Sony XZ Premium: Kamera mit 960 fps scheitert an sich selbst

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Sony gibt sich im Smartphone-Bereich redlich Mühe, wieder auf die Füße zu kommen. So werden den Nutzern in recht ordentlichen Geräten äußerst interessant klingende Features präsentiert. Das Problem besteht teils allerdings darin, dass diese entweder nicht in ein Gesamtkonzept passen oder aber nicht gerade gut umgesetzt sind.

Das ist auch beim neuen Xperia XZ Premium der Fall, das unser Kollege Alexander Böhm für einige Zeit erprobt hat. Das Gerät bringt beispielsweise ein Display mit 4K-Auflösung mit. Wofür man das hier genau brauchen soll, ist allerdings unklar. Ein eigenes VR-Konzept hat Sony für Smartphones schlicht nicht und für andere Anwendungen würde es auch die halbe Auflösung locker tun und weniger Strom verbrauchen.



Sony Xperia XZ PremiumSony Xperia XZ PremiumSony Xperia XZ PremiumSony Xperia XZ PremiumSony Xperia XZ PremiumSony Xperia XZ Premium

Betont wird von Sony auch die Kamera - wo man von dem Hersteller durchaus etwas erwarten können sollte. Immerhin liefert das Unternehmen seine Bildsensoren auch an alle anderen Produzenten, die ihren Nutzern qualitativ gute Aufnahmen bieten wollen. Sony verbaut in der Hauptkamera hier nun einen Sensor mit 19 Megapixeln, der außerdem 960 Frames pro Sekunde aufnehmen können soll. Das soll die Aufnahme extremer Zeitlupen ermöglichen, so dass besondere Momente im Detail festgehalten werden können.

Allerdings zeigte sich hier in der Praxis ein Problem: Die Verarbeitung der Bilder an sich ist nicht besonders gut. Selbst bei gutem Tageslicht liefert die Kamera in den Details ziemlich verwaschene Bereiche - was in den Zeitlupen-Aufnahmen nicht besser wird. Hinzu kommt, dass man die hohe Framerate nur kurzzeitig während einer Aufnahme aktivieren kann und entsprechend den richtigen Moment perfekt erwischen muss.

Dass die Kamera bei hellem Licht noch am Besten funktioniert und bei problematischeren Beleuchtungsverhältnissen ins Schwimmen kommt, beißt sich mit dem Design des Smartphones. Denn die durchgängige Glasoberfläche ist ein einziger Spiegel. Eine ordentliche Bearbeitung der Bilder in einer Umgebung, in der man noch die besten Ergebnisse bekommt, ist somit schwer möglich.

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aber mit Sony Kameras holt Samsung jedes Jahr Platz eins, so gut dass die abfallende Qualität mit costum roms zb auf meinem "alten" note 4 immer noch gut ertragbar ist. komisch dass die es mit ihren eigenen Kameras auf ihren eigenen Geräten nicht hinbekommen^^
 
@neuernickzumflamen: Wer wirklich auf Platz eins ist, hat der gleiche Youtuber oben im letztem Jahr mal gechecked:
https://www.youtube.com/watch?v=VQkoHLOSIDo

Das Ergebnis wird überraschen. ;)
 
@DARK-THREAT: Da sagt er doch zum Schluss er gibt keine Empfehlung ab ;)
 
@wertzuiop123: In jedem anderem Video bzw oft sagt er aber seinen persönlichen Sieger. Sei es in Tests, dem Saturn Magazin TurnOn oder sogar hier in dem Video zum Sony. ;)
 
Schaut euch die Screne in dem obere Video bei 4:10 an. So ein Perversling :).
 
@people: ich fands super... von dem Typen kann ich mehr Reviews schauen :D.
 
Einmal Sony Z Series und nie wieder.
Schon alleine weil sie keinen eigenen Kundendienst haben. Das kann sich natürlich schon geändert haben oder noch ändern.
 
Also das mit dem 4k Bildschirm kann ich ja noch nachvollziehen, dass eine Hochgeschwindigkeitskamera sehr viel Licht braucht ist aber immer so. Wie hier eine spiegelnde Rückseite ein Nachteil darstellen soll, verstehe ich auch nicht...Eine Displayabdeckung aus Glas (welches eben spiegelt) ist heutzutage Standard, habe ich mal gehört.
 
Und wieder einmal ein Beispiel für Lug und Trugwerbung. Haben die es wirklich so nötig, die Kunden mit Halbwahrheiten oder sogar Lügen zum Kauf ihrer " soo tollen" neuen Produkte zu verleiten? das ist schon erbärmlich und trostlos zugleich. Man kann heute immer weniger den "Produktinformationen" trauen und sollte sich wirklich zwei oder dreimal überlegen, ob man unbedingt so etwas für 700€ haben muss. Dann braucht man sich hinterher nicht über das rausgeworfene Geld zu ärgern.
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