Sonnenfinsternis am 20. März: Blackout per Wegfall des Solar-Stroms?

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Die Sonnenfinsternis am 20. März wird für die Stromnetzbetreiber zur Herausforderung, denn es kann zu Netzschwankungen kommen.

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Hoffentlich kommts nicht auch demnaechst Nachts zu Netzschwankungen. Da is naemlich auch dunkel
 
@-adrian-: Aber nur auf einer Hälfte der Erde und die Unterstützung vom Mond fehlt auch :)
 
@PakebuschR: Stimmt, aber da wir hier kaum Strom aus Mexiko bekommen, sollte das soweit egal sein. ;)
 
@PakebuschR: die Sonnenfinsternis wirkt sich auch nicht überall auf der hellen Seite der Erde zur gleichen Zeit aus.
 
@-adrian-: Du bringst mich auf Ideen! - Vielleicht sollte man einfach wenn es Abend wird einen großen Schirm über den Solaranlagen aufspannen, um die hereinströmende Dunkelheit fernzuhalten?
 
@monte: Man kann auch einfach große Strahler auf die Solaranlagen richten und die ganze Nacht lang brennen lassen. Ich verstehe echt nicht, wieso noch niemand auf diese geniale Idee gekommen ist?
 
@dodnet: doch... hab ich bei mir daheim... ich hab nen Scheinwerfer auf eine Photovoltaik Anlage mit der daraus gewonnener Energie versorge ich die Scheinwerfer und meinen Haushalt...
=> nur alle Paar Tage (wenn wieder die Katze des Nachbarn zwischen Scheinwerfer und Photovoltaik Felder durchhuscht) muss ich ne Kerze mal kurz Dazwischen halten -> bis die Scheinwerfer wieder hell genug leuchten!

=> Ich weiß das ich viel Geld draus machen könnte... aber ich habe Angst, das meine Technologie durch Facebook gegen Milliarden geschluckt wird (wenn davon jemand mitbekommt)!
 
@baeri: Genau, weil dir Geld auch nichts bedeutet und wenn du soviel erhälst du alles den Armen geben wirst..
 
@airlight: naja letztlich weiß man ja nicht wie man dann plötzlich ist, wenn man so viel Geld hat...

Grundsätzlich denk ich das ich das Geld aufteilen werde:
Die eine hälfte nutze ich für Autos, Spielotheken und Frauen die andere hälfte verprasse ich!
 
@baeri: Der punkt bei deinem Argument muesste eigentlich sein dass du den rest sinnlos verprasst :)
 
@baeri: Den hab ich gestern erst auf isw in nem Picdump gelesen, war echt nicht schlecht ;)
 
@-adrian-: Mit einem grundlegenden wichtigen Unterschied.

Die Nacht dauert deutlich länger als eine Sonnenfinsternis.

Das Problem dabei sind die Umschwenkzeiten, die die Grundlastkraftwerke brauchen (Atomkraft und andere). Ein Atomkraftwerk kannst du nicht mal in 30 Minuten von Halber Kraft auf 100% Leistung und wieder zurück stellen.

Für kleinere Schwankungen gibt es Kraftwerke, die dies können, weil sie in Minuten volle Leistung bringen könnenkönnen. (Gasturbinen) Ich glaube aber nicht, dass es genügend Gasturbinenkraftwerke gibt um den "kurzen" Ausfall des Solarstroms ausgleichen zu können.

Damit würde man entweder nach der Sonnenfinsternis zu viel Strom produzieren, weil man die Grundlastkraftwerke schon frühzeitig hoch fährt oder während der Sonnenfinsternis würde der Strom zusammenbrechen weil nicht genug produziert wird...

Deshalb ist eine "kurze" Sonnenfinsterniss eher ein Problem, als eine "lange" Nacht...

Noch ein bisschen Hintergrund:
https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast
 
@Draco2007: Nur das die Sonnenfinsternis genau vorhersehbar ist, genau zu Minute - zur Sekunde. Die Netzwarten werden das genau einplanen. Flexible Kraftwerke wie Gaskraftwerke, Wasserkraftwerke und Speicherkraftwerke lassen sich fast zur Sekunde steuern.
 
@pete2112: Ich habe ja auch nicht behauptet, dass die Sonnenfinsternis unerwartet kommt. Nur in Frage gestellt ob es genügend Spitzenlastkraftwerke gibt um das Energieloch stopfen zu können.

Die Menge an Strom, die durch Solarenergie kommt dürfte in den letzten Jahren ja deutlich zugenommen haben, deshalb ist die Sorge zumindest nicht völlig unbegründet.
Und vor allem nicht mit "Nachts gibts auch keine Sonne" aus der Welt geschafft.

Mir fehlen halt einfach die Zahlen um eine klare Aussage treffen zu können...
 
