Surface 3: Ideale MacBook-Alternative für Schüler und Studenten

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Der Software-Konzern Microsoft hat bereits vor einiger Zeit sein neues Surface 3 angekündigt, bei dem man sich von der ARM-Architektur wieder verabschiedete und den Nutzern nun einen vollwertigen Windows-PC im Tablet-Format zur Verfügung stellt. Und nach Ansicht unseres Kollegen Alexander Böhm gibt es für dieses Gerät eine ziemlich klar zu erkennende Zielgruppe.

Die Erfahrungen des Tests lassen erkennen, dass das Surface 3 ein sehr gutes System für Schüler und Studenten ist, die sich nicht in den Trend einfügen und ein Apple-Notebook verwenden wollen. Diesen bietet sich hier ein Rechner, der ebenso leicht ist wie das neue MacBook und diesem in Sachen Portabilität und Akkulaufzeit nicht nachsteht.

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Beim Surface 3 handelt es sich also um ein ideales Produkt für alle, die häufig ihren Arbeitsplatz wechseln, selten an einen Stromanschluss kommen und trotzdem einiges mit dem Gerät anstellen wollen. Denn wenn man von den neuesten Spielen absieht, lassen sich im Grunde alle Aufgaben hervorragend mit dem Surface erledigen - und das zu einem deutlich geringeren Preis als bei der Konkurrenz aus Cupertino.

Allerdings gibt es durchaus auch Einschränkungen, die vor der Anschaffung beachtet werden sollten: So ist das Produkt für die Verwendung im Hörsaal zwar wunderbar geeignet, doch unter freiem Himmel bereitet das stark spiegelnde Display dann doch so einige Probleme. Und auch auf die Kamera sollte man sich nicht unbedingt verlassen - wobei diese bei Tablets ohnehin eher eine untergeordnete Rolle spielen sollten. Im Versuch zeigte sich hier, dass die Qualität von Fotos doch sehr zu wünschen übrig lässt und bei der Video-Funktion der Auto-Fokus nur quälend langsam reagiert.

Für Nutzer, die ihr Leben noch hauptsächlich in Schule oder Uni verbringen, wartet Microsoft mit speziellen Angeboten auf: Hier gibt es das Surface 3-Tablet gleich mit Tastatur-Cover und Stylus für knapp 540 Euro.

Surface 3
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Surface 3 Type Cover
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Surface Pen
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Hardware-Spezifikationen im Überblick

Prozessor Intel Atom x7-Z8700 Quad-Core-Prozessor mit 2 MB Cache, 1,6 GHz mit Intel Burst Technologie bis 2.4 GHz
Display 10,8-Zoll ClearType Full HD Plus Display (Auflösung 1920x1280), 3:2 Seitenverhältnis, 10 Finger-Touch-Unterstützung
Akku Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
Speicher 64 GB, 128 GB
Maße & Gewicht 267 x 187 x 8.7 Millimeter, Gewicht: 622 g
Kamera Hauptkamera: 8,0 Megapixel 1080p mit Autofokus
Front-Kamera: 3,5 Megapixel 1080p
Netzwerk Wi-Fi (802.11 a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0 low energy
Anschlüsse Full-size USB 3.0,
Mini DisplayPort,
microSD Kartenleser,
Micro USB Ladeanschluss,
Headset Zugang,
Cover Anschluss,
Surface 3 (4G LTE): Nano-SIM Kartenslot
Sensoren Umgebungslichtsensor, Näherungssensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer, Digitaler Kompass
Preis 599 Euro für 2 GB RAM & 64 GB Speicher
719 Euro für 4 GB RAM & 128 GB Speicher



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Ich würd es nicht gegen mein Macbook Air tauschen. Ich mag die Tastaturen von den Dingern einfach nicht.
 
@LoD14: Mit dem Surface kann man aber jedenfalls die Vorlesungen mitschreiben, mit dem Air kann man nicht so viel im Studium anfangen, da reicht auch ein günstiges Acer Gerät.
 
@L_M_A_O: Wenn man von Geräten zum Studium spricht meint man in der Regel nicht wirklich lediglich den Mitschrieb in Vorlesungen. Tatsächlich kenne ich niemanden der das überhaupt macht (also auf etwas anderem als Papier mitschreiben). Im ersten Semester sieht man noch einige, die meinen damit einen Vorteil zu haben, aber ziemlich bald sitzen doch wieder alle mit Papier und Stift da, einfach weil's praktischer ist. Und Mittippen gehört sich irgendwie eh nicht, das nervt höllisch. Für die restlichen Studienaufgaben sehe ich keinen eindeutigen Vorteil, weshalb das letztendlich wieder Geschmackssache: Richtiges Keyboard oder Touchscreen?
 
