehen müssend nichtmehr arbeiten kann.
Mein Augenmaß sagt mir auch, das der eigentliche Bagger gradezu riesengroße Türöffnungen bräuchte, gesetzt den Fall er soll sich IM Haus bewegen können. Fahrerkabine + Auslegearm + Motorenraum..das ganze auf 2 Ketten ? Ich würde mal schätzen, das das gut über 2 meter Breite sind.
Ich denke auch, das der eigentliche Bagger mehrere Tonnen Gewicht auf die Waage bringen dürfte, alleine schon um mit nem so langen Auslegearm dran nicht schnurstracks umzukippen. Wäre also eindeutig die Frage zu stellen, ob die Decken eines normalen Wohnhauses ein solches Gewicht auf der Quadratmeterfläche überhaupt tragen könnten.
Meiner Ansicht nach, ist der Bagger definitiv für außerhalb des Hauses stehen bleibend bzw. für das Mauern von 1 bis maximal 2 stöckigen Bungalows konzipiert.
 
@DioGenes: Bedingungsloses Grundeinkommen ist hier das Stichwort. Ganz langsam sollte sich der Staat damit auseinandersetzen
 
@JacksBauer: Setz du dich andersrum mal damit auseinander, wer genau das eigentlich fordert. Dann kommst du nämlich evt. drauf, das das in weitesten Teilen Firmen oder Konzern(bosse) sind. Und evt auch drauf, was die sich so alles sparen könnten damit. Gibt da nämlich nen ganzen Haufen an kleinen feinen Zusatzsteuern bzw. Kosten, die die Arbeitgeber zur Zeit zahlen müssen. Und sicherlich drauf hoffen, das sie das nichtmehr müssen, wenn diese Grundeinkommens-Geschichte so käme. Weil ein Mitarbeiter ja schließlich vollautomatisch "abgesichert" ist, wenn man ihn rauswirft. Und weil das netterweise auf viele viele andere Schultern abgestützt ist und nicht in weiten Teilen auf der eigenen Firma.
Irgendwo ist es zwar schon ne gute Idee, aber aus reiner Menschenfreundlichkeit fordern die das ganz sicher nicht, die hätten so einiges davon, wenns käme bzw. der Staat statt sie das / dafür zahlt.
 
@JacksBauer: Oops, ich glaube die Diskussion hatten wir hier schon mal. Noch gar nicht so lange her. Aber ja, das sehe ich auch so.
 
@DioGenes: gut, dass die meisten Menschen nicht so denken wie du, sonst wuerden wir noch in der Steinzeit leben. Ausserdem ist die Denkenweise fehlerhaft, weniger Arbeit die zu erledigen ist, ist nicht schlecht, es ist sogar gut.
 
@TYPH00N: Hm, also bedingungsloser Fortschritt ist ein Segen für den Menschen? Na, erzähle das mal denen, die keinen Job haben, sozial ausgegrenzt sind und nur als Hungerleider geduldet. Sowas kann nur jemand sagen, der das noch nie am eigenen Leib verspürt hat (vermute ich mal). Wie gesagt, wir hatten diese Diskussion erst kürzlich und ich habe keine Lust, meine Argumente dafür und dagegen jetzt noch mal alle auf zu zählen. Nur so viel: Klar könnte man leben ohne zu arbeiten. Das würde aber bedeuten, dass man finanziell ordentlich ausgestattet ist und nicht stigmatisiert wird. Das ist das Problem. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, klar, aber warum steigen parallel dazu die Burnouts, Depressionen, Insolvenzen etc. Schon mal etwas weiter gedacht?
 
@DioGenes: BGE anders wird es in gar nicht mehr so ferner Zukunft nicht gehen. Oder den Kapitalismus im ganzen einstampfen, jedoch wird das wohl noch schwieriger.
 
@Shadow27374: Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kapitalismus sich irgendwann selbst abschafft. Das Gefasel vom permanenten Wachstum ist eben nur das: Gefasel. Es werden noch einige Blasen (und Träume) platzen.
 
@DioGenes: Was wir derzeit haben, wird definitiv nicht bestehenen bleiben. Das System bröckelt schon seit meiner Kindheit und die Brocken werden immer größer.
 