@Draco2007: Du überschätzt den Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung- auch wenn diese die meisten Kosten erzeugt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz
"Strom aus Photovoltaik machte 2011 21 % der EEG-Gesamtstrommenge und 46 % der gesamten EEG-Förderung aus. 2011 betrug die EEG-Vergütung für Photovoltaik 7,77 Milliarden Euro beziehungsweise durchschnittlich 40,16 Cent pro kWh.
Insgesamt kommt der Solarstromanteil auf 2013: 4,3 %
http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf_an_elektrischer_Energie
http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast#Vorhersehbare_Spitzenlast
http://de.wikipedia.org/wiki/Regelleistung_%28Stromnetz%29
 
@pete2112: Wir werden sehen, wehe es wird am 20. März gejammert, wenn doch der Strom ausfällt ^^
 
@-adrian-: Nachts verbrauchen wir aber auch deutlich weniger Strom.
 
@-adrian-: Ausfall der Heizdecken und Waermekissen. So ein Mist...
 
@-adrian-: ABER "Nachts ist es kälter, als draußen"!, wenn es also am 20. März deswegen kälter ist, steigt der Strombedarf durch elektrisch betriebene Heizungen doch sowieso.
 
@-adrian-: Ich finde, die Sonne sollte sowieso besser nachts scheinen. Tagsüber ist es doch eh hell genug.
 
Stromspeicher kennt keiner, oder?
 
@Rumpelzahn: Klar, gibt nur nicht genug davon.
 
@Rumpelzahn: Teuer, sehr teuer.
 
Diese Meldung ist vergleichbar mit den Jahreswechsel von 1999 zu 2000. Damals sollte auch alles zusammenbrechen, weil die Uhren dieser Welt das nächste Jahrtausend noch nicht kannten. Sogar Kaffeemaschinen waren vor dem Kollaps nicht gefeit Und was ist am Ende passiert? Richtig, nichts. Und so wird es diesmal auch sein.

"Angst essen Seele auf" und das wissen die Journalisten dieser Welt.

P.S. den Stromrechner unter dem Video finde ich auch sehr interessant!^^
 
@Neckreg: Und wenn doch was passiert, heißt es wieder "Ja wieso hat da niemand was dagegen getan, war doch klar, dass das ein Problem ist"...
 
@Neckreg: Das war auch eine geile Zeit damals. Mein Chef ist wie ein Irrer rumgerannt und hat Geräte auf ihre Tauglichkeit überprüft und anschließend mit entsprechenden Aufklebern versehen. Kaffeeautomat, Wasserkocher und selbst der Durchlauferhitzer hatten rote Aufkleber drauf.
Er hat erst damit aufgehört nachdem ich alle seine roten Kleber auf seinem '99er Kalender entsorgt habe.
 
Oh mein Gott, wir werden alle sterben! Eine Sonnenfinsternis ist ja ein absolut unkalkulierbares und nicht vorhersehbares Ereignis. Unmöglich um sich darauf einzustellen, dass es für wenige Minuten mal dunkel oder dunkler ist. Was machen die eigentlich im Winter, wo es nur wenige Stunden am Tag hell ist? Oder wenn es wirklich mal unvorhersehbar dunkler wird. Zum Beispiel bei einem schweren Unwetter.
 
@WaylonSmithers: Sehr guter Punkt mit dem Unwetter +
 
@monte: Mh, jain. Ein Unwetter verdunkelt selten eine so große Fläche wie eine Sofi. Dafür dauerts meist länger... na wir werden's am 20. schon merken ;)
 
@WaylonSmithers: Dir ist schon klar, dass unsere Grundlastkraftwerke nicht einfach mal für 30 Minuten Volllast fahren können und danach sofort wieder umgeschalten sind?

Ein Unwetter betrifft einen deutlich kleineren Bereich und ich glaube nicht, dass die Solarenergie dadurch völlig ausfällt. Bedeutet, dass die Gasturbinenkraftwerke diese geringen Schwankungen problemlos ausgleichen können.

Die Frage ist jetzt, gibt es genügend Kraftwerke, die schnell genug umschalten können (wie Gasturbinen) um die fehlende Energie ausgleichen zu können.

Jedenfalls ist es KEIN so triviales Problem, wie einige es sich hier vorstellen.
Natürlich wird die Welt deshalb nicht untergehen, aber ich würde am 20. März lieber keine 200 Seiten ungespeicherte Doktorarbeit auf dem Rechner lassen ^^
 
@Draco2007: Man weiß aber wann die Sonnenfinsternis kommt, wann sie geht und wann sie wo ihren Höhepunkt hat. Entsprechend kann man Kraftwerke auch rechtzeitig anfahren, die Last im Netzwerk entsprechend verteilen oder auch Solaranlagen vorher vom Netz nehmen.
Ich meine, hier wollen sich nur wieder ein Paar wichtig machen. Wahrscheinlich steckt sowieso die Atomstromlobby dahinter. Die lassen ja keine Gelegenheit aus auf die Gefahren von erneuerbaren Energien hinzuweisen. Die größte Gefahr sehe ich hier nur im Geldbeutel derer.
 
