Schutz für Ältere: Sensoren registrieren Routineabläufe

überwachung, Privatsphäre, EuroNews, Sensoren, Senioren überwachung, Privatsphäre, EuroNews, Sensoren, Senioren
Dorothy Dworsky wird auf fast jedem Schritt in ihrer Wohnung überwacht: Ein kleiner Sensor registriert, wenn sie in ihrer Wohnung in San Francisco den Kühlschrank öffnet oder den Ofen benutzt. Die Signale werden digital gespeichert und können jederzeit per Smartphone eingesehen werden. So wissen ihre Kinder, ob es der 80-jährigen und ihrem Mann gut geht.

Keine aufdringliche Überwachung

Auch wenn sie nicht da sind, sehen sie, ob bei ihren Eltern alles wie gewohnt abläuft oder ob die Routine unterbrochen und vielleicht etwas passiert ist. David Glickman ist Mitbegründer der Firma, die die Sensoren verkauft: "Kinder können so beruhigt sein und sichergehen, dass es ihren Eltern gut geht - ohne, dass es zu aufdringlich wird", erklärt er. "Es gibt keine Kameras oder so etwas."

Der Sensor überprüft auch, ob ältere Leute ihre Medikamente nehmen. Einfache, günstige Instrumente wie Beschleunigungsmesser erfassen die Bewegungen. Aber es werden auch Messgeräte eingesetzt, die registrieren, wenn Elektrizität verbraucht wird, oder Luftströme erfassen, zum Beispiel, wenn eine Tür geöffnet oder geschlossen wird.

Verletzung der Privatsphäre?

Doch es gibt auch Kritik. Christine Ritchie, Professorin für Geriatrie an der Universität von Kalifornien: "Ich denke, dass Sensoren viele Möglichkeiten dafür bieten, älteren Erwachsenen ihre Unabhängigkeit zu erhalten und länger im eigenen Zuhause zu wohnen. Aber sie bieten auch die Möglichkeit, deren Privatsphäre zu verletzen."
Dieses Video empfehlen
Kommentieren5
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
wenn hier jetzt einer runter schreibt.... ja damit die nsa die rentner über wachen kann.... dann eskalier ich ^^ ... ich finde (natürlich in absprache mit der betroffenen person) ist das eine super sache. reichen ja sensoren an ein paar türen damit man weiß das die oma nicht irgendwo rum liegt und nicht hoch kommt. wenn da auf einmal zwischen 6 und 13 uhr keine bewegung war. klar nicht die beste lösung. aber nicht so erniedrigend wie diese notfall knöpfe um den hals. auch wenn die sicher mehr taugen.
 
@Tea-Shirt: Rentner sind gefährlich. Bei der NSA sitzen 80 Leute an deutschen Tastaturen, die nur Alt+Entf drücken.
 
das ist ja eohl mal völliger Blödsinn. es genügt, wenn die "Oma" eine ebsotechende Uhr mit einem Notfallknopf trägt. Den kann sie dann auch noch auslösen, wenn sie gestürzt ist.
 
@DanielWill: Jep, dachte ich mir auch. Bewegungsssensor / Erschütterungsmesser rein, Pulsmesser vielleicht noch, fertig.
Optional vielleicht noch Blutzuckermesser.
 
Sensoren für Senioren - passt doch.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!