Neue Parrot-Drohne: Lange fliegen und bequem filmen

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Parrot tut einiges dafür sich in Sachen Consumer-Drohnen wieder stärker an der Spitze zu positionieren - hier haben diverse nachrückende Anbieter in den vergangenen Jahren immerhin ordentlich gewildert. Das neue System Bebop 2 Power nimmt sich nun eines der drängendsten Probleme an: Der Flugzeit.

Während viele Drohnen mit einer Akkuladung stets nur wenige Minuten in der Luft bleiben können und dann nachgeladen werden müssen, soll das neue Parrot-System nun eine halbe Stunde operieren können. Zum Lieferumfang gehören außerdem zwei Stromspeicher, so dass man bei einem Trip gut eine Stunde unabhängig vom Stromnetz operieren können soll.
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Aber auch darüber hinaus wartet die neueste Bebop mit einigen wünschenswerten Features auf. So ist es beispielsweise möglich, die Drohne aus der Hand zu starten. Wirft man sie leicht in die Luft, springt die Lagestabilisierung sofort ein und der kleine Flieger nimmt seinen Betrieb auf.

Wie die meisten anderen besseren Modelle bringt die Bebop verschiedene automatische Flugmodi mit. Sie kann so verschiedene GPS-Wegpunkte abfliegen, ihrem Nutzer folgen oder diesen filmend umkreisen. Es gibt aber auch neue Optionen, die durch eine eingebettete KI-Bildanalyse möglich werden. So lässt sich beispielsweise ein beliebiges, sich bewegendes Objekt markieren, dem die Drohne dann folgt.

Die Bebop 2 Power kann nach Angaben des Herstellers bis zu 65 Kilometer pro Stunde schnell werden - bei aktivierter Kamera fliegt sie aber dann doch gemächlicher. Das Aufnahmesystem verfügt über einen Sensor mit 14 Megapixeln Auflösung, Videomaterial landet im FullHD-Format mit 30 fps auf dem Speicher. Neben dem gewohnten Controller gibt es ein VR-Headset, in das man ein Smartphone als Display stecken kann, als Piloten-Gadget dazu. Die recht umfangreiche Ausstattung kostet letztlich rund 700 Euro.
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Überzeugt mich nicht, ich hatte die normale Bebop 2 und war glücklich sie wieder verkauft bekommen zu haben. Jetzt benutze ich eine DJI Mavic Pro, die fliegt zwar nicht so sportlich, eher wie ein fliegendes Luftkissenboot, aber dafür ist die Kamera top und die Flugzeit mit durchschnittlich 25-27 Minuten bei moderater Flugweise auch nicht viel kürzer als die bis zu 30 Minuten der neuen Bebop 2. Größtes Manko dieser ist und bleibt offensichtlich die Kamera. Ein Lichtschwacher Sensor mit 180° Fisheye Linse der außer matschigen Brei nichts auf die Reihe bekommt.
 
@Dr. MaRV: Kamn die DJO Mavic Pro das auch: "So ist es beispielsweise möglich, die Drohne aus der Hand zu starten. Wirft man sie leicht in die Luft, springt die Lagestabilisierung sofort ein und der kleine Flieger nimmt seinen Betrieb auf.???
 
@Tidus: Nein, dafür gibt es die DJI Spark, welche auch teilweise mit Gesten gesteuert werden kann. Es ist aber Möglich, die Mavic Pro mit etwas Übung aus der Hand zu starten und in der Hand zu landen. Nicht so elegant wie es die Bebop 2 Power oder DJI Spark können, aber möglich. Gestenteuerung kann die Mavic nur rudimentär, um ein Drohnie aufzunehmen ohne den Controller oder das Handy mit auf dem Foto zu haben.
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