@Shadow27374: Ja, nur dass eben auch alle anderen Systeme auf Dauer gescheitert sind. Demokratien, Diktaturen, Monarchien, Sozialismus, Kommunismus... Keine Ahnung welche ...ien und ...ismus es da noch gibt. Zeigt eigentlich nur, meiner Meinung nach, das nur der Wandel dauerhaft ist. Aber das wurde ja auch schon früher erkannt.
 
@DioGenes: Nach jeder geplatzten Blasen kam bisher ein Aufschwung. Im realexistierenden Sozialismus gabs keine Blasen, da ging is immer bergab. Da willst Du hin?
 
@iPeople: Wo habe ich denn gesagt, dass ich da hin will? Reichlich wilde Interpretation... Aber wo wir schon bei den Blasen sind... Wenn die platzen, geht es einer großen Menge Menschen richtig Schei.. Die, die oben sind, und eigentlich für das platzen verantwortlich, bleiben/blieben oben und haben das Hamsterrad von neuem angeworfen. Wenn du das erstrebenswert findest... Na ja, Jedem das Seine... Check das mal aus, vielleicht ändert das deine Sicht der Dinge, den habe ich mal bei einem Vortrag gehört, das war dermaßen spannend und logisch, schade dass es sich mit den bestehenden Systemen, Politikern und Wirtschaftsmächten wohl nicht realisieren lässt: https://de.wikipedia.org/wiki/New_Work
 
@DioGenes: Es sind nicht nur "die da oben " verantwortlich. Auch "unten" leben so einige über ihren Verhältnissen, und DAS ist mitunter das Platzen der Blase. Das Leute, die nicht am unterem Rand rumkrebsen, eine Krise leichter wegstecken, liegt in der Natur der Sache. Durch Umverteilung von oben nach unten löst man das Problem aber nicht, sondern verlagert es nur.
Es lässt sich allgemein nicht realisieren, denn es schreien immer nur diejenigen nach einem Systemwechsel, die es zu nichts bringen.
 
Fasizinierend. Aber zu einem wirklich haltbaren Mauerwerk fehlt hier noch einiges. Zum Beispiel der Mörtel zwischen den Steinen. Da sind zwischen allen Steinen senrechte Schlitze offen.
 
Wird da nicht etwas essenzielles vergessen? Wie soll das alles halten? Da fehlt Zement (oder was man da auch immer nimmt) zwischen den Ziegeln. Davon abgesehen Dämmmaterial und was noch so alles dazugehört. Nen automatischen "Legobauroboter" wie diesen gibts ja schon lange.
 
@detroxx: Selbst wenn man Ihn nur fürs Legen von Steinen nimmt verkürzt sich die Arbeitszeit um die hälfte.
Und man darf nicht vergessen, die Entwicklung geht weiter und hört jetzt hier nicht bei dem Roboter auf ;-)
 
@detroxx: Gestern auf YT hab ich einen ähnlichen Roboter gesehen der sogar schon die steine mit Zement setzt. Also ich finde es sehr interessant. Mal sehen was noch kommt :D

Edit: ok nicht YT war hier: http://www.chilloutzone.net/video/roboter-aufm-bau.html
 
@Hektik: Der Fährt aber auf Schienen kann also nicht das Innere vom Haus machen...
 
@fabian86: "ähnlichen Roboter" hust :D . Die Technik zu kombinieren sollte wohl nicht das Problem sein.
 
@detroxx: guck dir das Video genau an, die Zementeinrichtung ist vorhande, wird nur nich genutzt für das Video.
 
@Cosmic7110: Ich sehe da nix... ich sehe nur das er auf jeden Stein etwas drauf sprüht... Teils sind die Steine extrem Weit auseinander...
 
@fabian86: ja, da wär ja normalerweise der Zement ;) Die Arbeitsweise per Roboter ist nun nichts neues, Die Montage am Greifarm und die orientierung im Raum, darum geht es hier.
 
@fabian86: Zement oder Mörtel ist nicht zwingend nötig, da heutzutage durchaus "nur" geklebt wird. Muss die Oberfläche und die Ebenheit des Steins natürlich auch für geeignet sein. Das im Video zu sehende Kleber drauf sprühen könnte durchaus völlig ausreichend sein.
 
@detroxx: Ich dachte das Zeugs was der Roboter drauf sprüht ist der Verbindungskleber? Sieht man in der einen Zeitlupe.
 
In der Grösse Scheint der Roboter Ziemlich beschränkt zu sein... Einfamilienhaus OK wird klappen aber ein Mehrfamilienhaus ist wesentlich grösser...
 
