Wiko lässt den Rahmen leuchten: Smartphone im Dunkeln wiederfinden

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Die Anbieter von Mittelklasse-Smartphones müssen sich schon etwas einfallen lassen, um sich von den inzwischen sicherlich in den dreistelligen Bereich gehenden Konkurrenz-Modellen abzuheben. Der französische Hersteller Wiko versucht dies nun mit dem Versprechen, dass der Nutzer sein Gerät auch im Dunkeln problemlos finden kann.

Der Grund dafür ist ein fluoreszierender Rahmen in dem gerade vorgestellten Wiko Fever 4G. Wer hier allerdings erwartet, dass das Smartphone durch verschiedene Leuchtsignale auf Ereignisse wie eingegangene Nachrichten hinweist, wird enttäuscht. Es handelt sich tatsächlich nur um einen Effekt, der den Rahmen bei fehlendem Umgebungslicht leicht glimmen lässt - was aber eben immerhin gut dabei hilft, das Mobiltelefon im Dunkeln direkt zu erkennen. Wie das aussieht, zeigt euch unser Kollege Lutz Herkner im Video.

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Aber auch darüber hinaus bekommt der Kunde bei dem Gerät einiges geboten, das in diesem Preisbereich in einer solchen Kombination eher selten ist. So handelt es sich beispielsweise um ein echtes Dual-SIM-Gerät. Der Nutzer muss sich also nicht entscheiden, ob er neben der ersten SIM auch eine zweite oder doch lieber eine Speicherkarte einlegt. Es sind tatsächlich zwei SIM-Slots und ein separater MicroSD-Steckplatz vorhanden.

Die Hauptkamera bringt es auf 13 Megapixel, während nach vorn immerhin eine 5-Megapixel-Optik blickt. Beide Aufnahme-Module werden dabei von einem LED-Blitz unterstützt. Das Smartphone wird ab Werk erst einmal nur mit Android 5.1 ausgeliefert, allerdings hat Wiko hier verschiedene Funktionen integriert, die mehr Bequemlichkeit in der Handhabung bringen, bei den meisten Herstellern aber nur über zusätzlich zu installierende Apps zu bekommen sind.

Ansonsten bekommt der Käufer hier ein 5,2 Zoll großes FullHD-Display und einen Achtkern-Prozessor von MediaTek. Enthalten sind weiterhin 3 Gigabyte Arbeitsspeicher rund 16 Gigabyte Flash. Gefunkt wird mit einem LTE-Modul und WLAN nach dem 802.11ac-Standard. Das Ganze wird vom Hersteller zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 240 Euro abgegeben.
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Für mich ein Zeichen, dass die Innovationen an Smartphones mittlerweile durch sind. Ganz ehrlich: Wer braucht sowas?
 
@snaky2k8: Man will sich ja abheben. Egal durch was. Bei Autobauern sind dies aktuell die Rücklichter ;)
 
Wiko ist mir recht sympathisch geworden. Letztens gabs ne Doku über Kinderarbeit, betroffen waren unter anderem Alcatel, Huawei und Wiko.
Der einzige der sich vor die Kamera getraut hat war der Wiko-Chef.
 
"Mittelklasse-Smartphones" - Lowend triffts eher..
 
Kleine nette Gadgets...finde ich nicht schlecht. Überhaupt finde ich die Entwicklung spannend. Wenn ich daran denke, wo Huawei und ZTE noch vor zwei Jahren standen...
Wiko ist dabei sich zu etablieren und andere wie zB Doogee, oder Elephone ziehen nach. China billig war gestern. Die fernöstlichen Hersteller werden selbstbewußter und produzieren steigende Qualität. Übrigens auch mit Windows Phone...wenn ich so an Blu, oder Yezz denke.
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