Xbox Scorpio: So funktionieren die Dev Kits der Microsoft-Konsole

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Am nächsten Sonntag findet in Los Angeles im Vorfeld der Videospielmesse E3 die große Microsoft-Pressekonferenz statt und diese wird sicherlich ganz im Zeichen von Project Scorpio und den Spielen zur neuesten Konsole der Redmonder stehen. Bereits jetzt hat Microsoft ein Video veröffentlicht, in dem man sich der Scorpio-Entwicklerkonsole widmet und erklärt, was ein derartiges "Dev Kit" eigentlich auszeichnet.

Die Fachwelt sowie die Xbox-Fans fiebern schon mit großer Spannung dem nächsten Sonntag entgegen, denn in knapp einer Woche wird Microsoft die fehlenden Details zur Xbox mit dem Namen Project Scorpio nennen. Das werden aller Wahrscheinlichkeit nach der finale Name, das genaue Startdatum, Preis und das Design der Consumer-Variante des Geräts sein.
Xbox "Scorpio"Dev Kits sind leistungsstärker... Xbox "Scorpio"...lassen sich stapeln... Xbox "Scorpio"...und haben ein separates Display
Wie die Entwickler-Konsole aussieht, ist seit längerem bekannt, Microsoft hat Bilder dazu selbst veröffentlicht. Nun reicht man ein Video nach, in dem Xbox-Sprachrohr Larry "Major Nelson" Hryb mit Kevin Gammill spricht. Der Xbox-Entwickler und -Techniker erläutert darin, was ein solches Dev Kit auszeichnet und wie Spielemacher damit arbeiten.

Mehr Leistung

Ein typisches Merkmal des Entwicklergeräts ist die Tatsache, dass es leistungsstärker ist als das für Endnutzer gedachte Gerät. Das soll den Programmierern schlichtweg die Arbeit erleichtern, bevor sich ein Spiel seiner finalen Form nähert. Das betrifft vor allem den Arbeitsspeicher, die Entwickler sollen sich laut Gammill keine Gedanken machen müssen, dass dieser plötzlich knapp wird. Entsprechend stecken im Dev Kit von Scorpio 24 GB RAM, in der Konsumentenausgabe werden es "nur" zwölf Gigabyte sein.

Ähnliches gilt für den Onboard-Speicher: Die Entwicklerkonsolen haben eine SSD mit einem Terabyte. Der vermutlich größte Unterschied ist, dass die Dev Kits ein integriertes Display an der Front sowie fünf programmierbare Buttons haben. Aus den Aussagen von Gammill kann man zwar nicht ausschließen, dass Scorpio in de finalen Variante auch ein solches Front-Display bieten wird, sehr wahrscheinlich ist das aber nicht.

Schließlich wird auch noch ein für das Design relevantes Merkmal erwähnt: Die Dev Kits werden nicht über die Oberseite gekühlt, sondern über die Seiten. Das macht man, weil Entwickler die Entwicklergeräte auch stapeln (müssen), man sie also aufeinander platzieren kann und sie nicht überhitzen.
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juhu.. freu mich schon soooooo auf Sonntag 23 uhr
 
Wieso nicht auch in der Retail-Version 24 GB verbauen? Ich habe schon bei der Präsentation der Spezifikationen gesagt, dass ich 12 GB für zu wenig erachte. Mein knapp zwei Jahre alter PC hat 32 GB!
 
@regulator: Weil eine Konsole ein Kompromiss aus Leistung und Preis ist. Sie hätten viel machen können, aber Konsolen haben eben eine deutlich niedrigere Preisschmerzgrenze, als das ein PC hat.
 
@regulator: Selbst ein Pc benötigt fürs Zocken, Office und Browsen nicht mehr als 8 bzw 16 GB Ram.
 
@LMG356: 16GB RAM sind für neuere Spiele schon angebracht, 32GB sind aber noch Geldverschwendung wenn man nur spielt.
 
@L_M_A_O: Genau. Und wann kommt die Scorpio heraus? Ende 2017! Wie lange soll sie halten? Mindestens mal zwei Jahre. 12 GB nicht nicht zukunftsorientiert.
 
@regulator: Aber nicht für Konsolen...
 
