Stinkefinger nach Italien: Kult-Ferrari als Elektro-Auto wiedergeboren

Auto, Umbau, Elektroauto, Ferrari, Sportwagen Auto, Umbau, Elektroauto, Ferrari, Sportwagen
Wenn die Dinosaurier der Automobilbranche schlicht nicht davon abrücken wollen, ihre Maschinen anzutreiben, indem sie wertvolle fossile Rohstoffe einfach verbrennen, muss ihnen manchmal von Außen unter die Arme gegriffen werden. Das hat nun die kalifornische Firma Electric GT getan und ausgerechnet einen Kult-Ferrari zum Elektroauto umgerüstet.

Sergio Marchionne, der Aufsichtsratschef von Ferrari, hatte kürzlich noch erklärt, dass seine Firma keinen Sportwagen mit Elektroantrieb bauen werde. Allein die Idee bezeichnete er als "fast schon obszön". Und auch viele andere Fans des Verbrennungsmotors dürften nicht gerade glücklich mit der Vorstellung sein, dass eines Tages niemand das Röhren ihres geliebten Statusobjektes mehr hört.

Ferrari 308 GTS: Umbau zum ElektroautoFerrari 308 GTS: Umbau zum ElektroautoFerrari 308 GTS: Umbau zum ElektroautoFerrari 308 GTS: Umbau zum ElektroautoFerrari 308 GTS: Umbau zum ElektroautoFerrari 308 GTS: Umbau zum Elektroauto

Da die Autobastler von Electric GT nicht die Mittel haben, sich einen neuen Ferrari zu kaufen und umzubauen, griffen sie nun aber auf das zurück, was sie bekommen konnten - und treffen die genannten Auto-Begeisterten der alten Schule wohl noch härter als mit einem Umbau eines Neuwagens. Denn was sie in ein sehr leises E-Mobil umbauten, ist ausgerechnet ein Ferrari 308 GTS, der zusammen mit der Krimi-Serie "Magnum" aus den 1980er Jahren zum Kult wurde.

Das Fahrzeug war eigentlich für die Verschrottung vorgesehen, nachdem es einem Brand zum Opfer gefallen war. An eine Reparatur war kaum noch zu denken. Electric GT rettete den Wagen aber vor dem Schrottplatz und die Mechaniker schritten zur Tat.

Das Ergebnis ist ein Sportwagen, der sehr leise, aber keinesfalls weniger schnittig über die Straße rollt. 48 Akku-Zellen versorgen den Antrieb aus drei Elektromotoren mit Energie. Diese bringen es auf 306 PS, während der originale Verbrennungsmotor lediglich 227 PS zur Verfügung stellte. Trotz der Stromspeicher wurde das Fahrzeug mit 1.520 Kilogramm nur geringfügig schwerer als das Orginal. Die Reichweite soll bei rund 160 Kilometern liegen - angesichts dessen, dass solch ein Fahrzeug ohnehin nicht gerade für die Fahrt mit der Familie in den Urlaub gedacht ist, sollte das völlig ausreichen.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren73
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Na auch für ne ausgedehnte Spritztour am Wochenende ins Grüne sind 160km grenzwertig. Also was daran nun ne meldung wert sein soll, erschliesst sich mir irgendwie nicht. Aber ziel erreicht, angeklickt und die WF-Kaffeekasse gefüllt.
 
Wie Volker Pispers schon mal diesbezüglich anmerkte:
"Wenn der deutsche die Wahl hat, mit einem Kleinwagen durch eine intakte Umwelt zu zucken oder mit einem SUV über einen verwüsteten Planeten zu rollen, dann weiß der Deutsche doch was er will"
 
@W!npast: letzteres macht mehr Spaß.
 
@iPeople: Sagen Ahnungslose ^^
 
@ThreeM: Schonmal mit einem (richtigen ) Geländewagen im Gelände gewesen? Also ich finde, das macht mehr Spaß als mit einem Kleinwagen durch die Stadt zu fahren.
 
@iPeople: Die Ausgangslage war: "Mit Kleinwagen durch die intakte Umwelt" und nicht in der Stadt. ;)
 
@ThreeM: Die Menschheit fährt seit über 100 Jahren Auto. Moderne SUV sind weniger umweltschädlich als Autos vor 50 Jahren. Ich frage mich bei solchen Überlegungen immer, wo denn nun die gravierenden Auswirkungen aus 100 Jahren fossile Brennstoffe verbrennen sind. Ich sehe immernoch viel Grün in der Umwelt.
 
