Trekstor Surfbook E11B: Brauchbares 'Netbook' für wenig Geld

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Trekstor ist als Anbieter bzw. Importeur günstiger Notebooks und Tablets bekannt und lässt nun mit dem Trekstor Surfbook E11B die Ära der Netbooks auferstehen - anders als zuvor dürfte das neue 11,6-Zoll-Notebook jedoch eine ausreichende Performance bieten, so dass man damit im Alltag tatsächlich arbeiten kann. Dies verdankt das Gerät den noch recht jungen Intel Gemini Lake-Prozessoren und dem Umstand, dass hier trotz eines extrem niedrigen Preises ausreichend Arbeits- und Festspeicher verbaut wird. Wir haben uns das kleine Billig-Notebook auf der IFA 2018 für euch näher angesehen. Trekstor Surfbook E11BEin Chromebook, nur mit Windows 10 - das Trekstor Surfbook E11 Das Trekstor E11B will und soll gar nicht mehr sein als eine simple mobile Schreibmaschine oder Surf-Kiste. Entsprechend einfach ist die Ausstattung gehalten, auch wenn es dem Hersteller offenbar gelungen ist, an den wichtigsten Punkten nicht zu ungunsten des Nutzungskomforts zu sparen. So verbaut man ein überraschend ordentliches 11,6 Zoll Display, das mit 1920 x 1080 Pixeln aufwartet und dank IPS-Technologie nur eine geringe Blickwinkelabhängigkeit vorweist. Der Bildschirm ist zudem ausreichend hell und erzielt dank hoher Auflösung bei recht kompakten Abmaßen eine hohe Schärfe. Obendrein ist das Panel matt gehalten und dürfte dadurch auch im Freien gut ablesbar sein.

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Unter der Haube stecken hier je nach Modell der Intel Celeron N4000 oder der Pentium Silver N5000. Der erstgenannte Chip erreicht mit seinen beiden Kernen maximal 2,6 Gigahertz, während der zweite SoC mit vier Kernen auf bis zu 2,7 Gigahertz kommt. Der Basistakt liegt jeweils bei 1,1 Gigahertz. Die Prozessoren werden grundsätzlich mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB Flash-Speicher mit eMMC-5.1-Anbindung kombiniert. Das in dem Demogerät verbaute SanDisk-Speichermodul konnte in anderen Systemen bereits mit seinen für eMMC-Speicher überdurchschnittlichen Performance-Werten überzeugen.

Schnelle SSD einfach nachrüstbar

Optional bietet Trekstor auch hier wieder die Option, das kleine Notebook über eine Klappe im Boden auf Wunsch mit einer erheblich schnelleren M.2-SATA-SSD zu versehen. Entsprechende Module mit 42 Millimetern Länge sind laut dem WinFuture-Preisvergleich mit 120 GB Kapazität bereits zu Preisen ab rund 35 Euro zu haben und bieten somit eine gute Möglichkeit, das System günstig und effektiv zu beschleunigen. Gefunkt wird per Gigabit-WLAN mit Dual-Band-Support und Bluetooth 4.2. Es gibt außerdem einen MicroSD-Kartenleser, über den man den Speicher ebenfalls erweitern kann sowie eine praktisch nutzlose VGA-Webcam.

Hinzu kommt ein 35-Wattstunden-Akku, der dem Gerät Laufzeiten von fünf bis sechs Stunden bescheren soll. Das Gesamtpaket steckt in einem vollständig aus hartem Kunststoff gefertigten Gehäuse und bringt bei einer Bauhöhe von maximal 22,4 Millimetern ein Gewicht von knapp 1,1 Kilogramm auf die Waage. Als Betriebssystem läuft hier Windows 10 im S-Modus, wobei der Kunde ohne weiteres auf ein vollumfänglich nutzbares Windows 10 upgraden kann - natürlich kostenfrei. Mit einer offiziellen Preisempfehlung von 229 Euro und einem effektiven Einstiegspreis auf Händlerseiten von rund 199 Euro ist das Trekstor Surfbook E11B möglicherweise ein guter Einstieg und eine ordentliche Antwort auf die auch in Deutschland immer populäreren Chromebooks.
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Auf so ein Gerät warte ich schon lange! Endlich mal ein Hersteller, der sowas auch auf den Markt bringt!

EDIT: Der Preis scheint etwas niedrig... die Schweizer listen das Teil mit dem Pentium N5000 für 499.- Franken - das wären €441.-
Ich vermute, dass diese Version bei uns ca. € 370.- kosten könnte.
Wenn das Gerät wirklich für € 230.- kommt, dann wäre das schon eine Wucht.
 
Der Preis wirkt mehr als Fair. Hab letzte Woche für das Medion Akoya E3222 noch 299€ bezahlt. Denke die Nutzererfahrung für Office und Surfen wird nicht sehr anders zu diesem 199€ Trekstor Netbook sein.
 
Sehr intreessant, vor allem wenn es für 200 Euro käme. Aber die eMMC ist deutlich zu klein, mit 128 GB würde ich für C: (alle Programm-Installationen) auskommen, und die zweite SSD mit 120 GB nachgerüstet würde mir für Daten auch nicht reichen. Mein momentanes HP X360 13 Zoll habe ich mit einer 1 TB SSD ausgestattet, das reicht.

Wie ist denn Trekstor qualitativ, z.B. im Vergleich zu HP? Mein X360 ist jetzt schon über 5 Jahre alt, und außer dass inzwischen 2 Gummifüße weg sind, hat es keinerlei Probleme oder Macken. Das einzige was mich am HP stört, ist die mit 1366x768 etwas geringe Displayauflösung.
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