@fabian86: Das ist das geringste Problem. Entwicklung findet häufig in "kleinem" Masstab statt. Das ganze dann um den Faktor 5,10,15 oder 100 zu skalieren ist häufig leichter als die Entwicklung im kleinen Bereich selbst.
 
Na ja

Wenn man mal die steine zählt die da liegen frage ich mich warum der 2 Tage gebraucht hat ! Bei angeblich 1000 Steine die Stunde denn da sind höchstens 2000 Steine gelegt worden außerdem ist das Haus nur
4.5 m im Quadrat das ist ne Garge aber mehr nicht. :-))
 
@Ironsavior: Dürfte schlicht das Testlabor sein, was man da sieht. Schaut man genau hin, dann sieht man auch, das da ein kleines Mäuerchen, seitlich bei den gelben Pfosten stehend, auf einmal eine Steinreihe höher geworden ist. Könnte man sicher gut drüber spekulieren, wo die herkommen bzw. wie oder wo die "abgefallen" sind ;-) Oder wieso das aus dem Video rausgeschnitten ist.. *fg
 
Was für ein Quatschartikel - um einfach ein paar Ziegel übereinanderzustapeln OHNE Zement braucht ein Mensch ganz sicher keine 4-6 Wochen.
 
@dodnet: Ohne Zement, aber mit (Sprüh)Kleber.
 
Vielleicht bemüht man sich dann aber auch in der Baubranche mal wieder. Wie oft sehe ich wochen- oder monatelang brachliegende Baubranchen, weil sich die Baufirma X Aufträge gesichert hat, aber nur ein Drittel davon bedienen kann. Wie oft sehe ich gerade hier im Büroviertel Arbeiter, die bocklos wirken (bei den geringen Löhnen oder fehlenden Versicherungen (wegen Schwarzarbeit?!) manchmal auch kein Wunder) oder wie oft hört man vom berüchtigten "Pfusch am Bau", wo Elektroleitungen kreuz und quer über die Wand gezogen oder Fenster nicht abgedichtet wurden, etc. ?
 
Robotik kann alle menschlichen Griffeleien hoffentlich bald erübrigen und endlich Verlöhnerung abstellen.
Technische Griffler können in beliebiger Anzahl komplex interagieren, was ein menschliches Team nie könnte.
'Jobs' ist Mittelalter - Herr und Knecht. Fast alle Menschen können studieren.
Ein Rechner kann jeweils alles im Griff haben, dessen KI immer weiter zu entwickeln ist.
Darum gehts letztlich: der lifestyle von Multimillionären ist damit verallgemeinerbar.
So kann auch Jeder seine eigene Luxusvilla haben.
Was fehlt: aktive Wirtschaftspolitik für vollwertige Marktteilnahme, die Anbieterrechtsordnung
und alles flankierende Wirtschaftswissenschaften.
Es wird arbeitsgesetzlich systematisch verweigert, was unsere Entwicklung stranguliert.
Dazu wurde links und rechts erfunden.
 
Super dann kann man die Welt ja noch schneller mit Sozialwohnungen zukleistern.

Einfach nur traurig, was alleine Deutschland jedes Jahr an Grünfläche verliert. Ist doch nicht mehr feierlich.
 
@andi1983: Das das ganze (Video) eher in Australien spielt.. ? ;-)
 
Das ist schon klasse, ja, aber ich denke das ersetzt so schnell noch keinen Maurer.
Maurer bauen nicht einfach nur ne Mauer, da wird einiges mehr abverlangt.
Außerdem gibt es so viele verschiedene Formen, nicht jedes Haus besteht nur aus geraden Mauern.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen das sich nun die Maurer um ihren Job sorgen machen müssen. Auch nicht in naher Zukunft, zumindest nicht was diese Maschine angeht.
 
Warum soll so ein Ding nur Mauern im rechten Winkel bauen können?
 
@Devil7610: Bis zum gewissen Punkt hast du sicher Recht. Ich überlege allerdings grade, ob die 3D Drucker Geschichte da nicht ein recht großer Vorteil sein oder zumindest werden könnte.
Das nämlich ein menschlicher Maurer nichtmehr zur Flex greifen muss, nichtmehr eine große Staubwolke und viel Lärm produzieren muss, um nen benötigten / passenden Stein zuzuschneiden, sondern das der Drucker den per dem Förderband liefert, da "weiß", das der dort gebraucht wird ?
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