Neue Konzepte: Kann man Fußgänger vor LKWs schützen?

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Der Lastwagenhersteller Volvo Trucks hat auf Grundlage seines neuesten Verkehrssicherheitsberichtes neue Konzepte für seine LKWs vorgestellt. Ehrgeiziges Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. Helfen sollen dabei vor allem technische Lösungen.

Dem Bericht zufolge nehmen die Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern wieder zu, weltweit sterben jährlich etwa 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Daher sollen die schwächsten Verkehrsteilnehmer besser geschützt werden, wobei auch aktuelle Ergebnisse der Unfallforschung in die Entwicklung neuer Technologien einfließen.

Vor allem sind es aktive Sicherheitssysteme, welche die Fahrer in Zukunft immer dann aktiv unterstützen sollen, wenn eine Gefahrensituation für Verkehrsteilnehmer entsteht. Aber auch die Fußgänger und Radfahrer selbst sollen ihren Beitrag leisten, da sie sich im Verkehr am leichtesten ablenken lassen, etwa durch Handys oder Kopfhörer.
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ich sehe oft Fahrradfahrer und Autofahrer die in ihre Smartphones während der Fahrt starren. Und alle haben es eilig. Und irgendwann knallt es. Zu spät.
 
Mein Konzept für mehr Sicherheit im Straßenverkehr : Die 1-2 Sekunden Zeitersparnis verzichten
 
@azuram20: Wir Leben in einer Zeit wo die Leute panisch zur Ubahn rennen und versuchen in die schon fahrende Bahn einstusteigen, weil man keine 3 Minuten auf die nächste Ubahn warten kann...
 
Wer erzählt eigentlich immer diese Märchen von absoluter Sicherheit?
Selbst wenn man den ganzen Tag zu Hause auf seinem Hintern hockt ist nicht ganz sicher.
Macht die LKWs nicht sicherer sondern reduzuert die Menge. Ist eine echte Seuche geworden.
Und absolutes Überholverbot auf Autobahnen. Damit ist schon viel gewonnen
 
@Trabant: Vielleicht solltest du deinen Beitrag noch einmal ueberdenken. Wenn LKW's reduziert wuerden, gaebe es wieder Zustaende wie nach dem Kriegsende wo fuer Nahrungsmittel wieder Schlange gestanden werden muss. Oder wie wirst du deine Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstaende dann in dein Heim bekommen?? Achja, der Strom kommt aus der Steckdose........
 
@Jade: Da viele LKW und Transporter nicht zu 100% ausgelastet sind, ging es sicherlich einsparpotential ohne hungern zu müssen .
 
@iPeople: Züge, Busse und U-Bahnen sind auch nicht zu 100% ausgelastet. Da könnte man doch sicher auch einsparen?
Erkläre du doch bitte den Reisenden, dass sie länger warten müssen, da man erst 90% gefüllt ist.
 
@erso: LKWs fahren keine Reisenden umher. also was genau willst du mir sagen , dass Kunden 2h länger nicht auf Ihre Amazon-Ware warten können ? Lächerlich
 
@iPeople: Nimm allen Leuten das Auto weg die damit eh nur spazieren fahren. Und auch den Leuten die statt öffentlicher Verkehrsmittel unbedingt immer mit dem Auto fahren müssen.
Schon hast du die Strassen um 80% entlastet.
 
@LastFrontier: Ich bin nicht dafür, privaten Leute die Freiheit zu nehmen, um der Wirtschaft kein Haar zu krümmen.
 
@LastFrontier: Da sehe ich ein ganz anderes Problem: Gib mir ordentliche öffentliche Verkehrsmittel, und ich meld mein Auto ab. Solange das aber nicht gegeben ist, seh ich es nicht ein für meine Wasserkiste 2,5 Stunden einzuplanen um die nächsten ÖVM zu benutzen, 15 Minuten vom Bahnsteig bis in den nächsten Supermarkt zu latschen, 20 Minuten einzukaufen, 15 Minuten lang vollbepackt wieder bis an den Bahnsteig zu laufen um dann 1,5 Stunden auf den nächsten Heimzug zu warten.
Mein Nachbar, Schichtarbeiter, würde liebend gerne ein Auto abmelden und mit den ÖVM zur Arbeit fahren, würde er erheblich günstiger wegkommen. Die Haltestelle ist 200m von seiner Wohnung entfernt, vom Ausstieg bis zur Betriebsstätte sinds sogar nur 30 Meter. Das Problem dabei: Der erste Zug fährt um 6:11h, er hat in der Frühschicht Arbeitsbeginn um 6.00h. Und der letzte Zug fährt um 21:34h, er hat in der Spätschicht aus um 22:00h. Sprich, er würde, egal wann, entweder nur heimkommen (nach der Frühschicht), oder nur hinkommen (vor der Spätschicht). Für alles andere sind die ÖVM für ihn unbenutzbar, eine Strecke müsste er immer laufen, was bei 21 Kilometern nicht ganz so einfach planbar ist. Fahrrad fahren ist ebenfalls nicht zumutbar, da insgesamt mehr als 750 Höhenmeter zu überwinden sind (2 Berge dazwischen).
Auto abmelden geht in einigen Regionen in DE einfach nicht, weil die Anbindung einfach nur kaputt ist.
 
