Lenovo Ideapad 100S: Windows 10-Notebook für Einsteiger & Genügsame

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Schon vor wenigen Tagen hatte Lenovo eine ganze Reihe neuer Notebook-Modelle angekündigt. Auf der IFA hatten wir jetzt die Gelegenheit, das günstige Windows-10-Einsteiger-Gerät ideapad 100S etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Günstiger Windows 10 Einstieg

In den letzten Jahren konnten die Notebooks der Chromebook-Reihe echte Ausrufezeichen in Sachen niedrige Preise setzen. Wegen der beschränkten Software-Kompatibilität, wenig internem Speicherplatz und einer fast schon zwingenden Anbindung ans Internet schreckten aber viele Kunden trotz vermeintlich attraktiven Angeboten vor dem Konzept zurück.

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Lenovo hat mit dem ideapad 100S jetzt ein Einsteiger-Notebook vorgestellt, das in einer ähnlichen Preisklasse wie die Chromebooks unterwegs ist, dabei aber auf Windows 10 als Betriebssystem setzt. Kunden können bei dem Modell zwischen einer 11,6- und 14-Zoll-Variante wählen, die eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln bieten und auf ein TN-Panel setzen. In unserem kurzen Test zeigt sich aber, dass der Bildschirm durchaus passable Blickwinkelstabilität aufweist.

Zwei Varianten mit wenig Speicherplatz

In der 11-Zoll-Version wird das ideapad 100S von einem Intel-Atom-Z3735F-Prozessor angetrieben, der auf 2 GB RAM und 32 GB Hauptspeicher zugreift - in einer fast identischen Konfiguration bietet Lenovo schon ein Chromebook an. Allerdings bekommen Käufer der ideapad-Reihe auch noch ein Jahresabo beim Microsoft-Dienst Office 365.

Die 14-Zoll-Variante des ideapad 100S bietet dagegen etwas mehr in Sachen Leistung und Speicher. Angetrieben wird das Modell standardmäßig von einem Intel-Celeron-N3050-Chip, der mit einem Basistakt von 1,6GHz arbeitet und ebenfalls auf 2 GB RAM zugreift. Der Speicher wurde hier auf 64 GB verdoppelt. Es gibt allerdings auch Modelle mit Intel Celeron N3150 (2,4 GHz Maximaltakt) und 32 GB internem Speicher. Das 11-Zoll-Modell kann wahlweise ebenfalls mit diesem Prozessor erworben werden.

Beide Modelle teilen sich darüber hinaus Features wie einen USB-3.0-Port und zwei USB-2.0-Ports, einen HDMI-Anschluss, einen MicroSD-Slot sowie Bluetooth und n-WLAN. Ab Oktober wird das 11-Zoll-Modell für 179 Dollar starten, während für die 14-Zoll-Version noch kein offizieller Preis genannt wurde. Wie viel die Einsteiger-Modelle im deutschen Handel kosten werden, ist ebenfalls noch offen.
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Was habt ihr denn nur immer mit Lenovo? Das ist ja echt nicht mehr normal. Oder kommt nur mir das so vor?
 
@Matico: Was ist nicht mehr normal und wie kommt dir was denn vor?
 
was meinst du? Ich habe zum Acer Cloudbook 11 oder 14 im Grunde fast das Gleiche erzählt.
 
@Matico: ist momentan der größte PC Hersteller, insofern kommen sie ganz automatisch auch recht häufig in den News vor. Aber ansonsten gabs doch die Tage zu allen möglichen Geräten Berichte von der IFA...
 
@Matico: Nö, kommt nicht nur Dir so vor. Beobachte ich auch schon seit Tagen und wollts auch schon anmerken. Ist wohl so ein Win-Win Ding zwischen WF und Lenovo. Vergessen scheinen auch die Negativschlagzeilen der Lenovotrojaner, oder WF muß wiedergutmachung wegen angeblicher Rufschädigung betreiben.
Aber Du siehst, bei den Minusklickern hats funktioniert. ;-)
 
@Candlebox: wo liegt das Problem?
Aktuell bringt Lenovo halt viele neue Geräte raus (wie andere Hersteller auch). In den nächsten kommt Apple mit ihrer "neuen" Produktpalette und dann werden die News halt Apple-lastig. Ist halt so und nicht nur aut IT-Seiten.
Das "Trojaner"-Thema ist nicht vergessen aber sowas hindert doch kaum einen sich trotzdem über diese Produkte zu informieren und entsprechend auch für WF kein Hinderungsgrund nicht drüber zu berichten. Über die Datensammelwut von Windows 10 weiss auch jeder bescheid und trotzdem wollen es (fast) alle haben.
 
@MarcelP: Kein Problem, fällt nur auf. Und augescheinlich nicht nur mir.
Lenovo hat hier eine eigene Rubrik: http://winfuture.de/special/lenovo/

So Überschriften wie:
Lenovo bringt gutes und auch günstiges Chromebook
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Lenovo bringt mit dem Miix 700 das eindeutig bessere Surface

Um nur ein paar zu nennen.

Lesen sich nicht wie Werbebotschaften? Dann täusche ich mich eben.
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