Tesla S: Wo der Autopilot gut funktioniert - und wo nicht

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Autonome Fahrzeuge operieren in einigen Regionen zwar bereits mit recht viel Erfolg auf den Straßen, doch handelt es sich hierbei noch um experimentelle Systeme. Was dem auf dem kommerziellen Markt am nächsten kommt, ist der Autopilot in den Elektroautos von Tesla. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer Kombination verschiedener Fahr-Assistenten, die man auch schon aus modernen Fahrzeugen verschiedener anderer Hersteller kennt.

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Unser Kollege Alexander Böhm hatte nun Gelegenheit, das System in der Praxis zu testen. Und wie zu erwarten, erwies es sich vor allem auf den klar strukturierten Autobahnen als große Hilfe - insbesondere, wenn der überbordende Individualverkehr sich wieder selbst in Form von Staus im Weg steht.

Doch wie sich zeigt, kann der Autopilot durchaus auch in der Stadt sinnvoll eingesetzt werden. Die höhere Komplexität macht den Systemen hier aber schon spürbar mehr zu schaffen. Denn überall dort, wo beispielsweise Fahrbahnmarkierungen nicht besonders eindeutig sind, bekommt das System Probleme - was entsprechend auch für Baustellen auf Autobahnen gilt.




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Ich bin nicht der grosse Fan von Autos. Aber bei den Teslas werde ich echt feucht im Schlüpper. Ich kann nur jedem raten, da mal mitzufahren wenn sich die Gelegenheit ergibt. Fühlt sich irre an - und gar nicht wie "Auto".
 
@Matico: Zudem sind das auch die einzigen "modernen" autos die mal nicht nach voyager shuttle aussehen, sondern wie ein gut designtes auto.
 
@Matico: Naja ist nicht anders "irre", wenn man einen 500-600 PS Verbrenner fahren würde.
Die Verbrenner in diesem Bereich beschleunigen sogar besser. Besonders ab 100 km/h.

Finde es immer wieder lustig wie Tesla bei vielen das E-Auto prägt, obwohl es eigentlich nur die Leistung ist, und Leute denken, dass jedes E-Auto dann so geht.

Oder die ganzen Grünen, welche leistungsstarke Verbrenner verteufeln, aber beim E-Auto fahren sie selber dann die Leistung. Weil Strom kommt ja aus der Steckdose... Ist ja nichts, wenn man dann für 100 km
> 30-40 kWh aufladen muss. Und durch die Leistung die Reifen schneller verschleißen.

Und in Sachen Reichweite würden auch die anderen hinkommen. Nur dann müssten sie halt auch 600 kg an Akkus in die Fahrzeuge packen.
 
@andi1983: Hmmmm, ich habe doch gar nix von beschleunigen geschrieben? Klar, 0 auf 100 in 2.x ist irre, vor allem wenn es dazu praktisch kein Geräusch gibt. Ist aber nach einmal machen auch durch. Mich faszinieren ganz andere Sachen an den Autos. Wie kommst du auf die Beschleunigung?
 
@Matico: Naja ich dachte jetzt nur an die Beschleunigung. Was hätte ein Tesla sonst noch, was einen fazinieren würde? Alle anderen Teile, Multimediapakete usw. haben andere Fahrzeuge genauso.
Aussehen und Verarbeitung ist jetzt auch nicht der Hammer. Gewicht durch die Akkus faziniert jetzt auch nicht wirklich.
Also bleibt für mich eigentlich nur der Gedanke an die Leistung.
 
@andi1983: Das Auto verbrennt nix. Es stinkt nicht. Und es fährt absolut lautlos. Bei 150 km/h auf der Autobahn kannst du dich unterhalten wie daheim auf dem Sofa. Und die Multimediafähigkeiten sind auch besser als das was ich so kenne, auch bei teureren Autos. Vielleicht kenne ich auch nicht die richtigen aber der Bildschirm in der Mittelkonsole ist schon nett. Und rieeeesig. Und es gibt coole Apps, Spotify und Google Maps. Nicht irgendwas modifiziertes eines unbekannten Herstellers. Ah ja, freies Internet in Europa solange die Karre rollt finde ich auch cool.
 
@Matico: Das mit dem Geräuschniveau ist einfach nur falsch. Bitte mal vorher informieren, bevor du so einen Stuss verbreitest. Der Tesla ist schon bei 130 km/h im Innenraum deutlich lauter als eine S-Klasse oder ein 7er mit Dieselmotor. (Model S 69 dB(A), P90D 66,9, 730d 64,1, S350 BluTec 63,9). Bei den Benzinern wird der Unterschied nochmal etwas deutlicher. Zur Erinnerung: 10 dB mehr entsprechen etwa der doppelten durch den Menschen empfundenen Lautstärke. Das Model S liegt hier ungefähr auf dem Niveau eines Polo 1.2 TSI... Die Werte sind übrigens vom ADAC.
 
