Ohne Krach und Gestank: 7,5-Tonnen-Lkw auf Elektrobasis

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Beinahe lautlos und vollkommen abgasfrei bewegt sich der ORTEN E 75 über die Straße. Der 7,5-Tonner fährt auf Elektrobasis - und ist damit in dieser Fahrzeugklasse bislang einzigartig.

Umgerüstet wurde das ehemalige Dieselfahrzeug von der Firma Orten Fahrzeugtechnik in Bernkastel-Kues an der Mosel zusammen mit einem Partnerunternehmen in Schwaben. Die insgesamt 146 Batterien lassen den Lkw bis zu 100 Kilometer weit fahren. Einsatz finden soll er vor allem bei der Belieferung von Innenstädten. Zwischen 30 und 50 Fahrzeuge könnten pro Jahr umgerüstet werden.
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eine gute idee, allerdings nur 100 km?! und wie sieht es aus bei vollbeladung? alles im allem ein guter ansatz, der akku müsste nur weit aus mehr leisten, sodass er mittellange strecken fahren könnte und das auf mindester basis! sonst wurde sich diese art von anschaffung nicht lohnen! ein lkw das nur in der stadt fahrt weil der akku zu wenig aushält! ich glaube das konzept, sollte überdaxht werden auf langer hinsicht, wie wäre es mit einem hybrid system, das würde auf langer hinsicht besser funktionieren!
 
@OliverK1: Um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten reichen 100km völlig aus, zumal 7,5-Tonner eher selten im überregionalen Transport genutzt werden.
 
@xploit: Er hat aber sicherlich recht, weil die 100km wieder von optimalen Bedingungen, langsamer Fahrweise usw. ausgehen. Deswegen ja auch wieder das "bis zu 100 km".

In der Logistik herrscht Druck und auch die Paketfahrzeuge und Co. werden als Vollgasfahrzeuge benutzt.
Zum anderen kommt der Winter und dann sinkt die Reichweite auch noch einmal. Wenn das Ding keine Diesel-Standheizung hat dann sowieso.

Und unter der Schicht die Akkus laden geht nicht. Noch dazu werden solche Lieferfahrzeuge ja teilweise im 24 Stunden Betrieb gehalten. Von daher würde es auch von vielen abgelehnt werden, weil ein Fahrer dann nach Schichtende nicht mehr sofort wechseln könnte.
Außer man kann die Akkus herausziehen und wechseln.

Aber das wäre ja wieder ein enormer Kosten- und Zeitfaktor.

Von daher wird das Ding auch scheitern. Vielleicht holt sich ein Konzern einen, damit er ihn für die grünen Kunden dann auf den Werbekalender drucken kann.
 
@andi1983: @andi1983: Ja, die Paketdienstleister haben besonderen Ansprüche, nur reden wir hier von 7,5-Tonnern. Der gemeine Paketdienstleister nutzt diese Fahrzeuge eher selten zum Ausliefern von Paketen an die Haushalte. Hier geht es um Umzugsunternehmen, Großhändler oder Miet-LKW. Das Umzugsunternehmen hat am Tag vielleicht 3 Kunden. Und damit kommt man selbst in Berlin mit seinen 45x38 km selten an die 70, 80 km-Grenze. Die "lausige Reichweite" ist leider ein Argument, das immer reflexartig gebracht wird, wenn es um Elektroantriebe geht. Dabei ist es eines der schwächsten, weil es nur auf Verallgemeinerungen beruht.
 
@xploit: Aber auch 7,5 Tonner werden normal mit Vollgas beschleunigt etc. und auch Umzugsunternehmen und Miet-LKW kommen ganz leicht über die 100 km.

Ich würde bei kalter Jahreszeit und guter Beschleunigung auf 70 km tippen.

Und dann darf das erste Ziel nicht weiter als 35 km sein, weil zurück zum Stützpunkt will man ja auch wieder. Und was sind bitte schon 35 km.

Weil viele gehen bei E-Fahrzeugen ja immer davon aus, dass sie bei den Zwischenpunkten im Prinzip schnell Strom "schnorren" können.
Und sowas finde ich unverschämt.

Genauso wenn sich jemand ein E-Auto kauft und jemanden besucht, wird wahrscheinlich dann das erste sein, ob er während des Besuchs kurz anstecken darf.
Man frägt doch jetzt auch nicht nach 5 Liter Diesel/Benzin und fährt dann einfach mit einem Danke los.

Und die Reichweite ist ja das A und O von einem Elektroantrieb, weil man eben nach 100km nicht eben in einer Minute wie bei Diesel volltanken kann.

