Schwimmende Zellen: Die weltweit größte Solaranlage

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Bei der Energiegewinnung spielen fossile Brennstoffe noch immer eine große Rolle, auch wenn diese die Atmosphäre und Umwelt verschmutzen. In der chinesischen Stadt Huainan ist mit Unterstützung der Regierung nun der weltweit größte schwimmende Solarpark entstanden.

Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 93 Hektar Wasser. Insgesamt wurden für das ehrgeizige Projekt 132.400 Solarzellen verbaut. Im jährlichen Durchschnitt können so 40.620.000 kWh Energie gewonnen werden, die 30.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgen.

Der für den Solarpark genutzte See ist durch ein eingestürztes Kohlebergwerk entstanden. Durch die Nutzung der Wasserfläche werden die Landressourcen gespart, die für eine derart große Anlage notwendig wären.
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Gute Idee - wenn die gut und stabil schwimmen spart das schon mal einiges für Befestigung / Halterungen usw...

Schnee gibt es dort wohl auch keinen - also sollten die ja die meiste Zeit des Jahres Strom produzieren.

Allerdings bin ich mit der Rechnung nicht einverstanden... 1354 kWh pro Haushalt und Jahr erscheinen mir doch etwas wenig...
 
@Stefan1979: nun die 1354 kWh sind sicher ein "durchschnittswert" der Haushalte...
=> viele glauben immer China ist so wahnsinnig Technisiert. Dabei übersehen aber die meisten, neben den "wahnsinnig Technisierten" haushalten gibt es auch (alles andere als wenige) Haushalte für denen Strom nur aus der fernen Nachbarschaft bekannt ist. Daher kann ich mir das schon vorstellen.
 
@bear7: Laut https://de.statista.com/statistik/daten/studie/565843/umfrage/pro-kopf-stromverbrauch-in-china/ wurden im Jahr 2014 Pro-Kopf in China rund 2.927 Kilowattstunden Strom verbraucht.

Und in den 30.000 Haushalten lebt ja nicht nur je eine Person denke ich mal...

Die Rechnung stimmt also absolut nicht... Könnte aber auch schon beim Schreiben auffallen ;-)
 
@Stefan1979: nun, auch hier kommt es an, wie man eine Statistik fälscht...
=> wenn du bei Energiekonzernen nachfragst, werden die dir sicher nicht die Haushalte nennen die gar keinen Anschluss haben...

aber evtl. zurück zum Thema => du hast mit deiner Aussage völlig RECHT... der Schnitt ist extrem gering angesetzt.
=> Ich habe lediglich eine Theorie aufgestellt wie man "mit nicht alternativen Fakten" trotzdem zu so einem Wert kommt.

PS: in deiner "Statistik" ist auch der Stromverbrauch der Industrie mit einbezogen (bin mir da nicht zu 100% sicher)!
 
"30.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgen"... Weiß eigentlich einer, wie viel Energie für die Produktion einer Solaranlage verbraucht wird. Sauber ist daran nichts...
 
@happy_dogshit: Na dann stottert die Anlage halt am Anfang ihre eigenen Produktionsenergiekosten ab, und versorgt erst dann den Rest mit sauberer Energie. Sauber ist's am Ende trotzdem.
 
@Islander: ab ende ists erst Recht nicht sauber...

Kritiker Prophezeien eine Ähnliche Müll plage wie zu Aspestzeiten in 20 Jahren, wenn die Solarpanele mal alle ausfallen...
> Aber zugegeben, da rechnet auch jeder anders...
Die Befürworter sehen nur Sonne => Strom alles Sauber
Die Gegner rechnen das ganze schon extrem schlecht... <- welcher "Aussage" kann man da noch glauben!?

Fakt ist => Heilig sind die Solarpanele nicht... Wind- und Gezeitenkraft ist da deutlich sauberer (was Produktion und Entsorgung angeht)!
 