@iPeople: Das Baumsterben in Deutschland hast du mitbekommen? Oder soll das ein Trollversuch mit bezug zum AfD Programm sein? Die Leugnen den Klimawandel auch ^^

Und Feinstaub hab ich gar nicht gern, egal ob vor 50 Jahren oder heute. Das ist kein valides Argument.
 
@iPeople: ja war ich früher oft aber mit echten geländewagen und kein SUV

jeep wrangler, land rover usw

und zum thema autos, dann les das mal durch :-)

http://klimaforschung.net/cgi-bin/weblog_basic/index.php?page_id=42
 
@ThreeM: Ich und AfD ... Skaten so gelacht. Aber frage an Dich: als es den letzten Klimawandel gab, waren Autos noch nicht existent ... Wie erklärst Du Dir das ?
 
@Sir @ndy: Mal mit der Militärvetsion eines Unimog oder MB 250GD im Gelände gewesen? Oder Humvee? Spaß ohne Ende ;)

Das mit den Kühen kenne ich :)
 
@iPeople: Ich weiß nicht warum du dafür Minus bekommst - aus den Zeiten, in denen SUV DIE Umweltsünder schlechthin sind, sind wir schon lange raus. An die ständig steigenden LKW Zahlen denkt keiner - nein die SUVs sind schuld ^^
 
@LordNihil: Jipp. Auch die wachsende Anzahl Fernreisebusse interessiert nicht. Ist ja schließlich im eigenen Interesse, weil Bahn fahren ja so teuer ist. Man braucht eben ein Feindbild.
 
@iPeople: Witzig ist auch, dass immernoch einige behaupten, ein E-Auto verursacht keine CO2 Ausstoß. Was glauben die wo der Strom dafür herkommt? Stichwort energetische Rucksack - bis hin zum Recycling.
 
@LordNihil: Strom kommt doch aus der Steckdose ;)
 
@iPeople: Das ist doch überhaupt nicht Thema gewesen. Selbstverständlich sorgen Verkehsmittel alle für Verschmutzung. Das hat auch niemand in Frage gestellt. Es ging um deine Aussage das du lieber mit nem SUV über einen verwüsteten Planeten fährst weil es mehr Spaß macht mit gleichzeitigem Abstreiten der Folgen für den Klimawandel. Daher auch mein AfD Einwand der deine Ansichten ihren gegenüberstellt. Ich habe nie gesagt du bist AfD Anhänger.

Selbstverständlich gab es immer Klimaumbrüche, das steht außer Frage. Aber noch nie war dieser so beschleunigt worden wie nach der Industriellen Revolution.

Das hat 0 mit Feindbildern zu tun, ich find deine Einstellung zu dem Thema nur fragwürdig und vielleicht etwas zu kurz gedacht.
 
@ThreeM: Meine Aussage war lediglich "Letzteres macht mehr Spaß " , was nicht impliziert , dass ich generell einen verwüsteten Planeten favorisiere ;)
 
@iPeople: ""Wenn der deutsche die Wahl hat, mit einem Kleinwagen durch eine intakte Umwelt zu zucken oder mit einem SUV über einen verwüsteten Planeten zu rollen, dann weiß der Deutsche doch was er will""

Du hast 2 Dinge zur Wahl gestellt bekommen. Intakte Umwelt mit Kleinwagen oder verwüsteter Planet mit SUV. Deine Aussage "letzeres macht mehr Spaß" bezieht sich also auf Wahl Nummer 2 und impliziert "mir geht Spaß vor einer Intakten Umwelt".

Aus der Nummer kommst du nicht mehr raus ;)
 
@ThreeM: Richtig . Die Betonung lag aber eben darauf, mittels SUV durch wüstes Gelände zu fahren, welches einen höheren Spaßfaktor hat. Ist das wirkliches schwer , da zu differenzieren? Meine Aussage war nicht , dass es generell schöne wäre , in einer verwüsteten Gegend zu leben, dann hätte ich das auch genau so geschrieben. Es ging lediglich um den exacta so formulierten Satz des "Rollens über einen verwüsteten Planeten". Lassen wir das, Du liest, was du lesen möchtest ohne querzudenken ;)
 
@iPeople: Nein ich lese nicht was ich lesen möchte. Wir haben ein konkretes Beispiel das du gern verdrehen möchtest ;)
 
@ThreeM: nö.
 