Und das ganze Land mit Steckdosenständern zukleistern kann ja auch nicht die Lösung sein.
 
@andi1983: Unter den gegebenen Umständen mag das ja alles sein, aber eine Technologie zu kritisieren, weil sie unter angenommenen Extrem-Bedingungen von Intensivnutzern an ihre Grenzen geführt werden könnte, halte ich für zu pessimistisch.

(FYI: Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Berlin beträgt zwischen 10 und 25 km/h, an einem gewöhnlichen Arbeitstag mit einem 7,5-t-LKW 70 km im Berliner Stadtverkehr zurückzulegen und nebenbei noch "ernsthafte" Aufgaben zu erledigen, wird also schwer. Die Deutsche Post nutzt seit 2 Jahren erfolgreich den "StreetScooter" - ein Elektrofahrzeug mit angeblich 100 km Reichweite)
 
@xploit: Was ist daran pessimistisch, wenn man die Reichweite von Elektrofahrzeugen kritisiert? Diese Kritik basiert auf Fakten und auf der Realität!!!

Nebenbei ist die Reichweite das größte und schwerwiegendste Problem bei Elektrofahrzeugen (egal ob solche 7,5-Tonner oder gewöhnliche PKWs). Da muss noch viel Entwicklung und Forschung betrieben werden, um die Reichweite reiner Elektrofahrzeug zu erweitern.
 
@seaman: Das habe ich nicht gesagt. Es ist pessimistisch, wenn man den Erfolg dieser Technologie an seiner Reichweite bemisst. Ich bezweifel nicht, dass die Reichweite im Vergleich mit Verbrennungsmotoren deutlich geringer ist. Ich weise aber darauf hin, dass die Reichweite im urbanen Motorisierten Individualverkehr eine deutliche untergeordnete Rolle spielt und als Argument gegen Elektromobilität nicht funktioniert.

So wie ich die Gegner der Elektromobilität hier verstehe, sollten wir die nächsten 100 Jahre also weiter auf Verbrennungsmotoren mit miserablem Wirkungsgrad und nachlassenden Ressourcen setzen, weil die Reichweite von Elektromotoren so schlecht ist und damit 5% der Nutzungsprofile nicht erfüllt werden?
 
@xploit: Genau, aber ohne eine entsprechende Reichweite kann diese Technik (ausgenommen für Hybrid) leider kein Erfolg werden.

Deswegen schrieb ich auch, dass diesbezüglich noch einiges an Entwicklungs- und Forschungsarbeit notwendig ist um die Akku-Leistung/-Kapazität allgemein zu vergrößern, wovon natürlich auch andere Wirtschaftsbereiche profitieren würden bzw. werden.

Deswegen ist es leider Fakt, dass die Reichweite bei reinen Elektrofahrzeugen im Moment der Knackpunkt ist. Diesbezüglich muss sich dringend noch etwas tun, aber ich bin eigentlich schon optimistisch, dass sich dahingehend in den nächsten Jahren einiges tun wird.
 
@xploit: Ich persönlich würde sagen das die Durchschnittsgeschwindigkeit nichts aussagt. Schlimmer ist ja der Start und Stop Verkehr. Da steigt der Verbrauch und somit sinkt die Reichweite im Stadtverkehr ja noch schneller.

Und auch 7,5 Tonner sind den ganzen Tag unterwegs und stehen nicht rum. Die sind ja noch schneller ent- und beladen als die größeren.

Aber gut wir werden sehen. Wer es braucht, wird es sich holen. Aber wie gesagt, ich tippe drauf, dass das Fahrzeug schnell von der Bildfläche verschwindet, weil es für Firmen unrentabel im Kauf ist, und durch die Ladevorgänge und Co. nervig ist.
 
@andi1983: Es geht um die Reichweite. Mit der Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich aber feststellen, dass ein LKW in Berlin kaum in der Lage ist, 70 km bis 100 km am Tag zurückzulegen. Das würde 4 bis 10 Stunden reine Fahrtzeit bedeuten. Der Arbeitstag hat ca. 9 Stunden. Und dann willst du noch Mittagspause machen und bei 4 Kunden tonnenweise Material be- und entladen. Das war die Gegenbeweisführung für die Anmerkung, dass 70 bis 100 km Reichweite im normalen (!) motorisierten Individualverkehr für Nutzfahrzeuge in einer deutschen Großstadt zu wenig sind und Elektromobilität deshalb verliert.
 
@seaman: Nochmal deutlich: Die durchschnittliche Länge der zurückgelegten Wege in Deutschland beträgt zwischen 10 und 20 km - was will der Durchschnittsdeutsche mit 100 km Reichweite?
 
