Tesla Model S: Überflutete Straßen halten den Elektroflitzer nicht auf

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Der Elektroauto-Hersteller Tesla dürfte angesichts der Unwetter in den letzten Wochen ein weiteres, wenn auch inoffizielles Verkaufsargument bekommen: Im Notfall kommt man mit dem Tesla Model S auch schwimmend eine überflutete Straße entlang. Ein entsprechendes Beweisvideo hat Sanzhar Altayev, Gründer des kasachischen Unternehmens AlmaCloud veröffentlicht.

In dem Clip ist zu sehen, wie er mit seinem Auto eine geflutete Unterquerung passiert und anschließend seinen Weg fortsetzen kann. Die anderen Verkehrsteilnehmer, die noch mit Verbrennungsmotoren unterwegs sind, kamen hingegen nicht weiter oder blieben im zu tiefen Wasser einfach stehen.

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Auch Tesla-Gründer Elon Musk meldete sich bereits zu dem Video zu Wort. "Wir empfehlen das definitiv nicht, aber das Model S schwimmt gut genug, um für eine kurze Zeit in ein Boot verwandelt zu werden", erklärte er. Die Rotation der Räder sorge dabei auch für etwas Vortrieb, so dass man zumindest nicht völlig unkontrolliert vom Fleck kommt.


Kein absaufender Auspuff

Benziner haben in einer solchen Situation keinesfalls das Problem, dass Wasser in die Treibstoff-Versorgung gelangt. Vielmehr funktioniert der Motor in der Regel schon nicht mehr, weil der Auspuff nicht mehr frei ist, um die Verbrennungsrückstände loszuwerden. Darum führen Fahrzeuge, die speziell für das offene Gelände konzipiert sind, ihre Abgase auch nicht nach hinten, sondern nach oben ab. Beim Elektrofahrzeug besteht dieses Problem hingegen überhaupt nicht und es muss nur dafür gesorgt werden, dass die Elektronik gut genug vor eindringendem Wasser geschützt ist.

Gänzlich neu dürfte die Idee, dass der Tesla S mit tieferem Wasser konfrontiert wird, den Leuten beim Hersteller nicht sein. In der Firmware des Tesla S verbarg sich zuvor schon ein Easter Egg, das neben Einstellungen für diverse Wetterverhältnisse auch einen Tauch-Modus anbot und dazu ein Bild zeigte, das sich an einem Vorbild aus einem James Bond-Film orientierte. Besitzer eines Tesla sollten aber trotz alledem keinesfalls auf die Idee kommen, mit ihrem Auto die Abkürzung über den nächsten See nehmen zu wollen. Infografik: Ist Tesla fahren wirklich besser für die Umwelt?Ist Tesla fahren wirklich besser für die Umwelt?
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Wenn ich die Drehzahl schön hoch halte, säuft mir auch mein Auspuff nach hinten nicht ab... Wenn Computertechnikredakteure Autoartikel schreiben :D
 
@Screenzocker13: Du saugst aber Wasser an ab einer bestimmten Tiefe, das ist eher das Problem,
 
@LittelD: Richtig, was genau oben im Artikel so beschrieben wird, als wäre genau DAS nicht das Problem, und somit Screenzocker recht gibt. Bei Geländewagen ist dieses Rohr vorne nämlich genau für die Luftansaugung da. Der Wasserdruck drüfte aber nicht ausreichen, um den Auspuff zu "verstopfen". Ich meine wir haben als Kind sicher alle schon mitm Strohhalm Luft in die Getränke geblasen ;) sonderlich anstrengend ist das nicht.
 
@FatEric: zitat; "Vielmehr funktioniert der Motor in der Regel schon nicht mehr, weil der Auspuff nicht mehr frei ist, um die Verbrennungsrückstände loszuwerden. Darum führen Fahrzeuge, die speziell für das offene Gelände konzipiert sind, ihre Abgase auch nicht nach hinten, sondern nach oben ab. " hier wird es aber anders geschrieben. oder lese ich falsch ?
 
@LittelD: es ist falsch, du kannst dein auto mit der Kraft des Auspuffes sogar anheben, Druckluftschlauch dran und ein Hebekissen und schon braucht man zum Räderwechsel keinen Wagenheber mehr. motor muß nur laufen und beeilen sollte man sich auch, wenn man´direkt da neben sitzt (kohlenmonoxid und so)
aber das das Auto ausgeht, wenn der AUSPUFF zu ist, ist Quatsch.

