VW Golf: So macht sich die Ikone der Volkswagen als E-Mobil

Alexander Böhm, Elektroauto, volkswagen, Mobilität, golf Alexander Böhm, Elektroauto, volkswagen, Mobilität, golf
Wie auch immer die Realität in einigen Jahren aussehen wird - klar ist, dass Autos in Zukunft zunehmend elektrisch angetrieben sein werden. Und gerade dabei scheinen die klassischen deutschen Hersteller mit ihrer noch immer starken Konzentration auf die herkömmlichen Verbrennungsmotoren gegenüber Konkurrenten wie Tesla ins Hintertreffen zu geraten. Unser Kollege Alexander Böhm hat daher die Chance genutzt, den Klassiker unter den deutschen Mittelklasse-Wagen in seiner Elektro-Version zu testen: Den Golf.

Und dieser kann durchaus mit einigem an Nutzerfreundlichkeit aufwarten. Insbesondere arbeitet das Bord-System mit den wichtigen Smartphone-Plattformen gut zusammen und bietet auch umfangreiche und anpassbare Informationen. Ebenfalls nicht zurückstecken muss man bei den Fahrten. Der Golf bringt es auf eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern mit einer Akkuladung und kann damit für viele Verbraucher durchaus eine sinnvolle Alternative zum Benziner sein. Der Kaufpreis ist mit 36.000 Euro in der Basis-Variante zwar nicht gerade gering, dafür kann man recht günstig an den subventionierten "Treibstoff" kommen.

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"Der Kaufpreis ist mit 36.000 Euro in der Basis-Variante zwar nicht gerade gering"

Nicht gering ist gut, dieser liegt fast 20.000€ über den Regulären Basispreis für ein Golf...
 
@klink: Ich weiß ja nicht, in welcher Fantasiewelt Du lebst, aber ein derart Ausgestatteter Golf mit 125 PS Benziner liegt bei 22 000 Euro.
 
@Alfred J Kwack: Womit der immer noch 14000€ billiger ist und praktisch uneingeschränkte Reichweite hat, wenn man die 5-Minuten-Tankstops alle paar Hundert Kilometer mal vernachlässigt.
 
@Alfred J Kwack: Benziner/Diesel kriegt man schon neu als Tageszulassung sehr günstig, bekannter hat so vor kurzem ein Golf 1.4 140PS Kombi mit Guter Ausstattung neu mit Tageszulassung für knapp 22k€ gekauft.

PS: Über welche "derart Ausgestatteter Golf" fantasierst du?
 
@klink: Wirfst du nicht gewaltig etwas durcheinander? Erst vergleichst du ihn mit dem wirklichen Einstiegsgolf mit fast keiner Ausstattung.

Und dann kommst du noch mit Tageszulassungen.

Wenn dann muss man schon fair mit dem Listenpreis vergleichen.

Und der E-Golf ist auch besser ausgestattet als der Basisgolf. Von daher
müsste der Vergleich schon auf Highline etc. fallen.
 
@andi1983: Der E-Golf hat nur LED Beleuchtung und Discover PRO serienmäßig ansonsten ist da alles Basis, vom Highline Ausstattung ist dieser Lichtjahre entfernt.
 
@klink: Der E-Golf hat das digitale Display kostet ebenfalls schon einmal 700 Euro.
LED 1.085 Euro. Dicover Pro > 2.000 Euro.

Und wenn ich es richtig sehe, gibt es beim Einstiegsgolf das Discover Pro nicht einmal zur Auswahl. Von daher kann es schon nicht diese Ausstattung sein.

Der GTE als Beispiel hat die Aussttungslinie des GTI. Und wie es aussieht hat dies ebenfalls der E-Golf.

Die Serienausstattung es Trendlinie ist sehr bescheiden und des E-Golfs sehr viel länger.
Und als Beispiel Heckspoiler in Wagenfarbe usw. gibt es auch erst ab GTI.

Also ist da nichts von Basis-Golf. Sondern locker 25.000 Euro. Und dann kommen ja noch die Akkus usw. drauf.
 
@andi1983: Fein, dass Du den GTE erwähnst. Der neue eGolf erscheint zwar (hinsichtlich Reichweite) interessanter als der schlechte Witz eines Vorgängers, aber der GTE würde zumindest mir wohl eher passen. Die 40km Reichweite sind zwar extrem wenig, ich (als Wenigfahrer) würde damit aber wohl 1-2 Tage auskommen und könnte dann zu Hause laden.