@xploit: Ich bin einer dieser Kritiker... ;) Mein schärfster Kritikpunkt ist die Elektro-Mobilität an sich bzw. eine gewisse Schönfärberrei.
Berlin? Keine Ahnung wie viele LKWs insgesamt da so täglich unterwegs sind, aber wenn ich mir Düsseldorf so anschaue und das auf Berlin hochrechne... Da wäre wohl locker ein neues Kohlekraftwerk zum aufladen drin, alleine für die berliner LKWs. Hier mal ein Elektro-LKW, dort ein paar wenige Elektro-PKWs, alles wunderbar, aber ich gehe davon aus, dass man nur für die Umstellung von 10% - 20% aller Fahrzeuge schon erhebliche Energieprobleme bekommen könnte, der eben auch nicht von Windrädern und Solarzellen gedeckt werden kann.
 
@xploit: Dann ist vielleicht Berlin eine große Ausnahme. In unseren Städten rollt der Verkehr mit 50-60 km/h. Also von daher wären 10-20 km gar nichts.

Wenn man alleine von einem Supermarkt zum nächsten fährt sind es schon 3-6 km. Und was will man bei einem 7,5 Tonner schon groß be- und entladen.
Das ganze Zeug steht auf Paletten und könnte in ein paar Minuten drunten sein. Dann ist so ein 8 Stunden Tag lang.

Und rein Wirtschaftlich betrachtet, fällt für einen Unternehmer bei deinen 10-20 km die E-Version ja dann komplett aus der Rechnung, weil dann keiner den doppelten Kaufpreis für so eine geringe Leistung hinlegt.
Da zeig mir einen Unternehmer der dann die E-Version nimmt, wenn der LKW mit Diesel dann den ganzen Monat vielleicht nicht tanken müsste und nicht die Umstände wegen dem Laden und Co. benötigt.
 
@andi1983: Im Durchschnitt 50-60 km/h, innerorts? Der europäische Durchschnitt liegt bei 25 km/h, bist du dir sicher?
 
@xploit: Ok damit meinte ich unseren wahren Durchschnitt unterm Tag.

Im statistischen Durchschnitt ist ja der Feierabendverkehr auch mit eingerechnet.
Aber geliefert wird ja meist tagsüber, wenn die Straßen ziemlich frei sind.
 
@andi1983: 50-60 km/h? Sorry, das ist VÖLLIG unrealistisch. Selbst auf Autobahnen ist ein Schnitt von 80 km/h kaum zu erreichen. Die von xploit genannten 10-25 km/h halte ich schon eher für realistisch. Wobei die 25 km/h wahrscheinlich höchstens nachts erreichbar sind.
 
Ich liefere mal Quelle nach: "Im Berufsverkehr von 15.30 Uhr bis 18 Uhr liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit dort bei zehn bis 20 Stundenkilometern", so Lange. Die mittlere Geschwindigkeit über den ganzen Tag gemessen lag bei 25 Stundenkilometern, als im Rahmen des Verkehrsversuchs dort nur Tempo 30 erlaubt war. "Durchschnittlich 30 Stundenkilometer messen wir dort, wenn Tempo 50 erlaubt ist." http://www.welt.de/wams_print/article1963164/Der-Berliner-Verkehr-ist-zaeh.html

(Bemerkenswert und warum man die Durchschnittliche Geschwindigkeit gerne überschätzt: Wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 67% stieg, nahm die durchschnittliche Geschwindigkeit um gerade mal 20% zu oder anders gesagt: Wenn man meint man ist signifikant schneller am Ziel, weil man 5 km/h schneller ist, irrt man - Disclaimer: Ich bin selber unbelehrbarer Schnellfahrer)
 
@Nunk-Junge: Darum schrieb ich ja auch in unserer Stadt und eigentlich auch die angrenzenden Städte. Unser Bürogebäude hat die Fenster auf eine der Hauptstraßen. Und die ist unterm Tag als Beispiel nie überfüllt und meistens freier Verkehr. Also kann man die 50-60 durchfahren.

Auch die Autobahnen sind bei uns zum großen Teil frei. Also 80 wäre da wirklich nur der LKW. Also wenn es nicht gerade die Stoßzeiten sind, könnte man sogar mit dem Motorrad die Höchstgeschwindigkeit ausfahren.

Von daher war ja auch nur mein Einwand, dass man jetzt nicht das innerste verstopfte Berlin als Beispiel nehmen kann, wenn in ganz Deutschland der Verkehr freier ist.