@ThreeM: Den Klimawandel leugnet übrigens keiner, sondern die Ursachen dafür! Der Klimawandel ist doch auch nur die Betrachtung der Klimaverhältnisse in einem bestimmten Zeitabschnitt und der war noch nie durchgehend gleich auf der Erde. Dafür war die Co²-Konzentration schon exorbitant höher.
Das CO² als das Böse schlechthin hinzustellen ist nur ein Mittel um den Menschen noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen mit EEG-Umlagen und CO²-Papieren, dessen Kosten immer zu 100% auf den Kunden umgelegt werden.
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Y-Vzy-dyb_U#t=509

BTT: Find ich schon geil!
Ich hoffe ja bald mal bezahlbare E-Autos mit 400+ km Reichweite, dann sind sie nämlich auch praktikabel.
 
@LordNihil: Das Denken wird in DE doch aberzogen, dafür gibt´s den Input direkt aus den Medien, damit der Bürger genau so denkt wie Regierung und Industrie das wünschen. Und wehe es ist dann mal wer anderer Meinung, der bekommt das gleich zu spüren, denn Meinungsfreiheit ist etwas ganz böses.

Was die Klimasache betrifft: Leserbrief der es kurz zusammenfasst: http://www.merkur.de/lokales/leserbriefe/weltspiegel/klimawandel-3410334.html

Oder doch etwas längeres von der TU Berlin: http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de//project/lv-twk/02-intro-3-twk.htm

Kurz gesagt, Klimawandel oder alle reden über´s Wetter, so wie man das schon vor Urzeiten gemacht hat und auch in 2000 Jahren noch machen wird.

@bLu3t0oth: Praktikabel mögen die e-Autos dann sein, aber wo kommt dann der Stom her um die Teile alle zu laden? Und noch besser wer baut die Leitungsinfrastruktur um, um damit tausende, zehntausende oder gar hunderttausende von e-Autos einer Stadt laden zu können? Unsere jetzige Strominfrastruktur verkraftet eine gewisse Anzahl an e-Autos, zu viele und sie kollabiert sprich das BlaBla, dass e-Autos fossile Brennstoffe komplett ersetzen können ist vorerst erst einmal Wunschdenken.
 
@iPeople: Für einen infantilen Menschenschlag ganz bestimmt. Aber du hast ja nicht nur einmal kundgetan, dass du dein Selbstwertgefühl mittels solcher Dinge aufbessern musst.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich habe keinen SUV, soviel dazu.
 
@iPeople: Irgend eine Penisprothese wird es deiner Aussage nach zu urteilen schon sein. Ansonsten muss es halt wie von dir ein anderes Mal beschrieben die erste Klasse im ICE sein, damit du auf andere herabblicken und vom Pöbel separieren kannst.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich fahre einen kleinen Wagen. Der Witz ist ja, dass du von meiner Aussage ob wegen dem höheren Spaßfaktor des SUV durch die Wüste fahrens ableitest, welches Auto ichbprivat fahre.
 
@iPeople: wenn man ein egozentriker ist, der nur 5 min. weit denken kann bestimmt sogar. Aber das kann man den Leuten ja nicht vorwerfen, man wird ja so sozialisiert.
 
@W!npast: Gibt es Dinge , an denen Du Spaß hast ? Und ist das dann auch egozentrisch begründet?
 
@iPeople: Ja es soll Menschen geben, die Wert darauf legen mit ihren Hobbies nicht die Umwelt unnötig kaputt zu machen, einfach weil sie 5 min. weiter denken, dass ihre Kinder vielleicht auch noch was vom Planeten haben möchten.
 
@W!npast: Der Planet ist weitaus älter als die Menschheit und wird die Menschheit überleben. Diese grüne Panikmache nervt schon seit 50 Jahren.
 
@iPeople: Das weiß auch jeder militante Grüne. Deshalb gehts auch immer nur darum, in welchem Zustand der Planet die Menschheit überleben wird.
 
@iPeople: Grüne Panikmache...soso...steigende Krebserkrankungen, speziell Lungenkrankheiten, beschleunigter Temperaturanstieg und damit verbunden Artensterben da sich die Evolution nicht drauf einstellen kann. Ganze Regionen die unter Smog leiden, MEnschen mit Atemmasken und verbote sich draußen aufzuhalten (siehe Japan/China/Mexico). Ja genau, nervende, grüne Panikmache...
 
