Seagate: 10 Terabyte jetzt für alle - die Barracuda ist zurück

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Der Festplatten-Hersteller Seagate hat eine neue Palette von Speichermedien vorgestellt, mit denen nun auch diverse Zielgruppen abseits vom Datenzentren-Segment mit sehr hohen Speicherkapazitäten angesprochen werden sollen. In allen Serien geht es nun bis 10 Terabyte.

Die neuen Produkte werden unter der Bezeichnung "Guardian Series" zusammengefasst. Unter dieser Sammelbezeichnung finden sich drei verschiedene Bereiche wieder, die auf unterschiedliche Anwendungen abzielen. Den normalen privaten Nutzer dürfte dabei vor allem freuen, dass Seagate den eigentlich schon aufgegeben geglaubten Namen Barracuda wieder aufleben lässt.

Höchste Kapazität für Privatkunden

Der Hersteller bietet seit einigen Monaten bereits 10-Terabyte-Festplatten für Business-Kunden an, die hohe Kapazitäten in ihren Datenzentren benötigen. Jetzt kommen aber eben auch alle anderen Nutzer zum Zuge. Die neue Barracuda Pro ist in der 10-Terabyte-Ausstattung das Consumer-Speichermedium mit der bisher höchsten Kapazität.

Das Laufwerk arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und kommt dabei auf Transferraten von bis zu 220 Megabyte pro Sekunde. Das ist im Vergleich zu einer SSD zwar weiterhin langsam, für eine Festplatte aber doch ziemlich ordentlich. Hinreich sind dabei die 256 Megabyte Cache, die in einer solchen Größe auch eher wenige in Consumer-Systemen zu finden sind.

Seagate verzichtet bei dem System auch auf die neuesten Festplattentechnologien und setzt konventionelle Plattern ein. Sieben Stück an der Zahl. Trotzdem bleibt die Stromaufnahme mit 6,8 Watt im vollen Betrieb überschaubar. Der Preis wird laut Hersteller-Empfehlung bei 534,99 Dollar liegen - nicht gerade billig, aber das ist bei einer solchen Festplatte auch nicht zu erwarten. Pro Gigabyte zahlt man so letztlich auch nur rund 5 Cent - SSDs mit mehreren Terabyte Kapazität liegen hingegen bei rund 37 Cent pro Gigabyte. Der Kunde erhält außerdem 5 Jahre Garantie - so wie ein Enterprise-Nutzer.

Zur Guardian Series gehören zwei weitere Reihen, die ebenfalls bis 10 Terabyte zu haben sind. Ironwolf-Festplatten sind hier beispielsweise für den Einsatz in Netzwerkspeichern (NAS) zu haben. Mit Skyhawk bietet das Unternehmen außerdem ein Speichermedium, dass für den Dauerbetrieb in Sicherheitssystemen bestimmt ist und hier beispielsweise ständig den Videostrem von Überwachungskameras wegzuschreiben hat.
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