Und die 10-20 km pro Tag bei einem produktiven Unternehmen sind einfach nicht realistisch. Weil diese Reichweite ist nichts.

Da müsste als Beispiel der Kunde schon neben dem Möbelhaus wohnen und die Mannschaft baut den ganzen Tag die Ladung auf. Und sogar das ist ja unrealistisch, weil sie meistens nicht länger als 1-2 Stunden im Haus sind und dann gleich zum nächsten fahren.

Also ich benötige für die 8-10 km Arbeitsweg gerade in der Früh 10 Minuten mit Ampeln.

Wenn ich die Techniker in unserem Unternehmen ansehe, dann fahren die pro Tag zwischen 30-200 km im Durchschnitt. Und da wäre es mit einem E-Auto sowieso vorbei, weil es auch Autobahnkilometer sind.
 
@andi1983: Wenn die Autobahn frei ist, dann kann ich auch 200 km/h fahren. Oder in der Stadt 60 km/h. Aber das ist NIE, NIE, NIE als Durchschnitt erreichbar. Auch nicht annähernd. Fahr doch z.B. mal die Strecke Hamburg-Stuttgart. Selbst mit einem guten PKW wirst Du normalerweise kaum über 100 km/h im Schnitt kommen. Eher darunter. Ich rechne auf langen Strecken mit 100 km/h als Schnitt, obwohl ich nicht langsam fahre. Du darfst die Maximalgewschwindigkeit nicht verallgemeinern als Durchschnittsgeschwindigkeit. Schon kleine Verzögerungen versauen den Schnitt. In der Stadt ist das genauso. Du stehst vor Ampeln, schleichst um die Kurven, bremst für Gegenverkehr usw. Ich halte im Großstadtverkehr (und Düssledorf zähle ich jetzt mal dazu) 10-15 km/h tagsüber als Durchschnitt für realistisch, ganz sicher nicht mehr. Nachts etwas mehr. Aber 50-60 km/h als Schnitt wären nur erreichbar, wenn Du mit über 100 durch die Stadt rast.
 
@OliverK1: Scharf beobachtet... sollte wider erwarten; wenigstens meinen ja Viele scheinbar, es wäre eine unendliche Resource; kein Erdöl mehr da sein, nützen diese Art von Elektro LKWs wohl recht wenig. Auch Bio-Diesel, egal aus was der besteht, wird da nicht reichen.
 
Vorallem sollte man auch das Gewicht der Batterien mit einrechnen, denn durch das hohe Eigengewicht wird wohl die Nutzlast recht gering ausfallen.
 
@Sirius5: Dann nimmt man halt einen 9 Tonner ( der ist absolut baugleich). Die 7,5 Tonnen Grenze stirbt sowiso in den nächsten Jahren aus. 7,5 Tonnen war die Grenze zwischen PKW und LKW Führerschein, die wurde aber mit den Klassen B und C auf 3,5 Tonnen gesenkt und gillt nurnoch für "Altlasten" die den Schein vor der Reform hatten.
 
@Butterbrot: Ich bin keine "Altlast", nur weil ich noch die graue Pappe habe!
Und ich werde auch sicher nicht mir so ein Plaste-Ding holen ... und wenn die Zwangsumstellung kommt brauch ich keinen Führerschein mehr.
 
Wieder so lächerlich...ein Versuch...habe schon funktionierende Hybrid-LKW vor 3 Jahren gesehen mit Nachfrage von Firmen und nichts...
 
Es wird auch langsam mal Zeit das sich da etwas tut.
 
@Unglaublich: Warum? Elektro-Mobilität wird gerne als toll, modern und umweltfreundlich verkauft. Leider ist es nichts von alledem. Akkus sind zu schwach für größere Reichweiten, sind schwer und nehmen viel Platz weg. Modern sind Elektromotoren auch nicht, sie sind sogar deutlich älter als Verbrennungsmotoren. Und Elektroautos sind nicht umweltfreundlich. Das sagt sogar Greenpeace. Die Herstellung ist nicht umweltfreundlich, da besonders für die Akkus Materialien in der Herstellung benötigt werden, die fast ausschließlich aus Krisengebieten kommen und ohne jeglichen Umweltschutz produziert werden. Daneben ist die Effizienz eines Elktroautos schlechter als die eines Verbrennungsmotors, da sowohl Verluste bei der Produktion des Stroms, wie auch im Elektromotor selbst entstehen. Greenpeace meinte, dass aus Umweltgründen noch kein Elektroauto empfohlen werden kann, aber sie empfehlen sie trotzdem, da so ein Anreiz zur Weiterentwicklung der Technik entsteht.
 