@ThreeM: Und natürlich ausschließlich auf die Nutzung von Autos zurückzuführen ... Is klar
 
@iPeople: Habe ich nicht gesagt. Es trägt allerdings sehr wohl seinen Teil dazu bei...deshalb verhängt man in diesen Regionen Fahrverbote.... bestimmt nicht weil Abgase keinen Einfluss haben. Autoabgase haben ihren Anteil am Klimawandel Luftverschmutzung und am Baumsterben. Egal wie gern du mit dem Geländewagen durch die Wüste fährst ;)

Der Klimawandel hat mehrere Ursachen. Jede muss angegangen werden. Was ist das für eine krude Argumentation zu sagen "Um Problem X brauchen wir uns nicht kümmern, da es ja auch noch Problem Y gibt"
 
@ThreeM: Ganz einfach .... Man will den Autofahrer ans Schienbein pinkeln , während die Industrie wesentlich umfangreicher daran beteiligt ist. Darum geht es.
 
@iPeople: Und das rechtfertigt dann genau was? Auch die Industrie hat Auflagen und unterliegen einem Wandel (siehe Kohlekraftwerke). Und nur weil man den Autofahrern "ans bein Pinkeln" will (was ich bezweifle, es geht um das Fallbeispiel, bitte beim Thema bleiben) bedeutet das ja dennoch nicht, das Verbrennungsmotoren keinen Schaden anrichten.
 
@ThreeM: "keinen Schaden"'hat auch niemand gesagt
 
Reißt mich nicht vom Stuhl. Da ist doch ein Tesla P90d 10x cooler.
 
@F98: Wenn man weiß, wie viel Arbeit in solch einem Umbau steckt, dann nötigt einem die Sache schon Respekt ab. Wenn man´s allerdings nicht weiß, dann ist klar, dass n Neuwagen vom Band cooler ist.
 
Wäre definitiv für ein "E-Mobil" zu haben, wenn man nicht grad nach einem Katzensprung wieder stehenbleiben müßte... und dummerweise ist das fehlende Motorengeräusch für "die anderen" eher ein Problem... weil nicht da sein kann, was nicht gehört wird.

Vernünftiger Preis, vernünftiges Drumherum, flächendeckende "Zapfsäulen" und vor allem vernünftige Reichweite und die Dinger verkaufen sich wie die Semmeln. Mit besseren Einkaufswagen die es nicht mal bis zum Netto schaffen (geschweige denn zurück) und dabei den Preis eines Mercedes Cabriolets kosten... wird das eher nix, da helfen dann auch irgendwelche 'Zuschüsse' nix, die nicht mal den Aufpreis für den E-Motor selber abdecken.
 
@RalphS: Vernüftige "Tank"Zeiten nicht zu vergessen.
 
@iPeople: Naja, die dann in Abhängigkeit von der Tankhäufigkeit und evtl dem Tank-Ort. Wenn man das Ding einmal im Monat zu Hause in der Garage aufladen kann, dann darf das auch paar Stunden dauern.
 
@RalphS: da haste wahr . Aber wenn ich nen kurztrip zur Ostsee oder Hamburg oder so mache, will ich keine 3h Zwangspause machen müssen.
 
@iPeople: einzog sinnvolle alternative: tauschbare Akkus, die innerhalb 10 min gewechselt sind und damit eben universal, egal ob tesla,Renault oder VW...Man bräuchte einen Standard..und der muss so kompakt sein, dass eine "tankstelle" hunderte davon gleichzeitig laden und tauschen kann...
ich wüsste auf Anhieb zwei Konzerne die sich dagegen stemmen würden... BP und Shell
 
@flatsch: Tauschbare Akkus sind wohl nicht durchzusetzen. Jedenfalls kurzfristig nicht und mittelfristig sicher auch nicht. Da sprechen schon Gewicht und Volumen dagegen - immerhin sollen die Dinger ja halten, also lieber größer und schwerer und dafür 100km mehr Reichweite --- und da reden wir noch nicht mal von Stückpreisen oder davon, daß da kein Autohersteller mitspielen wird. Die wollen ja alle ihr eigenes Zeugs entwickeln und das ist dann natürlich "besser als alle anderen". Gibt ja auch keine allgemein ersetzbaren Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.

