Transparentes Navi: Innovation im Straßenverkehr

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Schon seit 2015 arbeitet das Start-up Hudly an einem transparenten Navigationssystem fürs Auto, welches die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen soll. Jetzt können Interessierte das Gadget durch das Unterstützen des Projekts via Kickstarter erhalten.

Ein 6,2 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 × 480 Pixeln zeigt während der Fahrt Verkehrsinformationen, etwa von Google Maps oder Waze, direkt im Sichtfeld des Autofahrers an. Im Vergleich zum Blick auf ein herkömmliches Navigationsgerät oder Smartphone soll der Fahrer so weniger abgelenkt werden. Da der Bildschirm halbtransparent ist, versperrt er nicht den Blick auf die Straße.

Informationen erhält Hudly direkt vom Smartphone, mit dem es sich kabellos verbindet und so auch andere Apps darstellen kann. Derzeit sucht das Team auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Unterstützern, wer das Projekt mit mindestens 199 US-Dollar unterstützt, soll das Gerät im März 2018 erhalten.
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Ich verstehe noch nicht ganz die Innovation im Vergleich zu bereits existierenden Head Up Displays.
Also sowohl die bereits integrierten von den Autoherstellern, als auch von Dritten wie Garmin HUD und Co.

Was macht das von Hudly im Vergleich innovativ?
 
@Tical2k: Ich finde auch wesentlich innovativer, wenn man überhaupt kein Gerät mehr benötigt, sondern die Informationen direkt auf die Windschutzscheibe projiziert werden. Da hat man dann auch wesentlich mehr Fläche und kann sich das so sortieren, wie man es haben möchte.
 
@SunnyMarx: Vor allem muss ich beim HUD den Blick nicht von der Strasse nehmen, da es so aussieht, als würde das Bild vorne über der Motorhaube schweben. Ich will es jedenfalls nicht mehr missen.
 
@heidenf: Glaube ich Dir gerne. :o)
 
Im hellen Sonnenlicht ist das Display aber arg dunkel und erfordert wahrscheinlich eine stärkere Aufmerksamkeit, wodurch die Unfallgefahr wieder gesteigert wird.
 
Empfinde ich als unnötig. Der kleine Bereich, der da semi-transparent ist stört nicht beim Verkehr. Da ist es denke ich schlimmer so ein halb transparentes Display zu haben, wo man kaum was sieht und sich noch mehr drauf konzentrieren muss.
Am geilsten wäre es, wenn einfach die Straße auf der Frontscheibe eingefärbt werden würde. Dann würde man direkt sehen wo man fahren muss (:
 
An die Headup-Displays, die das seit einigen Jahren bieten, kommt die Lösung irgendwie nicht heran.
 
Preislich auch nicht wirklich billiger als Garmin. Eher der Screencast vorteil das man jede App anzeigen kann. Endlich wieder TV/Movies beim fahren ;-)
 
über die ganze scheibe müsste dasliegen und nicht in handgröße in einer richtung in die man kaum blickt
 
Die Auto-Karosserie verdeckt den Großteil des Blickfeldes. Ja selbst der Rückspiegel ist größer als ein typisches Navi. Im Unterschied zum Navi, darf ich ein Handy während der Fahrt aber nicht direkt benutzen, sondern muss alles per Sprachbefehl erledigen. Die 200 Dollar hebe ich liebe für ein gutes Navi auf oder investiere die in eine ordentliche Halterung fürs Handy. Es ist doch vollkommen irrelevant, ob ich auf ein halb-transparentes Display schaue oder ein ein normales. Für beides muss ich meinen Blick vom eigentlichen Geschehen abwenden. Sollte sich tatsächlich ein spielendes Kind hinter einem Tomtom 6200 verstecken (was größeres fällt mir jetzt nicht ein), dann ist es eine Fee oder noch ziemlich weit weg...
 
Mein Psychologiebuch schreibt, das HUDs die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr eher einschränken, als sie zu verbessern. Entweder hat da irgendjemand den großen Durchbruch gebracht, bessere Studien gemacht oder jeder Beliebige kann jetzt HUDs günstig herstellen.
 
Finde aber trotzdem, dass der ganze Wahnsinn, welche an die Scheiben gespiegelt werden einfach nur viele ablenken wird.
 
@andi1983: Tatsächlich ist das Fahren mit einem Headup-Display viel entspannter und man schaut mehr auf die Straße. Bei mir wirkt es sich auch positiv auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen aus, weil ich a) meine Geschwindigkeit eben immer im Blick habe und b) mir auch die aktuell gültige Begrenzung ziemlich zuverlässig angezeigt wird.
 
@TiKu: Naja scheint so, als wäre das für eher ungeübte, oder sich leicht zu ablenkende Fahrer zwingend notwendig. Wenn man aktiv im Straßenverkehr beteiligt dann weiß man doch welche aktuelle Geschwindigkeit gilt.
Und man hat auch ein Gefühl, und muss nicht ständig auf den Tacho schauen.

Bzw. liegt das an den übertriebenen Blitzern, sonst müsste man auch nicht ständig drauf starren, sondern es könnte sich ein guter Verkehrsfluss aufbauen.
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