@nablaquabla: Ich schreibe seit Anfang an die Vorlesungen und vor allem die Übungen mit meinem Gerät(habe noch ein altes HP Elitebook 2730p). Es ist einfach so viel praktischer Digital zu schreiben, wo man alles sortiert hat, schnell etwas löschen kann, die Anzeigegröße anzeigen kann , Diagramme schnell erstellen kann etc.. Das Surface hat hier natürlich den Nachteil der nicht so perfekten Tastatur wie das HP oder das Air. Aber ich finde es für Studenten sinnvoller, als ein Gerät wo die Personen nur auf ihr PDF gucken und keinen größeren nutzen haben als bei einem billigen Acer Gerät.
 
@L_M_A_O: Wie gesagt, das Studium bietet mehr Aufgaben als lediglich irgendwas mitzuschreiben. Und selbst da empfinde ich vom Schreibgefühl her Papier einfach natürlicher und auch deutlich schneller und finde die Vorteile nicht wirklich plausibel (zumeist wird meine Schrift auch unleserlicher auf Touchscreens mit Pen). Aber ich schätze das muss jeder für sich entscheiden.

Unter Studienaufgaben sehe ich bei mir: Organisation von Dokumente (Papers, Literatur), Computation (C/C++, Python, MATLAB, Mathematica, FORM, PSpice), Erstellung von Dokumenten (LaTeX, Illustrator). Das ist im Grunde das was ich größtenteils mit dem Rechner für mein Studium mache. Das alles erfordert keinen Touchscreen und ist deutlich erleichtert mit einer richtigen Tastatur. Deswegen verstehe ich nicht, warum man sich so sehr auf eine einzige Aufgabe einschießt. Vermutlich weil man Studenten am Häufigsten dabei erwischt. Aber es ist schon noch einiges mehr dabei.
 
@nablaquabla: Also auf meinem SP 3 kann ich alle diese Aufgaben problemlos erledigen. Habe darauf auch meine Studenarbeit (inkl. Programmierung) gemacht.
Die Tastatur finde ich wesentlich angenehmer, als bei allen Notebooks, die ich bisher genutzt habe, weil ich es einfach hasse, dass die bei allen komplett gerade auf dem Tisch liegt. beim SP3 kann ich diese problemlos anwinkeln und finds dadurch wesentlich angenehmer, auch wenn der Druckpunkt etwas anders ist. Aber ist wohl geschmackssache.
 
@nablaquabla: Bei uns an der uni schreiben ca 50% mit Laptop...
 
@L_M_A_O: Ich hatte mir im Studium genau aus dem Grund ein (zufällig Acer) Netvertible gekauft. Ich hab ca. einen Monat versucht, auf dem Ding mitzuschreiben, es hatte Stifteingabe. Irgendwie wars mir zu doof und ineffizient, im Mathestudium schreibt man so viel in so kurzer Zeit mit, da ist Stift und Papier einfach unschlagbar.

Das Acer hat übrigens damals 599€ gekostet und die Bodenplatte ist nach 12 Monaten gerissen. Da es etwa 1 Woche über das Jahr Garantie war, weigerte Acer sich, es zu reparieren und nach 3 Monaten hin und her haben sie mir 400€ Restwert erstattet.

Mein Macbook Air mid 2013 hab ich im September 2014 beim Sortimentswechsel in der Metro für 595€ bekommen. Ich bin rund um zufrieden.

Man muss halt immer überlegen, was will man, was braucht man und ist einem eine gewisse Qualität (oder sagen wir mal solidere Verarbeitung) wert.
 
@LoD14: Glaube das kommt immer auf einen selber an und natürlich auf das Gerät was man kauft. Ich konnte nach einigen Mathe Vorlesungen schneller mit dem Gerät schreiben als mit der Hand und hatte so keine 8 Doppel-Seiten im CollegeBlook.
 
@L_M_A_O: "Ich konnte nach einigen Mathe Vorlesungen schneller mit dem Gerät schreiben als mit der Hand" -- Glaube ich dir nicht.
 
@nablaquabla: Dann glaub mir halt nicht. Es ist aber so^^
 
@LoD14: Dito. Würde mein iPad auch nicht eintauschen wollen.
 
@LoD14: Sorry, das Macbook hat ja noch nicht mal einen Touchscreen. Und ist zudem dicker und unhandlicher. Da kann man sich ja gleich einen klassischen Laptop kaufen, der mehr kann.

Besonders im Studium beim schnellen Mitschreiben ist ein Touchscreen mit präziser Digitizer-Stifteingabe unabdingbar, weil man eben auch mal was zeichnen mussund nicht alles im Skript mit der Tastatur schreiben kann. Mir wären schon viele Notizen auf die schnelle verloren gegangen, hätte ich den Stift und den Touchscreen nicht gehabt.
 
