Zeitlupen- und 4K-Aufnahmen - Die Sony RX100 MK4 im Test

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Mit der RX100 MK4 hat Sony eine neue Version seiner Kompaktkamera auf den Markt gebracht, die unter anderem Videoaufnahmen in 4K-Auflösung sowie Zeitlupenvideos mit maximal 1000 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Unser Kollege Alexander Böhm hat die Kamera einem ausführlichen Test unterzogen und seine Eindrücke in diesem Video festgehalten.

Mit rund 300 Gramm ist die Kamera angenehm leicht und liegt trotzdem gut in der Hand. Die Abmessungen haben sich im Vergleich zum Vorgängermodell nicht verändert, sodass bereits vorhandenes Zubehör wie zum Beispiel Taschen weiterverwendet werden kann.

Die Zeiss Vario-Sonnar-T-Optik bietet einen dreifachen optischen Zoom, der mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeitet. Die Brennweite beträgt 24 bis 70mm, die Blendenöffnung liegt bei F1,8 bis F2,8. Fokussiert wird durch das Drehen an den äußeren Ringen, was bei Bildern problemlos funktioniert, bei Videos ist jedoch ein wenig Übung erforderlich, was daran liegt, dass der Fokus an einen Motor gekoppelt ist.

Der XGA-OLED-Sucher der Sony RX100 MK4 hat eine Auflösung von 2,36 Millionen Pixel, ist sehr scharf und auch bei starkem Sonnenlicht noch gut ablesbar. Beim 3 Zoll großen LC-Display, das übrigens eine Auflösung von 1,2 Million Pixel hat, gibt es in solchen Situationen hingegen Spiegelungen.

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Der 1,0" Exmor RS Sensor bietet 20 Megapixel und macht Aufnahmen in 4K-Auflösung mit 100 Mbit/s möglich, allerdings nur bei 8-Bit Farbtiefe. Bild- und Tonqualität überzeugen, jedoch wird eine entsprechend schnelle Speicherkarte benötigt. Zudem gilt zu bedenken, dass die Kamera 4K-Videos mit einer maximalen Länge von fünf Minuten aufnimmt. Auch die Nutzungszeit der Kamera verkürzt sich in diesem Anwendungsszenario deutlich, sodass nach spätestens 45 Minuten der Akku gewechselt werden muss.

Die RX100 MK4 eignet sich außerdem für High-Speed Videos mit bis zu 1000 Bildern pro Sekunde. Die besten Ergebnisse erhält man jedoch mit 250 Bildern pro Sekunde, bei höheren Werten muss ein Verlust an Bildinformationen in Kauf genommen werden. Außerdem verkürzt sich die maximale Aufnahmezeit auf wenige Sekunden.

Nicht ganz überzeugen konnte im Test der ND-Filter, sodass anspruchsvolle Nutzer hier auf alternative Lösungen zurückgreifen sollten. Bei 4K-Aufnahmen kommt nur ein einfacher Bildstabilisator zum Einsatz, der dann jedoch die maximale Auflösung ermöglicht. Bei FullHD- Videos stehen auch andere Stabilisatoren zur Auswahl, die dann jedoch nicht mehr die bestmögliche Bildqualität bieten.

Beim Fotografieren lässt die RX100 MK4 kaum Wünsche offen, Bilder haben eine maximale Auflösung von 5472 x 3648 Pixeln, Features wie eine HDR-Automatik, Rauschunterdrückung sowie Bildprofile sind verfügbar. Ebenfalls positiv: Im Test konnte keine chromatische Aberration festgestellt werden. Makroaufnahmen gelingen ab einem Abstand von fünf Zentimetern.
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Wenn es die jetzt noch mit 20x+-Zoom gäbe, würde ich zuschlagen. Der im Vergleich zu (billigeren Digitalkameras mit natürlich schlechterem Sensor) mickrige Zoom hat mich vor einigen Jahren schon von der RX100 abgehalten.
 
