LG X Mach im Hands-On: QuadHD-Display & Cat9-LTE in der oberen Mittelklasse

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Der koreanische Elektronikriese LG hat mit dem LG X Mach vor wenigen Wochen eine weitere Ergänzung seiner neuen Smartphone-Reihe der Mittelklasse vorgestellt, die bisher nicht öffentlich zu sehen war. Jetzt hat das Unternehmen das LG X Mach erstmals in Deutschland gezeigt und anlässlich des IFA Innovations Media Briefings in Berlin vorgestellt. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns das mit einem 5,5 Zoll großen Quad-HD-Display und vergleichsweise leistungsstarker CPU ausgerüstete Smartphone einmal näher anzuschauen. LG X MachLG X Mach mit 5,5 Zoll großem QHD-Display Das LG X Mach ist in seiner Ausstattung dem letztjährigen LG-Flaggschiff G4 sehr ähnlich, hat es doch dessen 5,5 Zoll großes QHD-Display mit 2560x1440 Pixeln übernommen, das erneut mit einer ordentlichen Helligkeit und natürlich gestochen scharfer Darstellung zu beeindrucken weiß. Double-Tap-To-Wake, also das Aufwecken des Telefons durch doppeltes Antippen des Bildschirms, wird hier erneut geboten. Auch die technische Basis ist die Gleiche, denn es kommt der Qualcomm Snapdragon 808 Hexacore-SoC zum Einsatz, dessen sechs Kerne mit maximal 1,8 Gigahertz arbeiten. Mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher und einem per MicroSD-Slot bequem erweiterbaren internen Flash-Speicher von 32 GB ist das X Mach recht gut aufgestellt.

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Bei der Kamera mischt LG die Technik des G4 mit der des Nexus 5X, denn es wird hier der gleiche Sony-Sensor mit 12,3 Megapixeln Auflösung und 1,55 Mikrometer großen Sensorpixeln verbaut wie auch in den noch aktuellen Nexus-Smartphones von LG und Huawei. Auf den Laser-Autofokus dieser Geräte muss man hier aber leider verzichten. Auf der Front sitzt ein einfacher 8-Megapixel-Sensor. Der Akku des LG X Mach ist mit 3000mAh ausreichend dimensioniert, dürfte aber keine Laufzeitrekorde erzielen. Anders als bei vielen anderen aktuellen Smartphones, die in der oberen Mittelklasse oder der Oberklasse angesiedelt sind, kann der Stromspeicher dank einer abnehmbaren Rückseite einfach gewechselt werden.

Mit 159 Gramm bewegt sich das LG X Mach auf einem in dieser Größenklasse üblichen Niveau. Das Gehäuse ist hier anders als die Optik vielleicht zunächst vermuten lässt nicht aus Metall, sondern vollständig aus Kunststoff gefertigt. Auf der Rückseite sitzen anders als bei den meisten anderen aktuellen LG-Smartphones die mit früheren Geräten populär gewordenen sogenannten Rear-Keys, also die Kombination aus Lautstärkewippe und Power-Button mit integriertem Fingerabdruckleser, wie sie auch beim G4 oder dem LG V10 geboten wurde.

Das LG X Mach ist ab August mit einer Preisempfehlung von 449 Euro in Deutschland erhältlich und fällt somit leider recht teuer aus. Gerade wenn man die Preise anderer LG-Geräte mit ähnlicher Ausstattung betrachtet, bleibt zu hoffen, dass die Preise bald purzeln. So kann man zum Beispiel das G4 bereits für rund 340 Euro erwerben, während selbst das große V10 nur noch rund 420 Euro kostet. Sogar das aktuelle Topmodell LG G5 mit deutlich schnellerer CPU, Doppelkamera und Metallgehäuse kann schon zum gleichen Preis von knapp 450 Euro geordert werden.
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Man bekommt ab / unter 200€ China Smartphones die deutlich mehr zu bieten haben.
 
Und was kann dieses LG nun, was das G4 und V10 nicht können? Die Kamera scheint marginal schlechter zu sein im Vergleich zum G4. Auch fehlt das zweite Display des V10. Irgendwie fehlt hier ein Alleinstellungsmerkmal. Und so prickelnd war der SD808 such nicht. Für den Preis bekommt man deutlich besseres.
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