Ich bekomme innerlich immer einen Schreikrampf, wenn Personen "einzigste" sagen.
Und vor dem Video lief bei mir eine tolle Quattro-Werbung. Die Werbenetzwerke funktionieren einfach so gut. Ganz weit vorne hier...ganz weit.
 
100km? viel zu wenig ^^
 
@spacecowboy: Für einen LKW im Innerstädtischen Verteilerverkehr durchaus realistisch. Auch die Zusteller der Paketdienste erreichen in den Innenstädten selten die 100 KM/Tag
 
Was mich an dem Video mal wieder fürchterlich aufregt ist die Ansage daß die Auflagen für Städte weiter verschärft werden sollen, was im Endeffekt bedeutet daß viele aktuelle Fahrzeuge massiv entwertet, wenn nicht sogar für viele Leute unbrauchbar werden.
Auch wenn die Lebensdauer von aktuellen Fahrzeugen immer weiter steigt könnte sich das Problem innerhalb von weniger als zwei Jahrzehnten ganz natürlich erledigen. Wir haben den Dreck in den Städten so lange überlebt, da werden uns die paar Jahre auch nicht mehr umbringen.
 
@Johnny Cache: uns sicherlich und mir wäre es auch Recht. Aber da gibt es angeblich noch Kinder und Kindeskinder, die was von der Welt haben wollen - und deswegen wird es wohl zu den Verschärfungen kommen. Es ist ja nicht so, dass Autos von vor 2 Jahrzehnten dieselbe moderne Technik haben wie die heutigen. Deswegen wird man sich anpassen müssen - die Technik geht ja auch voran. Außerdem werden es immer mehr Autos (und Menschen) und beides ist extrem laut und dreckig - vor allem wenn es mehr sind. Also -> Veränderungen zwecks NAchhaltigkeit (mir persönlich egal - ich habe keine Kinder und was nach meinem Tod ist, kümmert mich nicht; aber ich verstehe wenn andere Menschen es anders sehen).
 
@divStar: Immer dieses Argument mit den Kindern. Wie sind wir nur groß geworden? Und heute fällt ein Kind gleich um, wenn jemand pupst und keinen Filter im Po hat?
Kein Wunder wenn alle Allergien haben.

Gleiches Spiel mit der Lautstärke. Die meisten wollen eine absolut stille Welt? Kein Wunder das sich immer mehr aufregen, wenn sogar Kinder am Spielplatz Fußball spielen, oder wenn jemand den Rasen mäht. Irgendwann ist es einfach nur noch lächerlich, weil dann darf jemand nicht einmal mehr Husten.

Zeitgleich gibt es Studien, dass Bäume/Pflanzen gerade durch die Abgase der Autos schneller wachsen. Gab es z.B. Tests neben Autobahnen. Die Umwelt reguliert sich selbst.

Aber das wollen die Grünen/Unternehmen ja nicht wissen, weil sonst könnte man ja nicht die ganzen normalen Fahrzeuge entwerten, damit sich jeder ein soo tolles E-Auto kaufen muss.

Und am Ende sind sie wieder kleinlaut, weil sie erst nach Jahren erkennen, was los ist, wenn wirklich jeder ein E-Auto hätte und der Stromverbrauch überdurchschnittlich ansteigt.

Der erste Spruch war ja, dass man die Energiewende nur schafft, wenn jeder massiv Energie einspart. Und dann E-Autos?

Gleiches mit den seltenen Erden für die Akkus und die Entsorgung danach.

Und bei Fahrt sind E-Auto und moderner Benziner sowieso gleich laut, da die Reifengeräusche den Motor übertönen.
 
