Nadel auf Vinyl: Blick durch ein Elektronenmikroskop

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Mit der Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops ermöglichte der YouTuber Ben Krasnow einen faszinierenden Einblick in eine ansonsten unsichtbare Welt, denn durch die Vergrößerung sehen die Rillen einer Vinylschallplatte fast schon wie eine Gebirgslandschaft aus.

Bevor die Aufnahmen entstehen konnten, musste Krasnow jedoch einige Vorbereitungen treffen. Da eine komplette Schallplatte nicht unter ein Elektronenmikroskop passt, musste er zunächst kleine Stücke aus dieser herausschneiden. Anschließend wurden diese Stücke unter Vakuum mit einem leitfähigen Silberpulver überzogen, denn nur so können die abgefeuerten Elektronen Signale überliefern, die sich dann in ein Bild umwandeln lassen.

Das gesamte Vorgehen wurde ausführlich dokumentiert, Interessierte finden daher auf YouTube einen neunminütigen Beitrag zu dem Projekt.

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Sollten die Rillen nicht groß genug sein, um sie mit einem optischen Verfahren auf die Größe zu bringen? Immerhin kann man ja mit bloßem Auge sehen, dass Rillen da sind...
 
@USAreturned: Die Empfindlichkeit während der Produktion des Masters müsste dementsprechend sehr viel vibrationsempfindlicher eingestellt werden, was aber evt. die Qualtität vermindern könnte.
 
@USAreturned:
es ist nur eine rille pro seite ;)
 
Und was ist daran jetzt so überirdisch? Solche Aufnahmen gab es schon vor Jahrzehnten.

Einfach mal Rasterelektronenmikroskop in die Google Bildersuche eingeben - und schon beginnt das Abenteuer.
 
@LastFrontier: Jo hab ich gemacht und gesucht und gesucht. Selbst wenn ich die Suche erweitere, aber von Vinyl finde ich da nur ein Bild und zwar jenes, welches man auch oben im Video sieht!
 
Kommt leider 40 Jahre zu spät.
 
@Gordon Stens: Warum? Wie Vinylplatten funktionierten interessiert noch viele. Früher hat man sie nur gehört. Wie sie aber genau funktioniert hatten, interessierte doch niemand.... selbst vor 25 Jahren war es den normalen Menschen egal, wie etwas funktioniert, Hauptsache es funktionierte. Das auch der normale Mensch Sachen hinterfragt und antworten sucht gibt es doch erst seit Ende de 90er/Anfang des neuen Jahrtausends, wo dann auch vielen das Internet als Antwortquelle zur Verfügung stand. Denn vorher bekam man auf solche Fragen keine Antworten, da man niemanden kannte und im Brockhaus stand so etwas auch nicht. Also fragte man erst gar nicht.
 
@Scaver: Stimme dir großteils zu, aber ich habe auch Menschen gehört die fragten sich auch damals schon, wie kommt der Mann/die Frau ins Radio, oder gar TV. Gab ja sogar mal eine Art Präventions-Song "Du da, im Radio", weil viele, gerade Kinder und Jugendliche hin gingen und die Dinger aufschraubten, um (unter Lebensgefahr) zu ergründen wie das funktioniert. Bin auch noch mit Schallplatten aufgewachsen und finde solche Aufnahmen sehr interessant, obwohl ich weiß wie Radio/TV/Schallplatte/Tonband funktionieren.
 
@Zwerg7: +++
"Du Da, im Radio" kennt hier wahrscheinlich keiner, zu jung :-) Das war 1981

https://www.youtube.com/watch?v=YzLnCI35l9M

Danke Dir, für das in Erinnerung rufens dieses vergessenen Liedes.
 
Weiß ich nicht wie interessant das jetzt wirklich ist. Weder finde ich Vinyl aus technischer Sicht sonderlich beeindruckend oder unzugänglich, noch befinden sich die Skalen wie [o1] erwähnt im für Elektronenmikroskopen interessanten Bereich. Sowas kann man ohne Weiteres, (sicherlich auch optisch ansprechender) unter einem optischen Mikroskop erkennen.
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