@bear7: Verstehe ich nicht. Die allermeisten Solarzellen sind Module auf Siliziumbasis, Wikipedia spricht z.b. von über 90% weltweit im Jahr 2013. Die bestehen aus Glas und einem Rahmen aus Weißblech oder Kunststoff (meist PE, zumindest meine), Silizium und meist Silber, selten Kupfer und Aluminium und eine geringste Menge Bor.
Weshalb sollte es da Probleme mit der Entsorgung geben, das Zeug könnte man ohne Bedenken im eigenen Garten verbuddeln und ein Gemüsebeet obendrüber anlegen, das gefährlichste an der ganzen Geschichte wäre immerhin das Kupfer, das in den Mengen aber auch noch kein Problem darstellt.
Welches der Elemente in einer Solarzelle macht dir da solche Sorgen?
Ich gebe gern zu, dass z.b. Cadmium-Tellurid-Module oder solche mit Galliumarsenid da ein ganz anderes Kaliber darstellen, aber wer sich sowas freiwillig aufs Dach schraubt hat wohl nur den billigen Einkaufspreis (zumindest bei CT-Modulen) gesehen und nicht gelesen aus was die bestehen und daher nicht an die Folgekosten/Entsorgungskosten gedacht. Der sollte besser schonmal anfangen monatlich ein bisschen Geld zurückzulegen, da gebe ich dir gerne Recht :)
 
@Breaker: da scheinst du gerade mehr Ahnung zu haben als ich...
> ich habe diese evtl. "alternativen Fakten" auch nur so gelesen und bin einfach nur Skeptisch. Exakte Details kenne ich nicht...

Wie ich schon geschrieben habe, wird hier immer sehr gut oder sehr schlecht gerechnet...
selbiges gilt für E-Autos da kann man auch mit 500km fahren, bekommt aber die Batterie nach 150km leer... fakt ist der NORMALVERBAUCH, also genau das was bei einer durchschnittlichen Fahrweise gebraucht wird, lässt sich so enorm Komplex errechnen...
Während ein Diesel viel "vergibt" während es mal EGAL ist 130 zu fahren, wirken sich bei einem E-Auto schon 5kmh deutlich aus.
=> Ich als Verbraucher bekomme nur schwer die exakten Fakten.

Wie schaut denn das Recycling den den Solar Panelen aus? Selbst wenn es NICHT Umwelt-Schädlich ist <- ist ja ein Galaxy Note 7 auch nicht wirklich (zumindest wenn man den Beitrag von gutenmorgen1 glauben kann, dass Akkus fast schon gesund zum verspeisen sind) trotzdem macht man einen Wahnsinns Wind um die paar Millionen Geräte.
Ich glaube nicht, dass man das "Glas, den Kunststoff, das Silizium, Aluminium,..." einfach so mal nebenbei Trennt, <- hier braucht man spezielle Aufbereitungsanlagen (egal ob schädlich oder nicht, wenn nicht schädlich sicher einfacher)...

Aber auch hier schreibe ich nur vorsichtig bei <- ich will Solar Keinsterweise schlecht reden... Privat will ich mir auch sowas zulegen und denke dabei nicht nur an die Umwelt sondern auch an den Wirtschaftlichen Aspekt (also die Vorteile welche mir als Verbraucher zugute kommen). Dennoch glaube ich nicht, wenn in 30 Jahren die Plattform (aus dem Bericht) "untergegangen" ist, dass die Natur das für vollkommen OKAY befindet.
Ich weiß auch nicht, ob sich darunter die Wassertemperatur absenkt... <- es ist für mich okay und ich schätze die Aktion (dennoch sehe ich sie nicht als HEILIG [also 100% Sauber])!

EDIT: Aber mal ein ganz großes Lob... hier wird SACHLICH Diskutiert... kein Minus gespammt <- und das obwohl man evtl. die Meinung nicht teilen kann (das macht irgendwie Spaß)... und gleichzeitig LERN ich auch noch was dabei bzw. bekomme Informationen welche ich vorher noch nicht hatte...
 
@bear7: Naja, stimmt schon. Ich vermute, oder noch eher befürchte, dass die Chinesen da wohl tatsächlich Cadmium-Tellurid-Module für hergenommen haben, was natürlich entsorgungstechnisch eine Katatrophe darstellen würde, aber grad in solchen Mengen, wie sie da verbaut sind erst mal eine enorme Kostenersparnis mit sich bringt.

