Tim Peake ist der erste Brite an Bord der ISS

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Vorbereitung auf den Raumflug. Der Brite Timothy Peake, der US-Amerikaner Tim Kopra und der Russe Juri Malentschko sind die nächsten Männer an Bord der ISS. Peake ist dabei der erste Brite an Bord der internationalen Raumstation.

Peakes erste Reise zur ISS

Für den 43-Jährigen aus Chichester ist es die erste Reise ins All. Angst hat der Astronaut nicht. "Das Training hat uns auf alles vorbereitet. Natürlich wird es Momente der Anspannung geben. Der Start und der Wiedereintritt sind zwei Hochrisikomomente. Und sollte ich die Gelegenheit zu einem Weltraumspaziergang bekommen, dann ist das ebenfalls mit hohem Risiko verbunden."

Der Start der Sojus-Rakete ist für diesen Dienstag vorgesehen. Der Flug dauert rund sechs Stunden. Peake war 17 Jahre Pilot bei der britischen Armee, später arbeitete er als Testpilot. Auf seinen Weltraumflug musste er sich 172 Tage lang vorbereiten. Zu Peakes Aufgaben gehören auch wissenschaftliche Tests und für die ist zum Teil ganzer Körpereinsatz gefragt.

Medizinische Experimente im All

"Ich werde eine Menge Experimente machen. Allein an meinem Körper werden es 25 sein. Dabei geht es um Knochenschwund, Muskelabbau, um die Sehfähigkeit, die Veränderung des Sehvermögens von Astronauten, Veränderungen des Immunsystems. Es geht um die Auswirkung der Mikrogravitation auf den menschlichen Körper. Wir untersuchen eine Reihe an Krankheiten und die Mikrogravitation kann dabei helfen, diese Krankheiten mit Medikamenten und Impfstoffen zu behandeln. Es gibt also spannende medizinische Experimente, die tolle Folgen für die Menschen auf der Erde haben können."

Neben der Arbeit soll auch das Vergnügen an Bord nicht zu kurz kommen. Auf eine Sache freut sich Peake besonders. "Am meisten freue ich mich auf den Ausblick, ohne Zweifel."
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