Andererseits kann man solche Zellen durchaus per Bremsmanöver wieder laden, oder wenn man eh nur rollt, evtl noch via Fliehkräften in Kurven, Solarzellen hier und da und so weiter und so fort.

Laden per Induktionszone auf Straße während der Fahrt wär natürlich perfekt. Aber ich glaub, da müssen wir noch warten. :)

Bis dahin... halt die größeren Akkus, die dann wohl auch fest verbaut sein müssen, damit überhaupt wer willens ist, das Zeug überhaupt erstmal anzubieten. Sonst kauft man am Ende für 5'000 einen kleinen Renault, der sich "eigentlich" über die Batterien hätte finanzieren sollen, mit "Fremdzellen" von Fiat.
 
@flatsch: ne wieviele dieser Akkus soll diese "Tankstelle" dann vorhalten ? Überleg doch mal, wieviele auf einer Autobahnraststätte allein in 3h Tankstelle machen.
 
@flatsch: Das Problem bei der Stromtanke wäre allerdings auch, dass Du das Kraftwerk oder ein Umspannwerk + Hochspannungsleitung gleich daneben bauen müsstest, denn wenn dann müssten die Akkus ja schnell geladen werden. Pro Akku (Fahrzeug) liegen wir bei aktuellen Schnellladestationen bei 125A (50kw bei 400V, https://de.wikipedia.org/wiki/Combined_Charging_System), wenn man nur 100 Akkus gleichzeitig laden wollte hätten wir da eine Kleinigkeit von +/- 1250A. Und jetzt frag mal bei ner etwas belebteren Tanke nach, wie viele Autos da am Tag vorbeischauen zum tanken, da kommen wir dann mit 100 Akkus nimmer weit. Schon haben wir ein Problem, dass nicht ganz trivial ist zu lösen.
 
@RalphS: Auf das Motorgeräusch kann ich eigentlich pfeifen, eigentlich braucht man das nur in der Stadt simulieren damit einen die Fußgänger und Fahradfahrer nicht überhören. Wirklich laut braucht das auch nicht zu sein, allerdings sollte es akustisch schon zum Auto passen, wie eine Straßenbahn brauchts nicht klingen.
 
@X2-3800: Interessanter Fakt: Bei modernen PKWs ist ab ca. 15 km/h das Geräusch, dass die Reifenerzeugen lauter als die Motorgeräusche. D.h. bei einem Elektroauto wäre vielleicht lediglich ein Warngeräusch bei Einpark-Manöver nötig.
 
@nablaquabla: Na gottseidank ist das bei keinem Auto in meiner Umgebung der Fall, egal wie neu das ist, sonst wär ich da schon drunter verschwunden. :D
 
@nablaquabla: Insofern das wirklich ausreicht könnte man das Geräusch oberhalb 15Km/h deaktivieren. Für Fußgänger ist es sicher trotzdem praktisch eine akustische Rückmeldung vom Auto zu haben wenn es an der Kreuzung anfährt, damit er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Auto lenkt. Ich denke da speziell an mich, weil meine Ohren nicht mehr die besten sind, hatte mehrere Hörstürze aber ein Hörgerät wäre derzeit noch nicht wirklich nützlich.
 
@X2-3800: Also ich möcht nicht unterm Auto enden, auch nicht außerorts. Auf der Autobahn und überall da, wo eh nur Autos fahren dürfen, sieht das natürlich wieder ganz anders aus.

Andererseits sind diese komischen Pseudo-Geräusche auch teilweise albern. Wennn da was zwitschert dreh ich mich bestimmt nicht nach einem Auto um. :D
 
@RalphS: Genau es muss schon ein bekanntes Geräusch simulieren, eben ein Motorgeräusch. Allerdings braucht es dann nicht mehr volles Rohr losbrüllen und unnötig Lärm produzieren.
 
@X2-3800: Ich nutze dafür einfach die Lautsprecher im Auto *ugly*
 
@RalphS: Ich denke eher, da wäre irgendwie ein grundlegendes Umdenken notwendig, dummerweise aber evtl. mit der Konsequenz, das 1)Der Nutzer Einschnitte hinnehmen muss und 2)der Automobilbauer ebenfalls.
Zitat: "1.520 Kilogramm", "305 PS" und "160 Kilometer", zum Vergleich e Golf, 115 PS, 1,5t, Reichweite 190 km; Mercedes B 250 e , 179 PS, 1,7t Reichweite 200km.
Na, der Fehler ist für mich doch offensichtlich. Hohe PS Leistung um ein hohes Eigengewicht zu bewegen.
Ich meine jetzt nicht irgendwelche Autos aus Aluminium, Titan und Carbon Karosserie, sondern eher andere Autos.
 