@jakaZ: Hm, ich fahre selber einen Golf Diesel als Dienstwagen. Keine S Klasse. Ich kann nur von meiner subjektiven Wahrnehmung sprechen und die war ganz anders. Klar, ich bin auch schon in teuren anderen Autos mitgefahren aber die waren definitiv nicht so leise wie der Tesla. Aber Zahlen lügen wahrscheinlich nicht. Vielleicht ist es auch eine andere Art von Geräusch? Ich kann das leider nicht noch einmal testen. Der grosse Unterschied bleibt dennoch, dass die von dir genannten Autos von der Dämmung leben. Der Tesla ist auch nach aussen leise. Das macht für mich doch viel aus. Auch die Beschleunigung von 0 auf 100 war fast geräuschlos. Ich hatte das Gefühl, aus einer Zwille geschleudert zu werden. Auch die Achterbahn ist ein guter Vergleich. Da machen ja sogar teure Karren ordentlich Lärm, auch weil die Kunden das so wollen.
 
@Matico: das sind bei höheren Geschwindigkeiten vor allem Windgeräusche. Motor und Abrollgeräusch treten halt irgendwann eher in den Hintergrund, es sei denn man hat eine laut abgestimmte Abgasanlage verbaut (AMG) :P Aber meiner Meinung nach muss sich der Tesla hier auch mit den Oberklasse-Fahrzeugen messen, da er vom Preis her ja ähnlich positioniert ist. Nach außen hin stimmt das sicherlich und Verbrennungsmotoren werden lauter sobald man viel Leisung abruft, was bei E-Motoren kaum der Fall ist.
 
@Matico: Also bei einem Verbrenner hörst du eher die Wind- und Reifen-Geräusche. Die Verbrenner machen doch heute im Innenraum gar keinen Motor-Geräusche mehr. Die sind so leise, das doch sogar extra Sound-Module verbaut werden, damit man beim Beschleunigen überhaupt einen "Motor" hört.

Und große Autos, wie der Testa S, sind generell besser gedämmt. Das ist für BMWs und Mercedes' alter Kaffee.
 
@Matico: Also ich weiß ja nicht welches Fahrzeug du so fährst, aber deine Schilderung erinnert mich eher an einen alten Traktor ;-)

Also wenn man sich bei 130 km/h nicht mehr unterhalten kann dann muss es sich ja fast um ein Auto mit 30 PS unter ultimativer Volllast handeln ;-)

Und ja, es wurde ja schon geschrieben. Ab einer Geschwindigkeit X übertönen die Wind und Rollgeräusche einen Motor.

Es sei denn, man legt es darauf an, und dreht extra hoch und hat einen Sportauspuff etc. verbaut, aber dann will man ja den Sound.

Letzte Woche in der Stadt ist als Beispiel wieder der BMW i3 und dahinter ein Polo als Benziner vorbeigefahren. Lustigerweise war das Surren des BMW lauter, als der Polo.
Aktuelle Fahrzeuge sind in Sachen Lautstärke wirklich leider enorm kastriert.

Und das ironischte ist ja, dass anscheinend ab 2019 die Hersteller von reinen E-Autos einen Außenlautsprecher montieren müssen, welcher einen Motorsound vorgaukelt, um Fußgänger etc. zu warnen...
 
@Matico: Und wie fühlt es sich an, nach der Probefahrt ernüchternd festzustellen, dass man das Geld dafür lieber als Anzahlung für ein Eigenheim bereitstellen sollte ?
 
@iPeople: Irgendwie am Thema vorbei. Aber sowas gilt ja nicht nur für Tesla. Das Modell in dem ich mitgefahren bin kostet mehr als mein Eigenheim. 200.000 EUR für ein Auto sind natürlich quatsch wenn man normales Geld verdient. Aber für Leute mit Kohle nicht, zumal ich das Konzept eben visionär finde. Wenn ich die Kohle hätte, es gibt sinnfreieres zu kaufen als einen Tesla. Ich hab sie nicht. Aber auch diese Art von Auto wird günstiger.
 
@Matico: Was ist an dem Konzept visionär ?
 