@andi1983: Ist es etwa schlimm dass es einige Leute auf dieser Welt gibt, die sich vielleicht wirklich Sorgen um unsere Welt machen? ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Natur so was wie in einigen Fantasy Filmen wäre, wo die Bäume aufstehen und Pflanzen kämpfen würde, dann hätten die uns schon vor Jahrhunderten aus purer Wut einfach zermalmt.
Natürlich verbrauchen E-Autos dann mehr Saft als Aktuell, Strom kann aber im Gegensatz zu Benzin auch deutlich umweltfreundlicher produziert werden. Was den Fortschritt hier aufhält ist eher Geiz, weil Umweltfreundlichkeit halt mehr Kostet als einfach ein Kohle- oder Atomkraftwerk irgendwo hin zu klatschen.
Und worin besteht nun der Unterschied ob seltene Materialien für Batterien benutzt werden oder der Erde irgendwann das Öl ausgehen wird um Benzin herzustellen? Dann doch lieber unsere arme Ozonschicht etwas schützen.
Das die Natur sich anpasst ist auch klar...aber du erwartest wohl kaum, dass sich das ganze Ökosystem der Erde in den nächsten Jahrzehnten so verändern wird, dass Pflanzen nur noch Abgase zum leben brauchen. Selbst wenn das gehen würde, die Natur braucht da schon etwas länger und selbst wenn, dank den Abgasen wirds auch nicht kühler...
Im Übrigen...die Natur regeneriert sich, wir aber nicht. Wenns um Mutter Natur geht, können wir sie eigentlich gern Zerstören und uns dann selbst vergiften. Die Natur kommt immer wieder. Wir aber nicht unbedingt.
Ich finds nur schade, dass die meisten Leute so wie du denken. Wir haben so einen schönen Planeten und können nur drauf rumtreten. Warum? Weil jeder nur Geld sparen will, du auch mit deinem "Böööh, dann muss ich mir ja ein E-Auto kaufen". Boah eh...
 
@Stahlreck: Ne weil so Leute wie ich auch weiterdenken. Nicht nur wie die Grünen alles umkrempeln und dann nach Monaten erkennen das es Unsinn war.

Siehe Strom aus Mais. Eine Anlage nach der anderen wurde gebaut und ein Hype aus dem grünen Strom aus Mais gemacht. Und am Ende? Ja man erkannte das Mais enorme Mengen Wasser verbraucht und enorme Mengen Dünger verwendet werden muss, damit das ganze wächst. Jetzt ist es stiller geworden.

Gleiches Beispiel ist heizen mit Holz - weg vom Heizöl. Gerade Bewohner am Land wurden dazu bekehrt, da ja das Holz beim Wachstum die Schadstoffe aufnimmt und man damit umweltbewusst heizt. Und jetzt? Jetzt passen ihnen Holzheizungen auch nicht mehr, weil oh ein Wunder man dazu Holz benötigt und dieses ja Wälder vernichtet, oder plötzlich überteuerte Filter gefordert werden.

Und genauso ist es mit E-Autos. Solange es Erdöl gibt, und das wird es die nächsten 60-70 Jahre auch noch locker, gibt es keine bessere Alternative.

Ansonsten ist es nur eine Lüge vom sauberen Fahren. Enorme Mengen seltene Erden, Kupfer für die Moren etc. zusätzlich die ganze Entsorgung, Anschaffungspreise und Co.

Und diese Mengen an umweltfreundlichen Strom dafür können wir auf der kleinen Fläche in Deutschland nicht holen.
Dann rauchen halt die Kohlekraftwerke schön am Land außer Sichtweite. Ist ja dann besser für den umweltbewussten Städter.
Oder man lügt sich wieder selbst in die eigene Tasche und holt sich die Energie aus den AKW´s aus den Nachbarländern, damit der Deutsche schön grün sein kann.

Genauso wie die lächerlichen Anschuldigungen, dass China die Welt verpestet.
Aber das man China die ganzen gefährlichen und dreckigen Geräte für die Welt herstellen lässt, damit man im eigenen Land die Umweltstatistiken frisieren kann, da sind sie gut genug.

Schön die LED Lampe in China hergestellt und der Deutsche kann sich bei der Benutzung als Umweltschützer aufspielen.
 
naja, in Deutschland wird Strom auch nicht gerade sauber erzeugt. nur eine Augenauswischerei
 
@mach6: Was ist nicht sauber für dich? Abgase, Schwefel, CO2 ?? AKW´s produzieren das alles nicht. Allerdings gibt es da die alten Brennstäbe... Windräder die die Landschaft verunstalten und Vögel Schreddern? Wasserkraftwerke für die ganze Täler geflutet werden müssen? Solaranlagen bei deren Herstellung mehr Gift/Dreck anfällt als bei Kohlekraftwerken? Der Mensch lebt auf Verschleiß, unseren Körper haben wir in 60-70 Jahren zerstört ( einige schaffen das auch viel früher), warum sollen also gerade wir die Umwelt schützen? Die jüngsten hier, haben noch max. 80 Jahre vor sich, und solange hält diese erde ganz sicher, und solange reicht auch das Öl zum Heizen/Fahren/Stromerzeugen. Was dannach kommt?? Wen interessierts? Haben unsere Eltern/Großeltern darüber jemals nachgedacht? Waldsterben, Ozonloch Giftmülldeponieen sind deren Erbe das wir ausbaden dürfen!, Anfang der 80er gab es eine Beamtenschwemme damit für alles sicher gesorgt war, das wir deren Pensionen in ca. 10 Jahren aus Steuergeldern aufbringen müssen ( und wohl nicht können), war denen damals egal, das Gleiche gillt für die Staatsschulden. Ich lebe heute, und wie diejenigen in 100 Jahren hier zurechtommen ist mir, mit Verlaub gesagt, scheiß egal!
 
