Logitech MX Vertical: Die "Hochkant"-Maus ausprobiert - Hands-On

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Logitech hat die MX Vertical Maus erst kurz vor der IFA 2018 offiziell präsentiert, weshalb wir die Gelegenheit genutzt und uns die auf Ergonomie getrimmte neue Maus einmal näher angesehen haben. Schon nach wenigen Minuten stellt sich dabei das Gefühl ein, dass Logitech durchaus gute Gründe hat, für das Gerät mit dem Argument eines entspannteren Arbeitens zu werben. Logitech MX VerticalAlles entspannt: der Winkel von 57° macht die MX Vertical tatsächlich sehr angenehm bedienbar Die Logitech MX Vertical ist im heutigen Markt für PC-Peripherie ein absoluter Exot. Zwar gibt es eine unüberschaubare Zahl von Mäusen aller Art, doch ein solch radikales Design sieht man höchst selten. Der Nutzer kann die neue Maus in der Tat höchst komfortabel in der rechten Hand halten, ohne dabei die Muskulatur des Unterarms in irgendeiner Form anstrengen oder den Arm unnatürlich verdrehen zu müssen. Alle Bewegungen gehen mit der MX Vertical flüssig von der Hand und nach kurzer Eingewöhnungszeit lässt sie sich erstaunlich effektiv und präzise für die Bedienung des Cursors verwenden.

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Allein die Bedienung der rechten Maustaste fühlte sich für mich anfangs etwas ungewöhnlich an, klappte aber von vornherein gut. Der sehr gut positionierte Button zum Wechsel der Auflösung bzw. Empfindlichkeit der Maus erlaubt ein extrem schnelles Umschalten, falls man einmal noch genauer arbeiten muss. Überraschend ist das gefühlt sehr geringe Gewicht, denn man erwartet zunächst, dass die Logitech MX Vertical deutlich schwerer sein müsste, bis man sie das erste Mal anhebt.

Das Konzept der neuen "Vertikal"-Maus konnte durchaus beeindrucken, auch weil die Ausstattung mit einem 4000-DPI-Sensor und der Möglichkeit zum Laden über einen USB Typ-C-Port attraktiv ist. Der hohe Preis von 109 Euro UVP dürfte die größte Hürde für die Anschaffung der Logitech MX Vertical sein, sind ähnlich ausgestattete Mäuse mit herkömmlichem Design doch bereits deutlich günstiger zu haben. Sobald die Preise fallen, kann die Kaufempfehlung jedoch vermutlich uneingeschränkt ausgesprochen werden.
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Man muss Logitech zumindest zugutehalten, dass es eine Eigenentwicklung ist. Die meisten Hersteller pappen auf die ergonomischen "China-Mäuse" einfach nur ihr Logo und verkaufen es dann als "eigenes" Produkt. Die vertikale Maus von Speedlink, die Manejo, die es auch beim roten Elektronikmarkt gibt, wird von Anker, CSL, TeckNet oder JellyComb für die Hälfte des Preises angeboten.

Der einzige Vorteil der Logitech-Maus ist USB-C, das war es aber auch schon. Übrigens ist der Akku fest verbaut, was im Artikel leider nicht zur Sprache kam.
 
Eigentlich keine große Sensation. Gut, im Gegensatz zu meiner Maus von CSL (gibt's bei Amazon mittlerweile für unter 20€) ist diese hier kabellos, aber so eine Weltneuheit, wie der Artikel es rüber bringt, ist die nun auch nicht. Vom Grundsatz her möchte ich auf so eine ergonomische Maus nach der kurzen Gewöhnungsphase nicht mehr verzichten. Ich hab mir für die Arbeit auch eine bestellt, da die dort nur die 08/15 Teile zur Verfügung stellen.
 
der Akku ist die Achilles Ferse. Wenn der Akku stirbt, was dann????

ich bleibe bei meinen AA Mäusen.
 
Hat jemand Erfahrung mit den weitaus billigeren vertikal-Mäusen auf Amazon, zb CSL? Der größte Kritikpunkt dort ist, dass man nur zwischen 1000 und 2000 DPI wählen kann und das anscheinend für manche Spiele zu hoch ist.
 
@DailyLama: Wieso zu hoch? Die meisten "Gaming-Mäuse" haben weit mehr als 1000dpi. Und im schlimmsten Fall reduziert man einfach die Mausgeschwindigkeit in den Systemeinstellungen und gut. ^^ Habe eine Maus daheim, die ich zwischen 600 und 2000 umschalten kann. Sie läuft immer auf 2000 - man gewöhnt sich an die Geschwindigkeit. Wenn die sich ändern würde, wäre das - für mich - eher problematisch.
 
Ich habe eine solche Maus nicht zur Verfügung. Aber mal versuchsweise die "Maushand" in der erforderlichen Haltung zu bewegen, zu halten, ist mir sehr unangenehm. Sie ist für mich in der "Schräge" viel zu steil.

Eine leichte "Schräge" / Anwinkelung könnte ich mir aber gut vorstellen.

Nur wie immer, Mensch ist nicht gleich Mensch. Von daher, gerade wenn es um Ergonomie geht, was für den Einen paßt, muß nich für den Anderen gut sein.
 
@Kiebitz: Wenn du jemandem die Hand gibst oder einfach den Arm ausstreckst ist deine Hand nicht in dieser Haltung? Meine schon :)
 
@Matico: Beim Armausstrecken nicht, da ist sie gerade mit Handfläche nach unten. Beim Handeschütteln auch nicht, das ist sie quasi gerade senkrecht, mit kleinen Finger nach unten.

Aber wer schüttelt sich heutzutage noch die Hände. Da heißt es doch "gib mir die fünf". Also mit den Handflächen aufeinanderklatschen )-;
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