Die o.g. Preisvergleiche hinken in der Tat, bei GTI oder GTE Ausstattung kommt man neu auf nahezu den gleichen Preis. Und Tageszulassungen wirds ja wohl für den eGolf auch geben, wie auch junge Gebrauchte (<1 Jahr) die Werkswagen waren.
 
@Thunderbyte: Ja wobei ich persönlich die Einsparung bei Hybriden ein wenig kritisch sehe. Immerhin schleppt man hier fast 200-300 kg herum, und dieses zusätzliche Gewicht will ja immer mitbeschleunigt werden.

Klar werden Leute da von 3,5 Litern auf 100 km geblendet und was man dann zusätzlich an Strom reinpumpt, wird dann gerne unter den Tisch fallen gelassen.

Der GTD benötigt bei wahrscheinlich gleicher Fahrweise um die 5-6 Liter Liter.
Und man hat die Gewissheit, dass man nicht nach ein paar Jahren für ein paar tausend Euro Akkus kaufen muss, oder das Ding aus Angst keiner mehr gebraucht kaufen will.
 
@andi1983 [re:2]: womit wir bei der Frage angekommen wären, wieso ein Elektroauto, welches durch den Antrieb schon teurer ist, auch noch mit völlig unnötigem Zeug vollgestopft wird, welches nur Geld kostet und außer einer kurzen Begeisterung beim Kauf nichts bringt und kaum oder gar nicht benutzt wird.
 
@klink: hast du die Ausstattung des basis Golfs mit dem basis e-Golf schon vergliechen? Bin mir nicht sicher aber glaube der e-Golf ist wesentlich besser ausgestattet, aber ob man die Sachen braucht sei mal dahin gestellt.
 
@nap: LED Beleuchtung und Discover PRO sind beim e-Golf Standard, mehr sehe ich da nicht.
 
Jaja der subventionierte Treibstoff.

Ich hab beim Firmen e-Golf zirka 15 verschiedene Tankkarten und Schlüssel. Als Firmenfahrzeug find och ihn super. Keine Kosten meinerseits. Längere Anreisezeit=bezahlte Pausen. aber privat würd ich ihn mir nicht kaufen, da man beim Laden ziemlich ausgenommen wird. das teuerste war 50 cent pro minute Schnellladen. 60 min laden macht 30€ für ca 250km Reichweite.
 
@vantage90: In Wolfsburg hat der Energieversorger in einer Neubausiedlung Ladestationen aufgestellt. Im Haus kostet der Strom rund 24cnt/KWh, an den Ladesäulen 35 Cent. Die Abzocker heißen evtl. nicht mehr Aral und Shell, aber sie sind nicht ausgestorben. Und ich bin mir auch sicher, wenn es Ernst-zunehmende Zahlen von E-Autos gibt, werden die Preise an den Säulen genauso gesteuert wie heute beim Sprit.
 
@Alfred J Kwack: und wenn sich e Autos durchsetzen, wird man noch einen extra Zähler an seinem Haus haben muss um noch extra steuern zu bezahlen.
 
@wolver1n: genau das wird kommen und da Elektroautos jetzt schon teilweise teurer zu fahren sind als vergleichbare Benziner/Diesel, wird durch den Umstieg unterm Strich das Fahren um einiges teurer.
 
@vantage90: Das mit den Tankkarten und Zugangschlüsseln ist Problem Nr1 das gelöst werden muß, Nr2 ist die nicht vorgegebene Norm bei Ladestecker und Spannung. Da muss es einen Grundkonsens geben, sonst endet das im Chaos.
 
@vantage90: Im Ernst? Ich komme mit einer Tankfüllung ca 65 Euro , ungefähr 600 Kilometer und das ohne darauf achten zu müssen, wie schnell ich fahre.
 
@iPeople: ja der Tarif ist leider oft so hoch bei den schnellladern. Gibt sich viel billigere aber da ladet man halt 4-8 Stunden. Meistens je schneller desto teurer. Darum würde ich Privatpersonen noch vom Elektroauto abraten.
 
