Odys Trendbook 12: Windows 10 Mini-Notebook mit Riesenakku für 200 Euro

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Die deutsche Marke Odys springt in Kürze auf den Zug der von Microsoft als "Cloudbook" bezeichneten Billig-Notebooks mit Windows 10 auf und bringt mit dem Odys Trendbook 12 eine eigene Interpretation dieses Konzepts auf den Markt. Das 11,6-Zoll-Notebook kombiniert einen Intel Atom-SoC, der normalerweise in Tablets zum Einsatz kommt, mit einem vergleichsweise riesigen Akku, der dem Gerät trotz des geringen Preises von nur knapp 200 Euro eine enorme Laufzeit beschert.

Das 11,6-Zoll-Display des Odys Trendbook 12 nutzt ein simples TN-Panel, um den Preis niedrig zu halten, was natürlich zu einer großen Blickwinkelabhängigkeit führt. Außerdem ist das Panel nicht sonderlich hell, doch immerhin kann es mit einer matten Oberfläche auch im Freien genutzt werden. Einen Touchscreen gibt es hier nicht - er würde unter Windows 10 auch kaum einen Mehrwert bieten und wurde deshalb ebenfalls aus Kostengründen einfach weggelassen.

Odys Trendbook 12Odys Trendbook 12Odys Trendbook 12Odys Trendbook 12Odys Trendbook 12Odys Trendbook 12

Im Innern des Geräts werkelt der bekannte Intel Atom Z3735 mit seinen vier 1,33 Gigahertz schnellen Kernen, der per TurboBoost bis zu 1,83 GHz erreicht. Der Chip wird mit zwei GB RAM und 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert. Statt eines SD- gibt es hier einen MicroSD-Kartenslot zur Speichererweiterung. Außerdem sind natürlich N-WLAN und Bluetooth 4.0 sowie eine simple Webcam im Gehäuse untergebracht. Was das Odys Trendbook 12 jedoch interessant macht, ist der riesige Akku.

Bei dem von uns gezeigten Prototypen war ein Akku mit 44 Wattstunden an Bord und das Datenblatt spricht für die finale Ausgabe von einer Akkukapazität von 9500mAh. Damit soll das Trendbook 12 mindestens neun Stunden Laufzeit erreichen, doch dies ist wohl sogar noch ein recht konservativer Wert. Angesichts des Umstands, dass Konkurrenzprodukte wie das in vielerlei Hinsicht identische ASUS EeeBook X205TA mit kleineren Akkus sogar die 10-Stunden-Marke knackten, könnte das kleine und vor allem mit nur 1,05 Kilogramm auch noch sehr leichte Trendbook 12 wohl noch länger durchhalten.

Das Odys Trendbook 12 soll im Oktober mit einer offiziellen Preisempfehlung von 229 Euro in den Markt starten - beim Händler Conrad kann das Gerät jedoch schon jetzt vorbestellt werden, wobei der Preis bei nur 199 Euro liegt. Damit ist das Odys Trendbook 12 eines der günstigsten Mini-Notebooks überhaupt. Als Betriebssystem läuft zur Verfügbarkeit dann
natürlich anders als beim Vorserienmodell von der IFA 2015 auch Windows 10.

Odys Trendbook 12 für 199,95 Euro
Bei Conrad vorbestellen
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Der Atom Z3735 hat einen CPU Mark von rund 900 Punkten. Zum Verleich: Der Alte AMD E350 hatte 760; der Atom der ersten Generation hatte 700, Der core i3-370m hatte vor 5 Jahren 2029; ein Pentim G hat 3418 und der core i5 mit 3,5 GHz hat über 6500. Man sollte sich genau überlegen ob man sich eine derartige Krücke ans Bein binden will.
 
@Butterbrot: der Punkt um den es bei diesem Chip geht ist ja auch nicht unbedingt Leistung. Der zieht nur 2,5 Watt. Jetz guck mal nach was die anderen Chips so benötigen, die du da aufzählst. Und im Vergleich zu den anderen Atoms, schau mal ne Runde auf die Grafikleistung. Ja, CPU-Power ist nicht um Lichtjahre besser geworden, aber sie reicht als mobile Schreib- und Surf-Maschine aus - HD-Videos und ewig lange Laufzeit sind aber kein Problem.
 
@Butterbrot: Vielmehr sollte man überlegen, wofür man mehr Leistung (in disem Format) überhaupt benötigt. Für Word, Exel, Facebook, surfen, eMails und Co. sicher nicht...
 
@Butterbrot: Also wenn der e-350 760 punkte hat, dann sind die 900 punkte des z3735 doch ok. Ich habe einen Laptop (mit 128gb samsung ssd) mit e2-1800 der dürfte kaum schneller sein als der e-350 aber ist dennoch geradeso ausreichend. Die 200€ sind eigentlich gar nichts für das teil, mein Laptop lag bei ca 380€ inklusive win7 home lizenz.
 
einfach super geil! gekauft
 
Hätte ich damals vor 4-5 Jahren so ein Gerät mit Riesenakku und genug Leistung für Office und ggf. auch Visual Studio / Eclipse (natürlich mit etwas Wartezeit dazwischen) gesehen, hätte ich es mir wohl gekauft. Ich hatte mich damals für ein Toshiba Satellite T130 entschieden (es hat damals auch einen Vormittag im Berufschulalltag durchgehalten ohne Neuladen). Der war zwar etwa 3 Mal so teuer, läuft aber heute noch (bei meinem Bruder) und verrichtet für Skype, gelegentliches Surfen und ggf. Filme zwischendurch immer noch den Dienst.

Ich habe mir währenddessen nen Zenbook (mit 2x128Gb SSD, 4Gb RAM, NVidia-Zusatzgrafik und i7). Ich vermisse zwar die lange Laufzeit (sehr) und es wird manchmal so heiß wie ne Herdplatte; dafür kann ich dann aber sogar darauf unterwegs und irgendwo im Hotel oder so - zocken. Der Spaß hat mich dann aber auch das 6-Fache des Preises vom Trendbook 12 gekostet.
 
Warum kriegen die es nicht hin bei neuen Geräten USB 3.0 zu verbauen (was es schon seit mittlerweile 4-5 Jahren als Standard gibt)... ist generell echt ein manko bei den kleinen Netbooks und Mini PCs, dass die Schnittstellen sehr langsam sind. Schade ... sonst wäre das Teil echt gut.
 
@iBlecheimer: weil man es nicht braucht.
 
@3PacSon: Schließe jetzt nicht von dir auf andere. Ich würde hohen Datendurchsatz bei einer externen USB 3.0 Festplatte sehr begrüßen, da das Teil sowieso nur 32 GB intus hat.
Ausserdem kann man dann auch noch einen USB-3.0 Verteiler mit Gigabit LAN Anschluss verwenden, wenn man mag. Also für mich ist das ein Entscheidungskriterium.
 
@iBlecheimer: Ich hätte das USB3 auch gerne, aber letztlich ist das eine Preisfrage. Der SoC ist eigentlich fürs Tablet gedacht, und für die Zielgruppe ist das eben kein käuferwirksames Kriterium und wird daher weggelassen. Im Netbook ist der Chipsatz letztlich "missbraucht", und daher auch ein etwas fauler aber dafür billiger Kompromiss.
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