Nissans Robo-Taxi: Wenn Sie kein Mensch irgendwo hinbringt

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Der Autobauer Nissan entwickelt derzeit zusammen mit dem japanischen Technik­unter­nehmen DeNA einen autonomen Taxidienst, der Passagiere mit fahrerlosen Autos von A nach B befördern soll. Die Testphase startet bereits im März dieses Jahres.

Easy Ride könnte Taxifahrer aus Fleisch und Blut in Zukunft überflüssig machen. Kunden rufen die selbstfahrenden Taxis per App und bezahlen mit dieser auch die Fahrt. Im Inneren der Kabine steht ein Sprachassistent zur Verfügung, über den das Fahrtziel angegeben wer­den kann. Touristen können sich auch interessante Attraktionen in der Nähe vor­schla­gen lassen. Dabei soll eine weitestgehend natürliche Kommunikation möglich sein.

Sämtliche Fahrten werden durch ein Servicecenter überwacht, um so die Sicherheit der Fahr­gäste sicherzustellen. Im März wird Nissan Easy Ride zunächst in Yokohama testen. Bis 2020 möchte das Unternehmen seinen autonomen Fahrdienst erfolgreich auf die Straße bringen, also pünktlich zum Start der Olympischen Spiele in Japan.
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Erinnert mich immer an https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU (Humans need not Apply) und auch an viele Sachen die R. D. Precht sagt. Sicherlich, es entstehen auch neue Jobs, aber ob es tatsächlich die Vielzahl an wegfallenden Jobs ersetzt bleibt abzuwarten.
 
@sav: Hätte ich das Video nicht bereits 10 mal hier auf Winfuture verlinkt, hätte ich das nun auch getan :-)

"There will be new Jobs for Horses we can not yet imagine!" :-)

Auch der "Punkt", dass "Higher Skilled Workers" nicht sicher sind, ist absolut korrekt. Ich selbst habe bereits an einem "Deep-Learning" Projekt mitgearbeitet - was ein "PC" anhand ein paar weniger tausend Stichproben lernen kann... Das ist der Wahnsinn.

(Im ganz kleinen fängt das ja bereits bei Excel an, wenn es einem beim Ausfüllen mögliche Spaltenwerte vorhersagt - und damit meine ich NICHT den einfachen "Auto-Complete")
 
Kenne ich, wir haben auch grad ein Projekt im Konzern mit dem man eine Abteilung von acht Leuten auf zwei reduzieren kann (für die Endkontrolle und Kleinigkeiten). Der Rest wird zukünftig komplett automatisiert erledigt. Wahrscheinlich würde man sogar die letzten zwei "los", aber das wäre aktuell noch zu viel Aufwand.
 
@sav: jop. Irgendwann bekommen wir durch Automatisierung ein echtes Problem. Ich glaube aber nicht, dass ein BGE die Lösung wäre - "Bedingungslos" ist einfach viel zu weit hergeholt...

Arbeitskraft muss (klingt erstmal hart) billiger werden. So billig, dass sich die Automatisierung nicht lohnt. Im Gegenzug muss es nat. gegeben sein, dass man sich davon trotzdem was "leisten" kann.

Vgl. Schweiz: Dort sind sogar Hilfsarbeiter so teuer - da lohnt es sich komplette Supermärkte mit "Selbst-Scan-Kassen" auszustatten und pro Tag 1-2000 Euro "Schwund" in Kauf zu nehmen. In Deutschland lohnt sich das noch nicht, da die Gehälter niedriger sind. In Folge gibt es hierzulande aber "Jobs" an dieser Stelle.
 
@dognose: Gegenvorschlag: Nicht die Arbeitskraft muß billiger werden. Die maschinelle Produktion muß verteuert werden. Z.B. mittels Maschinensteuer, Wertschöpfungsabgabe, Verteuerung (auch hohe Besteuerung) des für Roboter / Maschinen eingesetzten Kapitals usw.......
 
@sav: Und überhaupt mal gucken wo die besoffenen Party-People nach einer Reeperbahn-Tour hingebracht werden. Wenn sie vor sich "nasch hautze" vor sich hinnuscheln. ;)
 
Mich würde ja das Bezahl- bzw. Inkassosystem interessieren. Klar der Gutfall liegt auf der Hand... irgendwo die Karte dran halten.
Was ist nun, wenn die Kartenzahlung aus irgendeinem Grund nicht funktioniert oder der Kunde ohne zu bezahlen abhauen will? Sperrt das Auto den Kunden dann ein, ruft die Polizei und fährt, falls der Kunde nun randaliert, mit schmackes enge Kreise?
 
@erso:
Du hinterlegst schon im vorhinein Zahlungsdaten, die nach der beendeten Fahrt automatisch belastet werden. Eine Bar oder Kartenzahlung wird nicht möglich sein, insbesondere in Japan absolut kein Problem ...
 
@erso: Auf der KK wird einfach ein Betrag vor der Fahrt geblockt. Das dürften wohl die kleinsten Probleme sein.
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