Perfekt zum Übertakten? Gigabyte X99 Ultra Gaming & i7 6950X im Test

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Auf der Computex 2016 hatte Gigabyte in Taipeh kürzlich sein neues X99-Ultra Gaming-Mainboard vorgestellt, das mit einem Intel-Prozessor mit bis zu zehn Kernen betrieben werden kann. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat das Mainboard zusammen mit dem Intel Core i7 6950X getestet, dabei geht es auch um das Übertaktungspotential der derzeit rund 1700 Euro teuren CPU.
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X99 Ultra Gaming

Das Mainboard macht einen sehr hochwertigen Eindruck, die Farbkontraste wissen zu gefallen. Durch eine LED-Steuerung können die Farben mehrerer LEDs auf dem Board und ein Beleuchtungswechsel angepasst werden. Gigabyte nennt dieses Feature Ambient Surround LED, ob dies jedoch unbedingt bei einem Mainboard notwendig oder überhaupt gewünscht ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Positiv zu erwähnen sind auch die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten des X99 Ultra Gaming wie acht Steckplätze für den Arbeitsspeicher, 4x PCI Express x16, 10x SATA III, U.2-Anschlüsse und zwei M.2-Schnittstellen. Schade: Es kann lediglich eine M.2-SSD angesprochen werden, der andere Anschluss ist für M.2 Wi-Fi reserviert.

Gute Übertaktungsmöglichkeiten

Der X99-Chip sowie der OC-Sockel sorgen dafür, dass sich die verbaute CPU problemlos für noch mehr Leistung übertakten lässt. Die Option Turbo B-Clock lässt eine präzise Taktung zwischen 90 MHz und 500 MHz zu.

Im Test wurde der Intel Core i7 6950X bei 1,25 Volt auf 4,2 GHz übertaktet. Probleme traten dabei keine auf, allerdings stieg die Temperatur trotz guter Luftkühlung auf 80 Grad an. Wer mehr aus der CPU herausholen will, sollte daher eine Wasserkühlung in Betracht ziehen. Der Stromverbrauch lag bei dieser Konfiguration bei 160 Watt für die CPU.

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ja bei einer so teuren cpu wäre ich auch vorsichtig, andernfalls gehen +-1800€ flösten :D
 
@MetalMoses83: was kann den beim OC passieren?, moderene cpus schalten sich doch bei zu hohen temps ab
 
@cs1005: Du erhöhst in der Regel die Spannung. Das kann dazu führen das schon beim Einschalten was kaputtgeht bevor die CPU Automatik abschaltet. Heute natürlich weit weniger ein Thema als noch vor 10 Jahren. Overclocking bringt ej kaum was, da Spiele die CPU kaum mehr als zu 70% Belasten (Ausnahmen gibts natürlich, die Regel sieht aber nicht so aus).
 
@ThreeM:
Spiele skalieren nicht immer gut über alle Kerne.
Die Singlecoreleistung ist wichtig.
Bei mir macht sich eine Steigerung von 1GHz bemerkbar.
 
@cs1005: ein etwas zu hoher wert kann da was zerstören bevor er die im bios eingestellte temperaturgrenze erreicht. hab ich selbst auch schon erlebt
 
70-75% Leistungsgewinn..was er dabei nicht erwähnt ist, das dieser Leistungsgewinn nur in auf Multithread ausgelegten Anwendungen erreicht wird - in dem Fall z.b. den von ihm genannten Cinebench. Ich hätte mir gewünscht das er mehr auf Leistungsdaten eingeht wie z.b. die Performance unter Spielen (Es handelt sich hier ja schließlich um ein "Gamingboard") im Vergleich zu seinem 2600k.

Hier hätte sich widerrum gezeigt, das dieses Upgrade von seiner jetzigen HW zu dem über 2000 Euro "10 Kern + Board Set" überhaupt nichts bringen würde. Manchem suggeriert die Aussage der 70-75% mehr Leistung jedoch, das dies immer der Fall ist. Da wäre eine deutliche Aussage diesbezüglich wünschenswert gewesen.

Insgesamt hat er das Board aber sehr gut vorgestellt, man kann das Video also durchaus empfehlen, so lang man sich rein auf die Boardinformationen stützt und nicht auf die CPU oder Leistungsinfos.
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