Mit normalen Siliziummodulen ist da kein wirkliches Problem mit der Entsorgung vorhanden, bei den Dingern entfernt man eigentlich nur den Rahmen manuell und die Verbindung unter den einzelnen Zellen und kann sie dann eigentlich nehmen wie sie sind, in den Shredder geben und entweder komplett einschmelzen und zu Glas verarbeiten (das restliche Silber/Kupfer lässt sich abschöpfen, das Bor verbindet sich mit dem Glas), oder einfach maschinell trennen. Silizium ist sowieso enthalten in Quarz, dem Grundbestandteil von Glas, und Bor macht es nur hochwertiger, wobei die geringsten Mengen, die da zustande kommen sowieso keine signifikanten Änderungen der Eigenschaften ergeben.

Ob ich einen Lithium-Akku essen würde? Naja, ich kann mich noch vage an die Experimente aus dem Chemieunterricht erinnern, in denen Lithium in Verbindung mit Wasser ziemlich heftig reagiert hat. Es ist mir zwar bewusst, dass die Mengen in Akkus gering sind, Bauchschmerzen dürfte es aber dennoch geben. Ich würde das Experiment daher gerne ausfallen lassen ^^

Und beim Recycling der Galaxy Note 7 geht es ja vor allem darum, wieder an die verbauten Elemente zu kommen, die ja auch einiges an Wert haben. Das ist bei Siliziummodulen eben nicht der Fall, das teuerste daran ist die Kontaktierung der Zellen, die meist aus Silber ausgeführt ist, wir reden hier aber dennoch nur von Bereichen von wenigen Gramm für ein Einfamilienhausdach, das wird ja lediglich aufgedampft.

Übrigens sind in den Dächern von Privathaushalten die Entsorgungskosten meist schon mit drin, ähnlich dem grünen Punkt. Es gibt daher genügend Entsorgungsstellen, die die Module kostenfrei zurücknehmen, z.b. pvcycle.de, mit der Einschränkung dass es Siliziumbasierende Module sein müssen. Meist ist das aber gar nicht nötig, denn selbst wenn dir das Dach in 30 Jahren nicht mehr ausreichend Energie liefert, gibt es (zumindest Stand heute) genügend Käufer, da diese für den Zweitmarkt doch durchaus noch Wert haben. Solarodo.com zahlt z.b. bis zu 300€ für gebrauchte, nicht beschädigte Module.
 
@happy_dogshit: Wenn man ein Hamsterlaufrad mit einem Fahraddynamo kombiniert und diese Konstruktion für die Zimmerbeleuchtung verwendet, dann... hat man wahrscheinlich auch keinen glücklichen Hamster. Wenn man einen glücklichen Hamster haben will, bleibt es eben dunkel im Zimmer.
Oder um es anders zu formulieren, welche 100% saubere Energie gibt es denn so?
Kohle, Uran, Öl, Gas, Wind, Solarzellen, Wasserkraft sind es ja schonmal nicht. Blieben für die Zimmerbeleuchtung, neben Hamstern, also vieleicht nicht Kerzen oder Fackeln, als zumindest so 98% sauber.
 
@happy_dogshit: Du weißt es offensichtlich nicht. Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage liefert über die Gesamtlebensdauer mindestens die 48-fache Energiemenge*, die für die Produktion gebraucht wurde.

* Edit - falsch, siehe unten re:2
 
@gutenmorgen1: nun, dann schau dir mal die Energiemenge an, welche Uran liefert, im Verhältnis zur "aufbereitung" / Produktion...

so einfach ist die Rechnung eben nicht.
Wo wir uns einig sind, ist dass Solar SICHER ein vielfaches edler ist als Kohle und Co... auch gegen Atom hat Solar viele viele Vorteile. Aber SAUBER hört man nur von den "Vertrieblern" :D <- aber nicht von denen die das Produzieren und Entsorgen müssen
 
@bear7: Es geht also um den Begriff "saubere Energie"? Nun, da es diese nicht gibt, wird man die Sauberkeit der einzelnen Energieformen vergleichen müssen. Und da ist Photovoltaik trotzdem ganz vorne dabei, weil alles was entsorgt werden muss, mittlerweile ohne weiteres entsorgt werden kann.
Das ist die selbe Unsinnsdiskussion wie der angebliche riesige Haufen Sondermüll der durch die Akkus von Elektroautos entstehen soll...
 