@iPeople:Ich editiere die Antwort jetzt mal und schreibe doch kurz was ich visionär finde. Es sind die einzigen Autos die man zur Zeit kaufen kann bei denen die Reichweite gut ist. Tesla baut am Tag 5 Ladestationen in Europa auf, sie kümmern sich also auch um dieses Thema. Bis Ende 2016 war bei jedem gekauften Auto frei tanken und frei Internet for a lifetime dabei. Spotify ist auch kostenlos. Nun kommt ein Auto auf den Markt das wahrscheinlich alltagstauglich ist und "nur" 35.000EUR kostet. Dazu wird autonomes Fahren von Tesla stark vorangetrieben. Ein Tesla ist kein Auto. Ein Tesla ist ein Konzept. Während die grossen deutschen Autobauer "vielleicht" 2020 mal was auf den Markt bringen zieht Tesla sein Ding durch. Und auch wenn ein solches Auto nicht alle Umweltprobleme löst, endlich mal jemand der nicht gefühlt von der Öllobby gebremst wird sondern einfach sein Ding durchzieht. Das verstehe ich unter visionär. Hinzu kommen weitere Produkte wie die Dachziegel mit eingebauter Solarfunktion. Das hat mit dem Auto nichts zu tun. Aber da hat jemand eine genaue Vorstellung wo er hin will und dafür setzt er alle Energie ein. Für mich passt der Begriff da einfach.
 
Mit das Beste am Tesla finde ich im Sinne der weiter zu verbreitenden Elektromobilität die Reichweite, mit der Tesla immer noch vorn liegt und die Wegbereiter war.
 
@Kiebitz:Es ist auch keine Kunst, Akkus für 30.000 Euro zu verbauen und das ganze Füt 80.000 Euro aufwärts zu verkaufen. Mit großen und teuren Akkus schafft man auch Reichweite. Was daran wegbereitend sein soll, erschließt sicher nicht.
 
@iPeople: Woher Du das mit den großen und teuren Akkus hast, erschließt sich mir nun wieder nicht. Wo es doch den neuen Tesla 3 schon für ca 30.000,- €uro gibt, auch mit großer Reichweite. Und da der Tesla 3 recht kompakt ist, können da auch keine sooo großen Akkus und teuren Akkus drinstecken, wie Du andeutest! UND selbst wenn der Akku 30.000 Euro kosten würde, wäre ja das luxurös ausgestaltete "Rest"-Auto Tesla S dann nur 50.000,-€uros teuer. Deine Preise mal angenommen. Das wäre ja dann nicht übertrieben. Aber davon mal abgesehen, mir ist nichts darüber bekannt, dass die grossen BMW-/ Audi-/ Mercedes-Modelle preiswerter sind, obwohl sie noch nicht mal voll elektrisch fahren. Und die geplanten E-Modelle werden nach bisherigem Erkenntnisstand auch nicht preiswerter sein als das Model Tesla S. Das im Übrigen auch noch wesentlich selbständiger fährt als die geplanten grossen BMW-/ Audi-/ Mercedes-E-Modelle.

Was Du nun mit Deiner Aussage kundtun willst, erschließt sich mir nicht wirklich! Hast Du Dich da vorher wirklich informiert?
 
@Kiebitz: Den Tesla 3 gibt es noch gar nicht. Woher hast du also den Preis vo 30.000 Euro? Die Akkupreise der bereits kaufbaren Teslas sind kein Geheimnis. Der Tesla S kostet in der Grundausstattung 80.000 Euro.

Was ich kundtun will, ist doch ganz einfach: es ist keine Kunst, hochpreisig Elektroautos zu bauen. Die Technik dafür ist weder revolutionär noch exklusiv und schon gar nicht Weg bereitend.
 
Der Autopilot ist noch genau solange Spielerei (wenn nicht sogar gefährlich) wie man noch "auf ihn aufpassen" muss. In dem video waren die eine oder andere sichere Beule zu sehen wenn man nicht aufgepasst hätte.
 
Ich stehe vor der entscheidung eines Neukaufs. Mein 14 Jahre alter Audi macht bald die Biege und ich brauche mein Auto um auf die Arbeit zu kommen. Mein bezahlbarer Favourit wäre der E Golf. Aber wenn ich viele Situationen durchspiele die jedes Jahr vorgekommen sind, bricht die Ladezeit und die nicht vorhandene Ladeinfrastruktur dem ganzen das Genick. Und somit wird es wohl ein Benziner für die nächsten 15 Jahre.
Wenn man Leute auf die E Mobilität hinbewegen möchte, dann sollte man sich um die Infrastruktur kümmern. In 5 Minuten ist mein Tank für die nächsten 1000km bereit, und ich muss mir nicht nach der Arbeit sorgen machen ob ich noch nach Hause schaffe weil es keine Möglichkeit gibt mein Auto wärend der Arbeitszeit aufzuladen.
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