Moto X Play: So schlägt sich das Spielehandy bei Games tatsächlich

Smartphone, Android, Motorola, Lutz Herkner, Moto X Play Smartphone, Android, Motorola, Lutz Herkner, Moto X Play
"Moto X Play" heißt das Kleinere der kürzlich von Motorola vorgestellten neuen Smartphones der X-Serie. Der Name kann aber etwas in die Irre führen - denn einen High End-Boliden für Spiele-Fans bekommt man hier keinesfalls zwischen die Finger. Vielmehr handelt es sich um ein klassisches Mittelklasse-Gerät, das von der Ausstattung her nicht annähernd mit dem großen Bruder Moto X Style mithalten kann.

Insofern könnte die Namensgebung darauf zurückgeführt werden, dass sich das Gerät an die noch nicht so kaufkräftige jüngere Zielgruppe richtet, die gern auch Spiele auf dem Smartphone verwendet. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die eingebauten Komponenten letztlich auch mit Spielen klarkommen, die über die nicht besonders anspruchsvollen Casual Games hinausgehen.

Motorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X Style
Motorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X StyleMotorola Moto X Style

Unser Kollege Lutz Herkner hat daher Spiele auf das Gerät losgelassen, die gern auch etwas mehr Leistung annehmen: Das Rennspiel "Asphalt 8" und den Shooter "Dead Trigger 2". Im Hintergrund liefen die Benchmark-Tools, um beispielsweise herauszufinden, mit welcher Frame-Rate das Smartphone die Spiele auf das Display gerendert bekommt.

Und die Ergebnisse sind so schlecht nicht: Selbst wenn es darum geht, Landschaften abzubilden, die an einem immer schneller fahrenden virtuellen Auto vorbeifliegen, kann das Mobiltelefon mit ordentlichen 30 Frames pro Sekunde einen ziemlich soliden Wert liefern. Und auch beim Shooter lässt die Performance wenig zu Wünschen übrig - auch wenn die Titel die integrierte Grafikeinheit schon an die Grenzen der Belastung brachten.

Bedenkt man nun, dass man es tatsächlich nicht mit einem High End-Gerät zu tun hat, sondern der Preis ab rund 350 Euro beim kleinen 16-Gigabyte-Modell ein klares Mittelklasse-Produkt definiert, kann das Smartphone auch Gaming-Fans ohne das Budget für ein Flaggschiff durchaus zufriedenstellen.


Dieses Video empfehlen
Kommentieren1
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Also sorry, wer wirklich noch denkt, dass 350? der Bereich für Mittelklasse ist, der ist selbst schuld wenn er soviel Geld für so wenig Hardware auf den Tisch legt. Ob es das One plus two ist oder aber auch nur ein Note 4 oder S5 oder Z3. Alle sind Preislich im "Mittelfeld". Bieten aber alle deutlich mehr Power (810 usw.). Die Hersteller werden begreifen müssen, dass sie das Mittelfeld der aktuellen Generation, preislich nicht über das Highend der letzten Generation setzen können. Wobei 1+2 nicht letzte Generation ist, sondern die aktuelle. Und ich würde sofort zu denen wechseln. Wenn man es A. kaufen konnte und B. es wasserdicht ist.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!