Virtueller Sinnesrausch auf dem Smartphone

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Den unvergleichlichen Duft von Lavendelfeldern riechen, leckere Speisen kosten oder den Druck einer freundlichen Hand spüren, über Tausende Kilometer Entfernung hinweg, davon träumt so manch ein User, wenn er durchs Internet streift. Und zum Teil geht das sogar schon.

Der Erfinder Adrian David Cheok vom Mixed Reality Lab bastelt an einer Reihe von Gadgets fürs Smartphone, die alle fünf Sinne ansprechen und dabei helfen sollen, die Internetbarriere zu überwinden.

Adrian David Cheok, Mixed Reality Lab: "Wenn Sie Ihren Computer, das Smartphone oder den Laptop benutzen, befindet sich alles hinter einer Wand aus Glas, alles, was Sie berühren oder sehen, ist Glas. In der wahren Welt können wir das Fenster öffnen, berühren, riechen, schmecken. Deswegen müssen wir die Art und Weise, wie wir mit Computern interagieren mit der physischen Wahrnehmung verbinden, mit allen fünf Sinnen."

Manches funktioniert bereits, zum Beispiel die Duftdüse Scentee, ein kleiner Aufsatz, der mit dem Smartphone verknüpft werden kann und über eine App bedient wird. Adrian David Cheok: "Scentee ist ein kleines Gerät, das an den Kopfhörerausgang angeschlossen werden kann. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, eine Geruchsbotschaft über das Smartphone zu versenden. Zum Beispiel eine Geburtstagsmessage mit Erdbeerduft."

Die Duftpalette enthält Fruchtiges und Blumiges, aber auch Kaffeearoma. Für den Geruch sorgen Duftkartuschen, die parallel in die Basiseinheit eingelegt werden können und für etwa 100 Duftstöße reichen. Mit einem Wecker gekoppelt kann die Düse auch von selbst sprühen und die Raumluft versüßen.

Wie sieht es mit dem Tastsinn aus? Herr Cheok und seine Forscherkollegen vom Mixed Reality Lab in London haben einen Ring entwickelt, der auf Distanz freundlich zupacken kann. Dazu Adrian David Cheok im Interview: "Wenn Sie diese Anwendung namens RingU mit Ihrem Smartphone verknüpft auf dem Finger tragen, können Sie über das Internet überall auf der Welt den Kontakt zu anderen Menschen herstellen. Nehmen wir an, ich bin in London und habe ein Freund in Tokio. Wenn ich meinen Finger drücke, spürt er genau dasselbe durch den Druck des Rings. Mithilfe des Smartphones entsteht Kommunikation durch Berührung."

Genauer gesagt ist es eine Kommunikation von Ring zu Ring. Das System wird via Bluetooth an das Smartphone gekoppelt. Der Versand der Freundschaftsstupser erfolgt über ein privates Netzwerk, in dem auch Nachrichten, Fotos und Videos ausgetauscht werden können.
Mixed Reality LabElectronic Taste Machine
Dann wäre da noch die Geschmacksmaschine (Electronic Taste Machine). Über elektrische Signale werden die Geschmacksrichtungen sauer, salzig und bitter suggeriert. Für süß muss die Elektrode vorher angeheizt werden. Sieht ein bisschen gefährlich aus, aber es funktioniert. Quasi eine virtuelle Zunge speziell fürs Internet.

Adrian David Cheok, Mixed Reality Lab: "Wir haben bei unseren Forschungen herausgefunden, dass unterschiedliche Frequenzen und Stromspannungen künstlich Geschmack erzeugen. Dafür müssen Sie die Zunge zwischen die beiden Silberelektroden klemmen und die Zunge elektrisch stimulieren. Dadurch wird eine virtuelle Geschmackswahrnehmung im Gehirn erzeugt." Mit dem Geschmackssimulator und anderen Kuriositäten bastelt das Londoner Forschungslabor an einer Schnittstelle zwischen Wirklichkeit und virtuellem Raum, damit der User künftig nahtlos mit allen fünf Sinnen kommunizieren kann.
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Oh man, was für ein unfassbarer Schwachsinn den niemand benötigt!
Verschwendung von Ressourcen. Sowas kann nur aus Steuergeldern finanziert werden.
 
Bei der Sache mit dem Ring könnte man auch auf nicht jugendfreie Ideen für Apps kommen. *g*
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