So schlägt sich LGs neues G4 abseits der reinen Zahlen wirklich

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Das neue Flaggschiff-Smartphones des südkoreanischen Herstellers LG, das G4, kommt nun nach und nach auch in die Hände der Nutzer und unser Kollege Lutz Herkner nutzte natürlich die Gelegenheit, um das Gerät genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei zeigte sich, dass ein Umstieg vom Vorgänger zwar nicht zwingend notwendig ist, der Käufer aber dann doch ein ziemlich stimmiges Produkt bekommt.

Zahlen-Fetischisten werden bei dem G4 einiges zu mäkeln finden. Immerhin hat LG sich hier keineswegs dazu hinreißen lassen, alles an Top-Hardware in das Gerät zu stopfen, was auf dem großen Zulieferermarkt zu finden war. Stattdessen konzentrierten sich die Ingenieure eher darauf, ein rundes Gesamtbild zu hinterlassen.

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Das zeigt sich beispielsweise bei der Rechenkraft des neuen Smartphones. LG entschied sich hier für den Einbau des Qualcomm Snapdragon 808-Prozessors mit sechs Kernen. Hier hätte sich manch einer wohl das 810er Modell gewünscht, das verschiedene andere Anbieter in ihren Spitzen-Geräten verbauen. So kommt das G4 zwar bei den Benchmark-Tests nicht auf die Spitzenwerte einiger anderer Geräte - dafür wird aber der Akku auch längst nicht so schnell leer gesaugt und während andere Nutzer schon nach der Steckdose suchen, kann der LG-Kunde noch Videos gucken.

In vielen Bereichen setzt LG ohnehin mehr auf eine sanfte Evolution, statt mit aller Gewalt den nächsten großen Wurf anzustreben. So wurde auch die bereits im Vorgänger recht gute Kamera graduell verbessert. Hier sorgt nun beispielsweise ein Farbspektrum-Sensor dafür, bei schlechter Belichtung den Blitz einzustellen und den Weißabgleich auf einen möglichst guten Stand zu bringen. Der Foto-Fan kann beim G4 außerdem auf einen verbesserten Bild-Stabilisator vertrauen und ein breites Spektrum an Einstellungs-Möglichkeiten nutzen. Hinzu kommt die Möglichkeit, Bilder auch auf dem Smartphone im RAW-Format zu behalten und später mit ordentlichen Tools weiter zu bearbeiten.

Ein weiterer positiver Aspekt beim G4 ist sicherlich die Möglichkeit, die Rückseite des Gehäuses mit verschiedenen alternativen Covern ausstatten zu können. Beliebt dürften hier vermutlich die recht edel anmutenden Leder-Umsetzungen werden, aber auch das Cover mit integriertem Drahtlos-Lademodul dürfte seine Anhänger finden.
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"Zahlen-Fetischisten werden bei dem G4 einiges zu mäkeln finden" heißts da im Artikel...
einiges? Also bis auf den Snapdragon 808 hat das Gerät doch absolute Topaustattung GERADE für Zahlenfetischisten!
3GB Ram -> haben alle Top Smartphones
QHD Display -> haben schon nicht mehr alle Top Smartphones (fände sogar FHD besser)
32 GB Rom + SD Karte -> auch das ist Top
16 MP Kamera mit 1.8 Blende und OIS bis 2 Grad. Die Kamera bekommt von vielen Testern bessere Noten als das iPhone oder das S6
3000mAh Akku -> auch das ist Top! zudem wechselbar.
Und um nochmal auf den Snapdragon 808 zurückzukommen. Der Snapdragon 810 wird ja überall in der Presse verissen. der 808 ist also eigentlich eine perfekte Wahl.
 
Das Design von der Benutzeroberflääche sieht bei LG immer schrecklich aus.
 
Für mich ist das G4 sehr interessant. Als Besitzer eine HTC One M8 lohnt sich der Umstieg auf das M9 kaum.

Dennoch habe ich beide im Blickfeld. Mich würde einfach von beiden die Dual-Sim-Version sehr reizen und deshalb warte ich auch noch zu.
 
Bin absolut zufrieden mit dem G3/32GB. Werde mir wenn der Preis fällt irgendwann das G4 kaufen.
Habe Appels iPhone Modelle von 3 bis 6 durch. War im Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, möchte nun aber nicht mehr auf die vielen Möglichkeiten von Anderoid verzichten.
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