@vantage90: Dezeit ja, nicht alltagstauglich. Wird sich bestimmt irgendwann ändern
 
@vantage90: Da finde ich die Tarife von ENBW eigentlich ganz gut die gehen auf Zeit da zahlt man dann am Schnelllader 5 Euro die Stunde.
 
140kmh...viel Spaß auf der Autobahn. Es gibt kein Anwendungsszenario in dem ein eGolf sinnvoll ist. Das kann nur rine ideologische Kaufentscheidung sein.
 
@FuzzyLogic: Viel schneller fahre ich mitm Benziner/Gas auch nicht.
Spart nerven und Benzin...
 
@Paradise: es gibt nur ein Gas, Knallgas!
 
@Paradise: Der Unterschied zwischen konstant 160 km/h und 140 sind marginal. Allerdings auch die Zeitersparnis ;)
 
@iPeople: Auf Gas soll ich sowieso nicht längere Zeit schneller als 130 fahren.

Aber es ist doch so das die die überholen (oft auch vor Kurven und im Überholverbot) und heizen dann im nächsten Ort sowieso an der Ampel nur eins zwei Autos vor einem sind.
Auf der Autobahn sinds dann die Baustellen wo man sich wieder trifft :-)
 
@Paradise: Trotzdem macht es Spaß, gelegentlich mal schnell zu fahren. Ich fahre gerne mal, wenn alles frei ist, was die Kiste hergibt. Nachts kann man allerdings tatsächlich konstant 160 fahren und dabei verbraucht mein Auto nicht mal deutlich mehr.
 
@iPeople: Es ist wie immer. Was Spaß macht und was nachhaltig ist liegt auseinander. Muss jeder für sich entscheiden auf was er verzichten will und auf was nicht. Ich verzichte nicht auf das neueste Smartphone. Du auf Gas geben. Ich würde sofort auf ein Elektroauto wechseln. Mir ist das nicht so wichtig. Warte nur darauf, dass meine Firma sowas anbietet.
 
@Matico: Ich würde sofort wechseln , wenn bezahlbare E-Autos meinem Anwenderprofil entsprächen.
 
@Matico: Bei nem E-Auto kann man ja gut Gas geben weil die abgehen wie en rosa Moped.
 
@Paradise: Ein Tesla geht gut ab. Mir ist da richtig übel geworden ;)
 
@iPeople:

Marginal ist das nicht. Zwischen durchschnittliches fahren zwischen 140 und 160 kann der Spirtverbrauch ~30% ausmachen.

http://www.buzzriders.com/2014/04/pkw-luftwiderstand-rollwiderstand-verbrauch-effizienz-mathematik/
 
@Andy2019: kann. Ich rede von meinem Auto. Bei überwiegend konstanten 140 verbrauche ich ca 8,9 Liter. Bei 160 sind es dann um die 9,1 Liter. Erst ab 190 und bei über 200 knacke ich dann 11,5-13 Liter.
 
@FuzzyLogic: Ist Energiesparen nicht auch nur Ideologisch wenn man sich die hohe Stromrechnung leisten könnte? Ist Umweltschutz eines 70 Jährigen nicht auch nur ideologisch?
 
Wie NAIV die Autohersteller sind. Weil Tesla E-Autos baut, heisst das schon lange nicht, das es sich auch durchsetzt.
Ein Tipp von mir an die Autohersteller: Lasst es mit E-Auto. Da macht Ihr nur Verluste.
1. Zu teuer, wer soll das bezahlen? wir haben nur wenig Reiche Menschen.
2. Keine Lademöglichkeit, da die Infrastruktur nicht da ist. Können sich nur die leisten, die ein Haus haben.
3. Reichweite ist nicht genug, da komm ich mit meinem Roller weiter voran, als E-Auto.
4. Wir wollen einfach nicht auf E-Auto umsteigen, baut einfach saubere Diesel+Otto Motoren
5. Es hängen viel Arbeitsplätze davon ab, wir wollen es deswegen nicht haben!
6. Die Gefahr mit den Batterien ist noch nicht ausgereift.
7. In 20 Jahren können wir gerne nochmal darüber reden!

Basta
 
@emrah: Also alles abschaffen was sich (noch) nicht jeder leisten kann...
Mein erstes DVD Laufwerk hat auch 600DM gekostet.
Billiger wirds nun mal erst wenn es ein Massenprodukt ist.