@Lastwebpage: Und genau da liegt der Hund begraben, der generische Autokäufer will zuallererstmal ein Statussymbol haben und gleich danach ein Familienauto; erst hinterher kommt der Rest. Idealerweise ist also dann das Familienauto gleich das Statussymbol.

So, nun stopf mal Mann und Frau und Sohn und Tochter plus die Fellkatze und die drei Koffer in den Golf. Oder in den Ferrari.

Oder anders gesagt, derzeit bedienen die e-Autos einfach ein Marktsegment, für das sich... nicht keiner, aber eben auch nicht hauptsächlich einer interessiert. Es fehlt das Auto für 25'000 Euro - plus oder minus 5'000 -- wo die Familie reinpaßt, was bequem ist und womit man sowas wie 1'000km weit fährt, ohne daß man sich große Sorgen machen müßte. Das würde dann auch gekauft, ohne weitere Fragen gestellt zu bekommen.

200km Reichweite? Da hängt das Fahrzeug ja öfter an der Steckdose als es sich auf der Straße befindet. Das geht so nicht. Braucht kein Mensch und schon gar nicht als Zusatzfahrzeug, wofür es einfach zu teuer ist, und das schon unter der Annahme daß man überhaupt eins gebrauchen könnte und/oder sich eines *leisten* könnte.

PS. So viel kann man am Eigengewicht auch nicht drehen. 600kg plus Böen von der Seite gleich nichtsotoll.
 
@RalphS: Naja, für mich bedienen die eAutos, also zumindest die VW, Mercedes, BMW,... aber auch Tesla, irgendwie überhaupt kein vernünftiges Marktsegment. Man nehme ein bestehendes Fahrzeug, packe anstelle eines Benziners einen Elektro-Motor plus Akku rein, und das war es dann ja irgendwie. Ich übertreibe jetzt vielleicht etwas, aber so ist das doch höchstens etwas für Leute die nur in der Stadt unterwegs sind und auf dem Dach ihres Eigenheims Solarzellen und im Garten ein Windrad; von mir aus auch noch Leute die ihr Auto irgendwie, kostenlos, bei der Arbeit aufladen können, wobei die Arbeit dann aber auch nicht soweit weg sein darf; Leute die meinen E-Autos währen, der Umwelt zuliebe, ganz was tolles; oder Leute die einen größeren Mercedes und einen BMW in der Garage stehen haben, die 4000€ kassieren, und sich ein E-Auto zum einkaufen zulegen. Nein, ich kann da höchstens ein sehr spezielles Marktsegment entdecken.
Auf der anderen Seite, wenn ich denn nur alleine und nur in der Stadt unterwegs bin, das einzige Fahrzeug was ich in der EU gefunden habe ist der Renault TWIZY (dessen Reichweite aber auch sehr bescheiden ist) sonst nur aus Fernost. Ob diese Fahrzeuge die Leute kaufen würden? Vielleicht ja doch einige, bloß es gibt ja gar kein Angebot.
 
@Lastwebpage: Ah, verstehe. :)

Umso trauriger, da die Möglichkeiten ja da sind. Also solche, die sich aus der Verwendung eines Elektromotors ergeben und die man ja so schon aus dem Schienenverkehr kennt; zum Beispiel eben dynamische Bremsen (mit dem Motor als Generator) und natürlich die unmittelbare Steuerung desselben, ohne nennenswerte Verzögerungen. Wäre ja sogar hybrid sinnvoll(er), wo ein Dieselmotor nicht das Auto antreibt, sondern den Strom für den E-Motor im Auto produziert.

Komfort gibt es via "E" schon viel zu holen. Nur muß man das halt auch wollen und in bezug auf Benzin/Diesel/XXX-Verkäufe haben wir da schon ein kaum zu überwindendes Problem.
 