@dodnet: Manche Wünsche zeugen von wenig Verständnis für die physikalischen Grundlagen der Optik und den derzeigen Stand der Technik. In Ihrer Klasse ist die RX100 MK4 derzeit das Nonplusultra. Wer mehr Zoom in dieser Größe will, muss bei der Lichtstärke Abstriche machen und mit dem Sensor wäre eine solche Optik auch nicht kompatibel.

Außerdem wird die Zoomerei von Amateuren immer wieder überbewertet. Profis fotografieren meist mit Festbrennweiten. Das sollte so mancher Spaßknipser auch mal ausprobieren. Dann wäre die Welt nicht so voll mit schlechten Motivausschnitten.
 
@probex: Das Problem sind halt die verschiedenen Ansprüche. Ich möchte eine kompakte Kamera mit einem ordentlichen Zoom (ja, ich nutze den auch auch).

Ich habe vor einigen Jahren halt auch die RX100 getestet und auch wenn viele Leute behaupten, die Bilder wären mit besser wenn man einfach ein normales Bild macht und dann den Ausschnitt vergrößert als wenn man mit einer billigeren Digitalkamera einfach über den optischen Zoom reinzoomt, war das nicht der Fall. Die letzteren Bilder waren einfach besser.

Dass die einfacheren Digitalkameras natürlich bei der Bildqualität gegen die RX100 abkacken ist mir schon klar, aber hier muss man halt irgendwo Kompromisse eingehen. Darum wäre mein Wunsch halt eine Kombi aus beiden.
 
@dodnet: eine ordentliche kompakte sollte einen guten zoom haben. und erst recht zu dem preis. das problem ist, das hier eine kamera, die eigentlich für filmer gemacht wurde, als fotoknipse verkauft wird. und da meckern die knipser natürlich. zu recht.
 
@dodnet: oh gott, ein 20x heisst nicht umsonst im fachjargon bzw für den foto-dau suppenzoom, weil nur suppe=schwammige pampe rauskommt. beste quali liefern übrigens festbrennweiten = 0x
 
@palim: Du bist ja voll der Checker...
 
@dodnet: kannst einen drauf lassen. jeder der mir hier ein minus gibt, hat es nicht mal ansatzweise verstanden und attesttiert hiermit sein unwissen
 
@palim: Das was du hier ablässt wurde schon differenzierter und begründet beschrieben. Sehe keinen Mehrwert in deinem Kommentar.
Denke daher die "-".
 
@palim: du hast leider keine ahnung.
 
@donet

Also ein 24-70 mit 2.8 durchgängig ist schon eine Macht. Mein 24-70 f:2.8 wiegt 3 Mal (wie die ganze Kamera) so viel und ist ein immer drauf bei einer Qualität die mich jedes Mal aus den Socken haut. Nun zu deinem 20 fach Zoom. Wenn es sowas in der RX geben würde, meinste nicht das die Kamera dann größer sein würde. Und dann geht das gejammere wieder los....äääähhhhh wieder viel zu groß. Und kann es vllt sein, dass wenn sie einen 20X Zoom eingebaut hätte das du dann über die ach so gammelige BQ gejammert hättest. Selbst ein 24-120 (mindestens doppelt so schwer und NUR f:4) hat nur einen 5 fach Zoom und da wird schon über die mangelnde BQ geschimpft. Was ihr immer wollt, ist nicht mehr zu begreifen, am liebsten eine Kompakt mit 8-600mm Zoom am besten noch bei Blende f:1.8 und das ganze dann kombinert mit dem Look einer Hasselblad und dem Gewicht einer Feder. Und mal ehrlich ein 24mm mit f:1.8 wie hier....nicht schlecht. Aber was weiß denn ich schon, ihr seid ja die Profis.
 