Und erst 2040 damit anfangen um dann sagen zu können in 20 Jahren (2060) weil "ist noch nicht soweit"...
 
@Paradise: Nein, die können schon jetzt ruhig damit anfangen. Aber das wird sich in 20 Jahren dann erst für uns lohnen und so richtig losgehen mit E-Autos. Wenn überhaupt. Naja vielleicht auch 10. Mal abwarten. E-Autos ist ungewiss. Hier spielt irgendwie alles eine Geld rolle. Warum kein Flüssig oder Erdgas. die sind auch sehr sauber!
 
@emrah: E-Autos werden eingeführt wie Atomkraftwerke, in 10 Jahren steht man wie der Ochse vorm Scheunentor wenn plötzlich die Frage der Akkuentsorgung auftaucht. Wie bei den AKW, alle redeten von sauber, niemand erwähnte die alten Brennstäbe
 
@Alfred J Kwack: vor allem muss man bedenken, dass man so ein Elektroauto nach sagen wir mal 10-12 Jahren, wenn der Akku hinüber ist, eigentlich direkt verschrotten kann, da der Austausch des Akkus wohl mehr kosten wird als so eine 10-12 Jahre alte Karre noch wert ist.
 
@Link: Es wird irgendwann Möglichkeiten geben, Akkus aufzubereiten. Auch werden die Preise für Akkus sinken, wenn es genügend Produktuonskapazitäten gibt.
 
@Link: Du mußt ein Auto nicht nach 10-12 Jahren verschrotten. Die Karossen sind seit Jahren schon Vollverzinkt und halten viel länger. Die kritischen teile waren bisher Motor, Getriebe und Abgasanlage, und all diese teile fallen bei einem Stromer weg. dazu kommt, das beim E-Auto die 18 Monatliche Inspektion wegfällt bzw extrem billiger wird. Wenn Du heute einen 10 Jährigen nimmst, dann ist das der Golf 5, und der ist auch heute noch auf Höhe der zeit was Ausstattung und Technik angeht. Wenn man dann da für 2000-3000 nen neuen Akku einbauen muß, ist das wesentlich günstiger als ein neukauf oder zB Motorwechsel beim Benziner. Was meinst Du, warum die Autoindustrie gegen E-Autos ist ( neben anderen, aus deren Sicht verständlichen, Gründen)?
 
@Alfred J Kwack: was soll das denn für ein Akku sein? Ich hab mich mal vor kürzem umgesehen, so aus Neugier, knapp unter 5000€ Materialkosten geht es nur bei den kleinsten Akkus für sowas wie Smart, bei halbwegs richtigen Autos wirst du kaum unter 10000€ kommen, bei Tesla, die Akkus für halbwegs brauchbare Reichweiten verbauen, hab ich etwas über 20000USD für 85kWh in Erinnerung (keine Ahnung ob das mit oder ohne Arbeit war, aber sehr wahrscheinlich ohne Steuer). Also 10000€ in ein über 10 Jahre altes Fahrzeug stecken? Ich weiss nicht ob das viele machen werden.

Hier: https://ecomento.de/2016/09/30/renault-zoe-mit-400-kilometer-reichweite-kostet-ab-24-900-euro/
8000€ für den Akku für einen Zoe (wenn man die nicht mieten will).
 
@Link: heute, aber nicht in zehn Jahren. VW Baut im Motorenwerk Salzgitter die Akku Fertigungsanlagen, wir sind dann nicht bei Teslar, was dann von VW kommt wird Massenproduktion.
 
@Alfred J Kwack: heute darüber spekulieren, was Akkus in 10 Jahren kosten werden, halte ich etwas zu riskant, wenn man sich ein Auto für so viel Geld kaufen will. Das macht den Wertverlust völlig unvorhersehbar.
Tesla verwendet im übrigen Standardzellen, wie sie auch für andere Geräte in Massen hergestellt werden. Ob der Versuch von VW sein eigenes Süppchen in Deutschland zu kochen statt preiswert in Asien einzukaufen zu fallenden Akkupreisen führen wird, ist reine Spekulation.
 
