Zenbook 3: MacBook-Konkurrent von Asus mit mehr Leistung aber mit Lüfter

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Auf der Elektronikmesse Computex hatten wir bereits Gelegenheit, das neue ZenBook 3 von Asus vor die Kamera zu holen. Der taiwanische Hersteller will hier klar in der Kategorie mitspielen, die Apple mit seinem neuen MacBook besetzt hat - portable Rechner also, die sich voll auf den Einsatz als Mobilgerät konzentrieren und dafür lieber auf hohe Flexibilität verzichten.

Optisch lassen sich die beiden Geräte durchaus vergleichen: Auch das neue ZenBook ist sehr flach und edel gestaltet. Das Aluminium-Gehäuse ist in mehreren Farben zu haben. In diesem steckt deutlich mehr Leistung als im MacBook: Statt auf Core M-Prozessoren setzt Asus hier auf die stromsparenden Modelle der Core i-Serie. Das hat natürlich seinen Preis. Lüfterlos ist das Gerät nämlich nicht und wenn die CPU beansprucht wird, muss man mit einer entsprechenden Geräuschentwicklung rechnen. Verbaut wird dabei ein mit nur 3 Millimetern Höhe extrem flacher Lüfter.

ASUS ZenBook 3ASUS ZenBook 3ASUS ZenBook 3ASUS ZenBook 3ASUS ZenBook 3ASUS ZenBook 3
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Zu haben ist das Ultrabook mit Arbeitsspeicher-Ausstattungen zwischen 4 und 16 Gigabyte, so dass hier im Grunde alle Bedarfsgruppen abgedeckt werden sollten. Gleiches gilt für die Speicherausstattung: In der kleinsten Variante ist das ZenBook 3 mit 256 Gigabyte Flash zu haben, es ist aber auch 1 Terabyte möglich.

Beim Display setzt der Hersteller auf ein 12,5-Zoll-Panel, das von Gorilla Glass 4 vor Schäden geschützt wird. Bei der Umsetzung der Lautsprecher-Konfiguration griff Asus auf Technik von Harman Kardon zurück und setzte diese in Form von vier Speakern in dem Gerät um. Weiterhin setzt nun auch Asus auf das bei Apple bereits kritisierte Konzept, Strom und Daten ausschließlich über einen USB Type-C-Port zu leiten.

Das ZenBook 3 soll bei normaler Nutzung rund 9 Stunden mit einer Akkuladung durchhalten. Wer kaum noch Energie hat, aber mit externen Geräten arbeiten muss, bekommt den Stromspeicher durch die Schnellladefunktion notfalls aber in nicht einmal einer Stunde zu rund 60 Prozent aufgefüllt.

Asus ZenBook 3
Dünnes, leichtes und leistungsstarkes Top-Ultrabook
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hat halt auch "nur" full hd
 
@zhandri: achdujemoje da wird man sicher die Pixel sehr störend sehen können und es wirkt alles sehr unscharf.
 
Nur 1x USB-C für alles. Warum versuchen die Hersteller krampfhaft auch die Macken von Apple zu übernehmen.
 
Das Display ist nicht mehr zeitgemäß
 
Bei 12,5" und dem Preis (wird vermutlich wie die anderen Zenbooks auch 1000? aufwärts kosten) wäre auch WQHD Display drinn gewesen. Das darf man doch mittlerweile in der Preisklasse mal erwarten...
 
Dass Mobilität bei einem Notebook als Alleinstellungsmerkmal gilt bzw. als Feature gesondert hervorzuheben ist, finde ich schon bemerkenswert. Für mich hat ein Notebook in allererster Line mobil zu sein. Alles andere muss sich dieser Prämisse gefälligst unterordnen. Ein Notebook als Gaming-PC? Völlig undenkbar. 21"-Notebook? Absolut abnormal. Man kann das freilich ganz anders sehen, aber ich denke mir dann, dass man andere Anwendungsfälle mit anderen Geräten weitaus besser abbilden kann - warum also diese "Mischkategorien"?
 
@xploit: Weil mobil bedeutet im laufendem betrieb bewegbar. Nicht federleicht oder taschenklein! Auch ein 15 Kilo Laptop als Desktop replacement oder Mobile Workstation, ist eben mobil.
 
@daaaani: Wenn ich meinen Desktop-PC mit einem Akku ausstatte, ist er im laufenden Betrieb auch beweglich, aber langer nicht "mobil". ;)
 
@xploit: Möcht ich sehen wie du dann den Monitor und eventuell Tastatur oder andere Peripherie hinter dir her ziehst. Aber ja im Grunde hast du recht, im laufenden betrieb beweglich, womit er dann mobil wird da nicht mehr stationär. Oder anders gefragt welche Geräte besitzen einen Akku und wozu? Stationär bedeutet auch Ortsgebunden..... etc pla pla

Aber schon der Anfang des 2. Satzes deutet ja das Missverständnis an "Für mich".
 
@daaaani: klar.... das ist eine Frage der eigenen Bedürfnisse. Das kann man natürlich nicht pauschalisieren. ;)
 
@xploit: Möchten auch nicht alle 10 Geräte zulegen, nur weil überall ein anderes etwas besser macht. Klar wird ein Notebook nicht an die Leistung eines High End Gamer PCs herankommen, nur ist dann eben die Frage, ob es nicht auch Reicht, die Spiele nicht alle auf den höchsten Grafikeinstellungen zu spielen und dafür nur 1 statt 2 Geräte zu kaufen.
 
Was ich mich immer frage: Gibt es wirklich so viele Leute die wegen technischen Daten dieses Windows Ultrabook anstatt eines 12' Macbook kaufen? Ich kaufe mir ein Ultrabook oder Notebook in erster Linie wegen Windows oder Mac OS. Erst danach kommen die technischen Daten.
 
@alh6666: für die allermeisten dürfte das os gar keine so große rolle spielen
 
@0711: Das denke ich auch. Wichtig sind große Zahlen auf den Datenblättern und vorallem noch viel wichtiger das Aussehen und das Image der Marke. Leider.
 
Ein "MacBook-Konkurrent" ohne OS X ist kein MacBook-Konkurrent.
 
Mein Laptop neben mir hängt am Stromkabel, hat an einem USB-Hub Maus und Tastatur, Handy wird separat nocha ngeschlossen und mein Monitor hängt ebenfalls dran. Was haben die sich denn gedacht bei den Schnittstellen?

Lenovo hat es beim Yoga 3 Pro doch auch geschafft, ein sehr flaches Notebook mit ein wenig mehr als einem USB-Anschluss zu bauen. Unmöglich ists also nicht.
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