@regulator: du vergisst aber (wie immer), dass wir hier von KONSOLEN sprechen, nicht von PCs! Auf der Konsole läuft nur ein Betriebssystem, dass voll und ganz auf Spiele ausgelegt ist und daraufhin optimiert wird. Der Speicherbedarf sinkt dadurch im Vergleich zum PC. Die 12GB dürften sich der Performance nach einem Spiele-PC mit 16GB verhalten. Alles in allem wird eine Spielekonsole IMMER eine bessere Grafik/Performance anbieten können, als ein PC mit vergleichbarer Spec. Das ist einfach den Optimierungen geschuldet. Ich empfehle dir mal dich mit Programmierung zu beschäftigen, da wirst du extrem schnell merken, dass das Schreiben des Programms nur etwa 10% der Arbeit ausmacht....40% Optimierungen (Störanfälligkeit) und Performancetuning...und 50% Bugs ausmerzen. Bei einem geschlossenen System, bei dem die Komponenten bekannt sind, kann man so viel effizienter programmieren.
 
@L_M_A_O: Du willst also sagen, dass in zwei Jahren die 12 GB auf der Xbox das gleiche ermöglichen werden wie 64 GB beim PC?
 
@regulator: Vielleicht solltest du dich bei dem Thema besser informieren?
 
@LMG356: Zwangsweise braucht man nicht mehr, aber man sollte beachten das es auch Standby Arbeitsspeicher gibt. Das beschleunigt einen PC schon ganz ordentlich! Wenn man in einem Rechner 8Gb Ram verbaut hat, kann man diese im Normalfall nicht komplett verwenden, weil der Arbeitsspeicher stark fragmentiert ist und Sicherheiten für einige Prozesse vorgehalten werden. Also kann es schon ab 6Gb knapp werden. Ich selber habe in meinem Notebook 16Gb und verwende sehr viele komplexe Programme. Weil die auch im Arbeitsspeicher bleiben wenn diese geschlossen wurden, starten die fix wie nix. Eine Konsole könnte mit ordentlich Arbeitsspeicher das Wechseln zwischen Spielen/Apps deutlich beschleunigen. Wechsel von einem Spiel zu Netflix ohne Zeitverzögerung...
 
@regulator: "Mein knapp zwei Jahre alter PC hat 32 GB!"
Der hat auch das x-fache davon gekostet... Ich verstehe die Leute immer nicht die Äpfel mit Birnen vergleichen wollen...
 
@regulator: vermutlich, weil es momentan nur wenig "Spiele" gibt, die als Singleanwendung diesen Speicher brauchen!?!?

Selbst bei Spielen (wie z.B. Minecraft), bei denen man gut 30-40 GB Ablegen kann, sind diese nur auf halte und werden nicht benötigt!
=> Oder was willst du mit nen 500Liter-Tank an nen Smart?
 
das musst du anders betrachten. Eigentlich sind es 4GB RAM und 8GB VRAM (Grafikspeicher).
 
@tost: Nin, die 12GB sind gemeinsamer Speicher. Die Spiele können da selber nutzen, wie sie wollen. Zudem sind nur 8GB für die Spiele nutzbar. 4GB gehen für das System drauf.
 
Jungs und Mädels,
Ihr könnte beim besten willen die Ausstattung eines PCs und einer Konsole nicht miteinander vergleichen. den ganzen Ressourcen fressenden quatsch eines PCs, Benutzeroberfläche, komplexe Treiberstrukturen, individuelle Hardware etc.... gibt es bei einer Konsole nicht! Da das alles nicht da ist, belegt es auch keinen Speicher... Da die Konsolen ALLE GLEICH ausgestattet sind, kann punktgenau programmiert werden und man muss nicht die variablen eines PCs beachten. Das alles schont den Arbeitsspeicher einer Konsole dass diese nur einen BRUCHTEIL des Arbeitsspeicherbedarfs eines PCs benötigt.
Ihr vergleicht da Äpfel mit Kartoffeln...
 
@RaymundD: Wenn es das ganze Zeug bei einer Konsole nicht gibt dann erklär mir mal wieso das XBOX OS 4GB RAM belegt.
 
@NightStorm1000: Weil's auch nur ein Windows 10 ist. Man sollte hier eher zu Sony und Nintendo schauen.
 
@King Prasch: Naja. Das betriebssystem der ps4 verbraucht etwa 500MB weniger als das der xbox one.
 
@darius_: Gibt's da auch eine Quelle? Abgesehen davon sind 500 MB besser als keine 500 MB.
 
@King Prasch: Hab mich vertan, xbox braucht weniger fürs betriebsystem: http://www.techradar.com/news/gaming/consoles/ps4-vs-xbox-720-which-is-better-1127315/2
 
@darius_: Oh, danke hätte ich jetzt echt nicht gedacht. o_O
 
ich will ein DEV Kit haben zum gamen, kein Scorpio!!!
 
@Holzpalette:
Es steht dir frei eine Gewerbe anzumelden und für mehrere Tausende Dollar dir ein Dev-Kit zu holen
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