@emrah: Wenn die Autohersteller schon naiv sein sollen, was sind dann erst die Autofahrer und die Gesellschaft?
Man begebe sich entweder Morgens oder Nachmittags in eine beliebige Innenstadt einer deutschen Großstadt und schau sich das Geschehen auf den Straßen so an.
Nun fragt man einen beliebigen Passanten, oder man versucht sich selber zu erinnern, wie dieses Geschehen so vor 10 bis 20 Jahren war.
Anschließend mach man eine immaiginäre Zeitreise ins Jahr 2030, und stellt sich vor wie es ist, wenn es nur noch eAutos geben würde, und unter Berücksichtigung der Vergangenheit, wahrscheinlich sogar mehr eAutos.
Dann kann man sich bequem und entspannt zurücklehnen, weil dass ja dann alles emisionsfrei ist...
ODER man ist geistig irgendwie verwirrt und fragt sich, welche Probleme eigentlich genau durch eAutos so gelöst werden sollen.
Wenn das nicht naiv ist, sollte der Wikipediaartikel "Naivität" dringend geändert werden, da dieser offensichtlich falsch ist. ;)
Die Parteien lasse ich bewusst außen vor. Wenn man sich nämlich ertreistet irgendwo den Individual-, und sogar den PKW-Verkehr generell, in Frage zu stellen, kennt man die Antworten. Das kein Politiker sich traut, oder auch gar nicht will, dieses Fass aufzumachen, kann ich verstehen.
 
@emrah: Als damals CDs erfunden wurden, hatte niemand einen CD-Player .... in waren teuer. Es hätte also nie CDs geben dürfen.

Innerhalb dieser 20 Jahre muss aber auch geforscht werden. Wenn wir in 20 Jahren erst drüber reden und dann anfangen. Haben wir nichts gewonnen.
 
@emrah: nach deiner Logik müssten wir immer noch mit Pferd und Kutsche durch die Gegend reiten... ein dampfwagen war seinerzeit auch alles andere als günstig. Auch hatten die ersten Automobile kaum brauchbare Reichweiten vorzuweisen. zum Glück denken nicht alle so. sonst gäbe es nirgends eine Weiterentwicklung
 
@jann0r: Ich habe nichts gegen die E-Autos. Diese können ruhig kommen. Aber nicht mit unserer Infrastruktur. Hier fehlen uns satte 10-20 Jahre. Bis dahin schön weiter Diesel und Otto produzieren. Denn für E-Autos sind wir noch nicht bereit und das auf eine lange Zeit sogar.
 
@emrah: Fossile Brennstoffe sind unwiederbringliche Rohstoffe der gesamten Industrie (Kunststoffe, andere chemische Derivate), sie zu verfeuern ist Verschwendung, irgendwann sind sie weg.

Elektroautos kann man auch mit erneuerbaren Energien betreiben (Solar, Wind). Ja, im momentanen Strommix sind auch noch Klimasünder wie Kohlekraftwerke enthalten, allerdings hat man hier die Möglichkeit, dies Stück für Stück in eine nachhaltigere Richtung zu verschieben. So fährt ein Elektroauto von heute potentiell in fünf Jahren prozentual mit mehr "Solarenergie". Das ist mit Benzin/Diesel nicht möglich.
 
@emrah: und wie meinst du sieht es in 10-20 Jahren aus wenn jetzt keine e autos gebaut werden? Richtig genau so wie jetzt. Die nötige Infrastruktur kann doch nicht jetzt gebaut und 10 Jahre quasi ungenutzt gelassen werden. Das muss beides mitwachsen. Guck dich mal in Norwegen um,da fährt fast nix anderes als elektro...
 
hässliche Kiste
 
Die E-Autos sind größere Umweltkiller als jeder Partikelfilterlose Superfrachter auf den Weltmeeren. Nur wird das immer gerne von der Grünen Fraktion verschwiegen und so getan, als wäre man damit Emissionsfrei unterwegs.
Die Traumtänzer sollen einfach mal die globale Klimabilanz eines E-Autos ansehen. Alleine was die Herstellung einer Batterie an Dreck freisetzt, damit kann man mit einem herkömmlichen Benziner/Diesel mind. 4 Jahre sorgenfrei fahren. Dann muss der Strom für E-Autos ausnahmslos ebenfalls Emissionsfrei hergestellt werden, was gelinde gesagt unmöglich ist. Auch Windräder haben eine gewisse Klimabilanz und verursachen mit jeder menge Lärm auch Emissionen, von Solarzellen fangen wir am besten gar nicht erst an.