Der 308 GTS war und ist einer der schönsten Wagen die je gebaut wurden. Und das tolle an den damaligen Sportwagen war, daß sie selbst mit für heutige Verhältnisse luschigen 240 PS noch ordentlich unterwegs waren, weil sie eben kaum was gewogen haben.
So gesehen eignen sich solche Fahrzeuge natürlich geradezu perfekt für einen Elektroantrieb. Zumindest ich würde sofort so einen haben wollen.
 
@Johnny Cache: Letzteres schon, allerdings wird der Umbau nicht billig gewesen sein, auch wenn das Fahrzeug selber wahrscheinlich zum Schrottpreis gekauft worden ist.
 
@Johnny Cache: Da man mit so einem Auto sowieso nicht in den Urlaub fährt oder zum Supermarkt sondern diese Oldtimer eher an ein paar schönen Tagen im Jahr für einen Ausflug rausholt, ist die Umweltbelastung durch die Produktion des Akkus, des Kupfers etc vermutlich stärker als wenn der Benzinmotor dringeblieben wäre.
Und den Klang des Benziners wird ein E-Auto leider nie haben. Insofern: da macht es mehr Sinn ein neues E-Auto für den Alltag zu kaufen, da stimmt dann auch der Unfallschutz. Für drei Ausflüge im Jahr kann der Ferrari dann weiterhin in der Garage stehen. Dieser Umbau hat aber die Daseinsberechtigung eines Oldtimers ad absurdum geführt: Emotionen auslösen und Historie bewahren.
 
@Johnny Cache: Für mich ist der 308 GTS der einzige Ferrari den ich haben wollen würde. Nen DeLorean würde ich auch nehmen. Bis dahin bleib ich beim Calibra.
 
@Paradise: Ich glaube die würde jeder nehmen. Aber es gibt auch noch ein paar andere bezahlbare Traumwagen... also oberhalb vom Calibra. ;)
 
@Johnny Cache: Das allerdings auch nur subjektiv. Er wog 1308Kg, von 0-100Km/h brauchte er 6,5 Sekunden und machte 255Km/h Spitze. Sowohl Gewicht als auch Fahrleistungen erreichen heutige Sportausführungen der Kompaktklasse auch mit weniger Leistung, von der Höchstgeschwindigkeit aufgrund des CW-Wertes mal abgesehen. Trotzdem bin ich bei dir - schönes Auto!
 
@EffEll: Klar, mein SLK 280 schafft das heute auch, und das obwohl es kein richtiger Sportwagen ist.
Ich mochte die Zeiten in denen nur Sportwagen solche Fahrleistungen erreichen konnten irgendwie mehr. Nicht jeder sollte ein solches Geschoss fahren dürfen und es sich auch noch leisten können... es würde die Straßen wieder etwas sicherer machen.
 
@Johnny Cache: Das sehe ich nicht so, denn damals waren die Straßen damit keineswegs sicherer. Weder Fußgänger-, noch Insassenschutz wurden damals irgendwie beachtet. Ich würde heutzutage lieber mit nem aktuellen Golf mit 220 abfliegen, als damals mit diesem Ferrari. Die Überlebenschance war gleich Null. Nicht ohne Grund sind die Zahlen der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer seit damals stark rückläufig. Auch die aktiven Assistenzsysteme tragen dazu bei, dass die Straßen nie sicherer waren. Heutzutage kann jeder Depp 230Km/h fahren und damals gab es auch genug Deppen in solchen Sportwagen.
 
Ich fahre mit nem Sportwagen auch mal 1000 km am Wochenende. Ein Elektroauto mit 160 km Reichweite wäre da undenkbar...
 
@Freudian: und für mich wärn die 1000km just4fun mitn Sportwagen undenkbar.
 
@bLu3t0oth:
"Just4fun" ist eben auch ein Wochenendausflug oder Fahrten zu Treffen und Veranstaltungen.
Sportwagen sind eben nicht wirklich Auto für Leute die es nicht mögen Auto zu fahren. Ich steige nach 1000 km komplett entspannt aus meinem Auto, eben weil es purer Spaß ist.
 
@Freudian: Ich fahre an sich gerne Auto.... nur nicht durch die Stadt oder stundenlang^^
 
Ich kenne jemanden der fährt mit seinem Ferrari extra ein paar mal durch den Tunnel nur um ihn zu hören. Da werden 30 Liter Sprit nur für den Sound verfahren.
 
@Paradise: Idioten gibts halt überall^^
Kommentar abgeben Netiquette beachten!