@gettin: OK, ein Surface 3 hab ich nicht hier, aber mein Macbook Air (und ich schrieb oben Macbook Air und nicht Macbook) ist kleiner als ein Surface 1. Und wie gesagt, ich hab das mal ausprobiert mit Digitizer und Co, für mich ist das nicht. Bin zwar auch schon 3 Jahre jetzt aus der Uni raus, aber ich gehöre zu der Mitschriften auf Papier Fraktion. Und da würde ich sagen, ist von Größe und Gewicht her das 11er Macbook Air einfach genial, kleiner als ein Windows Netbook und trotzdem einen i5 drinnen. Ein Netbook mit etwas Power. Wie gesagt, ein Surface 1 hatte ich, aber das hab ich nach 3 Monaten meinen Eltern geschenkt, das ist nix für mich.
 
@LoD14: Das Surface Pro 3 ist dünner als das Air - das Display ist zwar größer, aber das hat wohl eher Vorteile. Vergleich nicht ein Surface 1 Tablet mit einem Surface Pro 3 oder Surface 3 mit vollwertigem Windows, Tastatur, und um welten verbesserter Hardware.

Da du jetzt nicht mehr studierst, hast du sicherlich Aktenordner mit Skripten. Das ist beispielsweise für mich auch ein riesiger Vorteil: Ich hab alle Skripte INKL. Mitschriften in den Skripten digitial in einem Ordner und kann diesen jederzeit durchsuchen und muss nicht in den Keller gehen und in irgendeinem Karton rumkramen, um nur kurz was nachzuschauen.

Mit einem Air sind Mitschriften eher nervtötend. Ich sehe bei sowas wirklich keinen Vorteil im Studium gegenüber normalen Skripten, da schnelle Mitschriften einfach nicht möglich sind.
Die meisten Studenten haben sich imho einfach nicht lang genug mit dem Surface und der Stifteingabe beschäftigt, sonst würden wohl viele ihren alten Laptop in die Tonne kicken.
 
Wäre ne super Alternative, wenn das OS nicht das falsche wäre.
 
@gutenmorgen1: Wieso das falsche OS?
 
@adrianghc: Er meint er braucht das neue "gute" OS, bei dem man bei der kommenden Version so tolle Sachen machen wie Fenster "snappen" und so.....
 
@adrianghc: Weil ich lieber mit OSX arbeite als mit Windows.
 
@gutenmorgen1: Du hast die News falsch gelesen: Nicht das MB ist eine Alternative zum SP3, sondern das SP3 eine Alternative zum MB. Das OS ist also das richtige, außer man will ein Spielzeug und kein Arbeitsgerät.
 
@TiKu: Ich habe mir einen einen Mac, weil ich mit Windows nichts anfangen kann. Deshalb mag das Suface eine Alternative für die Hardware des MB sein, nicht aber für die Software.
 
Eigentlich ist es doch ganz einfach. Das beste Gerät, ist das was für einen am besten passt. Bei mir ist es inzwischen ein Macbook, nachdem ich jahrelang Windows User war. Wer meint Surface ist für ihn besser - ist es doch genauso okay.
 
Neben den Kacheln, die, sagen wir es mal vorsichtig, "geschmackssache" sind, ist vor allem die Tastatur beim Surface das Problem. Die Gummi-Tastatur vom Surface ist Welten entfernt von der Apple-Tastatur. Gerade für Studenten die viel tippen ist das sehr fraglich, ob das Surface da wirklich so "ideal" ist...
 
@Jas0nK: Ich Tippe sehr viel. Das Touchcover würd ich mir auch nicht holen.
Das originale Microsoft Typecover ist so ziemlich genauso gut wie jede normale Tastatur auch. Wo soll da der Unterschied oder gar eine Verschlechterung sein?
 
Wie kommt man auf 540€ für das komplette Bundle?
Wenn ich die einzelnen Studentenpreise für Basiskonfiguration+Tastatur+Stift zusammenzähle, komme ich auf 720€ ... oder habe ich da was übersehen?
 
@mike9: stimmt 539,10...

wie wärs denn einfach mal auf denk Link [Surface 3 für Studenten] klicken?
http://www.microsoftstore.com/store/msde/de_DE/pdp/Surface-3-fur-Studenten/productID.316884100
 
@baeri: Den Link habe ich schon bemerkt, vielen Dank :)

Nur wenn man etwas weiter nach unten scrollt, kann man Folgendes lesen:

"Studentenpreis 539,10€ [...] Das neue 10 Zoll Surface 3 zum hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis (Type Cover und Surface-Stift separat erhältlich)."

Das deckt sich aber nicht mit der Aussage im Bericht?
 
@mike9: das habe ich wiederum nicht gesehen ^^

ist fast schon ein wenig irreführend... <- wenn man dann aber bestellt ist es klar
 
ja das habe ich auch schon bemerkt, komme auch nicht auf die 540€ , das ist schlicht falsch der Bericht!!
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