@iPeople: Die privaten Leute mit ihrem Konsumterrorismus sind aber die Ursache des Frachtverkehrs überhaupt. Ihr wollt jeglichen Mist zu jeder Zeit haben - also lebt nun auch mit den Folgen.
 
@Breaker: Ja - in einigen Regionen geht das nicht. Wir wollen ja auch nicht alle über einen Kamm scheren.
Die Masse der Bürger nutzt aber lieber Auto obwohl sie die Möglichkeit haben auch Alternativen zu nutzen.
Ich habe kein Auto mehr, da ich alle wichtigen Sachen mit ÖVN (S-Bahn, Strassenbahn, U-Bahn, Bus) erreichen kann. Fernreisen mit der Bahn oder Flugzeug. Dazu habe ich noch einen grossen Roller. Und brauchts dann doch mal ein Auto, gibt es Leihwagen.
 
@LastFrontier: Ich kann nichts für verfehlte Logistik
 
@iPeople: Die Logistik ist nicht verfehlt und funktioniert prächtig. Verfehlt ist nur das Verhalten der Konsumenten.
 
@LastFrontier: Lagerlogistik auf der Autobahn um Kosten zu sparen würde ich weniger als prächtig funktionierend bezeichnen. LKW wie auf eine Kette gefädelt die rechten Spuren der Autobahn verstopfend eigentlich auch nicht, während der Güterverkehr bei der Bahn Däumchen dreht. Damit hat das verhalten der Konsumenten wenig zu tun.
 
@iPeople: Die Bahn ist in vielen Bereichen zu langsam, zu teuer und kann viele Endpunkte gar nicht erreichen. Versuch mal mit der bahn eine Terminfracht zu bewerkstelligen. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Auch die Vorstellung, Güter oder LKW auf die Bahn zu bringen ist jämmerlich gescheitert. Das LKw-Terminal in Ingolstadt für den ZTransport der LKw nach Italien wurde bereits vor Jahren wieder geschlossen. Bis der LKw verladen und in Italien ankam, hat der Fahrer die Tour selber zweimal runtergeschruppt.
LKw kriegst nur dann von der Strasse, wenn es auch eine flexible und gleichwertige Alternative gibt. Die gibts derzeit aber nicht. Ausser in den Köpfen von ahnungslosen Grünen und anderen Träumern.
Was das Überholverbot für LKw betrifft: Am Irschenberg gab es ein solches und regelmässig gab es auf der sechsspurigen Autobahn Staus. Man hat das LKw-verbot vor ein paarv Jahren aufgehoben und siehe da - seit dem gibt es keine Staus mehr. Obwohl dort immer noch tausende von 40-tonnern jeden Tag hin- und her hämmern.
Die allermeisten Staus werden von PKw-Fahrern verursacht. Überwiegend in Ballungsgebieten und im Berufsverkehr. Und in den Sommerferien, wenn die ganz grossen Staus sind, liegt es auch ausschliesslich an den PKw. Denn die LKw haben während der grossen Ferien Fahrverbot auf den Autobahnen.
Also bevor du hier irgendwelchen haltlosen populistischen Mist verzapfst, informier dich erst mal richtig, damit du mitreden kannst.
Und gewöhne dich mal an den Gedanken, dass es seit ca. 20 Jahren keine freie fahrt mehr für freie Bürger gibt. 80% der deutschen Autobahnen sind nämlich eh schon mit Geschwindigkeitsbegrenzungen von 130 Km/h und weniger belegt.
Ich habe LKw quer durch Europa bis Nordafrika gefahren. Lebensmittel, Zeitschriften, IT-Waren, Autos, Stahl und vieles mehr. Ohne diese "Kisten" würden solche Maulheölden wie du den Kitt ais den Fenstern kratzen.
 
@LastFrontier: Ah ich verstehe, Du bist emotional an das Thema gebunden ;)
Von Ziel zu Ziel war gar nicht die Rede , aber LKW müssen nun wirklich nicht durchs ganze Land fahren . Und wenn "just in Time " produzieren und transportieren nicht geht , ohne massig LKW durch das Land fahren zu lassen , muss die Wirtschaft Umdenken.
 