Unterm Strich bleibt, ein Haufen Augenwischerei um eine jetzt schon tote Technologie überteuert an die Bürger zu bringen. Einzig der Wasserstoffantrieb kann hier als ernsthafte Alternative angesehen werden, weil grenzenlos verfügbar, nahezu identische Reichweite und ebenso kurze Tankstopps, ob man ihn nun verbrennt oder in einer Brennstoffzelle als Strom zur Verfügung stellt spielt keine Rolle, was aus dem Auspuff kommt ist Wasserdampf.

Warum man hier nicht weiter forscht und sich jetzt mit Gewalt auf die nutz- und sinnlosen E-Karren einschießt ist mir ein Rätsel,
 
@Dr. MaRV: Wenn das Öl alle ist, dürfte das die Menschheit äußerst wenig tangieren.
 
@iPeople: Das wirst Du nicht mehr erleben, das werde ich nicht mehr erleben, das werden auch deine Kinder nicht mehr erleben, selbst wenn sie heute erst Zehn Jahre alt sind. UND: Das Ende des Öls werden auch die E-Autos und die E-Auto Technologie die heute entwickelt werden nicht mehr erleben.
 
@Alfred J Kwack: Dann haben wir ja genügend Zeit, an Transportmitteln für die Zukunft zu forschen ;)
 
@iPeople: Mach dir die Mühe und lies alles, nicht nur das was du möchtest, danke!
 
@Dr. MaRV: Elektroautos sind nicht die ideale Lösung. Deine alternativen Fakten ganz nach Trump aber auch nicht. Ich spare mir jetzt die Links zum Gegenbeweis. Ich werde dich ohnehin nicht überzeugen können.
 
@Matico: Alternative Fakten? Schonmal eine Mine in China gesehen, was dort mit der Umwelt angestellt wird, um an das Zeug zu kommen, was in den tollen sauberen Lithium Akkus steckt, mit denen die noch saubereren und tolleren E-Autos fahren?

Ich habe mich nicht umsonst auf Wasserstoff bezogen, der grenzenlos und einfach mittels Elektrolyse hergestellt werden kann.

Schön das, man jetzt schon als Trump und Lügner bezeichnet wird, weil man etwas mehr Weitblick hat, als die ganzen Hardcoreökos. Immer her mit deinen Links, ich bin gespannt.
 
Alles schön und gut. Aber was ist bitte ist an Strom subventionierter Treibstoff?

An der Strombörse wird er mit 6-8 Cent gehandelt und beim Verbraucher kommt er dank immenser Steuern und Ökwahn für 24-25 Cent beim Verbraucher an. Das sind die Preise, wenn man ihn zu Hause laden würde.
Und das können auch eher nur Leute welche auf dem Land wohnen, sonst müsste man Kabel aus der Wohnung über den Bürgersteig ziehen.

Und die zweite Lademöglichkeit, die Ladestationen sind meistens Wucher. Sie berechnen meistens nicht fair die geladene Strommenge, sondern gehen nach Zeit. Und nach aktuellen Autozeitschriften kommen da für eine Ladung, welche vielleicht 5 Euro kosten würde 20 Euro und mehr zusammen.

Soviel zu subventionierter Treibstoff.....
 
@andi1983: es geht um die Herstellung des "Treibstoff" , und die ist teilweise subventioniert
 
@iPeople: Naja normalerweise gibt es subventionierte Güter günstiger.

Bei Strom zahlt aber jeder die EEG-Umlage + hohe Steuern.
Subventionen erhalten aus meiner Sicht nur die Großinvestoren, damit sie ihre Windparks und Co. günstiger aufstellen können. Und noch mehr Millionen daraus schlagen können.
Aber der Endverbraucher hat bei Strom nichts von den Subventionen.
Wie im Gegensatz zu Lebensmitteln und Co.

Und Strom wird nach aktuellen Meldungen ja noch sinnlos teurer.
 
@andi1983: Du wirfst einiges zusammen, daher schlussfolgerst du falsch. Nochmal : die Produktion des Stromes wird teilweise subventioniert.
 
@andi1983: 24-25 cent? Welchen Anbieter hast du? Die Regel sind 30-32 cent pro KW/h seit 1. April 2017.
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