Elektroantrieb mittels Akkus ist völliger Schwachsinn. Wir haben ein rein Elektisches Verkehrsmittel das seit über 100 Jahren funktioniert, und zwar der Zugverkehr. Und dort hat man erkannt das es Unsinnig ist, den Strom mitzuschleppen. Gerade auf der Langstrecke macht Strom nur Sinn, wenn man ihn sich in "Echtzeit" holt, also via Oberleitung oder Stromschiene. natürlich müßte der Deutsche Autofanatiker dafür auf Freiheiten verzichten und sein Auto Zentral beschleunigen und fahren lassen. Sozusagen kleine Fahrerlose Straßenbahnwagen mit 5 Sitzplätzen die in den Verkehr eingereiht werden. Solange aber der Deutsche Superfahrer durchschnittlich alle 5 minuten einem anderen Verkehrsteilnehmer den Tod wünscht weil er ihn stört, ist diese zukunft eine illusion.
 
@Butterbrot: Dann verleg mal Oberleitungen im Wald bzw. im Gelände. Achja, und Versuch das mal auf der Autobahn umzusetzen, so das man auch überholen kann. Nicht jedes Fahrzeug bringt es auf 120 KM/h, schon garnicht LKWs. Und wie soll das mit dem Parken funktionieren? Muss ich mit meinem Auto dann noch 500m weiterfahren um an irgendeiner Haltestation aussteigen zukönnen und die Einkäufe dann Schritt für Schritt nach Hause schleppen? Nach deinen Vorstellungen werde ich ja wohl nicht die Möglichkeit haben mitten auf der Strecke zu bremsen und dann in meine Garage zu fahren, schließlich sollen ja alle "Zentral" Beschleinigen.

Ohne die zu nahe treten zu wollen: Diese "Zukunft" ist Illusion und wird es hoffentlich auch bleiben. Das hat für mich in der Form nichts mehr mit einem AutoMOBIL zu tun.
 
Mal einige Fakten zum Myhtos Elektrische Auto Zukunft:1- Tesla verkauft seine Autos mit Verlust, das derzeit 110000 Euro teure Model S, müßte eigendlich 180 000 Euro kosten um seine Stückkosten zu decken. Selbst in Massenfertigung wie zB von VW/BMW usw mit ca 100 tausen Autos pro Jahr, würde der Stückpreis noch bei rund 100 000,- liegen, und das können sich 85% der Autofahrer nicht leisten. 2- Würden 80% unseres Straßenverkehrs Elektisch abgewickelt, bräuchten wir rund 5mal so viel Strom ( und damit Karftwerke) wie heute. 3- mehr als die Hälfte aller Autos steht Nachts nicht an der Steckdose, sondern im öffentlichen Verkehrsraum vor Mietwohnungen, kann also nicht mal eben über Nacht aufgeladen werden. 4- Der Stromverbrauch reiner Elektrofahrzeuge liegt so hoch, das die Stromkosten einem Verbrauch von 6 Litern Benzin ( bei 1,50,-) entsprechen, also bei ca. 8-9 Euro auf 100 KM. Elektroautos sind nicht die Zukunft des Verkehrs, sondern eine gute Lobbyarbeit der Stromkonzerne und Kraftwerksbetreiber. Wasserstoff bzw Brennstoffzelle wäre da wesentlich realistischer im Massenmarkt zu etabieren.
 
@Butterbrot: Quellen?
 
@Butterbrot: Und die Ölindustrie hat keine Lobby? ;)
 
@xploit: Nutz dein Hirn!
 
Ein weiteres Problem ist auch die Akkutechnologie, denn man kann z.B. Blei oder Nickelmetallhydrid-Akkus nehmen (NiMh-Akkus nimmt z.B. Renault) sind sehr zuverlässig, haben aber einen Memoryeffekt.
Die alternative wären Li-Ion-Akkus, diese haben zwar eine hohe Energiedichte, sind aber ziemlich kälteanfällig, denn den gleichen Effekt kann man bei den Handys im Winter beobachten.

Und die Reichweite ist meistens nur mit einem neuen Akku unter optimalen Bedingungen zu erreichen, aber jeder Akku altert und lässt dann in der Leistung nach.
 
