LG V10 Hands-On: 5,7"-Bomber mit Stahlrahmen & Zusatzdisplay für 649 Euro

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Der koreanische Hersteller LG bringt sein neues Flaggschiff-Smartphone LG V10 anders als ursprünglich geplant auch nach Deutschland. Das 5,7-Zoll-Gerät wird nach Angaben des Unternehmens aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen aus hiesigen Landen auch bei uns eingeführt und will dabei mit seinen Alleinstellungsmerkmalen wie einem Edelstahlrahmen, einem zusätzlichen Mini-Display oberhalb des Hauptbildschirms und gleich zwei Front-Kameras sowie einer hohen Stoßfestigkeit bei den Kunden punkten.

Das LG V10 wurde ursprünglich zunächst nur für die USA und Asien angekündigt, doch weil das Phablet einiges zu bieten hat, waren auch aus Deutschland viele Stimmen zu hören, die sich eine Verfügbarkeit in Europa wünschten. LG reagiert nun darauf und hat die Einführung in Deutschland gegen Ende Dezember angekündigt. Für 649 Euro soll das LG V10 dann auch bei uns erhältlich sein, wobei man zunächst auf Amazon als Hauptvertriebspartner setzt und außerdem eine Partnerschaft mit dem Telekommunikationsdienstleister 1&1 eingeht.
LG V10LG V10 Smartphone: Edelstahlrahmen, Zusatzdisplay,... LG V10...doppelte Frontkameras & mehr - das bessere LG G4? LG V10Ab Ende Dezember für 649 Euro
Das LG V10 hat nicht nur ein mit einer sehr geringen Blickwinkelabhängigkeit versehenes IPS-Display mit 2560x1440 Pixeln - also einer 2K-Auflösung - sondern hat zusätzlich oberhalb des Hauptbildschirms ein 2,1 Zoll großes Zusatz-Display mit 1040x160 Pixeln. Auf diesem werden eingehende Benachrichtigungen angezeigt, man kann dort einen individuellen Slogan hinterlegen, oder aber eine Reihe von ausgewählten Apps zum Schnellzugriff zugänglich machen. Außerdem kann man auf diesem Weg auch Multitasking betreiben, da sich auch die zuletzt angezeigten Apps dort anzeigen lassen.

Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen Qualcomm Snapdragon 808 Hexacore-SoC mit bis zu 1,8 Gigahertz, drei Gigabyte Arbeitsspeicher und immerhin 64 GB internen Flash-Speicher, die mittels MicroSD-Karte erweitert werden können. Die Hauptkamera verfügt nicht nur über den LG-typischen Laser-Autofokus, sondern besitzt auch einen optischen Bildstabilisator. Auf der Front sitzen gleich zwei Kameras, von denen eine mit acht Megapixeln auflöst und einen 120° Blickwinkel hat, während die zweite mit fünf Megapixeln arbeitet und ein 80° breites Sichtfeld aufweist.

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Die erstgenannte Frontcam soll für Gruppenfotos herhalten, während die zweite Kamera auf der Vorderseite für "normale" Selbstporträts gedacht ist. Beide Kameras bieten umfangreiche Einstellmöglichkeiten, so dass auch anspruchsvolle Smartphone-Fotografen mit diversen manuellen Settings auf ihre Kosten kommen. Es gibt sogar einen zusätzlich eingebauten Kreiselsensor, der bei Videoaufnahmen ein Verwischen verhindern soll, wenn sich der Nutzer mit dem jeweiligen Gerät bewegt.

LG verpasst dem V10 außerdem einen Metallrahmen, der genauer gesagt sogar aus Edelstahl gefertigt ist. Er macht das Gerät extrem verwindungssteif und trägt zusammen mit den gewählten Kunststoffen dazu bei, dass das Smartphone nach dem MIL-STG 810 Standard zertifiziert werden konnte. Es soll daher auch Stürze von Tischen oder aus sogar noch etwas höheren Regionen problemlos überstehen können, auch wenn LG natürlich davon abrät, es selbst darauf anzulegen. Als weitere Schutzmaßnahme hat die Chemie-Tochter von LG die Display-Abdeckung aus Gorilla Glass 4 zusätzlich behandelt, um so eine um weitere 20 Prozent gesteigerte Härte zu erzielen - so zumindest der Hersteller.

Das V10 hat einen austauschbaren 3000mAh-Akku und dürfte damit ähnliche Laufzeiten erreichen wie das im Frühjahr gestartete diesjährige LG-Flaggschiff G4, das praktisch die gleiche Hardware-Basis nutzt. Inwiefern sich die diversen Hardware-Gimmicks im Alltag als nützlich erweisen, bleibt zwar abzuwarten, doch ein gut geschütztes, sehr stabiles High-End-Smartphone mit einer hochwertigen Kamera, viel Leistung und einem gerade beim Multitasking sehr praktischen Zusatzdisplay könnte bei vielen Kunden durchaus eine Chance haben. Sollten die Preise hier wie schon bei den letzten LG-Topmodellen wieder innerhalb relativ kurzer Zeit rapide fallen, dürften sich die Aussichten auf höhere Verkaufszahlen nur noch verbessern.
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Hä? Raff ich nicht. Auf den Bildern ist doch nur ein einziges Display zu sehen. Wo soll denn der Zusatzscreen sein? Oder besteht das Display einfach nur zwei Displays? Dann ist es doch egal ...
 
@BurnedSkin: Ist das echt so schwer??? oben auf der Linken Seite sitzen die beiden Kameras... daneben werden Symbole angezeigt... das ist das Zusätzliche Display... ;)
 
@BurnedSkin: es ist sehr schwer zu erkennen - weil beide Panels direkt an einander angrenzen. Im Grunde ist es so, dass genau da wo unterhalb der beiden Frontkameras der Rand des Hauptbildschirms zu sehen ist, auch die Grenze zwischen dem großen 5,7-Zoll-Panel und dem neben den Kameras angebrachten zweiten Mini-Displays verläuft. Orientiert euch am Besten an der "Ecke" rechts unterhalb der beiden Frontkameras - dort beginnt das rechts daneben angebrachte Zusatz-Panel (das mit 2,1 Zoll Diagonale ja auch nur sehr klein und schmal ist. Hab ich das jetzt auch nur annähernd sinnvoll erklärt? Ich merke nämlich, dass es gar nicht so leicht ist ;)
 
ich auch nicht so recht, scheint aber so ein transparentes Overlaydisplay zu sein, ja ob man es braucht ;-)
 
Vielen Dank für die Erklärungen! Finde das Konzept trotzdem unsinnig. ;)
 
@BurnedSkin: manchmal habe ich das gefühl, dass die hersteller ein telefon auf den markt bringen obwohl jeder genau weiss: das wird ein flop. hier haben wir so einen fall. dafür wird sich niemand interessieren. und die gedrehte extrawurst wird man immer spüren wenn es um android updates geht.
 
@Matico: Würde ich nicht so pauschal sagen. Ich z.B. finde es sehr interessant vom Ansatz her. Leider wäre es mir viel zu groß und ich habe mich jetzt für das OnePlus X entschieden.

Wenn sowas mal in 5" kommt bin ich sicher dabei.
 
Weil viele Stimmen aus DE ?....ROTFL- der Witz ist gut.
Wahrscheinlicher ist, dass LG die gleichen Probleme hat wie Samsung
und dringend nach Absatzmärkten für seine Flagships sucht.
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