@iPeople: Wenn die Wirtschaft umdenken würde, wären die Verbraucher die ersten die maulen würden. 100%.
Und nein - ich bin damit nicht emotional verbunden. Man muss nur die Kirche im Dorf lassen und reale Fakten betrachten.
Oh - ihr Auto kommt 3 Monate später - erst dann fährt die Bahn wieder. Sorry - diese Woche gibts kein Gemüse. Schweinefleisch gibts derzeit auch nicht. Nächster Transport kommt erst in 14 Tagen.
Glaube mir - die rollenden Lager der Autoindustrie sind das kleinste Problem und nur eine Minderheit.
90% des Güterverkehrs auf der Strasse dient ausschliesslich dem Konsum privater Haushalte.
Irgend Jemand hat mal gemeint, man könnte die LKw doch durch Transporter ersetzen. Das würde erstens teurer, weil Transporter im Verhältnis zum LKw dreimal so viel Sprit benötigen und du müsstest mindestens 5 mal soviel Transporter haben wie jetzt. Also die Staus würden dann noch länger sein.
Ein LKw ist auf der Strasse definitiv das wirtschaftlichste Transportmittel.
Kannst du ganz leicht ausrechnen. Ein 40 to LKw hat im Schnitt 25 Tonnen Nutzlast. Wieviele Transporter brauchst du um alleine die 2,3 millionen LKw in Deutschland zu ersetzen, wenn ein Transporter ca. 2 to Nutzlast hat?
Dann rechnest du noch Nutzlast/Spritverbrauch je Fahrzeug aus und du wirst Bauklötze staunen.
Spritverbrauch LKw: ca. 30 l/100 Km
Spritverbrauch Transporter: ca. 13 l/100 Km.
Ach ja - und die Bahn transportiert auch nicht kostenlos. Die ist sogar teurer als jedes Fahrzeug.
Und wie erwähnt - die Bahn kommt nicht überall hin und schon gar nicht pünktlich.

Na - dämmerts?
 
@Trabant: Hol deine Lebensmittel beim Bauern nebenan. Kaufe nur noch lokale Produkte und bestell nichts im Internet. Wenn du das alles machst, darst du wieder kommen und dich über die vielen LKW beschweren.
 
@Trabant: Besser noch: Überzeuge Millionen Mitmenschen von der über mir erwähnten Lebensweise, und dann kommt man deinem Ziel näher. Wenn die LKWs nicht mehr benötigt werden, fahren sie auch nicht mehr...
 
Ich fahre LKW und bin mir im klaren darüber was ich mit 40 Tonnen bewegter Masse für Schäden anrichten kann.
Vielen Autofahrern, Radfahrern und Fussgängern scheinen das aber völlig auszublenden.
Die Brems und Ausweichmanöver die ich täglich absolvieren muss, haben ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Den Leuten ist gar nicht klar, dass sie mit ihrem Leben spielen.
Assistenzsysteme können da hilfreich sein. Leider sind die zur Zeit verfügbaren noch lange nicht Ausgereift.
 
Wie wär's mit einer Fußgängerabwischautomatik? Und irgendwelche Assistenten, die dabei helfen, daß der LKW-Fahrer das nicht merkt und so Traumatisierungen vorgebeugt wird.

Könnte man sicher auch bei der Bahn gebrauchen.

... Früher(tm) wurde für sowas einfach der Verkehrsunterricht in der Unterstufe angepaßt. Wo man dann lernt, daß Nicht-Auf-Den-Verkehr-Sondern-Aufs-Smartphone-Gucken schmerzhafte, potentiell chronische Folgen haben kann.

Gibt's sowas heutzutage überhaupt noch?
 
Anstatt den schwarzen Peter auf die andere abzuwälzen und noch mehr Technik in die Fahrzeuge zu stecken, sollten einfach Fußgänger und Radfahrer wieder ein wenig mehr mitdenken.

> Kein Smartphone starren, wenn man Straßen überquert
> Straßen nur bei grün überquerren
> Radfahrer nicht noch extra in die Pedale treten, um 5 cm vor einem Fahrzeug auf sein
Recht zu beharren.
Bringt nämlich nichts, wenn der Autofahrer den Schulterblick abwendet und keiner da ist,
und wenn er los fährt kommt der Radfahrer mit 50 über den Berg runter gedonnert.

Oder eben wie bei LKWs das man als Fußgänger und Radfahrer nicht mal kurz stehen bleibt, wenn jeder
weiß, dass LKWs einen schweren Überblick haben und ebenso kleinere Transporter ohne Seitenscheibe und Co.

Aber lieber baut man blinkende Ampeln in den Boden und immer mehr Technik in die Fahrzeuge, nur damit andere noch blöder werden können und am Ende mutwillig über die Straße gehen, weil sie wissen, dass die Fahrzeuge automatisch bremsen.
 
Der letzte Satz sagt es doch: "Verhalten sich nicht nach den Regeln". Oder anders formuliert: "Natürliche Auslese".
 
Die Notbremsassistenten sind eine wahre Seuche. Kann man regelmäßig bei Sascha LKW Fahrnünftig auf YouTube sehen. Die Dinger bremsen wegen jedem scheiß. Schilder über der Fahrbahn, Leitpfosten, Fahrzeuge auf der Nebenspur alles eine potenzielle Gefahr und der LKW wirft den Anker. Hier ein tolles Beispiele:
https://www.youtube.com/watch?v=kUq1yAFfEWA
https://www.youtube.com/watch?v=Hytf64GvWT0&t=10m41s
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