@basti2k: Die Reichweite hängt auch von der Topologie ab. In flachen Regionen ist die Reichweite dann höher als in hügeligen. Das Klima macht auch einen enormen Unterschied (kalt->heizung, warm->klimaanlage)
 
Der Umwelt bringt das leider nichts wenn man sich die Belastung bei Produktion und Entsorgung der Akkus ansieht. Die 100Km Reichweite werden in der Praxis auch nur selten erreicht (Akkus bauen ab, Nutzung von Klimaanlage, Heizung, Scheibenwischer, etc. nicht vorhersagbar). Und dann kommt noch der elends lange Ladevorgang dazu und die Frage woher denn genau der Grundlaststrom kommt mit dem das Fahrzeug geladen wird.

Hybrid und E-Fahrzeuge mit Akkus sind eine Augenauswischerei und Übergangstechnologien.
Die Endlösung ist die Brennstoffzelle doch da tut sich nicht genug (vorallem im Bereich Tankstellen) Hauptsache die Politik versucht wieder Schnellschüsse mit dem Bonus beim Kauf von E-Autos. Kurzsichtig wie immer.
 
Da kannste mir erzählen wasde willst: Der Typ der da am Batteriekasten und Co. rumschraubt heißt definitiv Snowden mit Nachnamen ;D
 
Die haben doch stinknormale Autobatterien genommen, die sind sehr schwer und ich glaube die Effizienz ist nicht die beste.
100 km ist selbst für die Innenstadt zu wenig, das legt ein LKW in wenigen Stunden zurück.
Und für die Innenstadt macht ein Transporter mehr Sinn als ein 7.5 Tonner.
7.5 Tonner sind doch eher für mittlere Strecken gedacht also aus einer Stadt in eine andere.

Idee gut, aber Umsetzung mangelhaft. Ich bin jederzeit dafür gerade wenn gewerbliche Fahrzeuge mit Strom fahren, da rentieren sich höhere Anschaffungskosten eher und tut nicht so weh wie einer Privatperson. Das würde auch der Entwicklung gut tun und die Technik günstiger machen.
 
@Arhey: UPS setzt zB in der Innenstadt auch 7,5t ein, die fahren so wenig wie die normalen LKW's von denen in dem bereich - welche im übrigen hier auch bereits auf Strom fahren mit Reichweiten bis zu 100KM. Die Fahrer sagen die Reichweite passt und mehr als 40-60KM fahren sie eh nicht in den Bereichen. Bedarf ist also durchaus vorhanden. Das "schlimmste" ist in der Fußgängerzone das sie nicht mehr gehört werden und eine Hupe oft zu krass wäre um sich bemerkbar zu machen*g* Und das sind keine 08/15 Autobatterien. Wer das glaubt, der steht irgendwo zwischen "Die Erde ist eine Scheibe" & " Die Sonne dreht sich um die Erde" ;)
 
Die insgesamt 146 Batterien lassen den Lkw bis zu 100 Kilometer weit fahren.
Und wenn diese durch sind, landen sie irrgendwo im Osten auf einem Haufen und Giftige Stoffe laufen aus in unsere Gwässer. Als hätten wir nicht schon genug Berge voller Elektroschrott.....

146 Batterien sind umweltfreundlicher als Diesel? glaube ich nicht.
Wie die Herstellung vom Tesla. Alles andere als Umweltfreundlich. Dann kommt noch dazu, dass 1. Elektroautos ohne dreckigen Atomstrom gar nicht laufen würden, und 2. wenn jeder einer hätte, spätestens um 17:00 wenn alle von der Arbeit heim kommen und das Teil aufladen wollen das Netz zusammenbricht.
 
Ich finde es merkwürdig, dass das die grossen Autobauer nicht hinbekommen. Studenten, private Tüftler oder kleine Autobauer können scheinbar günstiger E-Autos bauen. Und das bei kleinen Stückzahlen.
 
Das Video ist schlicht und ergreifend Falsch... von Iveco gibt es schon länger, seit 2014 reine Elektro LKW und das sogar über 7,5t!!! Und zwar eingesestzt von Meyer Logistik im Auftrag für Lidl und REWE!

Preis liegt bei 90.000-120.000 Euro also doppelt so teuer wie ein Diesel Iveco, die Reichweite der Iveco LKW liegt bei ca. 300km eine Vollladung dauert ca. 6 Stunden.

Da kann dieser Orten 7,5 Tonner einpacken.
 
100km!!! "Was" für eine Reichweite! Und der Strom kommt aus der Steckdose! MADE MY DAY!
 
... und dann steht der im Winter genauso quer auf der Straße, wie seine lauten stinkenden Kollegen... super.
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