Tango: So eindrucksvoll funktioniert Googles AR-Technik bei Jeep

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Das Smartphone Lenovo Phab2 Pro ist nicht gerade neu - doch soll es an dieser Stelle ohnehin nur nebensächlich um das Gerät an sich gehen. Vielmehr bildet das Mobiltelefon nur die Demo-Plattform für Googles Tango-Projekt, mit dem Augmented Reality-Technologien stärker im Alltag verankert werden sollen. Und mittlerweile gibt es verschiedene Entwickler, die auf den Zug aufgesprungen sind.

Unser Kollege Alexander Böhm hat sich beispielsweise eine Marketing-App des Auto-Herstellers Jeep genauer angesehen, an der die Potenziale deutlich werden, die in der Tango-Plattform stecken. Wie sich dabei zeigt, stellt diese im Grunde den alltagstauglichen Kompromiss für jene Dinge dar, die die Verfechter von VR-Technologien immer betonen, die bei Nutzern aufgrund der immer benötigten VR-Brille aber nur bedingt ankommen.

Google Project TangoGoogle Project TangoGoogle Project TangoGoogle Project TangoGoogle Project TangoGoogle Project Tango

Bei Jeep verwendet man die Technologie, um potenziellen Kunden auch Autos präsentieren zu können, die sich nicht am gleichen Ort befinden. Diese werden im Grunde auf dem Display in den Raum gesetzt, der von der Kamera aufgefangen wird. Der Anwender kann diese dann - indem er sich mit seinem Smartphone bewegt - von allen Seiten und auch von innen betrachten. Und wenn man näher an das virtuelle Bild herangeht, lassen sich auch Details besser erkennen.

Das Beispiel ist sicherlich nur eine einzelne Marketing-Anwendung, die für viele Nutzer kaum dauerhaft von Interesse sein dürfte. Doch zeigt sie durchaus recht eindrucksvoll, welche Möglichkeiten in der Tango-Plattform stecken. Diese steckt noch in den Kinderschuhen und wird bisher noch kaum beachtet - was auch daran liegen dürfte, dass kaum Smartphones mit entsprechender Technik auf dem Markt zu finden sind. Aber das kann ja noch kommen - und damit dann beim Erreichen einer kritischen Masse sicherlich auch spannendere Anwendungen. Vorstellbar ist hier durchaus Einiges.

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Interessantes Video, aber der Sprecher ist wirklich unerträglich. Wenn ich Comedy will, geh ich zu einer Comedy Show.
 
Viiiiel zu groß das Teil... :-/
 
@wingrill9: Für diesen Anwendungszweck finde ich die Größe in Ordnung. Auf kleineren Displays wäre ja sonst kaum etwas zu sehen.
 
@noneofthem: sich deswegen bzw. der paar Male so ein Brett sich zulegen... kann ich mir nicht vorstellen. Dann lieber gleich ein Tablet: Größer und das kleinere Smartphone ist immer dabei - in der Hosentasche.
 
n1 das Teil. BTW: "AR is the next Big Thing" - vielleicht packt Apple ja sowas auch ins 8er. Hoffen darf man ja mal :D
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