das kleine ding kann ja schon eine menge, aber ehrlich gesagt, das teil ist schon wieder ZU klein, eher perfekt für asiatische/kinder-hände. und ohne vernünftigen sucher, nein das display will ich wirklich nicht nutzen, ist das teil ja auch kaum zu gebrauchen
 
Sorry, aber es ist doch legitim einen grösseren Zoom zu fordern. Wer hat vor 15 Jahren überhaupt daran gedacht dass es heute Minikameras gibt mit so einer Leistung. Damals haetten die Klugsch... sicher auch gesagt,dass es doch alles technisch nicht möglich sei und überhaupt.
Zum Glück gibt es findige Ingenieure und Wissenschaftler,die es auch mal schaffen optische Gesetze zu umgehen. Lest mal über Stephan Hell nach und wie er das Abbesche Gesetz umgangen hat.
In 10 Jahren hat man sicher kleine Kams mit Megazoom und hervorragende BQ.

Ach, übrigens Profis haben Festbrennweiten meistens für Portraits. Sport und Tierfotografen benutzen Megazooms (die natürlich meistens auch Fest sind). Je nach Einsatzgebiet sind Zooms durchaus legitim. Und lieber mit einem "Suppenzoom" auf Safari Bilder von Löwen machen als gar keins zustande bringen (oder aussteigen zu müssen ;-).
 
@Phaeton1: Natürlich kann man das fordern....kleine Kinder fordern ja auch immer ich will will will... Und was für dich eine SUPER BQ ist kann für mich schon wieder der letzte Dreck sein, Subjektiv. Und dein Widerspruch in einem Satz fand ich schon sehr süffisant, bitte mehr davon.
 
@escud: Schön wie sich hier die ganzen "Profi-Fotografen" so herablassend zu profilieren zu versuchen. Nur weil ich keinen Bock habe, mit einer unhandlichen DSLR und zig Objektiven durch die Kante zu rennen und trotzdem ordentliche Bilder haben will werde ich als Kleinkind umschrieben?

Wie wäre es denn mal, über den eigenen beschränkten Horizont hinauszublicken, sofern der Nicht-Zoom das überhaupt noch zulässt ^^
 
@dodnet: Kauf dir eine Panasonic TZ Serie. Nicht so kompakt dafür hast du dein UltraZoom... Die RX100 ist perfekt für das was sie ist!
 
@dodnet: Niemand hat gesagt das ich ein Profi bin, ABER ich will BQ und bin dafür auch bereit zu schleppen. Was ihr habt, ist ist Wunschdenken. Ein 24-70 f:2.8 kostet alleine schon mehr als diese Kamera und die hat noch f:1,8 zu bieten, was ihre mangelnde ISO Performance wett macht. Was wollt ihr noch. Das Teil hat schon eine Wahnsinns Optik. Ich verstehe euch nicht. Wenn ihr MEHR haben wollt wirds größer und teuer ist so, und wird sich auch nicht ändern. Wir reden hier über eine HOSENTASCHEN Kamera mit DSLR CHarakter.
Und noch was, es tut mir echt Leid das ich mich mit dem Thema mehr befasse als andere, ABER ich bin wenigstens in der Lage zu Argumentieren, was bei euch leider nicht zu finden ist.
 
@dodnet: es gibt halt mehr oder weniger talentierte photographen= menschen, die ein ästhetisches bild bei bester bildquali= z.b. knarfscharf und schönes bokeh erschaffen wollen, und die jenigen, die megapixel und max-zoom-zahl als schniedelverlängerung betrachten und unter 10k kein einzig gescheites bild hinkriegen. letzere nennt man talentfreie knippser und das sind auch diejenigen, die auch am jammern sind, warum ihr smartphone denn keine 100mp und keinen 100x zoom haben und die bildquali zu wünschen lässt. entweder macht man es halt richtig, lernt die technik dahinter oder man bleibt halt armateur. und man braucht heutzutage nicht unbedingt eine kiloschwere dslr mehr. eine gute systemkamera und wechselbaren objektiven reicht idr (!) locker aus
 
