Local Motors zeigt das Auto aus dem 3D-Drucker

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Die 3D-Drucktechnologie schreitet mit Siebenmeilenstiefeln voran. Gedruckt werden kann im Prinzip eigentlich alles: Ersatzteile, Gebäude, Organe. Sogar das Auto aus dem 3D-Drucker ist in greifbare Nähe gerückt. Das US-amerikanische Unternehmen Local Motors plant den Verkauf eines 3D-Modells noch in diesem Jahr.

Der Zweisitzer namens Strati ist seinen Herstellern zufolge das erste Auto aus dem 3D-Drucker. Wie das funktioniert demonstrierte Local Motors auf der Detroit Motor Show.

Jay Rogers, CEO Local Motors: "Derzeit dauert der Druckvorgang rund 44 Stunden. Wir hoffen, dass wir diese Zeitspanne bis zum Ende des Jahres auf 24 Stunden herunterschrauben. Angepeilt ist eine Produktionsdauer von 10 bis 12 Stunden." Ein Blick auf den Herstellungsprozess zeigt: Das ist Filigranarbeit, Schicht für Schicht. Das Modell besteht aus einer Carbon-Mischung und wiegt gut 800 Kilogramm. Ein Kleinwagen mit Elektroantrieb für den Stadtgebrauch, der angeblich Einiges aushält.

Jay Rogers, CEO Local Motors: "Wenn Sie ihn bei Wind und Wetter draußen lassen, hat er eine Lebensdauer von 5 bis 6 Jahren. Wenn Sie eine Garage haben, hält er sich viel länger. Das Auto ist außerdem recycelbar. Das Gute ist, falls im Verlauf der Zeit Schäden entstehen, kann man das betroffene Autoteil entfernen, recyceln und ersetzen und hat am Ende wieder ein nagelneues Auto." Das Auto soll, wenn es in den USA auf den Markt kommt, umgerechnet zwischen 15.000 und 25.000 Euro kosten.
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Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber ich würde mindestens die Kanten ein wenig abfeilen, damit das auch nach was aussieht. Und ich möchte mit dem Ding keinen Crash erleben, vermutlich zerbröselt es da in seine Einzelteile und man sitzt in nem Haufen Staub ;D
 
@dodnet: Bis ich den Preis gelesen habe, war noch alles ok, aber für die kohle bekommt man ein klassisches Auto, wo man mMn einen deutlich höheren Gegenwert bekommt, alx bei diesem Plastikklumpen.. Wenigstens verschleifen könnte man die teile bei dem gesalzenen Preis..
 
@dodnet: Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es bei den gedruckten Teilen keine "Kleble"-Sollbruchstellen gibt. D.h. dort, wo man eine naht sieht, ist das Material nicht unbedingt brüchiger. Und wer schon einmal gedruckte Produkte in der Hand hatte, der weißt, wie überraschend robust das Ganze ist. Da ist ein Auto, bei dem die Teile entsprechende Wandstärke aufweisen überhaupt kein Problem, was die Stabilität angeht.
 
wenn der rahmen wie bei einem f1 wagen ist mit überrollbügel ist das ganze interessant. man kann auch seite ersatzteile drucken.
unabhängig aber davon hat die technik viel potential.
 
Sehr gut, ich finde, da wird auf jeden Fall in die richtige Richtung gedacht. Natürlich müsste man noch schauen, wie es sich mit der Crash-Norm verhält und ob man dem ganzen auf Dauer etwas mehr Langlebigkeit verleihen kann. Aber vom Ansatz her ist es sehr interessant, vor allem wenn man bedenkt wie viel Plastik sich im Innenraum eines Fahrzeugs befindet, welches in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen könnte. Es wäre auch interessant zu wissen, wie Ressourcen-schonend /-fressend
die Produktion ist.
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