@gutenmorgen1: Die Energy Payback Time (EPBT) beträgt bei Photovoltaikmodulen ca. 1,5 Jahre. In Südeuropa weniger, in Mitteleuropa länger. Dazu gibt es zahlreiche Untersuchungen, u.a. vom Energy Research Center of the Netherlands (ECN) oder der Fraunhofer Gesellschaft. Daher sind Deine Aussagen definitv maßlos übertrieben, denn dann müssten die Module eine Lebenszeit von über 70 Jahren haben. Hier ein Link zu einer Präsi der Fraunhofer von vor 4 Monaten: http://bit.ly/2qmNsZu
 
@Nunk-Junge: Danke für die Korrektur und den Link. PV bringt also "nur" bis zur 20-fachen Energiemenge wie in der Herstellung verbraucht wurde.
 
@gutenmorgen1: Das ist nur ein theoretisch erreichbarer Wert. Dazu kann man sich den ERO(E)I anschauen (Energy return on (energy) investment): Je nach Rechenweise schwanken die Werte etwas: Solarenergie üblicherweise bis zu 10, Windenergie aber viel besser mit 30-60, Öl 20-40, Wasserkraft mit 100. Nuklearenergie ist übrigens nur wenig besser als Solarenergie. Gerade bei Öl ist die Bandbreite extrem hoch, so liegt Fracking sogar unter den Top-Solaranlagen, sprich Fracking frisst sehr viel Energie zu dem erreichten Ertrag an Energie. --- Neben der Energieausbeute sollte man aber auch die CO2-Emissionen pro gelieferter Energie anschauen. Und da ist Photovoltaik sehr schlecht. Windenergie liefert ca. 4 mal mehr Energie pro CO2-Ausstoß als Solarenergie.
 
Einfach toll, da gibt es nix zu Meckern. Das sollten sich die Ami's mal anschauen.
 
@Mocky: Wollte Trumpeltier nicht viel eher die Kohle-Arbeitsplatzplätze wiederbeleben, das ganze auf Basis unwichtiger bzw. ach so vernachlässigbarer Klimaschutzüberlegungen ? ;-)
Womöglich sind denen aber auch die unchinesischen Lohnkosten für diejenigen zu hoch, die da ab und an zum Wasserschlauch greifen müssen, um sich (mangels Schrägstellung) auf den Modulen ansammelnden Dreck runter zu pusten? ;-)
 
@Mocky: Wieso sollten die Amerikaner so Etwas tun? Immerhin hat der Chinese diesen Klimawandel nur erfunden.
 
Schwimmende Solarparks sind keine Seltenheit, in Australien werden sie viel gebaut. Denn die Parks haben den positiven Nebeneffekt das sich darunter keine Algen bilden (kaum Sonneneinstrahlung) und das Wasser bleibt kühler, beides ist besser für die Trinkwasseraufbereitung. Zudem kühlt das kältere Wasser die Module von unten, somit steigt die Effizienz.
 
@Odi waN: Alles richtig. Der letzte Punkt ist aber der entscheidende. Module müssen gekühlt werden, da sonst die Effizenz ganz schnell auf null sinkt. Daher ist Photovoltaik in Wüstengebieten sinnlos, das es kaum Energie liefern kann. In solchen Gebieten kann man nur Solarthermie- oder Parabolrinnenkraftwerke einsetzen. Durch Kühlung wäre vielleicht auch Photovoltaik nutzbar.
 
@Nunk-Junge: In der Wüste kann man das fast vernachlässigen. Es gibt mittlerweile Methoden um die Module etwas zu kühlen ohne großen Aufwand. Dennoch hat die Wüste den Vorteil der konstanten Einstrahlung jeden Tag und deshalb kann man die Effizienz fast vernachlässigen.
 
@Odi waN: Photovoltaik-Module liefern tagsüber extrem wenig Energie in der Wüste. In einem Energieprojekt für ein Inselsystem in einer Wüste hat die beauftragte Solarfirma eingeworfen, dass man aufpassen muss, dass ein Photovoltaiksystem im Sommer nicht negative Energie liefert (also zur Mittagszeit die Batterien leer saugt). Das kann man natürlich technisch verhindern. Veranschlagte Temperatur war 55 Grad Celsius, was durchaus normal ist und noch kein Spitzenwert. Eine wirkliche Energieproduktion ist nur morgens und abends möglich und die Anlage musste so ausgelegt werden, dass dann genug Energie produziert wird.
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