@WaylonSmithers: Nein kann man nicht....

Ok ja du kannst natürlich sämtliche Atomkraftwerke VOR der Sonnenfinsternis auf 100% hochfahren und hast dann während der Sonnenfinsternis kein Problem....aber was ist DANACH?

Du kannst beim Atomkraftwerk nicht einfach den Stecker ziehen und dann liefert es keinen Strom mehr....und das Stromnetz reagiert auf zuviel Energie ähnlich empfindlich wie auf zu wenig....

Die Folge wäre: Stromausfall NACH der Sonnenfinsternis...

Es geht hier doch auch nicht darum erneuerbare Energien schlecht zu reden....es ist nunmal ein Problem, welches gelöst werden muss. Genauso wie das Grundproblem von Solar und Windenergie (kaum berechenbare Stromzufuhr) mit schnell umschaltenden Gasturbinenkraftwerken gelöst wurde.
Die Lösung kann aber nicht darin bestehen für jedes MW an unberechenbaren erneuerbaren Energien ein Gasturbinenkraftwerk hinzustellen, welches die gleichen MW liefern könnte, wenn denn benötigt...

Viel mehr in einem "schlaueren" Netz, welches selbstständig auf solche Dinge reagieren kann, in dem es nicht benötigte Verbraucher in dieser halben Stunde abstellt. So könnte jeder Kühlschrank im Netz abgestellt werden, weil in den 30 Minuten Sonnenfinsternis nun kein Kühlschrank zu warm wird. Das gleiche gilt für jede elektrische Form der Heizung...

Da wir aber noch keine Lösung haben, finde ich es richtig in den Medien auf die Möglichkeit eines Blackouts hinzuweisen, anstatt dann am 20. März die ganzen Schlaumeier aus den Löchern gekrochen kommen und sagen "Mimimimi wie konnte das denn passieren, war doch völlig klar, mimimimi" und "Wieso hat mir niemand was gesagt, meine 200 Seiten Doktorarbeit ist futsch"....
 
...und bitte nicht vergessen, die Alufolie aufn Kopf aufwickeln MUAHAHA
 
dann machen die Energie-Riesen mal 3 Minuten weniger Kohle
 
Wo besteht eigentlich der Unterschied zwischen wenn es bedeckt/bewölkt ist zu einer partiellen Sonnenfinsternis?
 
@hämmi: Die betroffene Fläche?
Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich meine Solarzellen liefern immer noch etwas Energie, selbst wenn es bewölkt ist.

Beides zusammen steigert einfach die Auswirkungen deutlich, so dass es eben ein Problem geben könnte.
 
Nur als kleiner Hinweis: das "per" in der Überschrift ist höchstwahrscheinlich nicht das, was der Autor meinte.

"Per" läßt sich zum einen für "mittels" verwenden und zum anderen für "bezugnehmend auf": per pedes (mit den Füßen = zu Fuß); per annum = aufs (einzelne) Jahr bezogen).

"Per" funktioniert aber nicht in einem kausalen Kontext. Da paßt "wegen" durchaus besser. :)

- Hätte das eigentlich gerne direkt an den Autoren geschickt, aber irgendwie seh ich leider nirgends einen Hinweis auf denselben oder ein entsprechenden Hinweislink. Sorry.
 
Ah ja, mir ist nicht bekannt das die ganze stromzufuhr dieses planeten nur aus sonnenergie besteht.

Es wird mal wieder riesen tamtam um nix gemacht. atomkraftwerke, wasserkraftwerker, hauffenweise windräder,(die überproduzieren),Kohlenkraftwerke etc. es wird eine kleine netzbelastung geben das stimmt, die energiekonzerne müssen vor und nach versorgen, damit die spitze nicht zu arg wird.Was allerdings nix anderes ist als eine nacht dazwischen. nur halt in verkürzter zeit.(regulierung nennt sich das),und ist bestandteil jeder energie zentrale....
 
@Suwein: Und genau diese "Kürze" der Nacht könnte Probleme bereiten, weil die Grundlastkraftwerke eben nicht mal innerhalb von 30 Minuten von halber Kraft auf volle Leistung hochfahren können und wieder zurück...
 
Was ist das denn für eine schwachsinnige Meldung? Oder war sie dazu da, um ein passendes Ambiente für die Werbung für Stromanbieter zu schaffen?
 
... müssen wir jetzt sterben ?
 
@Motörbööt: Jetzt noch nicht ;)
 
Was soll dieser Artikel überhaupt? Wie lange gibt es bereits Solarstrom? Vor dem 20. März 2015 gab es doch schon etliche partielle Sonnenfinsternisse und was ist passiert? Gar nichts! Sonst hätte es doch schon mehrere solcher intelligenter Artikel gegeben und es müsste nicht minder intelligent in diesem Forum abgehandelt werden was wohl passieren könnte.
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