Sentinel-Flotte soll vom Weltraum aus den Puls der Erde messen

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Erdbeobachtungssatelliten, die vom Weltraum aus über die Gesundheit unseres Planeten wachen, das ist die Mission der Sentinel-Satellitenflotte, die für das Sammeln von Daten und Bildern entworfen wurde und das Herzstück des europäischen Copernicus-Programms bildet. Der dritte Satellit der Flotte soll noch in diesem Monat vom Kosmodrom Plessezk in Nordrussland starten.

Satelliten beobachten den Zustand der Erde

Sentinel-3 beruht auf zwei baugleichen Satelliten, Sentinel-3A und -3B, die die Erde auf einer identischen Umlaufbahn umkreisen. Susanne Mecklenburg, Sentinel-3 Mission Manager, ESA: "Sentinel-3 ist in vielerlei Hinsicht besonders. Zunächst einmal haben wir eine spezielle Nutzlast bestehend aus drei verschiedenen Messinstrumenten. Uns stehen viele verschiedene Daten zur Verfügung, die eine große Bandbreite konkreter Anwendungen abdecken, zur Unterstützung des Copernicus-Programms aber auch für wissenschaftliche Zwecke."

Sentinel-3 wird systematisch Farbe und Höhe der Meeresoberflächen sowie die Dicke von Meereis messen. Die Beobachtung von Landflächen wird einen besseren Überblick über die Landnutzung, den Zustand der Vegetation und die Pegelstände von Flüssen und Seen bieten. Constantin Mavrocordatos, Sentinel-3 Payload Manager, ESA: "Es ist beispielsweise möglich, verschiedene Bestandteile des Ozeans zu bestimmen, etwa Algen, Chlorophyll oder Meeresverschmutzung und zu beobachten, wie diese Strömungen um den Globus ziehen."

Daten für das Copernicus-Programm

Die Daten sollen in den Überwachungsdienst des Copernicus-Programms einfließen und zu einem besseren Verständnis der Umwelt und der Auswirkungen des Klimawandels beitragen. Die Satelliten wurden von einem Konsortium aus rund 100 Unternehmen unter der Federführung von Thales Alenia Space aus Frankreich entworfen und gebaut.
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