Neues Medion-Tablet: Lohnenswerte Hardware zum soliden Preis

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Der Elektronikhändler Medion hat einmal mehr ein Android-Tablet von einem der vielen chinesischen Hersteller an Land gezogen und sein Logo draufgetan. Und im aktuellen Fall handelt es sich um ein Gerät, das durchaus ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Zu diesem Fazit kommt zumindest unser Kollege Andrzej Tokarski, der das Tablet für euch ersten Tests unterziehen konnte.

Für diese Preisklasse erwies sich das Lifetab S10365 dabei als ordentlich verarbeitet. Eingefasst ist es dabei nicht in das übliche Kunststoff-Gehäuse, sondern bringt eine Metall-Abdeckung mit. Diese ist allerdings recht anfällig für Kratzer, so dass die Anschaffung einer Hülle eine gute Idee sein dürfte.
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Bei einer Display-Größe von 10,1 Zoll bringt es das Tablet dabei auf eine Auflösung von 1080p. Unter dem Panel arbeitet bei dem Gerät kein ARM-Prozessor, sondern ein Intel Atom, konkret handelt es sich um den Chip mit der Kennung Z3735F. Dieser kann auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Die Leistung des Gerätes erwies sich im Test als ausreichend, um auch Spiele mit aufwändigerer Grafik mit höherer Detailstufe ohne Ruckler zu nutzen, was in dieser Preisklasse bisher nicht selbstverständlich war.

Als Festspeicher sind in dem S10365 64 Gigabyte verbaut, die mit einer MicroSD-Karte auch noch ausgebaut werden können. Ziemlich mager ist die Ausstattung aber im Bereich der Kameras. Nutzer, die mit ihrem Tablet Bilder oder Videos aufnehmen wollen, müssen sich hier mit 2-Megapixel-Senoren auf beiden Seiten zufriedengeben.

Hinsichtlich der Akkulaufzeit wird der vom Anbieter angegebene Wert von zehn Stunden im Grunde nur erreicht, wenn man mit geringster Display-Helligkeit kaum etwas tut. Trotzdem kommt das Tablet in der Praxis dann aber im Vergleich mit der Konkurrenz auf einen ordentlichen Platz im Mittelfeld. Für 249 Euro ist man letztlich also doch ganz gut beraten.
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Lautsprecher an der Seite! Ich hab das 8zoll Vorgänger Model und der Lautsprecher nach hinten weg, führt zu einem nunja... bescheidenen Sounderlebnis.
 
@Gelegenheitssurfer: Guckt man doch vorher drauf!
 
Immerhin x86. Vielleicht lässt sich ja sogar somit Windows 10 installieren.
 
Der Intel Atom ist für mich mal gleich ein KO-Kriterium.
 
@M4dr1cks: Atom wäre kein KO-Kriterium, die Dinger sind echt gut mittlerweile. Aber dass das ein veraltetes 22nm-Modell ist, darf für 250€ nicht sein. Bei den Chinatablets werden einem die X5-Atoms hinterhergeworfen. Zudem steht mit Apollo Lake der Nachfolger in's Haus (ab Juni ca) so dass es noch viel sträflicher ist einen SoC von 2013 zu verbauen. Zumal die billigen SoCs wie hier nur 2GB RAM zulassen. Die "Standardplattform" für Apollo Lake sieht 4GB RAM, 64GB SSD (statt dem langsamen eMMC wie hier) sowie Full HD IPS-panels vor.
 
@Stamfy: Ich will einfach möglichst nichts von Intel in meinem Haushalt integrieren.
Schlimm genug für mich, dass ich mir ein Notebook kaufen musste, was einen Intel hat, weil es in diesem Bereich nichts mit AMD gab. AMD muss endlich mal was auf den Markt bringen, was Intel den Rang abläuft, sonst war es das für sie.
 
@M4dr1cks: Es ist wirklich schlimm dass es keine Notebooks mit AMD CPU gibt.

http://geizhals.de/?cat=nb&v=e&hloc=de&sort=p&bl1_id=30&xf=1482_AMD

Oho, scheinen ja doch eine Menge zu sein. Vielleicht gab es einfach nur bei deinem Händler keines.^^ Aus dem Grund soll man sich auch vorher im Internet schlau machen und nicht alles glauben was die Händler erzählen.
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