Steck mal ne Kartoffel in den Auspuff und gib acht was passiert. stell dich aber nicht direkt dahinter, könnte weh tun!!!!
 
@darkerblue: Das es falsch ist ist mir klar, es ging hier darum das FatEric meinte es steht im Artikel richtig , tut es aber nicht.
 
@LittelD: Genau das ist das Problem beim Verbrenner. Der Motor hat eh genug Leistung die Abgase bei den paar cm Tiefgang gegen den Druck des Wassers raus zu drücken (es zählt ja nur die Überfluttungshöhe, Physik 1 Klasse oder so -.-). Wenn aber der Rüssel untertaucht, ist Schicht im Schacht. Zylinder wird auseinander gerissen, da Wasser nicht komprimiert werden kann, es gibt kein Druckaufbau mehr -> Motor ist tot.
 
@NewsLeser: korrekt ;)
 
@Screenzocker13: das würde ich gern mit eigenen Augen sehen. Beim nächsten Hochwasser sollten mir uns an einer überfluteten Unterführung treffen... ;-)
 
@Bengurion: gerne, bin leidenschaftlicher Offroader und im Besitz eines Subaru Foresters, Suzuki SJ410 und Nissan Terrano. Solange ein Verbrennungsmotor kein Wasser zieht und die Kupplung nicht ne Stunde unter Wasser steht, kannst du ÜBERALL langfahren.
 
@Screenzocker13: Genau das Selbe dachte ich mir auch :D
 
https://cdn.meme.am/instances/500x/68978118.jpg
 
@Mehrsau: Typo intended?
 
@Runaway-Fan: oh my! Nein. Ich stelle mich dann mal zum schämen in die Ecke.
 
Wow, also ich erlebe es täglich, dass ich durch Wasser fahren muss. DAS Verkaufsargument für ein neues Auto...
Wie bescheuert muss man denn eigentlich sein, mit einem Auto für viele zehntausend Euro ins Wasser zu fahren. Ist ja nicht so, dass daraus Folgeschäden entstehen können!
 
@FatEric: Keine Ahnung warums dafür - hagelt- Habs mal bisschen ausgeglichen. Die Winfuture Noobs können sich wohl nicht vorstellen das in einem Überschwemmungsgebiet nicht nur Trinkwasser rumschwimmt.
 
Das Video ist zwar informativ, habe dennoch nicht einfach das Geld dazu ein Auto zu opfern, wenn die Aktion schief gehen würde. Da bremse ich lieber vorher ab, kehre um und gehe einen alternativen Fahrweg.
 
Wann wird es ein Tesla Amphicar geben? Klingt für mich wie eine Marktlücke *g*
 
"Vielmehr funktioniert der Motor in der Regel schon nicht mehr, weil der Auspuff nicht mehr frei ist, um die Verbrennungsrückstände loszuwerden. Darum führen Fahrzeuge, die speziell für das offene Gelände konzipiert sind, ihre Abgase auch nicht nach hinten, sondern nach oben ab. "

Das ist nur halb richtig. Ein Motor säuft idR ab, indem er über die "Ansaugung" Wasser zieht. Daher haben geländegängige Fahrzeuge einen Schnorchel bzw. ist der Lufteinlass bei diesen oberhalb der Wasserkante.
Der Auspuff kann unter Wasser liegen, da blubberts dann halt raus.
 
@chris193: ja, ist auch das erste mal, dass ich diese Begründung lese. Richtige Geländewagen haben den Schnorchel fast bis zum Dach, da kann der Auspuff schon recht tief im Wasser sein und das Teil fährt problemlos weiter. Gibts genug Videos auf YouTube (auch Traktoren oder Gelände-LKWs, insbesondere die vom Militär haben auch solche Schnorchel).
 
Ich warte ja schon auf die ersten Schadenersatzklagen, wenn da so ein Spezi samt Tesla im Abgrund ersäuft^^

Immerhin haben sie es offiziell "nicht empfohlen".
 
Ja aber die dinger gehen trotzdem aus, das weiss ich da reicht auch bissel wasser, das mus noch mehr schuld sein. Und wenn das E- Auto älter ist, dann zucken die Leiber rum herrum oder was ;)
 
Auch wenn es schon mehrmals erwähnt wurde: Der Beitrag ist einfach falsch! Ein Verbrennungsmotor geht nicht aus nur weil der Auspuff unter Wasser ist, sondern weil Wasser statt Luft angesaugt wird. Auch Geländefahrzeuge haben einen ganz normalen Auspuff, aber einen Schnorchel zur Luftansaugung.
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