@palim: Das ist leider die traurige Realität. Aber, wenn man die Wahrheit ausspricht, dann wird man also Profi und Möchtegernfotograf abgestempelt. Ob man es wahrhaben will oder nicht BQ kommt in aller erster Linie von dem Glas was vor dem Sensor sitzt. Ist das schon Scheiße, was bitte soll der Sensor dann noch machen. Und Sony hat den richtigen Weg gewählt. Sie haben einen Brennweitenbereich gewählt der als immerdrauf zu werten ist und haben den Lichtstark ausgelegt. Es schrieb schon einer bei Amazon, der von der MKII kommt die BQ hat sich gesteigert, weils weniger ist. die Alte hatte um die 110mm Brennweite. Man hat hier 20MP zur Verfügung, da kann man wenn man will noch gewaltig chop chop machen mit den Bilder. Ich kann es zB nicht habe nur 12MP ich muss schon genau Framen. Deswegen kann man hier Künstlich die Brennweite verlängern in dem man ins Bild rein cropt. JA ich weiß, es ist nicht das gleiche, denn die HG-Kompemierung ist bei 70mm weniger als bei 110 und hat nicht den gleichen Bildlook. DAS, aber denke ich kann man verschmerzen.
 
@palim: komisch. die talentfreiesten knipser, die ich bis jetzt gesehen habe, waren immer die, die die fetteste ausrüstung hatten. die teuerste vollformat bei sony ist übrigens die A7II mit 42 mpix. ich kenne berufsfotografen, die solche kameras nutzen. sind die jetzt auch schniedelverlängerer ?

die technik dahinter is übrigens nur der einstieg. das verwechseln die deutschen gern mal mit können. und produzieren dann technisch perfekte bilder wie aus der zeitschrift oder dem otto katalog. leider sind ihre bilder genauso langweilig wie der ottokatalog oder die vogue.

die offenblende knipser ist auch so ne fraktion. hauptsache bq. is klar. man kann auch n ästhetisch tolles bild bei f5.6 erschaffen, völlig ohne bq... man muss halt ne künstlerische ader haben. und die haben eben die wenigsten. da hilft dann auch das teuerste equipment nix.
 
@escud: das bq kommt nicht vom glas allein. es ist die kombination von sensorgröße + lichtstarker optik. daher ist die rx100IV nicht lichtstark. das sieht man ja auch am rauschen. und "der brennweitenbereich ist lichtstark ausgelegt"... stimmt nicht. denn die RX100IV hat nen müden crop von 2,7. und der gilt auch in etwa für die lichtstärke. heisst, auf vollformat gerechnet hat die RX100IV nur 24-70mm bei f4.8-f7.5 ... und das ist alles andere als lichtstark.

übrigens : auch mit nem 30 jahre altem schrottglas von 25 € mach ich dir tolle bq bilder. kein problem.
 
@nachtfuchs: "komisch. die talentfreiesten knipser, die ich bis jetzt gesehen habe, waren immer die, die die fetteste ausrüstung hatten." jo, sag ich doch...

berufsknipser haben meist keine wahl, wenn die redaktion=der käufer 20mp fordert, müssen halt 20mp her, ob man das nun gutheisst oder nicht

ästhetik ist so eine sache. was ich nicht mag, mag ein anderer ;-) aber die kombi: völliger mist und teuerste ausrüstung ist schon, s.o., auffallend häufig vertreten
 
Ich hab die RX100 MKII und bin voll zufrieden, die MK4 scheint noch besser zu sein, ist mir das Geld für den Umstieg aber nicht wert. Als Kamera, die man einfach in die Hosentasche stecken kann, wenn man keine 5 kg Fotoequipment mitschleppen will super.
 
@8oo5: wenn du kein filmer bist, brauchst du die neue Rx100 nicht. die ist nur für filmer interessant, zumal bei dem unverschämten preis.
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